DE872840C - Tragendes Bauelement fuer Decken, Waende od. dgl. - Google Patents

Tragendes Bauelement fuer Decken, Waende od. dgl.

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DE872840C
DE872840C DEH10289A DEH0010289A DE872840C DE 872840 C DE872840 C DE 872840C DE H10289 A DEH10289 A DE H10289A DE H0010289 A DEH0010289 A DE H0010289A DE 872840 C DE872840 C DE 872840C
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DE
Germany
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wood
cavities
concrete
reinforcement
load
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Expired
Application number
DEH10289A
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English (en)
Inventor
Viktor Heinrich
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04CSTRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
    • E04C5/00Reinforcing elements, e.g. for concrete; Auxiliary elements therefor
    • E04C5/07Reinforcing elements of material other than metal, e.g. of glass, of plastics, or not exclusively made of metal

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Panels For Use In Building Construction (AREA)
  • Building Environments (AREA)

Description

  • Tragendes Bauelement für Decken, Wände od. dgl. Die Erfindung betrifft ein tragendes Bauelement, insbesondere für Wohnbauten kleineren Umfanges, aber auch für industrielle und landwirtschaftliche Bauten, Lagerhäuser u. dgl. Es ist bereits bekannt, Bauelemente aus einer erhärtenden Masse, wie beispielsweise Beton, Schlackenbeton usw., zwecks Verringerung des Gewichtes und Erhöhung der Wärmedämmung mit einer Reihe von durchgehenden Hohlräumen zu versehen, wobei zur Erhöhung der Festigkeit Bewehrungen aus Stahl und/oder Holz vorgesehen wurden. Falls die Festigkeit gewisse Grenzen nicht zu überschreiten braucht, hat sich die Herstellung aus Beton irgendwelcher Art, wie beispielsweise Schwer-, Bims-, Schlacken- oder Holzbeton, und die Bewehrung aus in diesen eingebetteten Brettern, Bohlen od. dgl. aus. Holz oder aus Teilen mit höherem Holzgehalt, als vorteilhaft erwiesen. Die vollständige Einbettung der Teile aus Holz oder von größerem Holzgehalt in den Beton hatte jedoch den Nachteil, daß diese leicht vermodern konnten.
  • Gemäß der Erfindung wird nun dieser Nachteil dadurch vermieden, daß diese Teile zwecks Ermöglichung des Atmens zumindest mit einem Teil ihrer Oberfläche mit den Hohlräumen in Verbindung stehen. Vorteilhafterweise wird zwischen den Hohlräumen als Bewehrung eine Reihe hochkant gestellter Bretter angeordnet, die mit einem Teil ihrer Oberfläche mit den Hohlräumen in Verbindung stehen. Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung der Bauelemente werden tragende Bauglieder geschaffen, welche die an sich bekannten Vorteile des Holzbetons, wie hohe Isolierfähigkeit, leichte Bearbeitbarkeit, Nagelbarkeit, niedriges spezifisches Gewicht, aufweisen. Durch Verweh dung derartiger Elemente wird eine besonders ein fache Schnellbauweise geschaffen. Die Herstellung der Bauelemente erfolgt in einfacher Weise durch Stampfen,oder Pressen der Masse in Formen, und die an den Außenseiten des Hauses liegenden Flächen können mit einem glasurartigen Estrich oder rauhen, kunststeinähnlichen Außenschichten (gebrochenem Marmorsplit oder sonstigen wasserabweisenden Zuschlagstoffen) versehen werden, so daß eine einwandfreie Wetterfestigkeit erhalten wird. Die Elemente zeichnen sich ferner durch Feuerfestigkeit aus.
  • In .der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in mehreren beispielsweisen Ausführungsformen dargestellt.
