AT123677B - Zerlegbares Haus. - Google Patents

Zerlegbares Haus.

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AT123677B
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Alois Werblatsch
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Alois Werblatsch
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Zerlegbares Hans.   



    Zerlegbare Häuser, welche aus einzelnen, mit ihren vorstehenden Leisten in Nuten der Säulen und Riegeln eines Fachwerkes eingesehobenen, vorher hergestellten Wandplatten, gebildet werden, sind in verschiedenen Ausführungsformen bekannt. Gemäss der Erfindung werden bei Häusern dieser Art beiderseits, innerhalb am Rande angeordneter Leisten mit wärmeisolierendem und feuerfestem Materiale versehene Holztafeln als Wandplatten verwendet, welche mit ihrem ausserhalb der Leisten verbleibenden Teile in den Zwischenraum der das Gerippe des Hauses bildenden äusseren und inneren vertikalen Ständerhölzer oder Säulen und den zwischen diesen verlaufenden Querriegeln eingelegt werden. Durch die Verwendung der Doppelständer entfällt auch das Einarbeiten der Nuten in den Fachwerksständern. 



  Die gleichen Tafeln werden auch zur Herstellung der Fussböden und der Zimmerdecken verwendet. 



  Die Zeichnung zeigt eine beispielsweise Ausführungsform des Hauses gemäss der Erfindung. Fig. 1 ist eine Ansicht bzw. ein Schnitt einer Seitenwand des Hauses, Fig. 2 ein Querschnitt und Fig. 3 ein Grundriss bzw. ein Horizontalschnitt durch das Haus. Die Fig. 4-10 stellen Einzelheiten des Hauses dar, u. zw. Fig. 4,5 und 6 die zwischen den vertikalen Ständern eingeschobenen Wandtafeln, Fig. 7 einen eingelegten Decken-und Fussbodenteil, Fig. 8 Ausschnitte für Türen und Fenster sowie die Anordnung von Zwischenwänden, ferner Fig. 9 und 10 nebst Fig. 7 und 7 a ; Tragsehuhe für die Trambäume. 



  Zwischen den vertikalen äusseren und inneren Ständerhölzern a einer Wand sind in verschiedenen Höhen des herzustellenden Hauses Querriegel b eingezogen und mit den Ständerhölzern a durch   
 EMI1.1 
 werden vorher hergestellte Wandtafeln eingesetzt ; sie bestehen aus mit beiderseitigen Rahmenleisten   dl   versehenen hölzernen Tafeln   cl   ; diese Holztafeln stehen über den Leisten vor ; mit diesen vorstehenden Teilen greifen sie in den durch die beiden Ständer gebildeten Zwischenraum ein. Eine weitere Befestigung erhalten die Wandtafeln durch die Querriegel b, u. zw. dadurch, dass beiderseits der Querriegel Abschlussbretter c angeschraubt sind, welche mit den Querriegeln b für die Wandtafeln eine Nut ergeben, in welche die Holztafel   cl   eingreift.

   Fig. 4 zeigt diese Befestigung der Wandplatten im Querschnitte, Fig. 5 eine Wandplatte selbst mit den daran befestigten rahmenartigen Leisten dl, Fig. 6 und 8 Befestigung der Wandplatten im Horizontalschnitt. 



   Die Rahmenleisten    < i   der Wandplatte   cl   halten die auf den Holztafeln   cl   angeordnete Verkleidung e aus feuerfestem und auch   wärmeisolierendem   Material fest ; die Masse besteht aus mit Wasserglas getränkten Holzspänen, denen Flugasche beigemischt ist ; die aufgebrachte zweite Lage besteht aus mit Wasserglas und Zementmilch getränkter Holzwolle, die durch eingezogene Drahtnetze festgehalten wird. Die Wandplatten werden nach ihrem Einsetzen mit gewöhnlichem Mörtel verputzt, so dass der Charakter eines Holzhauses nach aussen und innen zum Verschwinden gebracht wird. 



   In ähnlicher Weise werden auch die Fussböden und Decken hergestellt, wobei vor allem gemäss 
 EMI1.2 
 mit Ansatzplatten h verwendet werden. Gemäss Fig. 9 und 10 können die Schuhe   g'auch   mit einem hakenförmig ausgebildeten Bügel   h'versehen   sein, mit dem sie in die Umfassungswand eingehängt und durch Schrauben i daran befestigt werden. An sich ist die Verwendung derartiger U-förmiger Auflagerschuhe bekannt ; neu ist die Anordnung der Ansatzplatten h und des Bügels   h'.   Die untere Kante der Träme ist mit Winkeleisen k versehen, zwischen welchen gemäss Fig. 6 und 7 die in ähnlicher Weise wie die Wandplatten ausgebildeten Deckenplatten l eingelegt sind, und über welche eine Lage n bestehend aus Holzspänen mit Asche oder Torf mit Asche gemischt und der Fussboden in verlegt wird.

