AT155891B - Schalldämpfender Fußboden. - Google Patents
Schalldämpfender Fußboden.Info
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Description
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Schalld, impfender Fuflbodeu.
Die Erfindung bezieht sich auf Fussböden mit auf eine Schalung aus schalldämmendem Material, z. B. Holzwolle-Leichtbauplatten, aufgebrachtem Estrich, und besteht darin, dass die Schalung nach unten zu hohl liegt und in an sich bekannter Weise durch Unterlagen aus schallweiehem Material, wie Kork od. dgl., stellenweise an der Rohdecke abgestützt ist. In dieser Weise sind Estrich und Rohdeeke, die ein System aus zwei schwingungsfähigen Massen darstellen, lose gekoppelt ; gleichzeitig werden die Voraussetzungen für die Ausnutzung der schalldämmenden Eigenschaften des als Schalung verwendeten Materials geschaffen.
Bei bekannten hohl liegenden Fussböden, die punktweise auf Korkscheiben gelagert sind, können die Vorteile der Erfindung nicht in Erscheinung treten, weil der Boden aus Brettern besteht, die den Schall nahezu ungeschwächt zurückwerfen, wogegen beim erfindungsgemässen Fussboden der Schall von den Holzwolle-Leichbauplatten, auf die der Estrich aufgebracht ist, gedämmt wird. HolzwolleLeichtbauplatten hat man zwar auch schon als Schalung für den Estrieh verwendet, jedoch in einer
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Die Platten wurden nämlich auf einer Mörtelschicht oder einer Sandschüttung verlegt und dadurch die Löcher an der Oberfläche verschlossen.
Ein anderer die Schalldämpfung beeinträchtigender Umstand besteht darin, dass Estrich und Rohdecke zu fest gekoppelt sind, wenn die Schalung für den Estrich in eine zusammenhängende Schichte aus Mörtel oder Sand eingebettet ist.
Die schalldämpfende Wirkung des Fussbodens gemäss der Erfindung wird durch Verbindung mit bekannten Eisen-Betonrippendeeken, deren zwischen den Rippen liegende Hohlräume mit schalldämmenden Platten verkleidet und auch durch solche Platten abgedeckt sind, noch gesteigert, weil durch die Hintereinanderreihung zweier schalldämmend ausgekleideter Hohlräume ein mehrmaliger Wechsel von schallhartem und schallweichem Material stattfindet. Im Vergleich mit einer auf Sand gebetteten Schalung aus Holzwolle-Leichtbauplatten ist bei dieser Ausführung der Decke eine Verbesserung der Trittschalldämmung festgestellt worden.
Die Zeichnung zeigt eine Rippendecke mit dem Fussboden gemäss der Erfindung im Schnitt.
Die den Fussboden tragende Decke ist eine Betoneisenrippendecke. Die Hohlräume zwischen den Rippen sind in bekannter Weise mit Platten 1 aus schalldämmendem Baustoff, z. B. Holzwolle- Leichtbauplatten, abgedeckt und die Wände der Hohlräume durch Platten 2 gleichen Baustoffes verkleidet.
Zwecks Herstellung des Fussbodens wird die Rohdecke zunächst in ihrer ganzen Ausdehnung mit Dachpappe 3 belegt. Auf diesem Belag werden Unterlagsplatten 4 aus Kork oder anderem schallweichen, dabei aber doch tragfähigem Material im statisch erforderlichen Abstand mittels eines Kittes befestigt. Die Unterlagsplatten von zweckmässig quadratischer Gestalt bilden die Abstützung für die Schalung des Estrichs, die aus Platten 5 zusammengefügt wird. Die Platten bestehen aus sehalldämmendem Baustoff, z. B. locker gepresster Holzwolle, deren Fasern durch Zement, Gips od. dgl. gehärtet oder verkittet sind. Auf die Schalung wird Dachpappe 6 aufgelegt und schliesslich der Estrich 7, z. B. armierter Zement, aufgebracht.
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Claims (1)
- PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Schalldämpfender Fussboden mit auf eine Schalung aus schalldämmendem Material aufgebrachtem Estrich, dadurch gekennzeichnet, dass die unterhalb des Estrichs (7) angeordnete, z. B. aus <Desc/Clms Page number 2> Holzwolle-Leichtbauplatten bestehende Schalung (5) nach unten zu hohl liegt und in an sich bekannter Weise durch Unterlagen aus schallweiehem Material, z. B. Kork od. dgl., stellenweise an der Rohdecke abgestützt ist.2. Schalldämpfender Fussboden nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die ihn tragende Decke in an sich bekannter Weise als Rippendecke ausgebildet ist, deren zwischen den Rippen liegende Räume mit schalldämmenden Platten verkleidet und durch solche Platten abgeschlossen sind. EMI2.1
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1936
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