AT164112B - Verfahren zur Trockenlegung feuchter Mauern - Google Patents

Verfahren zur Trockenlegung feuchter Mauern

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AT164112B
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Franz Nemrava
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  Verfahren zur Trockenlegung feuchter Mauern 
Es ist bereits bekannt, das Isolieren von feuchten Mauern in der Weise durchzuführen, dass nach Beseitigung des Verputzmörtels die Mörtelfugen in einer gewissen Tiefe ausgekratzt werden, worauf nach Anbringen fertiger Isolierplatten ein geschlossenes Kanalsystem für die Luftzirkulation geschaffen wird. Bei dem erfindungsgemässen Isolierverfahren wird jedoch auf die in bekannter Weise ausgekratzte Mauerfläche eine an ihrer Aussenseite mit einem Rabitzgitter bespannte Isolierpappe aufgelegt, worauf eine Verputzschicht aufgebracht wird. Die Innenseite der zu entfeuchtenden Mauer wird zweckmässig mit einem Gipsverputz versehen.

   Die für die Luftzirkulation notwendigen, mit Sieben versehenen Belüftungslöcher, die bei dem bekannten Verfahren in besonderen Deckplatten bereits vorgesehen sind, werden bei dem   erfindungsgemässen Verfahren   erst nachträglich in Höhe der Unter-und Oberkante der zu isolierenden Fläche ausgeschnitten und mit Sieblöchern versehen. 



   Die Zeichnung veranschaulicht den Erfindunggegenstand in einem Ausführungsbeispiel. Fig. 1 ist eine Ansicht eines Stückes einer mit der Isolierung versehenen Mauer. Fig. 2 ist ein waagrechter Schnitt nach der Linie A-B in Fig. 1. 



  Fig. 3 ist ein lotrechter Schnitt nach der Linie C-D in Fig. 2. 



   Die Isolierung besteht beim dargestellten Ausführungsbeispiel aus einer Schichte 1 aus Dachpappe, die auf dem Ziegelmauerwerk 2 befestigt ist, von dessen Oberfläche der Verputz entfernt und aus dessen Mörtelfugen 3 der Mörtel bis auf etwa 5 cm Tiefe herausgekratzt ist, so dass Kanäle 4 gebildet werden. Durch diese Kanäle 4 kann die die Trocknung bewirkende Luft hin- durchstreichen. Die Schichte 1 aus Dachpappe ist am Mauerwerk 2 mittels Eiseneinlagen   5,   die mit Heftklammern 6 festgenagelt werden können, befestigt, und es ist ausserdem ein Metallgitter 7 angeordnet, das zum Festhalten der Putzschichte 8 und eventuell einer feinen Putzschichte 9 dient. 



  Für die Putzschichte eignet sich bei Innenräumen Gipsmörtel und an der Aussenseite Zement und Kalk. Die Putzschichte und die Dachpappe sind stellenweise durchbrochen und an diesen Stellen sind mit Sieben 10 versehene Einsätze 11 vorgesehen. Diese sind in zwei Reihen in der Nähe des Bodens und etwa   li m darüber   angeordnet und gegeneinander in waagrechtem Sinne abwechselnd versetzt, damit eine möglichst ausgebreitete gleichmässige Luftzirkulation stattfindet. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Verfahren zur Trockenlegung feuchter Mauern, dadurch gekennzeichnet, dass der Mörtel in bekannter Weise etwa 5 cm aus den Mörtelfugen der Mauer ausgekratzt, hierauf, so hoch die Feuchtigkeit reicht, an der Aussenseite der Mauer eine feuchtigkeitsundurchlässige Isolierpappe mit einem an ihrer Aussenseite befestigten Rabitzgitter angebracht und sodann ein Zementmörtelverputz aufgebracht wird, während auf der Innenseite des Mauerwerks eine Verputzschicht aus verlängertem Gipsmörtel aufgetragen wird. 

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Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die für die Luftzirkulation notwendigen Lüftungslöcher mit Siebverschluss erst nach dem Aufbringen der Isolierpappe am oberen und unteren Rand der zu entfeuchtenden Mauerfläche aus der Isolierpappe ausgeschnitten werden. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT164112D 1946-04-17 1946-04-17 Verfahren zur Trockenlegung feuchter Mauern AT164112B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1093540B (de) * 1956-08-31 1960-11-24 Wilhelm Topp Einrichtung zum Be- und Entlueften von einer mit einer Dichtungshaut aus Isolierbahnen abgedeckten tragenden Unterlage, insbesondere bei Daechern

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1093540B (de) * 1956-08-31 1960-11-24 Wilhelm Topp Einrichtung zum Be- und Entlueften von einer mit einer Dichtungshaut aus Isolierbahnen abgedeckten tragenden Unterlage, insbesondere bei Daechern

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