  • Fig. i ist ein Querschnitt durch ein Plattenelement; Fig. 2 zeigt in Draufsicht ein Ende desselben; Fig. 3 und 4 zeigen im Querschnitt bzw. Längsschnitt ein Balkenelement; Fig. 5 zeigt im Querschnitt bzw. Schaubild eine Dachplatte; Fig. 6 und 7 sind Schnitte nach den Linien VI-VI bzw. VII-VII der Fig. 5 und Fig. 8 zeigt ein Bauelement mit zwei Reihen von Hohlräumen.
  • Die Fig. i und 2 zeigen ein als Dach- oder Deckenplatte ausgebildetes Element i, das aus Holzbeton besteht. Die Zusammensetzung desselben ist beispielsweise: i Gewichtsteil Zement, 4 Teile Holzfüllmittel, wie Sägemehl, Säge- oder Hobelspäne, i Teil Sand und gegebenenfalls i Teil Zuschläge, wie Leichtschlacke, Holzasche u. dgl. Die Mischung wird mit Kalkwasser bereitet und in Formen gestampft oder gepreßt, in denen sie abbindet. Es kann jedoch auch jede andere Art von Beton, wie beispielsweise Schwer-, Bims- oder-Schlackenbeton, verwendet werden: Als Bewehrung sind hochkant gestellte Holzbretter 2 vorgesehen, die vor dem Einsetzen in die Form entsprechend imprägniert werden. Zwischen den Brettern 2 sind in der Platte im wesentlichen kreiszylindrische Hohlräume 3 ausgespart, die über die gesamte Plattenlänge verlaufen. Es ist ersichtlich, daß die Bretter 2 an einem Teil ihrer Fläche mit den Hohlräumen 3 in Verbindung stehen, so daß für eine vorteilhafte Belüftung der Bretter 2 gesorgt ist und diese vor dem Vermodern geschützt werden. Außer der Holzbewehrung ist eine Drahtbewehrung, bestehend aus Längsdrähten 4 und Querbügeln 5, vorgesehen. Letztere können um in die Bretter 2 eingeschlagene Nägel 6 herumgeschlungen werden. An den Lähgsrändern der Platte sind an deren Fuß vorstehende Leisten 7 ausgebildet, so daß oberhalb der letzteren Stoßfugen entstehen, die zur Abdichtung mit einer geeigneten Vergußmasse bzw. einem Mörtel 8 ausgeRisllt werden. Ein solcher Mörtel kann eine ähnliche Zusammensetzung haben wie die Platten und z. B:. aus i. Teil Zement, i Teil Holzfüllmittel und i Teil Sand bestehen. Der Oberteil der Fugen kann mit einem Teer und Fasern enthaltenden Kitt verstrichen werden.
  • Wenn die Platten; i statt mit Leisten 7 mit Feder und Nut oder sonstigen ineinandergreifenden Längsfalzen versehen werden, so können sie in gleicher Ausführung auch als Wandplatten verwendet werden, wobei zweckmäßig ihre Länge einer gegebenenfalls auch zwei Geschoßhöhen entspricht, während die Länge bei.Dach- oder Deckenplatten etwa i bis 1,5 m betragen kann. Durch die beschriebene Holz- und Stahlbewehrung wird eine ausreichende Festigkeit erhalten, so daß solche Elemente die auftretenden Kräfte ohne weiteres aufzunehmen in der Lage sind.. Durch die Hohlräume 3 wird der Wärmedämmwert erhöht und gleichzeitig das Gewicht verringert.
  • Gegebenenfalls können solche Platten einseitig mit einer glatten oder rauhen Verkleidungsschicht versehen werden, die zweckmäßig gleichfalls ein Holzfüllmittel enthält, wodurch ihr Ausdehnungskoeffizient jenem der Platte angepaßt und eine dauerhafte Haftung der Deckschicht an der Platte erzielt wird. Eine solche Deckschicht kann z. B. bestehen aus i Teil Zement, 2 Teilen gemahlenem Naturstein (Kiesel, Split), 0,3 bis i Teil Holzfüllmittel (Sägemehl). Steinholz oder Kunststein kann als Belag für dieDeckenelemente verwendet werden. Durch eine solche Deckschicht wird das Aussehen der Platte gefälliger gestaltet und ein weiterer Schutz gegen Feuchtigkeit erhalten.
