DE3709380C2 - - Google Patents
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
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- E04F—FINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
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Landscapes
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- Floor Finish (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Hohlraum-Bodenplatte
gemäß Oberbegriff des Anspruchs 1.
Eine solche Platte ist grundsätzlich bereits aus dem DE-
GM 84 34 523 bekannt. Dort wird eine Abdeckplatte mit an
gebrachten Stützen zum Herstellen temperierbarer und fu
gendichter Endloszwischenräume an Fußböden beschrieben,
in die so lange heiße oder kalte Luft geblasen werden
kann, bis die Abdeckplatten die gewünschte Temperatur an
genommen haben und nach Zwischenspeicherung an die Innen
räume weiterleiten. Aus diesem Grunde besteht die Abdeck
platte naturgemäß aus diesem Zweck angepaßten Werkstof
fen.
Aus dem DE-GM 76 35 021 ist ferner ein Bauteilesatz be
kannt, aus dem ein Montagefußboden aufgebaut werden kann
und der aus rechteckigen, vorzugsweise quadratischen,
Oberplatten und rechteckigen, vorzugsweise quadrati
schen, Unterplatten besteht. Die beiden einander zugeord
neten Plattenarten, von denen die Unterplatten mit einer
Dämm- oder Ausgleichsschicht versehen sein können, wer
den vor Ort so verlegt, daß die Unterplatten mit Abstand
voneinander so verlegt werden, daß zwischen ihnen Kanäle
freibleiben, die bei der nachfolgenden Verlegung der
Oberplatten abgedeckt werden und zu Installationszwecken
verwendet werden können. Von Nachteil ist bei dieser An
ordnung jedoch, daß die Zuordnung von Unter- und Ober
platten vor Ort nicht unerhebliche Ausrichtarbeiten er
fordert.
Es sind auch bereits Fußbodenelemente aus wasserfest ver
leimten Holzspanplatten bekannt, die mit trittschalldäm
mendem Kunststoff-Hartschaum verbunden sind. Dieser Hart
schaum weist an seiner Ober- und Unterseite zueinander
versetzte Lüftungskanäle auf, die jeden Feuchtigkeits
beschlag der Spanplatte von unten her verhindern. Durch
diese Lüftungskanäle wird die aus der Wasserdampf-Diffu
sion entstandene feuchte Luft in den Raum hinein abgelei
tet. Die Stege des Hartschaums erzielen infolge ihrer fe
dernden Wirkung eine hohe Trittschalldämmung. Beim Bege
hen des Bodens entstehen durch diese federnde Wirkung
Druckimpulse in den Kanälen, welche dort eine zusätzli
che Durchlüftung bewirken.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, Hohlraum-Boden
platten, wie sie beispielsweise durch das DE-GM 84 34 523
bekannt geworden sind, dahingehend zu verbessern,
daß sie, eine stabile Bodenkonstruktion ergebend, auf
einfache Weiae verlegbar bzw. austauschbar sind und eine
uneingeschränkt variable Unterflurinstallationsmöglich
keit bieten.
Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt erfindungsgemäß durch
die Merkmale des Anspruchs 1.
Vorteilhafte Weiterbildungen ergeben sich aus den Unter
ansprüchen.
Die beschriebene Hohlraum-Bodenplatte trägt der Notwen
digkeit Rechnung, die in der modernen Bürotechnik nach
träglich häufig erforderlichen Installationen nahezu pro
blemlos durchführen zu können, weist eine sehr gute Trag
fähigkeit auf, besitzt einen hohen Wärmedurchlaßwider
stand sowie eine gute Schalldämmung und wird den Vor
schriften des Brandschutzes gerecht. Ein zusätzlicher
Vorteil ist darin zu sehen, daß eine Verlegung des Nutz
belages, beispielsweise des Teppichbodens, sofort nach
Fertigstellung des Hohlraumbodens begonnen werden kann.
Die Oberfläche des Hohlraumbodens ist für jeden gebräuch
lichen Nutzbelag geeignet und entspricht der Maßtoleranz
von DIN 18 202, Blatt 3, Zeile 3.
