DE856214C - Verfahren und Bauweise zur fabrikmaessigen Herstellung von insbesondere skelettlosenBauwerken, beispielsweise Wohnhaeusern - Google Patents

Verfahren und Bauweise zur fabrikmaessigen Herstellung von insbesondere skelettlosenBauwerken, beispielsweise Wohnhaeusern

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DE856214C
DE856214C DEP49651A DEP0049651A DE856214C DE 856214 C DE856214 C DE 856214C DE P49651 A DEP49651 A DE P49651A DE P0049651 A DEP0049651 A DE P0049651A DE 856214 C DE856214 C DE 856214C
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Germany
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panels
concrete
walls
foundation
ceiling panels
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Viktor Haertl
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B1/00Constructions in general; Structures which are not restricted either to walls, e.g. partitions, or floors or ceilings or roofs
    • E04B1/02Structures consisting primarily of load-supporting, block-shaped, or slab-shaped elements
    • E04B1/04Structures consisting primarily of load-supporting, block-shaped, or slab-shaped elements the elements consisting of concrete, e.g. reinforced concrete, or other stone-like material

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Building Environments (AREA)

Description

  • Verfahren und Bauweise zur fabrikmäßigen Herstellung von insbesondere skelettlosen Bauwerken, beispielsweise Wohnhäusern Die Erfindung macht es sich zur Aufgabe, die Erstellung schlüsselfertiger Massivwohnhäuser in Fabrikationsbetrieben unter Verwendung hochwertigster Baustoffe, insbesondere armiertem Leichtbeton, nach Art des bekannten Schaum- oder Gasbetons, insbesondere aber von in gespanntem Dampf gehärtetem Porenbeton, der spezifisch leicht ist und der hohe Werte an Festigkeit und Elastizität besitzt, sowie unter Anwendung neuartiger Baumethoden zu ermöglichen, so daß die Häuser auf der Baustelle kurzfristig montiert werden können und sofort beziehbar sind. Es soll möglich sein, kleinere Häuser mit beispielsweise drei Zimmern und Küche und Bad, Wohnhäuser mit beispielsweise fünf Zimmern und Zubehör, insbesondere eingeschossige, aber auch zwei- oder mehrstöckige Reihenwohnhäuser auf vorhandenen Fundamenten nach beliebiger Aufgliederung herstellen zu können.
  • Die außerordentliche Einfachheit der Baumethode ermöglicht ein technisch hochwertiges Haus so billig zu erstellen, daß es in seiner Geräumigkeit aus Kostengründen nicht beschränkt werden muß und trotz der herrschenden Notlage mit allen Einrichtungen moderner Wohnkultur ausgestattet werden kann.
  • Die Erstellung von Bauwerken, insbesondere Wohnhäusern, nach der Plattenbauweise mit oder ohne Skelett ist bekannt. Hierbei ist es vorgeschlagen, die Platten, wozu auch schon Leichtbeton verwandt wurde, entweder insbesondere waagerecht nebeneinander und übereinander zu verlegen und zu verbinden, wozu meistens ein besonderes Gerüst erforderlich war. Es sind aber auch schon Plattenbauweisen bekannt, bei denen Platten, insbesondere zwischen Pfosten, zumindest an den Gebäudeecken senkrecht neben- und übereinander aufgestellt wurden, worauf sie dann an ihren Stoßkanten durch Anker, aufgesetzte Dichtungsleisten od. dgl. verbunden wurden.
  • Bei diesen Bauweisen ist es auch vorgeschlagen, die Bauplatten an den Kanten ringsherum mit Nuten zu versehen, um sie mit Mörtel verschmieren und verbinden zu können.
  • Auch die Verwendung dieser Bauplatten im Abstand voneinander zur Bildung von Hohlwänden ist bekannt, wobei es ferner vorgeschlagen wurde, das Ausfüllen des Hohlraums zwischen den die Wand bildenden Platten durch Bindemittel zu bewirken, die zur Bildung von tragenden Elementen dienten. Ferner ist es bei derartigen Schnellbauweisen bekannt, durch entsprechende Ausbildung der Bauplatten zwischen den nebeneinander angeordneten Plattenreihen durch Bindemittel tragfähige Elemente, beispielsweise Pfosten, zu bilden. Schließlich ist es vorgeschlagen, diese Bauplatten zur Herstellung von Decken, Fußböden und Dächern zu verwenden.