  • Gemäß den Fig. 3 und 4 besteht ein balkenförmiges !Element 9 gleichfalls aus Holzbeton und ist mit einer Bewehrung io versehen, die aus einzelnen, über die Gesamtlänge des Elements verlaufenden, durch Nagelung verbundenen Brettern besteht und am Ende des. Balkens zweckmäßig vorsteht, was einen leichteren Anschluß des Elements ermöglicht. Innerhalb der kastenförmigen Bewehrung io befindet sich ein Hohlraum i i, so daß die Bretter ausreichend belüftet sind. Eine weitere Bewehrung wird durch Lälngsdrähte 12 und Bügel 13 gebildet. Solche Elemente können in erheblichen Längen hergestellt und zu verschiedenen Zwecken verwendet werden, z. B.. als Säulen bzw. Pfeiler, Deckenbalken, Dachstuhlelemente (Pf etten, Sparren) u. dgl.
  • Die Fig. 5, 6 und 7 zeigen eine Dachplatte oder Deckenplatte, die je nach ihrer Länge für Spannweiten von etwa i bis 3 m verwendet werden kann. Die Platte besteht aus einer äußeren tragenden Schale 14 aus einem Material von höherer Festigkeit und einem Kern 15 aus einem leichteren Material, um das Gewicht herabzusetzen. Zylindrische Hohlräume 16 verlaufen über die gesamte Plattenlänge. Wie Fig.7 zeigt, verläuft der Kern 15 bloß bis zu einer Stelle, die knapp vor den Plattenenden liegt, so -daß diese Enden ausschließlich durch die Tragschale 14 gebildet sind. Für die Schale 14 kann z. B. eine Mischung aus i Teil Zement, 2 Teilen Holzfüllmittel, i Teil Sand: und i Teil Schlacke, für den Kern i.5 eine Mischung aus i Teil Zement und 8 Teilen Holzfülimittel verwendet werden. Wie bei den. Platten nach Fig. i und :2 sind zwecks Bildung von breiteren Stoßfugen Fußleisten 7 vorgesehen, und zwar auch an den Stirnenden der Platten, so daß der in die Fugen eingebrachte Vergußmörtel in die Hohlräume 16 eindringt und auf diese Weise eine dübelartige Verankerung zwischen den Platten: bildet. Als Bewehrung dient ein Drahtkorb aus Längsdrähten 17 und Bügeln 18. Die in den Fig. 5 bis 7 dargestellte Platte kann auch als Wandelement dienen, in welchem Falle sie mit geeigneten Randfalzen versehen wird.
  • Das Bauelement ig nach Fig. 8, das als tragendes Wandelement verwendet wird, unterscheidet sich von jenem gemäß den Fig. i und 2 im wesentlichen bloß dadurch, daß es stärker gehalten ist und zwei Reihen von kreiszylindrischen Hohlräumen 16 aufweist. Neben oder an Stelle der Bewehrung 4. und 5 nach Fig. i kann auch noch eine die Hohlräume 16 begrenzende Stahlbewehrung vorgesehen werden, die ebenfalls mittels Nägeln festgehalten werden kann. Der Außenputz kann in Kunststein, rauh oder geschliffen, der Innenputz in Gips oder Normalputz ausgeführt werden. Die Querschnitte der Elemente, ihrer Bewehrungsteile und Hohlräume können auch anders ausgebildet sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Tragendes Bauelement-für Decken, Wände od. dgl. aus einer erhärtenden Masse mit einer Reihe von durchgehenden Hohlräumen und einer Holz- und/oder Stahlbewehrung, dadurch gekennzeichnet, -daß es aus Beton (Schwer-, Bims-, Schlacken-, Holzbeton usw.) .und Teilen mit höherem Holzgehalt bzw. Holz besteht und letztere mindestens mit einem Teil ihrer Oberfläche mit den Hohlräumen in Verbindung stehen. z. Bauelement nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Hohlräumen (3) als Bewehrung eine Reihe hochkant gestellter Bretter (2) angeordnet ist. 3. Bauelement nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb eineräußerenSchale (i4) aus Beton von höherer Festigkeit ein Kern (i5) mit Hohlräumen (i6) aus Holzbeton angeordnet ist.
DEH10289A 1949-04-08 1951-11-06 Tragendes Bauelement fuer Decken, Waende od. dgl. Expired DE872840C (de)

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