DE1090945B - Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Zuschnitten fuer Umschlaege, z. B. Versandtaschen aus Papier od. dgl. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Zuschnitten fuer Umschlaege, z. B. Versandtaschen aus Papier od. dgl.

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DE1090945B
DE1090945B DES48278A DES0048278A DE1090945B DE 1090945 B DE1090945 B DE 1090945B DE S48278 A DES48278 A DE S48278A DE S0048278 A DES0048278 A DE S0048278A DE 1090945 B DE1090945 B DE 1090945B
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Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Zuschnitten für Umschläge, z. B. Versandtaschen aus Papier od. dgl. Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Herstellen von Zuschnitten für Umschläge, z. B. Versandtaschen aus Papier od. dgl., bei welchem ein Werkstoffband in mindestens zwei Reihen von in Längsrichtung des Bandes nebeneinanderliegenden Zuschnitten geschnitten wird. Die Ränder dieser Zuschnitte weisen eine sich ständig wiederholende Umrißausbildung auf, so daß man sich deckende Zuschnitte erhält, wenn die Streifen in Querrichtung in gleichen Abständen durchschnitten werden.
  • Es ist ein: Verfahren zum Herstellen von Briefumschlagketten bekannt, bei denen die einzelnen Umschläge nach ihrer Fertigstellung über schmale Stege noch zusammenhängen. Hierbei wird mit Hilfe eines Schneidgerätes die Papierbahn durch Zickzackschnitte in ein Netz von Zuschnitten derart aufgeteilt, daß die schräg zur Vorschubrichtung der Papierbahn laufenden Schnitte sich bis auf eine geringe Stegbreite an den Klappenenden der Briefumschläge nähern, um sich darauf wieder voneinander zu entfernen. Auf diese Weise können die an den Stegen zusammenhängenden Umschlagzuschnitte ohne weitereTrennung gefaltet werden und hängen auch nach Fertigstellung noch durch die Stege zwischen Ober- und Unterklappe zusammen. Von den sich an beiden Längsrändern jeder Zuschnittreihe seitlich erstreckenden Abschnitten bildet jedoch keiner eine Verschlußklappe. Auch fallen die geneigt zur Bewegungsrichtung der Werkstoffbahn verlaufenden Zuschnittränder mit den benachbarten Zuschnitträndern der benachbarten Reihen zusammen.
  • Bei einem anderen bekannten Verfahren zum Herstellen von Flachbeuteln mit seitlichen Klebenähten wird eine breite Papierbahn mit Hilfe von nebeneinander und um eine halbe Werkstücklänge gegeneinander versetzt angeordneten Längsschneidemessern in mehrere schmale Zuschnittbahnen zerlegt. Hierbei fallen die seitlichen Schnittränder der nebeneinanderliegenden Zuschnitte zusammen, und es werden keine Endklappen bildenden Abschnitte erzeugt.
  • Bei einem bekannten Verfahren zur Herstellung von Zuschnitten für Faltschachteln wird, mit Hilfe einer Schneidwalze ein Faltschachtelzuschnitt geschnitten, bei dem der Trennungsschnitt zwischen zwei Zuschnitten geradlinig verläuft, so daß durch denTrennungsschnitt keineAbfallausschnitte anfallen. Der Schachtelzuschnitt ist vielmehr so gestaltet, daß nur Abfallausschnitte in Querrichtung zur Bahn anfallen. Dadurch ist man in der Wahl der Formen der Schachtelzuschnitte begrenzt.
  • Dem Bekannten gegenüber besteht die Erfindung darin, daß man jeden Zuschnitt so schneidet, daß er sich mit seinen die Endklappen bildenden Teilen seitlich zu den gegenüberliegenden Seitenkanten jeder Reihe erstreckt und daß man diese die Endklappen bildenden Teile benachbarter Reihen derart in solchem Abstand zueinander legt, daß die sich gegenüberliegenden seitlichen Kanten benachbarter, Endklappen bildender Teile in Abstand voneinander liegen und eine Fläche Abfallmaterial einschließen, während die Längskanten eines eine Endklappe bildenden Teiles mit dem gegenüberliegenden Längskantenteil der benachbarten Zuschnittreihe zusammenfallen.