  • Demgegenüber besteht die Erfindung darin, daß Betonfertigteile bildende Platten, insbesondere aus armiertem Leichtbeton, beispielsweise Schaum-oder Porenbeton, eine Länge einer oder mehrerer Geschoßhöhen aufweisen, die der Höhe nach nebeneinander aufgestellt und in an sich bekannter Weise an den Kanten zwecks Verbindung mit erstarrende Füllmassen aufnehmenden Längsnuten versehen sind, während die nebeneinander zu verlegenden Platten für die Decken mindestens Raumlänge besitzen und an den Fundament- bzw. Bauwerkwänden sowie Zwischenwänden abgestützt sind.
  • Dabei ist es besonders neu und fortschrittlich, die insbesondere aus Leichtbeton bestehenden Platten unmittelbar zwecks Erstellung sämtlicher Außen- und Innenwände auf den äußeren Fundamentsockeln und vorgesehenen Zwischensockeln lotrecht aufzustellen und durch beispielsweise hydraulische Bindemittel sowie gegebenenfalls Verankerungen zu befestigen, während sie an ihrer Oberkante durch aufgelegte Deckenplatten zusammengehalten werden.
  • Eine besondere Neuerung besteht dabei darin, däß die Deckenplatten am Fundamentsockel auf stufenförmig abgesetztenAussparungen bzw. Rippen aufgelegt sind, wobei sie bei etwaigen Zwischensockeln stumpf aneinanderstoßend unmittelbar aufgelegt sein können.
  • Weitere Erfindungsmerkmale bestehen in der besonderen Ausbildung der Wandplatten mit Tür-und Fensterblendrahmen und der Anwendung großflächiger Zwischenwände. Die Erfindung hat den Vorteil, daß für die Erstellung des Hauses Holz so gut wie nicht benötigt wird, es sei denn für die mitzuliefernde Inneneinrichtung, und als Baustoffe nur heimische Rohstoffe benötigt werden, die geeignet sind, ohne starke Armierung bzw. Anwendung von Skelettbauweisen alle bisherigen Massivbauweisen in bezug auf Wertigkeit und Billigkeit zu übertreffen.
  • Die Art des verwendeten Porenbetons ermöglicht die schnelle und sichere montagefertige Herstellung von Bauplatten für Wände, Decken und andere Elemente in jeder gewünschten Form in der Werkstatt, wobei ein Schwinden des Werkstoffs nach dem Härten praktisch nicht mehr eintritt, so daß eine Maß- und Paßsicherheit ohne teures Nacharbeiten gewährleistet ist. Das geringe spezifische Gewicht erleichtert in Verbindung mit der Zähigkeit und Kantenfestigkeit den Transport zur Baustelle ohne Bruchgefahr.
  • Ein einfaches Einfamilienhaus bei beispielsweise drei Zimmern und Zubehör wird so leicht, daß man es auf zwei Waggons verladen kann. Die einzelnen Elemente sind so handlich, daß sie auf der Baustelle ohne kostspielige Hebeeinrichtungen bewegt und auf dem Fundament montiert werden können. Die Verbindung der Elemente geschieht zweckmäßig mit einem Spezialbindemittel, Klammern, Nägeln und Schrauben. Decken und Fußböden werden durch Stahleinlagen bewehrt, so daß kein Holz benötigt wird. Die Außenfläche des Hauses ist nach der Montage bereits glatt, und die Fugen sind so fein, daß nur ein dünner, gut haftender Außenputz aufgespritzt werden muß, der die Aufgabe hat, das Regenwasser abzuweisen und der. Außenhaut des Hauses das Aussehen des üblichen Verputzes zu verleihen. Innen können die Platten mit einem Leimanstrich oder einer Tapetenverkleidung versehen werden.
  • Die Herstellung der Platten aus diesem Porenbeton wird insbesondere in Gießformen und druckfesten Autoklaven bewirkt, um die gegossenen Bauteile nach dem Abbinden unter Dampf zu härten.
  • Die Häuser können mit oder ohne Keller ausgeführt werden; es können auch Teilkeller vorgesehen sein.
  • Durch die Anwendung eines zeltförmigen Stahldachgerüstes wird auch ein Bodenraum von ausreichender Größe geschaffen. Zur Dachabdeckung dienen großflächige, an Pfetten und Sparren bzw. Haupttraggliedern befestigte Platten, die eine dachziegelartige Außenfläche aufweisen und insbesondere aus Asbestzementplatten od. dgl. bestehen und überlappt übereinandergelegt sind.