Die Erfindung wird nachfolgend unter Bezugnahme auf die
Zeichnungsfiguren beispielsweise erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine perspektivische Darstellung einer
Hohlraum-Bodenplatte,
Fig. 2 einen Längsschnitt entlang der Linie II-II
durch die in Fig. 1 dargestellte Bodenplatte,
Fig. 3 eine grundsätzliche Darstellung für die Ver
legung der in den Fig. 1 und 2 dargestellten
Hohlraum-Bodenplatten und
Fig. 4 eine vergrößerte Darstellung eines Schnittes
längs der Linie IV-IV in Fig. 3.
Die in Fig. 1 grundsätzlich dargestellte Hohlraum-Boden
platte 10 besteht in ihrem oberen Bereich aus einer Trag
platte 11 sowie aus unter dieser angeordneten Füßen 12,
die vorzugsweise die Gestalt von sich nach unten verjün
gender Kegel- oder Pyramidenstümpfen haben. Diese Füße
12 werden in einem bestimmten Rastermaß auf der Untersei
te der Tragplatte 11 angeordnet, wobei die Weite des Ra
sters sich nach der Tragfähigkeit des Materials der Trag
platte 11, nach den Belastungsanforderungen der Boden
platte 10 sowie nach anderen Gesichtspunkten richten kön
nen. Etwa die neutrale Ebene der Gesamtplatte 10 stellt
die untere Begrenzung der Tragplatte 11 dar. Statisch ge
sehen kann nämlich der unterhalb der neutralen Plattene
bene liegende Teil zur Tragfähigkeit nichts oder nur we
nig beitragen, denn bei Belastung der Tragplatte treten
in diesem Bereich ohnehin nur Zugspannungen auf, die von
den meisten Baustoffen nicht aufgenommen werden können,
da diese nur eine sehr geringe Zugfestigkeit und einen
sehr geringen Elastizitätsmodul aufweisen. Der zur Trag
fähigkeit der Platte ohnehin nicht beitragende untere
Teil wird daher durch die zuvor erwähnten Füße 12 er
setzt. Dies führt einmal zu einer Material- und damit Ge
wichtsersparnis. Darüber hinaus ergibt sich aber auch un
terhalb der Tragplatte 11 ein Hohlraum, der sehr gut zur
Verlegung der Rauminstallationen verwendet werden kann.
An bestimmten Stellen jeder Bodenplatte oder auch nur in
einigen Bodenplatten können langgestreckte rechteckige
Revisionsöffnungen 13a oder aber auch im wesentlichen
quadratische Revisionsöffnungen 13b vorgesehen werden,
die sich bei Revisionsarbeiten oder bei nachträglichen
Verlegearbeiten als hilfreich erweisen.
Aus Fig. 2 ergeben sich Einzelheiten der Gestaltung der
Füße 12, die unterhalb der Tragplatte 11 angeordnet
sind. Die in Fig. 2 dargestellten Füße 12 weisen an ih
ren unteren Stützflächen 16 Auflagen 17 auf, die bei
spielsweise aus Kunststoff oder Gummi bestehen können
und so insbesondere der Schall- und Wärmedämmung dienen.
In Hauptrichtung (Längsrichtung) 18 der Füße 12 kann ei
ne Durchgangsöffnung 20 vorgesehen sein, die auch die
Tragplatte 11 durchsetzt und der Aufnahme einer Ver
schraubung 21 zwischen der Stützfläche 16 der Füße 12
und der Tragplatte 11 dient. Zweckmäßigerweise erweitern
sich die Durchgangsöffnungen 20 auf der Seite der Trag
platte 11 zu Versenkungen 19 größeren Durchmessers , die
der Aufnahme eines Schraubenkopfes bzw. einer Mutter die
nen. Auf diese Weise können zumindest einige der Füße
über Schnellbauschrauben fest mit dem Boden verankert
werden, ohne daß die dann an sich auf der Oberfläche der
Tragplatte 11 aufliegenden Muttern oder Schraubenköpfe
beim Verlegen des eigentlichen Nutzbelages - wie bei
spielsweise Teppichboden oder ähnliches - stören. In
Fig. 2 ist die im Detail dargestellte Stoßfläche 14 der
Tragplatte 11 mit Abschrägungen 27 versehen sind, die
die Gestalt eines halben V haben. An der Stoßstelle
zweier Tragplatten 11 entsteht so eine Aussparung 28 von
der Gestalt eines ganzen V, die durch ein entsprechendes
Ergänzungsprofil 26 ausgefüllt werden kann. Für die
Verlegung des eigentlichen Nutzbelags auf der Oberfläche
der Tragplatte 11 ergibt sich damit eine ebene Fläche.