  • Durch die Erfindung wird die Möglichkeit geschaffen, Endklappen bildende Teile aufweisende Zuschnitte als fortlaufende Streifen von aneinanderhängenden Zuschnitten herzustellen, weil in den längs zur Werkstoffbahn laufenden Trennungsschnitt solche Abschnitte gelegt werden können, in welchen Werkstoffflächen als Abfall herauszuschneiden sind. Durch die unterschiedliche Wahl der Abfallflächen lassen sich die Endklappen bildenden Teile in der gewünschten Weise beliebig ausbilden. Dadurch kann das Maß@erhältnis zwischen den Klappen bildenden Abschnitten des Zuschnittes und der späteren Versandtasche immer richtig gewählt werden. Mit Hilfe des Verfahrens nach der Erfindung sind Versandtaschen in wirtschaftlicher Weise mit kleinstem Abfall herstellbar.
  • In Weiterbildung der Erfindung kann so vorgegangen werden, daß das Werkstoffband so zerschnitten wird, daß einmal die rechtwinklig oder geneigt zum Band verlaufenden Begrenzungskanten benachbarter, Klappen bildender Abschnitte erzeugt werden, das andere Mal die in Längsrichtung des Bandes verlaufenden Begrenzungskanten der Klappen bildenden Abschnitte. Man kann auch so vorgehen, daß das Zerschneiden des Werkstoffbandes zur Bildung der rechtwinklig oder geneigt zur Längsrichtung des Bandes verlaufendenBegrenzungskantenbenachbarter, Klappen bildender Abschnitte gleichzeitig mit dem Zerschneiden zur Bildung der die Enden dieser Kanten verbindenden, in Längsrichtung des Bandes verlaufenden Begrenzungskanten erfolgt, so daß mit einem Schneidvorgang in dem Band ein ein Abfallstück bildender Ausschnitt entsteht.
  • Um den Anfall von Abfällen möglichst zu verringern, wird das Werkstoffband so zerschnitten, daß die in Längsrichtung des Bandes verlaufenden Begrenzungskanten der Klappen bildenden Abschnitte der außenliegenden Zuschnittreihen mit den äußeren Längskanten des Werkstoffbandes zusammenfallen.
  • Nach dem Zerschneiden «>erden benachbarte Reihen von Zuschnitten voneinander getrennt und in verschiedenen Richtungen weitergefördert und entweder gestapelt oder zu Falt- und Gummierungseinrichtungen gebracht.
  • Zur Durchführung des Verfahrens nach der Erfindung wird eine Vorrichtung verwendet mit in der Durchlaufbahn des Werkstoffbandes liegenden Fördermitteln zum Verschieben des Bandes und einer Schneidvorrichtung, die das Band in mindestens zwei in dessen Längsrichtung verlaufende Zuschnittreihen zerschneidet. Bei der Vorrichtung nach der Erfindung sind mindestens drei umlaufende Schneidwerkzeuge vorgesehen, die in in Abständen voneinander liegenden Ebenen über der Bahn des Werkstoffbandes angeordnet, unabhängig voneinander gelagert und durch eine gemeinsameAntriebseinrichtung angetrieben sind, wobei die äußeren Schneidwerkzeuge mit ihren Schneidkanten zum Beschneiden der äußeren Kantenteile des Werkstoffbandes mit regelmäßig wiederholter Umrißform eingerichtet sind, während das innere Schneidwerkzeug eine Schneidkante mit kontinuierlicher Abwicklung aufweist, die teilweise geradlinige Form besitzt und teilweise Abfallmaterial bestimmende Flächen einschließt.
  • Bei einer bekannten Einrichtung an Papierschneidwalzen, die mit harten Gegenwalzen arbeiten, stehen die in der Papierlaufrichtung arbeitenden Schneidklingen unter besonderem Federdruck. Außerdem ist noch zwischen einer oberen Lagerschale für die die Schneidwalze tragende Welle und einem die Lagerschalen aufnehmenden Teil eine Feder eingespannt, welche die untere Lagerschale an dem sie aufnehmenden Teil zu halten sucht. Bei der Vorrichtung nach der Erfindung hingegen sind die umlaufenden Schneidwerkzeuge auf federbelasteten, nachgiebigen Lagerungen angebracht. Hierbei können die umlaufenden Schneidwerkzeuge derart angebracht sein, daß der Anpreßdruck der Schneidwerkzeuge gegen das Werkstoffband mittels Druckeinstellvorrichtungen einstellbar ist.