  • Das Dach kann jedoch genau so gut nicht zeltdachförmig ausgeführt werden, denn es kann auch ein Flachdach zur Anwendung kommen. In diesem Fall würden entsprechend in der Fabrik vorbereitete, das Dach bildende Platten aus Porenbeton od. dgl. mit einer geringen Neigung von etwa 5° verlegt werden.
  • Das Haus kann mit abstellbaren Entlüftungen ausgestattet werden; es können auch Zentralheizungen vorgesehen sein.
  • Für die Montage des Hauses auf der Baustelle sind nur 3 bis 4 Tage erforderlich, so daß es möglich ist, ein Haus vom unverarbeiteten Rohstoff bis zur schlüsselfertigen Übergabe in 3'/z bis 4Arbeitstagen zu erstellen. Da die Platten völlig trocken sind, sind die Häuser sofort beziehbar.
  • Die Erfindung läßt sich in verschiedener Weise ausführen. Sie ist in der Zeichnung beispielsweise in einer Ausführungsform veranschaulicht, und zwar zeigt Abb. i schaubildlich gesehen ein teilweise offengelegtes Wohnhaus, Abb. 2 die Verlegung der Deckenelemente, Abb.3 den Querschnitt einer sich auf mehrere Geschosse verteilenden Wandplatte, Abb. 4 den Schornsteinbau, Abb. 5 den Querschnitt durch einen Fensterblendrahmen, Abb. 6 eine Teilansicht auf einen Fensterblendrahmen, Abb.7 einen Querschnitt durch den Türblendrahmen.
  • Die Herstellung des skelettlosen Bauwerks erfolgt durch Betonfertigteile bildende Platten i, insbesondere aus armiertem Leichtbeton, beispielsweise Schaum- oder Porenbeton, die, wie aus Abb. i ersichtlich ist, eine Länge 2 von einer oder, bei Anwendung eines mehrstöckigen Hauses, mehreren Geschoßhöhen aufweisen. Diese Platten werden der Höhe nach neberieinandergestellt. Sie besitzen in an sich bekannter Weise an den Kanten, und zwar zweckmäßig rundherum, Nuten 3, die mit erstarrenden Füllmassen, insbesondere Gleitzement, Bitumenzement od. dgl., ausgeschmiert werden.
  • Zur Erstellung des Hauses ist es erforderlich, einen Fundamentsockel mit oder ohne Keller zu bilden. Dieser Fundamentsockel kann beispielsweise, wie in der Zeichnung in Abb. i dargestellt ist, durch die Fundamentbegrenzungswände 4 gebildet «erden.. Das Haus kann in beliebigem Querschnitt, also quadratisch, rechteckig oder auch mit angesetzten Räumen, beispielsweise Garage, Stallungen od. dgl., erstellt werden. Die Platten i werden unmittelbar auf dem Fundamentsockel nebeneinander aufgestellt und an den Eckkanten gegeneinander abgestützt. Es können auch besondere Verbindungselemente vorgesehen sein, die aber nicht unbedingt erforderlich sind. Gegebenenfalls können die unteren Stoßkanten noch von außen durch irgendwelche Mittel abgedeckt sein.
  • Die Decken, beispielsweise Fußböden über dem Kellerraum, werden durch gleiche Platten 5 gebildet, die nebeneinander verlegt werden und mindestens Raumlänge, beispielsweise die Länge 6 der in der Zeichnung freigelegten Küche, besitzen.
  • Zu diesem Zweck werden die Deckenplatten an dem Fundamentsockel auf stufenförmig abgesetzten Aussparungen 7 bzw. Rippen aufgelegt, wobei sie bei dem Zwischensockel oder der Zwischenkellerwand 8 stumpf bei 9 aneinanderstaßen.
  • In Abb. 2 ist gezeigt, wie die Platten nebeneinandergelegt sind. Die Längsfugen sind mit Bindemitteln io, beispielsweise Mörtel, Bitumenzement od. dg1., ausgefüllt, wodurch auch eine Ausfüllung der N uten 3 erfolgt. Auch an den Stirnkanten der Platten können solche Nuten 3 vorgesehen sein. In gleicher Weise sind die Wandplatten i an ihren Nuten 3 verbunden.