In Fig. 3 ist der Grundriß eines prinzipiellen Verlege
schemas der zuvor beschriebenen Bodenplatten 10 wiederge
geben. Um die Bodenplatten 10 den Maßen der einzelnen
Räume anzupassen, wird es teilweiae erforderlich sein,
sie zumindest in den Randbereichen auf Maß zuzuschnei
den. Bei einem hinreichend engen Raster ergeben sich da
durch anschließend keinerlei Probleme, da auch bei einer
zugeschnittenen Bodenplatte 10 noch eine hinreichende An
zahl von Stützpunkten in Form von Füßen 12 erhalten
bleibt. Für die Randbereiche der Räume können aber auch
Bodenplatten 10 zur Anwendung kommen, bei denen die Füße
12 mit der Tragplatte 11 verschraubt sind, so daß sich
diese Füße bei Bedarf relativ leicht lösen lassen und da
mit auch beim Zuschneidevorgang der Bodenplatten 10
nicht stören.
Fig. 4 zeigt eine vergrößerte Schnittdarstellung entlang
der Linie IV-IV in Fig. 3. Aus dieser Figur ist erkenn
bar, daß die Bodenplatte 10 mit ihren Füßen 12 beispiels
weise auf einer Stahlbetondecke 23 aufliegen kann. Gege
benenfalls kann noch eine Niveliermasse 24 auf die Stahl
betondecke 23 aufgebracht werden, um die Ebenheit der
Auflagefläche für die Bodenplatte 10 zu verbessern.
Dort, wo die Bodenplatte 10 an eine Wand 25 anstößt, kön
nen Mineralfaser- bzw. Schaumplattenstreifen mit entspre
chender Höhe an der Wand 25 angeklebt werden, um einen
sauberen Abschluß zwischen Bodenplatte 10 und Wand 25 zu
erreichen.
Für die Verlegung der Bodenplatten 10 auf einer Beton-
bzw. Stahlbetondecke 23, wird die Betondecke zunächst ge
säubert und an den Wandanschlüssen Mineralfaser- bzw.
Schaumplattenstreifen in entsprechender Höhe angeklebt.
Die vorhandene Stahlbetondecke 23 wird mit Haftgrund ge
strichen bzw. gerollt. Um eine einheitliche Ebene der
Maßtoleranzen zwischen Rohdecken und Zwischenschichten
nach DIN 18 202, Blatt 3 zu erreichen, wird noch eine Ni
veliermasse 24 aufgebracht, die die Schaffung einer pla
nen Ebene erleichtert.
Die industriell vorgefertigten Hohlraum-Bodenplatten 10
weisen eine große Maßgenauigkeit auf. Sie werden im Ver
band verlegt und an bestimmten Stellen in der zuvor be
schriebenen Weise mit ihren Füßen 12 an der Stahlbeton
decke 23 verankert, beispielsweise über Schnellbauschrau
ben.
Für die Revision bzw. für etwaige nachträgliche Installa
tionen können Revisionsöffnungen 13 bzw. 13a, 13b vor
gesehen werden, die in der Regel eine maximale Größe von
40×40 cm nicht überschreiten. Sie können je nach den
Umständen auch kleiner sein. In ganz ähnlicher Weise kön
nen auch Auslässe in der Tragplatte 11 vorgesehen wer
den, die dann selbstverständlich entsprechend kleiner ge
wählt werden.
Untereinander werden die Bodenplatten 10 - wie bereits
erwähnt - unter Bildung eines mit einem V-Profil 26 abzu
deckenden V-Ausschnitts 28 derart miteinander verbunden,
daß sich eine für den Nutzbelag problemlos verwertbare
ebene Oberfläche der Tragplatte 11 ergibt.
Dies ermöglicht eine vereinfachte Raumplanung für eine
Vielzahl von Versorgungseinrichtungen, die darüber hin
aus auch an wechselnde Bedürfnisse angepaßt werden kann.