   Der untere 

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 Rahmen der Deckenplatte ! ist in gleicher Art wie die Wandplatte   cl   mit unverbrennlichem und   isolierendem     Materials   verkleidet. Als Isoliermaterial wird hier mit Wasserglas und   Zementmileh   getränkte Holzwolle verwendet, über welche Lage der Verputz kommt. Wie die Umfassungswände werden auch die Zwischenwände durch Einschieben der Wandplatten in die durch die Hilfsständer   a1, die Abschlussbretter c   und die Querriegel b gebildeten Nuten gemäss Fig. 8 hergestellt. Der Anschluss an die   seitlicl en Um-   fassungswände bzw. an die Ständer   a1   wird durch Winkeleisenstüeke   k2   vermittelt. 



   Auch die Dachbodenabdeekungen bzw. die   Mansardenwände   werden in gleicher Weise hergestellt, indem zwischen den mit Winkeleisen k'versehenen Querriegeln p und den Sparren o die mit feuerfestem Material in zwei Lagen wie bei den Wandplatten   verldeideten   bzw. ausgefüllten und mit Rahmenleisten versehene Platten l'verlegt werden. Der obere Abschluss des Daches erfolgt in normaler Weise durch Ziegel, Dachpappe, Eternitschiefer od. dgl. 



   Die unteren Teile der Umfassungswände werden auf einen Schwellenkranz oder einen Betonsockel aufgesetzt und durch Ankerschrauben mit ihm verbunden. 



   Türen und Fensteröffnungen werden durch entsprechende Ausschnitte in den Wandplatten d hergestellt. Verzapfungen und umfangreiche Zimmermannsarbeiten entfallen vollständig. Die Dachbinder werden gemäss Fig. 2 durch an den äusseren Enden angebrachte   Eeitersehuhe   r iiber den oberen Teil der Umfassungswände eingehängt und mittels durchgezogener Schrauben festgehalten. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Zerlegbares Haus, bei dem vorher hergestellte Wandplatten mit am Rande vorstehenden Leisten in Nuten der Säulen und Riegel eines Fachwerkes eingeschoben sind, dadurch gekennzeichnet, dass beiderseits mit einer durch Leisten   (cll)   eingeschlossenen Verkleidung aus wärmeisoliererdem und feuerfestem   Material versehenen Holztafeln   als Wandtafeln verwendet sind, welche in den   nutenförmigen   Zwischenräumen, die durch die das Gerippe des Hauses bildenden, äusseren und inneren vertikalen Ständerhölzer (a) und die zwischen diesen verlaufenden Querriegel (b) entstehen, mit dem ausserhalb der Leisten   (cll)   verbleibenden Teil der Holztafeln eingeschoben und beiderseits der hergestellten Wand durch Absehlussbretter   (e),   die an den horizontalen Querriegeln (b)

     angesehraubt   sind, festgehalten sind.

Claims (1)

  1. 2. Zerlegbares Haus, nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Wandplatten auch zur Herstellung der Decken in den Mansardenzimmern verwendet sind, zu welchem Zwecke die Wandplatten (l') mit dem ausserhalb der Leisten der Verkleidung verbleibenden Teil der Holztafeln auf Winkeleisen (-') gelagert sind, welche an den Sparren (o) und den Querriegeln (p) des Dachstuhles angeordnet sind (Fig. 1 und 2).
    3. Zerlegbares Haus nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass zur Herstellung der De'cken die Platten (I) mit ihren vorstehenden Teilen der Holztafeln zwischen benachbarte Tramp in an diesen vorgesehenen Winkeleisen (k) eingelegt sind (Fig. 1-3, 6 und 7).
    4. Zerlegbares Haus nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Verkleidung zwischen den Leisten ( bei den Wandplatten aus einer Mischung in Wasserglas getränkter Holxsp : ine mit Flugasche hergestellt ist und mit einer Masse, bestehend aus in Wasserglas und Zementmilch getränkter Holzwolle überzogen ist, welche Auflage in an sieh bekannter Weise durch eingebettete Drahtnetze festgehalten ist.
    5. Zerlegbares Haus nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass zur Auflagerung EMI2.1
AT123677D 1929-07-29 1929-07-29 Zerlegbares Haus. AT123677B (de)

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