  • Die stufenförmigen Aussparungen 7 oder auskragenden Rippen laufen ringherum am Fundamentsockel bzw. den Fundamentwänden, so daß die frei tragenden Deckenplatten an ihren Stirnwänden abgestützt sind, während nur die außen an dem Fundamentsockel oder an den Zwischenwänden entlang laufenden Platten an ihrer Außenkante abgestützt sind.
  • Die Wandplatten sind bei eingeschossigen Häusern, wie in Abb. i gezeigt, oben ebenfalls durch Deckenplatten 5 abgedeckt, wobei diese Deckenplatten über die Wandplatten gesimsartig hinwegstehen. Dadurch wird eine Traufkante gebildet; zugleich dienen diese Deckenplatten 5, die im Beispiel den Dachboden bilden und mit Tragmitteln i i versehen sein können, als Träger der Dachrinne 12.
  • Die Höbe der Stufen 7 der Fundamentwände bzw. des Sockels ist geringer als die Dicke der Platten (s. Abb. i und 2), um durch die überstehenden Stirnkanten 5a der Deckenplatten 5 Anlageflächen für die Wandplatten i zu bilden.
  • Bei Anwendung von eine mehrgeschossige Länge aufweisenden Wandplatten i (wie in Abb.3 dargestellt) sind diese in Höhe der einzelnen Geschosse an ihrer dem Innenraum des Hauses zugekehrten Fläche mit stufenförmig abgesetzten Aussparungen ia oder auskragenden Rippen zur Auflage der ,Deckenplatten versehen.
  • Zur Bildung von Fenster- und Türöffnungen sind die Betonplatten unmittelbar mit fertig eingegossenen Blendarmen 13, insbesondere aus Profilstahl od. dgl., versehen, die zugleich Halterungen für Fensterflügel, Läden, Türflügel, beispielsweise Scharniere 14, Laschen 15 mit Haken 16 (Abb. i) od. dgl., tragen können, wobei die Haken gegebenenfalls die Betonplatten durchdringen.
  • Die Blendrahmen werden zweckmäßig für Fenster und Türen durch eingesetzte Profileisen bzw. Profilbleche gebildet. Diese besitzen beispielsweise, wie in der Zeichnung dargestellt, U-förmigen Querschnitt, deren freie Schenkel 17 in die Stirnflächen der Tür- und Fensteröffnungen eingesetzt und in diesen durch geeignete Halterungsmittel verankert sind; beispielsweise sind die U-, T-, 2-förmig od. dgl. profilierten Bleche bzw. Rahmen an ihren in die Stirnkanten der Tür- und Fensteröffnungen hineinragenden Schenkeln 17 mit Löchern 18 versehen, durch die der Beton hindurchdringt, so daß hier eine Verzapfung entsteht.
  • Die Hohlräume der über die Tür- und Fensteröffnungen hinwegstehenden Blendrahmen sind mit Beton oder anderen Füllmassen, beispielsweise auch Isoliermassen, ausgefüllt, so daß hier Verstärkungsrippen i9 entstehen. Dadurch und durch die Profilierung werden zugleich Anschlagkanten i9 für Tür- und Fensterflügel gebildet.
  • Bei den Türen können die profilierten Bleche um die Wandplatten herumfassen und so von außen eine Verkleidung bilden. Die Zwischenwände zur Unterteilung der Räume werden gegebenenfalls aus senkrecht stehenden, der Raumlänge und -breite angepaßten Platten 20, beispielsweise aus armiertem Leichtbeton, in der Höhe eines oder mehrerer Geschosse gebildet (s. Abb. i). Auch diese Platten können mit Fenster- und Türöffnungen versehen sein, wobei die Blendrahmen ebenfalls eingegossen sind.
  • Für den fabrikfertigen Einbau aller Installationen, wie Wasserzu- und -abführungsrohre, Entlüftungen sowie gegebenenfalls elektrischer Leitungen, dienen als Fertigteile ausgebildete Hohlwände 21, ebenfalls von Raumlänge oder -breite und insbesondere von einer Höhe eines oder mehrerer Geschosse. Diese Platten werden ebenso wie die Zwischenwände 20 unmittelbar auf die durch die Deckenplatten gebildete Decke aufgesetzt.
  • Diese Hohlwände 21 bestehen aus zweckmäßig isolierten Wänden 22, zwischen denen die verschiedenen Installationsorgane, insbesondere die Rohre, wie Wasserzuführungsrohre 23, Gasrohre 24 und Wasserabführungsrohre 25, eingebaut sind, deren Rohrenden aus den Installationswänden vorstehen.
