-
Verfahren und Bauweise zur fabrikmäßigen Herstellung von insbesondere
skelettlosen Bauwerken, beispielsweise Wohnhäusern Die Erfindung macht es sich zur
Aufgabe, die Erstellung schlüsselfertiger Massivwohnhäuser in Fabrikationsbetrieben
unter Verwendung hochwertigster Baustoffe, insbesondere armiertem Leichtbeton, nach
Art des bekannten Schaum- oder Gasbetons, insbesondere aber von in gespanntem Dampf
gehärtetem Porenbeton, der spezifisch leicht ist und der hohe Werte an Festigkeit
und Elastizität besitzt, sowie unter Anwendung neuartiger Baumethoden zu ermöglichen,
so daß die Häuser auf der Baustelle kurzfristig montiert werden können und sofort
beziehbar sind. Es soll möglich sein, kleinere Häuser mit beispielsweise drei Zimmern
und Küche und Bad, Wohnhäuser mit beispielsweise fünf Zimmern und Zubehör, insbesondere
eingeschossige, aber auch zwei- oder mehrstöckige Reihenwohnhäuser auf vorhandenen
Fundamenten nach beliebiger Aufgliederung herstellen zu können.
-
Die außerordentliche Einfachheit der Baumethode ermöglicht ein technisch
hochwertiges Haus so billig zu erstellen, daß es in seiner Geräumigkeit aus Kostengründen
nicht beschränkt werden muß und trotz der herrschenden Notlage mit allen Einrichtungen
moderner Wohnkultur ausgestattet werden kann.
-
Die Erstellung von Bauwerken, insbesondere Wohnhäusern, nach der Plattenbauweise
mit oder ohne Skelett ist bekannt. Hierbei ist es vorgeschlagen, die Platten, wozu
auch schon Leichtbeton
verwandt wurde, entweder insbesondere waagerecht
nebeneinander und übereinander zu verlegen und zu verbinden, wozu meistens ein besonderes
Gerüst erforderlich war. Es sind aber auch schon Plattenbauweisen bekannt, bei denen
Platten, insbesondere zwischen Pfosten, zumindest an den Gebäudeecken senkrecht
neben- und übereinander aufgestellt wurden, worauf sie dann an ihren Stoßkanten
durch Anker, aufgesetzte Dichtungsleisten od. dgl. verbunden wurden.
-
Bei diesen Bauweisen ist es auch vorgeschlagen, die Bauplatten an
den Kanten ringsherum mit Nuten zu versehen, um sie mit Mörtel verschmieren und
verbinden zu können.
-
Auch die Verwendung dieser Bauplatten im Abstand voneinander zur Bildung
von Hohlwänden ist bekannt, wobei es ferner vorgeschlagen wurde, das Ausfüllen des
Hohlraums zwischen den die Wand bildenden Platten durch Bindemittel zu bewirken,
die zur Bildung von tragenden Elementen dienten. Ferner ist es bei derartigen Schnellbauweisen
bekannt, durch entsprechende Ausbildung der Bauplatten zwischen den nebeneinander
angeordneten Plattenreihen durch Bindemittel tragfähige Elemente, beispielsweise
Pfosten, zu bilden. Schließlich ist es vorgeschlagen, diese Bauplatten zur Herstellung
von Decken, Fußböden und Dächern zu verwenden.
-
Demgegenüber besteht die Erfindung darin, daß Betonfertigteile bildende
Platten, insbesondere aus armiertem Leichtbeton, beispielsweise Schaum-oder Porenbeton,
eine Länge einer oder mehrerer Geschoßhöhen aufweisen, die der Höhe nach nebeneinander
aufgestellt und in an sich bekannter Weise an den Kanten zwecks Verbindung mit erstarrende
Füllmassen aufnehmenden Längsnuten versehen sind, während die nebeneinander zu verlegenden
Platten für die Decken mindestens Raumlänge besitzen und an den Fundament- bzw.
Bauwerkwänden sowie Zwischenwänden abgestützt sind.