Der sogenannte "offene Boden" ermöglicht auch nachträg
lich zusätzliche Installationen, Wartungen und Erneuerun
gen. Der Eingriff ist dabei völlig problemlos. Die beson
deren Anforderungen an die Statik, den Brandschutz, die
Energieeinsparung und den Schallschutz werden gegenüber
dem Normalfall erheblich verbessert.
Die Größe der Bodenplatten kann den jeweiligen Bedürfnis
sen angepaßt werden. Es ist lediglich darauf zu achten,
daß sie zwar einerseits möglichst groß sein sollten, um
die Montage zu vereinfachen, andererseits aber nicht zu
groß sein sollten, da sich sonst ihre Handhabung er
schwert.
Die Tragkraft kann durch Veränderung der Anzahl der Füße
12 und deren Rasterabstand den jeweiligen Lastanforderun
gen angepaßt werden.
Durch die Auflösung der unteren Hälfte der Bodenplatte
10 in eine Vielzahl im Rasterabstand voneinander angeord
neter Füße 12 wird nicht nur die Unterflur-Installation
erheblich erleichtert, sondern darüber hinaus auch eine
erhebliche Gewichtseinsparung ermöglicht.
Darüber hinaus bringt der Hohlraum unter der Tragplatte
11 Vorteile bezüglich der Wärme- und Schalldämmung.
Die Hohlraum-Bodenplatte 10 kann aus Spanholz-Leimpreßma
terial, ggf.
aus Glasfaser-Preßbeton, aus glasfaserverstärk
tem Polyester, aus Kunststoff, aus Asbestzement, aus
Gipskarton, aus Leichtbauplatten oder ähnlichem Material
bestehen, wobei im Bedarfsfall Zusätze vorgesehen werden
können, die die Materialien flammhemmend oder unbrennbar
machen.
Die Bodenplatte 10 kann auch an senkrechten Wänden als
Hohlraum-Wand eingesetzt werden.
Claims (3)
1. Hohlraum-Bodenplatte, im wesentlichen bestehend aus
einer Tragplatte im Bereich etwa oberhalb der neutralen
Ebene der Gesamtplatte und weiter bestehend aus in
einem bestimmten Rasternetz angeordneten noppenartigen
Füßen gleichen Materials etwa unterhalb der neutralen
Ebene, dadurch gekennzeichnet, daß der unterhalb der neu
tralen Ebene der Gesamtplatte vorhandene Raum als Frei
raum für Installationen dient, wobei die kegelstumpfar
tigen, sich nach unten verjüngenden Füße (12) in ihrer
Hauptrichtung (18) mit einer auch die Tragplatte (11)
durchsetzenden Durchgangsöffnung (20) zur Aufnahme einer
Verschraubung (21) zwischen Stützfläche (16) der Füße
(12) und Tragplatte (11) versehen sind, die Tragplatte
(11) mit mindestens einer Revisonsöffnung (13, 13a, 13b)
versehen ist und die Stoßflächen (14) der Tragplatte
(11) eine Abschrägung (27) aufweisen, die im wesentli
chen den Querschnitt eines halben V aufweist, so daß
beim Aneinanderstoßen zweier Tragplatten (11) insgesamt
eine V-förmige und mit einem entsprechenden Ergänzungs
profil (26) abdeckbare Aussparung (28) entsteht.
2. Platte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Durchgangsöffnung (20) auf der Seite der Tragplatte
(11) in eine der Aufnahme eines Schraubenkopfes oder ei
ner Mutter dienende Versenkung (19) größeren Duchmessers
übergeht.
3. Platte nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch ge
kennzeichnet, daß ein Aufsatz (17) des Fußes (12) mit ei
ner der Aufnahme eines Schraubenkopfes oder einer Mutter
dienenden Versenkung versehen ist.
Priority Applications (1)
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Publications (2)
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| DE3709380A1 DE3709380A1 (de) | 1988-10-06 |
| DE3709380C2 true DE3709380C2 (de) | 1991-09-12 |
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|---|---|---|---|
| DE19873709380 Granted DE3709380A1 (de) | 1987-03-20 | 1987-03-20 | Hohlraum-bodenplatte |
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| Country | Link |
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Families Citing this family (4)
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-
1987
- 1987-03-20 DE DE19873709380 patent/DE3709380A1/de active Granted
Also Published As
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