  • Für den Schornsteinbau dienen stumpf übereinandergesetzte rohrförmige Bauelemente 29 beliebigen Querschnitts, die innen eine Schwerbetonschiebt 3o aufweisen, im übrigen aus Leichtbeton bestehen. Diese Schornsteinelemente weisen ebenfalls jeweils Geschoßhöhe auf.
  • Die Schornsteinelemente sind an ihren Schwerbetonschichten mit ringförmigen Ausnehmungen 31 versehen, in die die Schornsteinelemente verbindende Muffen 32 einfassen. Die Schornsteinelemente durchdringen entweder die Decken, die zu diesem Zweck mit Löchern 33 versehen sind, oder sind, wie in Abb. 5 dargestellt, auf den Decken aufgesetzt, so daß lediglich die Verbindungsmuffen 32 die Decken durchdringen, die dann die Schornsteinelemente gasdicht zusammenhalten.
  • Die Schornsteinelemente 29 sind ihrer Höhe nach ebenso wie die Platten i mit Nuten 3 versehen (in der Zeichnung nicht dargestellt). Diese sind jeweils an den Stellen vorgesehen, wo die Schornsteinelemente mit den Platten i Anlage finden. Diese Nuten werden in derselben Weise wie bei der Verbindung der Platten i untereinander mit erstarrender Füllmasse, insbesondere Gleitzement, Bitumenzement od. dgl., ausgeschmiert bzw. ausgegossen. Auch werden die einzelnen nebeneinandergestellten Schornsteinelemente in dieser Weise miteinander verbunden, so daß der durch die einzelnen Schornsteinelemente gebildete Schornstein im Mauerwerk vollkommen festgelegt ist.
  • Die Verbindungsmuffen 32 für die Schornsteinelemente sind zweckmäßig aus feuer- und flammenbeständigem Werkstoff hergestellt.
  • Als erste Fußbodenbedeckung der an den Fugen durch Füllmassen, insbesondere Bitumenzement, verbundenen Deckenplatten dient eine Ausgleichs-und Klebemasse 42, wie aus Abb. i ersichtlich ist, welche gleichzeitig dichtend wirkt. Auf diese kann in noch nicht erhärtetem Zustand ein insbesondere aus Kunststoff bestehender Fußbodenbelag 43, z. B. Hartfaserplatten, Polymerisationsprodukte, Linoleum od. dgl., großflächig aufgebracht «-erden.
  • Infolge der Verwendung von Poren- und Schaumbeton für die Wände und Decken des einzelnen Raums ist es möglich, mit sehr geringen Belagsstärken für den Fußboden auszukommen, da der verwandte `Merkstoff für den gebildeten Raumhohlkörper bereits in sich eine hohe Schalldämmung hinsichtlich des Luft- und Trittschalls aufweist.
  • Zur Abdichtung und Verbindung von Wand-und Deckenplatten dient insbesondere ein feuchtigkeitsundurchlässiger Gleitzement, der auch zwischen Fundamentsockel und Außenwandung vorgesehen ist. An Stelle von armiertem Leichtbeton können die Porenplatten für die Wände gegebenenfalls auch ohne Bewehrungen ausgebildet sein.

Claims (4)

  1. PATR\TANSPRCCHE: i. Verfahren zur fabrikmäßigen Herstellung von insbesondere skelettlosen Bauwerken, beispielsweise Wohnhäusern, nach der Plattenbauweise, dadurch gekennzeichnet, daß Betonfertigteile bildende Platten (i), insbesondere aus armiertem Leichtbeton, beispielsweise Schaum- oder Porenbeton, eine Länge (2) einer oder mehrerer Geschoßhöhen aufweisen, die der Höhe nach nebeneinandergestellt und in an sich bekannter Weise an den Kanten zwecks Verbindung mit erstarrende Füllmassen aufnehmenden :Tuten (3) versehen sind, während die nebeneinander zu verlegenden, aus gleichem Werkstoff hergestellten Platten für die Decken (5) entweder Raumlänge oder eine der Entfernung zwischen Außen- und Innenwand entsprechende Länge besitzen und an den Fundamentwänden (4) bzw. Bauwerkwänden (i) sowie Zwischenwänden (20, 21) abgestützt sind.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die insbesondere aus Leichtbeton bestehenden Platten (i) unmittelbar zwecks Erstellung sämtlicher Außen- und Innenwände auf den äußeren Fundamentsockeln (4) und vorgesehenen Zwischenwänden (8) bzw. Zwischensockeln lotrecht aufgestellt und an ersteren durch beispielsweise hydraulische Bindemittel sowie gegebenenfalls Verankerungen befestigt werden, während sie an ihrer Oberkante durch aufgelegte Deckenplatten (5) zusammengehalten werden.