  • Eine besonders günstige Anordnung zum Entfernen des beim Schneiden entstehenden Abfalles bilden auf den umlaufenden Schneidwerkzeugen Ausstoßer in Form von Stopfen aus elastisch nachgiebigem Werkstoff. Diese Auswerfeinrichtung ist wesentlich vorteilhafter als eine bekannte Einrichtung, bei der ein Doppelhebel an dem umlaufenden Schneidwerkzeug angeordnet ist, der von außen her mit Hilfe eines festen Anschlages betätigbar ist.
  • Als Schneideinrichtung kann mindestens ein zylindrisches Schneidw erkzeug vorgesehen sein, das über dem Werkstoffband drehbar gelagert ist und auf seinem Umfang mindestens drei im Abstand voneinander angeordnete, die Schnittform aufweisende Schneidkanten besitzt, die so angeordnet sind, daß die Ausbildung der beiden äußersten dieser Schneidkanten den Umriß des Ausschnitts zwischen zwei benachbarten, Klappen bildenden Abschnitten entlang den äußeren Rändern des Bandes entspricht, während die Ausbildung der dazwischenliegenden Schneidkante oder -kanten den Umrissen von mindestens einem vollständigen Rand zweier nebeneinanderliegender Zuschnitte entspricht, wobei die Umrisse der nebeneinanderliegenden Zuschnitte in einem Teil der Kante zusammenfallen.
  • Das Verfahren nach der Erfindung und die Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens. gestatten es, Zuschnitte für Umschläge, Taschen u. dgl. rascher als bisher und mit sehr geringem Abfall herzustellen.
  • Wenn in der Beschreibung das Verfahren und die Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens auch nur an Hand der Herstellung von Umschlagszuschnitten aus Papier erklärt ist, so kann das Verfahren nach der Erfindung auch für die Herstellung beliebig anders geformter Zuschnitte aus den verschiedensten Werkstoffen angewendet werden.
  • Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels in Zusammenhang mit den Ansprüchen und den Zeichnungen.
  • Fig. 1 zeigt einen Umschlagzuschnitt, der nach dem Verfahren und mit der Vorrichtung nach der Erfindung hergestellt wurde; Fig. 2 zeigt einen Teil eines Bandes mit vier Zuschnittreihen der in Fig. 1 dargestellten Art; Fig. 3 ist eine schematische Seitenansicht der Maschine, wobei ein Teil des Maschinengestells abgebrochen ist; Fig. 4 ist ein Grundriß in größerem Maßstab der Anordnung einer geeigneten Ausführung der die Schneidmittel bildenden Messer; Fig. 5 ist eine Ansicht ebenfalls in größerem Maßstab eines der Messer der in Fig. 4 gezeigten Schneidanordnung; Fig. 6 ist ein Schnitt entlang der Linie VI-VE in Fig. 5, und Fig. 7 ist eine Ansicht der Schneidkantenausbildung des in Fig. 5 und 6 gezeigten Messers.
  • Aus dem in Fig. 1 dargestellten Zuschnitt können taschenartige Umschläge hergestellt werden. Der ZuschnittA ist mit einer unteren, denAbschnittB bildenden Klappe und einer oberen, den Abschnitt C bildenden Verschlußklappe versehen. Beide sind sie hinsichtlich des Umrisses des gesamten Zuschnittes so angeordnet, daß Abschnitte D und E gebildet werden, die im weiteren Verlauf übereinandergefaltet und miteinander verklebt werden und so die Rückseite des T:mschlags bilden. Die Unterseite des Umschlags wird durch Umfalten der unteren, den Abschnitt B bildenden Klappe verschlossen und gleichfalls zugeklebt.