-
Dabei ist es besonders neu und fortschrittlich, die insbesondere aus
Leichtbeton bestehenden Platten unmittelbar zwecks Erstellung sämtlicher Außen-
und Innenwände auf den äußeren Fundamentsockeln und vorgesehenen Zwischensockeln
lotrecht aufzustellen und durch beispielsweise hydraulische Bindemittel sowie gegebenenfalls
Verankerungen zu befestigen, während sie an ihrer Oberkante durch aufgelegte Deckenplatten
zusammengehalten werden.
-
Eine besondere Neuerung besteht dabei darin, däß die Deckenplatten
am Fundamentsockel auf stufenförmig abgesetztenAussparungen bzw. Rippen aufgelegt
sind, wobei sie bei etwaigen Zwischensockeln stumpf aneinanderstoßend unmittelbar
aufgelegt sein können.
-
Weitere Erfindungsmerkmale bestehen in der besonderen Ausbildung der
Wandplatten mit Tür-und Fensterblendrahmen und der Anwendung großflächiger Zwischenwände.
Die Erfindung hat den Vorteil, daß für die Erstellung des Hauses Holz so gut wie
nicht benötigt wird, es sei denn für die mitzuliefernde Inneneinrichtung, und als
Baustoffe nur heimische Rohstoffe benötigt werden, die geeignet sind, ohne starke
Armierung bzw. Anwendung von Skelettbauweisen alle bisherigen Massivbauweisen in
bezug auf Wertigkeit und Billigkeit zu übertreffen.
-
Die Art des verwendeten Porenbetons ermöglicht die schnelle und sichere
montagefertige Herstellung von Bauplatten für Wände, Decken und andere Elemente
in jeder gewünschten Form in der Werkstatt, wobei ein Schwinden des Werkstoffs nach
dem Härten praktisch nicht mehr eintritt, so daß eine Maß- und Paßsicherheit ohne
teures Nacharbeiten gewährleistet ist. Das geringe spezifische Gewicht erleichtert
in Verbindung mit der Zähigkeit und Kantenfestigkeit den Transport zur Baustelle
ohne Bruchgefahr.
-
Ein einfaches Einfamilienhaus bei beispielsweise drei Zimmern und
Zubehör wird so leicht, daß man es auf zwei Waggons verladen kann. Die einzelnen
Elemente sind so handlich, daß sie auf der Baustelle ohne kostspielige Hebeeinrichtungen
bewegt und auf dem Fundament montiert werden können. Die Verbindung der Elemente
geschieht zweckmäßig mit einem Spezialbindemittel, Klammern, Nägeln und Schrauben.
Decken und Fußböden werden durch Stahleinlagen bewehrt, so daß kein Holz benötigt
wird. Die Außenfläche des Hauses ist nach der Montage bereits glatt, und die Fugen
sind so fein, daß nur ein dünner, gut haftender Außenputz aufgespritzt werden muß,
der die Aufgabe hat, das Regenwasser abzuweisen und der. Außenhaut des Hauses das
Aussehen des üblichen Verputzes zu verleihen. Innen können die Platten mit einem
Leimanstrich oder einer Tapetenverkleidung versehen werden.
-
Die Herstellung der Platten aus diesem Porenbeton wird insbesondere
in Gießformen und druckfesten Autoklaven bewirkt, um die gegossenen Bauteile nach
dem Abbinden unter Dampf zu härten.
-
Die Häuser können mit oder ohne Keller ausgeführt werden; es können
auch Teilkeller vorgesehen sein.
-
Durch die Anwendung eines zeltförmigen Stahldachgerüstes wird auch
ein Bodenraum von ausreichender Größe geschaffen. Zur Dachabdeckung dienen großflächige,
an Pfetten und Sparren bzw. Haupttraggliedern befestigte Platten, die eine dachziegelartige
Außenfläche aufweisen und insbesondere aus Asbestzementplatten od. dgl. bestehen
und überlappt übereinandergelegt sind.