  3. 3. Bauwerk nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Deckenplatten (5) am Fundamentsockel (4) auf stufenförmig abgesetzten Aussparungen bzw. Rippen (7) aufgelegt sind, wobei sie, bei etwaigen Zwischensockeln (8) stumpf aneinanderstoßend, unmittelbar aufgelegt sein können.
  4. 4. Bauwerk nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Fundamentsockel (4) in beliebigem Gruttdri;ß'querschnitt, beispielsweise von rechteckiger, quadratischer od. dgl. Form, an sämtlichen hinenkanten, also ri»@sliert»n laufend. mit stufenförmig abgesetzten .Aussparungen (7) oder Rippen versehen ist. @. Bauwerk nach den Ansprüchen 1 bis .I, dadurch gekennzeichnet, daß die Höhe der stufenförmigen Aussparungen (7) der Fundamentw:iiide bzw. -sockel (4) geringer ist als die Dicke der Platten, tun durch die überstehenden Stir»kanten (5°) der Deckenplatten (5) Anlageflächen für die Wandplatten (i) zu bilden. 6. Bauwerk nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, claß bei Anwendung von mehrgeschossige Länge aufweisenden Wandplatten (i) diese in Höhe der Einzelgeschosse an ihrer dein Innenraum des Hauses zugekehrten Fläche mit stufenförmig abgesetzten Ausspartnigen (1a) oder Rippen zur Auflage der Deckenplatten (5) versehen sind (Abb. 3). 7. Bauwerk nach deii Ansprüchen i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß zur Bildung des Dachbodens die aufgelegten Deckenplatten (5) auf die oberen Stirnkanten der ein- oder mehrgeschossigen Wandplatten so verlegt sind, daß sie über diese nach außen hinwegstehen und hier einen Sims bilden, an dem die Dachrinne befestigt werden kann. B. \"erfahren nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Fußboden- und Deckenplatten (3) zwischen Fundamentsockel (.I) und etwaigen Zwischenwänden (8) frei tragend verlegt sind. 9. Bauwerk nach den Ansprüchen i bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß für Fenster und Türen die Betonplatten mit fertig eingegossenen Blendrahmen (13), insbesondere aus Profilstahl od. dgl., versehen sind, die zugleich Halterangen für Fensterflügel. Laden, Türflügel, beispielsweise Scharniere (14), Haken (16) od. dgl. tragen können, die gegebenenfalls die Betonplatten (i) durchdringen. 1o. Bauwerk nach den Ansprüchen i bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Hohlräume (18) der über die Tür- und Fensteröffnungen hinwegstehenden Blendrahmen (13) mit Beton oder anderen Füllmassen, beispielsweise Isoliermassen, ausgefüllt sind. i i. Bauwerk nach den Ansprüchen i bis io, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenwände (20) der Wohnräume aus senkrecht stehenden, der Raumlänge oder Breite angepaßten Platten (i), beispielsweise aus armiertem Leichtbeton, in der Höhe eines oder mehrerer Geschosse bestehen. 12. Bauwerk: nach den Ansprüchen i bis i i, dadurch gekennzeichnet, daß für den Schornsteinbau stumpf übereinandergesetzte rohrförmige Bauelemente (29), die innen mit einer Schwerbetonschicht (30) versehen sind, dienen, die jeweilig Geschoßhöhe aufweisen und durch in den Decken (5) vorgesehene Löcher (33) diese durchdringen. 13. Bauwerk nach den Ansprüchen 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwerbetonschichten (30) der Schornsteinbauelemente (29) Ausnehmungen (31) aufweisen, in die die übereinandergesetzten, Geschoßhöhe aufweisenden Bauelemente verbindende Muffen (32), insbesondere aus feuerbeständigen Werkstoffen, einfassen, die die Deckenplatten (5) durchdringen und die Schornsteinelemente (29) gasdicht zusammenhalten.
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