  • Wie in Fig.2 gezeigt, werden die Zuschnitte in nebeneinanderliegenden Reihen hergestellt, und zwar dadurch, daß eine Werkstoffbahn in Streifen zerschnitten wird, wobei jeder Streifen eine Zuschnittreihe darstellt. Um ein Maximum an Papierersparnis zu erreichen, soll die Anzahl der Streifen immer gerade sein und die Verschlußklappen C der äußersten Zuschnitte sollen nach dem Innern der Werkstoffbahn zeigen. Auf diese Weise kommen die kleineren unteren KlappenB der äußeren Streifen immer an den Rändern der Bahn zu liegen, und folglich gibt es nur kleinere Abfallstücke. Aus der in Fig. 2 gezeigten besonderen Anordnung geht hervor, daß die Zuschnitte in Reihen angeordnet sind, wobei die die Klappen bildenden Abschnitte B und C des Zuschnitts A sich in benachbarten Reihen in Abständen voneinander befinden und die einander gegenüberliegenden seitlichen Ränder F und G von benachbarten, die Klappen bildenden Abschnitten einen Abstand haben und durch kurze Randabschnitte F' und G' verbunden sind und zusammen eine im wesentlichen die Form eines Parallelogramms aufweisende Fläche bilden. Wird die Werkstoffbahn zerschnitten, um die Zuschnittreihen herzustellen, so wird das Material, das von den Seitenkanten F und G und den Kanten F' und G' begrenzt wird, also das Abfallmaterial, entfernt, indem der Werkstoff auch entlang der Linie H zerschnitten wird. Dadurch entsteht eine Längskante eines eine Klappe bildenden Abschnittes, die mit dem gegenüberliegenden in Längsrichtung verlaufendenRandabschnitt der benachbarten Zuschnittreihen zusammenfällt. Wird der Werkstoff auf diese Weise zerschnitten, so erhält man vier Streifen, von denen jeder aus einer Reihe von Zuschnitten besteht und die durch die von den parallelogrammförmigen Flächen gebildeten Öffnungen und den Schnitt entlang der Linien H voneinander getrennt sind.
  • Um schließlich die einzelnen Zuschnitte zu erhalten, wird der Werkstoff entlang der Linien K quer durchschnitten, um die Zuschnitte einer Reihe voneinander zu trennen.
  • In der in Fig. 3 der Zeichnungen schematisch dargestellten Maschine wird ein Werkstoffband W an der Einlaufseite der Maschine eingeführt und an den umlaufenden Schneidmitteln vorbeigeführt, so daß man die in Fig. 2 gezeigten Zuschnittreihen erhält, wobei jeder Zuschnitt einer Reihe von dem andern getrennt ist. Diese Zuschnitte werden sodann an der Auslaufseite der Maschine einer Stapelvorrichtung zugeführt und dort gestapelt.
  • Wie in den Zeichnungen dargestellt, besteht die Maschine aus zwei getrennt voneinander angebrachten Seitenwangen 1 und 2. Der obere Teil der Seitenwange 1 ist weggebrochen, damit die Schneidvorrichtung und andere Zubehörteile der Maschine besser sichtbar sind.
  • Das Werkstoffband g,, aus dem die Zuschnitte hergestellt werden, wird durch ein Ziehwalzenpaar 3 von einer nicht gezeigten Vorratsrolle, die nahe der Einlaufseite der Maschine angebracht ist, in die Maschine eingeführt. Die Ziehwalzen 3 sind so eingebaut, daß sie um parallele Achsen 4, die in den Seitenwangen 1 und 2 gelagert sind, drehbar sind.
  • Von den Ziehwalzen 3 wird das Werkstoffband W den Schneidmitteln zugeführt, wobei das Werkstoffband zwischen einer Andrückwalze 5 und umlaufenden Messern durchläuft. Die Andrückwalze 5 und die umlaufenden Messer sind so angebracht, daß sie um parallele Achsen 6 und 7, die in den Seitenwangen 1 und 2 gelagert sind, drehbar sind.
  • In der in der Zeichnung dargestellten Maschine werden benachbarte Reihen von Zuschnitten nach dem Zerschneiden voneinander getrennt und in verschiedenen Richtungen weitergeführt.
  • Wie aus Fig. 2 hervorgeht, zeigen die Klappen der Reihen abwechselnd in entgegengesetzte Richtungen, und dementsprechend sind sie in zwei »Bahnen« zerteilt. Jede »Bahn« besteht aus zwei abwechselnden Reihen von Zuschnitten, wobei in einer Reihe die Klappen alle in eine Richtung zeigen und in der anderen »Bahn« alle Klappen in die entgegengesetzte Richtung. Wenn die Zuschnitte gestapelt werden, kommen die entsprechenden Klappen übereinander zu liegen. Die verschiedenen Richtungen, in die die »Bahnen« gelenkt werden, liegen übereinander, d. h., der Werkstoff W wird, wenn er zerschnitten wird, z. B. auf Transportbändern in obere und untere »Bahnen« zerteilt, wobei jede »Bahn« aus Reihen von Zuschnitten besteht.