-
Das Dach kann jedoch genau so gut nicht zeltdachförmig ausgeführt
werden, denn es kann auch ein Flachdach zur Anwendung kommen. In diesem Fall würden
entsprechend in der Fabrik vorbereitete, das Dach bildende Platten aus Porenbeton
od. dgl. mit einer geringen Neigung von etwa 5° verlegt werden.
-
Das Haus kann mit abstellbaren Entlüftungen ausgestattet werden; es
können auch Zentralheizungen vorgesehen sein.
-
Für die Montage des Hauses auf der Baustelle sind nur 3 bis 4 Tage
erforderlich, so daß es möglich ist, ein Haus vom unverarbeiteten Rohstoff bis
zur
schlüsselfertigen Übergabe in 3'/z bis 4Arbeitstagen zu erstellen. Da die Platten
völlig trocken sind, sind die Häuser sofort beziehbar.
-
Die Erfindung läßt sich in verschiedener Weise ausführen. Sie ist
in der Zeichnung beispielsweise in einer Ausführungsform veranschaulicht, und zwar
zeigt Abb. i schaubildlich gesehen ein teilweise offengelegtes Wohnhaus, Abb. 2
die Verlegung der Deckenelemente, Abb.3 den Querschnitt einer sich auf mehrere Geschosse
verteilenden Wandplatte, Abb. 4 den Schornsteinbau, Abb. 5 den Querschnitt durch
einen Fensterblendrahmen, Abb. 6 eine Teilansicht auf einen Fensterblendrahmen,
Abb.7 einen Querschnitt durch den Türblendrahmen.
-
Die Herstellung des skelettlosen Bauwerks erfolgt durch Betonfertigteile
bildende Platten i, insbesondere aus armiertem Leichtbeton, beispielsweise Schaum-
oder Porenbeton, die, wie aus Abb. i ersichtlich ist, eine Länge 2 von einer oder,
bei Anwendung eines mehrstöckigen Hauses, mehreren Geschoßhöhen aufweisen. Diese
Platten werden der Höhe nach neberieinandergestellt. Sie besitzen in an sich bekannter
Weise an den Kanten, und zwar zweckmäßig rundherum, Nuten 3, die mit erstarrenden
Füllmassen, insbesondere Gleitzement, Bitumenzement od. dgl., ausgeschmiert werden.
-
Zur Erstellung des Hauses ist es erforderlich, einen Fundamentsockel
mit oder ohne Keller zu bilden. Dieser Fundamentsockel kann beispielsweise, wie
in der Zeichnung in Abb. i dargestellt ist, durch die Fundamentbegrenzungswände
4 gebildet «erden.. Das Haus kann in beliebigem Querschnitt, also quadratisch, rechteckig
oder auch mit angesetzten Räumen, beispielsweise Garage, Stallungen od. dgl., erstellt
werden. Die Platten i werden unmittelbar auf dem Fundamentsockel nebeneinander aufgestellt
und an den Eckkanten gegeneinander abgestützt. Es können auch besondere Verbindungselemente
vorgesehen sein, die aber nicht unbedingt erforderlich sind. Gegebenenfalls können
die unteren Stoßkanten noch von außen durch irgendwelche Mittel abgedeckt sein.
-
Die Decken, beispielsweise Fußböden über dem Kellerraum, werden durch
gleiche Platten 5 gebildet, die nebeneinander verlegt werden und mindestens Raumlänge,
beispielsweise die Länge 6 der in der Zeichnung freigelegten Küche, besitzen.
-
Zu diesem Zweck werden die Deckenplatten an dem Fundamentsockel auf
stufenförmig abgesetzten Aussparungen 7 bzw. Rippen aufgelegt, wobei sie bei dem
Zwischensockel oder der Zwischenkellerwand 8 stumpf bei 9 aneinanderstaßen.
-
In Abb. 2 ist gezeigt, wie die Platten nebeneinandergelegt sind. Die
Längsfugen sind mit Bindemitteln io, beispielsweise Mörtel, Bitumenzement od. dg1.,
ausgefüllt, wodurch auch eine Ausfüllung der N uten 3 erfolgt. Auch an den Stirnkanten
der Platten können solche Nuten 3 vorgesehen sein. In gleicher Weise sind die Wandplatten
i an ihren Nuten 3 verbunden.