  • Die Trennung wird dadurch be-,virkt, daß jede »Bahn«, wenn sie die Schneidvorrichtung verläßt, um ein Regulierwalzenpaar 8 geführt wird, dessen einzelne Walzen übereinander angeordnet sind, und wobei jede einzelne Walze 8 so gelagert ist, daß sie um eine Achse 9 drehbar ist, die in den Gestellteilen 1 und 2 gelagert ist. Die Regulierwalzen regeln die gleichzeitige Bewegung der »Bahnen«, und jede dieser Walzen wird automatisch entsprechend den Änderungen in der Spannung der »Bahnen« verstellt. Zu diesem Zweck sind die Achsen 9, um die sich die Regulierwalzen 8 drehen, in (nicht dargestellten) Armen gelagert, die ihrerseits mit dem einen Ende auf durch das Mittel 10 angedeuteten Zapfen drehbar gelagert sind.
  • Von den Regulierwalzen 8 wird jede einzelne Bahn von Zuschnitten zwischen ein Ziehwalzenpaar 11 geführt und horizontal zu einer Ouerschneidvorrichtung geleitet, die aus einem umlaufenden oberen Messer 12 besteht, das mit einem unteren feststehenden Messer 13 zusammenwirkt. Durch diese Schneidvorrichtung werden die Zuschnitte einer Reihe voneinander getrennt, indem der Werkstoff entlang der in Fig. 2 gezeigten Linien K durchschnitten wird.
  • Anschließend gelangen die Zuschnitte zwischen ein Vorschubwalzenpaar 14, das jeden einzelnen Zuschnitt faßt und in Richtung eines Förderwalzenpaares 15 stößt. Von den Förderwalzen 15 wiederum wird jeder einzelne Zuschnitt an einen Saugzylinder 16 abgegeben, der sich an der Auslaufseite der Maschine befindet. Wenn die Zuschnitte aus dem Saugzylinder austreten, werden sie aus einer waagerechten in die etwa senkrechte Stapelstellung gebracht. Die voneinander getrennten Zuschnitte werden auf ihrem Weg zwischen den Schneidmitteln 12, den Vorschubwalzen 14 und den Förderwalzen 15 von (nicht dargestellten) Stützmitteln gehalten.
  • Um die Zuschnitte, wenn sie aus der Maschine austreten, aufzustapeln, ist eine Stapelvorrichtung vorgesehen, der die Zuschnitte von den Saugzylindern zugeführt werden.
  • Die in Fig. 3 dargestellte Stapelvorrichtung ist so ausgebildet, daß die Zuschnitte, wenn sie gestapelt werden, nicht mehr »zusammengeklopft« werden müssen. Zu diesem Zweck ist die Vorrichtung mit schräg nach unten verlaufenden Stützschienen 17 versehen, unter welchen ein endloses Förderband 18 angeordnet ist, das um die Riemenscheiben 19 herumgeführt ist. Das Förderband ist mit mehreren, nach außen ragenden Stäben 20 versehen. Die Stützschienen 17 haben einen solchen Abstand voneinander, daß, wenn ein einzelner Zuschnitt aus der Maschine austritt, der gestapelt werden soll, die Ecken der Zuschnitte an den die Klappen bildenden Teilen in die Schienen 17 eingreifen, so daß die Zuschnitte Rand auf Rand in einer etwa senkrechten Stellung von den Stäben 20 gehalten werden.
  • Die Stützschienen werden durch nicht dargestellte Mittel in Schwingungen versetzt, um die Zuschnitte in eine Reihe zu bringen; das Förderband 18 bewegt sich mit einer niedrigen Geschwindigkeit, um das Austreten der Zuschnitte zwischen die schrägen Schienen zu erleichtern. Die Stapel von Zuschnitten zwischen benachbarten Stäben 20 können nach Belieben von einem Bedienungsmann entfernt werden.
  • Nicht dargestellte Antriebsmittel sind vorgesehen, um gleichzeitig mit der Herstellung der Zuschnitte den Antrieb der Querschneidvorrichtung 12, der Vorschubwalzen 14, der Förderwalzen 15 und der Saugzylinder 16 zu bewirken. Da jede »Bahn« aus zwei nebeneinanderliegenden Reihen von Zuschnitten besteht, sind Querschneidvorrichtung, Vorschubwalzen und Saugzylinder sowie die Stapelvorrichtung gleichfalls zweifach vorhanden.
  • Um die in Fig. 2 dargestellte Anordnung der Zuschnittreihen aus einer einzigen Werkstoffbahn zu erhalten, sind umlaufende Schneidmittel angeordnet und ausgebildet, wie insbesondere in den Fig. 4, 5, 6 und 7 dargestellt.