-
Die stufenförmigen Aussparungen 7 oder auskragenden Rippen laufen
ringherum am Fundamentsockel bzw. den Fundamentwänden, so daß die frei tragenden
Deckenplatten an ihren Stirnwänden abgestützt sind, während nur die außen an dem
Fundamentsockel oder an den Zwischenwänden entlang laufenden Platten an ihrer Außenkante
abgestützt sind.
-
Die Wandplatten sind bei eingeschossigen Häusern, wie in Abb. i gezeigt,
oben ebenfalls durch Deckenplatten 5 abgedeckt, wobei diese Deckenplatten über die
Wandplatten gesimsartig hinwegstehen. Dadurch wird eine Traufkante gebildet; zugleich
dienen diese Deckenplatten 5, die im Beispiel den Dachboden bilden und mit Tragmitteln
i i versehen sein können, als Träger der Dachrinne 12.
-
Die Höbe der Stufen 7 der Fundamentwände bzw. des Sockels ist geringer
als die Dicke der Platten (s. Abb. i und 2), um durch die überstehenden Stirnkanten
5a der Deckenplatten 5 Anlageflächen für die Wandplatten i zu bilden.
-
Bei Anwendung von eine mehrgeschossige Länge aufweisenden Wandplatten
i (wie in Abb.3 dargestellt) sind diese in Höhe der einzelnen Geschosse an ihrer
dem Innenraum des Hauses zugekehrten Fläche mit stufenförmig abgesetzten Aussparungen
ia oder auskragenden Rippen zur Auflage der ,Deckenplatten versehen.
-
Zur Bildung von Fenster- und Türöffnungen sind die Betonplatten unmittelbar
mit fertig eingegossenen Blendarmen 13, insbesondere aus Profilstahl od. dgl., versehen,
die zugleich Halterungen für Fensterflügel, Läden, Türflügel, beispielsweise Scharniere
14, Laschen 15 mit Haken 16 (Abb. i) od. dgl., tragen können, wobei die Haken gegebenenfalls
die Betonplatten durchdringen.
-
Die Blendrahmen werden zweckmäßig für Fenster und Türen durch eingesetzte
Profileisen bzw. Profilbleche gebildet. Diese besitzen beispielsweise, wie in der
Zeichnung dargestellt, U-förmigen Querschnitt, deren freie Schenkel 17 in die Stirnflächen
der Tür- und Fensteröffnungen eingesetzt und in diesen durch geeignete Halterungsmittel
verankert sind; beispielsweise sind die U-, T-, 2-förmig od. dgl. profilierten
Bleche bzw. Rahmen an ihren in die Stirnkanten der Tür- und Fensteröffnungen hineinragenden
Schenkeln 17 mit Löchern 18 versehen, durch die der Beton hindurchdringt, so daß
hier eine Verzapfung entsteht.
-
Die Hohlräume der über die Tür- und Fensteröffnungen hinwegstehenden
Blendrahmen sind mit Beton oder anderen Füllmassen, beispielsweise auch Isoliermassen,
ausgefüllt, so daß hier Verstärkungsrippen i9 entstehen. Dadurch und durch die Profilierung
werden zugleich Anschlagkanten i9 für Tür- und Fensterflügel gebildet.
-
Bei den Türen können die profilierten Bleche um die Wandplatten herumfassen
und so von außen eine Verkleidung bilden.
Die Zwischenwände zur
Unterteilung der Räume werden gegebenenfalls aus senkrecht stehenden, der Raumlänge
und -breite angepaßten Platten 20, beispielsweise aus armiertem Leichtbeton, in
der Höhe eines oder mehrerer Geschosse gebildet (s. Abb. i). Auch diese Platten
können mit Fenster- und Türöffnungen versehen sein, wobei die Blendrahmen ebenfalls
eingegossen sind.
-
Für den fabrikfertigen Einbau aller Installationen, wie Wasserzu-
und -abführungsrohre, Entlüftungen sowie gegebenenfalls elektrischer Leitungen,
dienen als Fertigteile ausgebildete Hohlwände 21, ebenfalls von Raumlänge oder -breite
und insbesondere von einer Höhe eines oder mehrerer Geschosse. Diese Platten werden
ebenso wie die Zwischenwände 20 unmittelbar auf die durch die Deckenplatten gebildete
Decke aufgesetzt.
-
Diese Hohlwände 21 bestehen aus zweckmäßig isolierten Wänden 22, zwischen
denen die verschiedenen Installationsorgane, insbesondere die Rohre, wie Wasserzuführungsrohre
23, Gasrohre 24 und Wasserabführungsrohre 25, eingebaut sind, deren Rohrenden aus
den Installationswänden vorstehen.
-
Für den Schornsteinbau dienen stumpf übereinandergesetzte rohrförmige
Bauelemente 29 beliebigen Querschnitts, die innen eine Schwerbetonschiebt 3o aufweisen,
im übrigen aus Leichtbeton bestehen. Diese Schornsteinelemente weisen ebenfalls
jeweils Geschoßhöhe auf.
-
Die Schornsteinelemente sind an ihren Schwerbetonschichten mit ringförmigen
Ausnehmungen 31 versehen, in die die Schornsteinelemente verbindende Muffen 32 einfassen.
Die Schornsteinelemente durchdringen entweder die Decken, die zu diesem Zweck mit
Löchern 33 versehen sind, oder sind, wie in Abb. 5 dargestellt, auf den Decken aufgesetzt,
so daß lediglich die Verbindungsmuffen 32 die Decken durchdringen, die dann die
Schornsteinelemente gasdicht zusammenhalten.
-
Die Schornsteinelemente 29 sind ihrer Höhe nach ebenso wie die Platten
i mit Nuten 3 versehen (in der Zeichnung nicht dargestellt). Diese sind jeweils
an den Stellen vorgesehen, wo die Schornsteinelemente mit den Platten i Anlage finden.
Diese Nuten werden in derselben Weise wie bei der Verbindung der Platten i untereinander
mit erstarrender Füllmasse, insbesondere Gleitzement, Bitumenzement od. dgl., ausgeschmiert
bzw. ausgegossen. Auch werden die einzelnen nebeneinandergestellten Schornsteinelemente
in dieser Weise miteinander verbunden, so daß der durch die einzelnen Schornsteinelemente
gebildete Schornstein im Mauerwerk vollkommen festgelegt ist.
-
Die Verbindungsmuffen 32 für die Schornsteinelemente sind zweckmäßig
aus feuer- und flammenbeständigem Werkstoff hergestellt.
-
Als erste Fußbodenbedeckung der an den Fugen durch Füllmassen, insbesondere
Bitumenzement, verbundenen Deckenplatten dient eine Ausgleichs-und Klebemasse 42,
wie aus Abb. i ersichtlich ist, welche gleichzeitig dichtend wirkt. Auf diese kann
in noch nicht erhärtetem Zustand ein insbesondere aus Kunststoff bestehender Fußbodenbelag
43, z. B. Hartfaserplatten, Polymerisationsprodukte, Linoleum od. dgl., großflächig
aufgebracht «-erden.
-
Infolge der Verwendung von Poren- und Schaumbeton für die Wände und
Decken des einzelnen Raums ist es möglich, mit sehr geringen Belagsstärken für den
Fußboden auszukommen, da der verwandte `Merkstoff für den gebildeten Raumhohlkörper
bereits in sich eine hohe Schalldämmung hinsichtlich des Luft- und Trittschalls
aufweist.
-
Zur Abdichtung und Verbindung von Wand-und Deckenplatten dient insbesondere
ein feuchtigkeitsundurchlässiger Gleitzement, der auch zwischen Fundamentsockel
und Außenwandung vorgesehen ist. An Stelle von armiertem Leichtbeton können die
Porenplatten für die Wände gegebenenfalls auch ohne Bewehrungen ausgebildet sein.