  • Zu diesem Zweck werden fünf getrennt angeordnete umlaufende Messer verwendet, die in der Zeichnung mit den Bezugszeichen 21, 22, 23, 24 und 25 versehen sind. Die Messer sind unabhängig voneinander gelagert, jedoch axial in einer Linie auf einer Achse 7.
  • Da jedes der unabhängig gelagerten umlaufenden Messer in der gleichen Weise befestigt ist, soll nur für eines die Art der Befestigung beschrieben werden. In der nun folgenden Beschreibung werden dieselben Bezugszeichen benutzt, um entsprechende Teile der Be festigung aller umlaufender Messer zu kennzeichnen.
  • Das umlaufende Messer 21 ist auf einem Wellenstumpf 26 angebracht, der zwischen den Armen 2,7 eines Winkelhebelpaares gehalten wird. Jeder dieser Hebel ist auf einem Drehzapfen 29 um das freie Ende seines zweiten Armes 28 drehbar gelagert. Der Drehzapfen 29 wiederum wird seinerseits zwischen den Armen 30 eines Halters 31 gehalten, wobei er so angebracht ist, daß er sich von der Unterseite des Unterflansches eines I-Trägers 32, der quer zwischen den Seitenwangen 1 und 2 verläuft und mit seinen beiden Enden an diesen befestigt ist, nach unten erstreckt.
  • Das umlaufende Messer ist federbelastet. Wenn der Werkstoff W über die Andrückwalze läuft, wird das Messer mittels einer Druckfeder 33 fest gegen diesen gepreßt. Die Spannung der Feder 33 ist einstellbar, so daß der Druck des umlaufenden Messers auf den Werkstoff TY verändert werden kann. Zu diesem Zweck wird die Feder zwischen den Armen 27 und einem Flansch 34 am unteren Ende eines Gewindebolzens 35, der in ein Gewinde im Halter 31 eingeschraubt ist, zusammengepreßt. Dadurch kann durch entsprechende Drehung desBolzens der durch das umlaufendeMesser ausgeübte Druck erhöht oder erniedrigt werden.
  • Der Antrieb der umlaufenden Messer erfolgt durch ein Ritzel 36, das jeweils auf dem Wellenstumpf 26 gelagert ist. Dieses Ritzel steht mit einem mit ihm verbundenen Antriebsritzel37 im Eingriff. Die Antriebsritzel 37 sind auf einer gemeinsamen Antriebswelle 38 aufgebracht, deren Enden jeweils in den Seitenwangen 1 und 2 der Maschine gelagert sind. Das Ende der Antriebswelle38 ragt über die Seitenwange2 hinaus und trägt auf dem überstehenden Teil ein "Zahnrad 39, dessen Zähne mit denen eines Zwischenrades 40 kämmen, das auf einer Spindel angebracht ist, die in der Seitenwange 2 des Maschinengestells gelagert ist. Das Zwischenrad steht seinerseits wieder mit den Zähen eines Antriebsrades 41 im Eingriff, welches auf der gleichen Achse wie die Andrückwalze 5 gelagert ist. Die Andrückwalze und dementsprechend auch die umlaufenden Messer können z. P>. durch einen nicht dargestellten Elektromotor, über einen Kettenantrieb, bestehend aus einer Kette 42 und einem Kettenrad 43, die gleichfalls auf derselben Achse wie die Andrückwalze 5 angebracht sind, angetrieben werden.
  • Die soeben beschriebene Art und Weise der getrennten Anbringung der umlaufenden Messer 21 bis 25 ist deshalb sehr vorteilhaft, weil dadurch eine beträchtliche Durchbiegung vermieden wird, die auftreten würde, wenn die umlaufenden Messer auf einer gemeinsamen Welle gelagert. wären und die einerseits die Folge einer hohen Belastung während des Arbeitsvorganges ist und sich andererseits aus derEntfernung zwischen den einzelnen Schneidwerkzeugen ergibt. Durch die oben beschriebene Befestigungsweise wird die Durchbiegung nicht ganz vermieden, da sowohl die Andrückwalze als auch der Träger bis zu einem gewissen Grad durchgebogen werden, je nachdem, wie schwer sie ausgebildet sind. Aber der Betrag, um den sie durchgebogen werden, wird auf diese Weise in Grenzen gehalten, so daß die Arbeit der getrennt angebrachten Schneidwerkzeuge nicht beeinträchtigt wird. Die Durchbiegung der Andrückwalze 5 kann noch weiter verringert werden, indem man Unterlegrollen 44 oder Halblager vorsieht, die an dem oberen Flansch 45 eines unterhalb der Andrückwalze im Maschinengestell befestigten I-Trägers 46 angebracht sind.
  • Die Schneidmesser 21 bis 25 sind mit Schneidkanten versehen, die am Umfang jedes einzelnen Schneidmessers gebildet sind.
  • Während die Schneidkanten der umlaufenden Messer 21 und 25, die zum Schneiden der Kanten des Werkstoffs. d. h. der äußeren Streifen, bestimmt sind, linear und unterbrochen sind, ist der Umriß der Schneidkanten der umlaufenden Messer 22,23 und 24, die zum Zerschneiden des Werkstoffes im Innern dienen, kontinuierlich und zum Teil linear, zum Teil auch so ausgebildet, daß die Öffnungen zwischen den Klappen aus dem Werkstoff herausgeschnitten werden können. Die Ausbildung der letztgenannten Schneidkanten entspricht also dem Umriß der vollständigen Ränder zweier Umschlagzuschnitte, wobei diese Umrisse zum Teil für beide Ränder zusammenfallen, zum Teil auch von den gegenüberliegenden Seiten der Klappen an den Öffnungen gebildet werden.
  • Fig. 5 und 6 zeigen im einzelnen die Ausführung der umlaufenden Messer, insbesondere der Messer 22 und 24. Das in diesen Figuren dargestellte Schneidmesser besteht aus einem zylindrischen Körper, der mit einer Bohrung 47 versehen ist, damit das Schneidmesser auf seinem Wellenstumpf aufgebracht werden kann, auf dem es mittels einer Wurmschraube, die in ein radial durch den Körper verlaufendes Gewinde 48 eingeschraubt ist, befestigt werden kann. Der Umfang des zylindrischen Körpers ist so ausgebildet, daß er eine Schneidkante darstellt, die aus zwei einen Abstand voneinander habenden, bogenfärm.igen Abschnitten 49 und 50 besteht, die durch Schneidkanten 51 verbunden sind. Diese Kanten, umschließen eine parallelogrammähnliche Fläche, die sich über den Umfang erstreckt, und zwar in einem Winkel zur Drehachse des Zylinders. Die bogenförmigen Teile 49 und 50 dienen zum Zerschneiden des Werkstoffes entlang der in Fig. 2 dargestellten Linien H, während die Schneidkanten 51 den Werkstoff so zerschneiden, daß die durch die Kanten F, F', G, G' begrenzten Öffnungen entstehen. Das hierbei herausgeschnittene Abfallmaterial wird aus der Werkstoffbahn W mittels einer Auswerfervorrichtung, die einfach aus Gummipfropfen 52 besteht, die sich in Bohrungen 53 in dem zylindrischen Körper befinden, entfernt. Zwei solcher Pfropfen sind innerhalb- der durch die-Schneidkanten 51 begrenzten Fläche vorgesehen, wobei die äußeren Enden der Pfropfen etwas über den Umfang der Schneidkanten herausragen. Fig. 7 zeigt eine Ausbildung der Schneidkanten 49, 50 und 51.
  • Das umlaufende Schneidmesser 23 ist ähnlich ausgebildet wie die Schneidmesser 22 und 24, mit dem einen Unterschied, daß die Schneidkanten, die das Parallelogramm bilden, kürzer sind, so daß eine kleinere Öffnung zwischen den Klappen entsteht, die durch die verschiedene Größe der unteren und der Verschlußklappenabschnitte bedingt ist.
  • Um den aus dem Werkstoff herausgeschnittenen Abfall zu entfernen, sind nicht dargestellte Mittel vorgesehen. Dies geschieht vorzugsweise dadurch, daß nahe der Werkstoffbahn, zweckmäßigerweise in der Andruckwalze 5 oder in den umlaufenden Schneidmessern, Sauglöcher angebracht sind, durch die der Abfall abgesaugt wird. Es besteht weiterhin die Möglichkeit, das Absaugsystem mit einem Gebläse getrieblich zu verbinden, und zwar so, daß an einem vorherbestimmten Punkt der Umdrehung der Andruckwalze der Abfall von der Oberfläche des Werkstoffbandes weggeblasen wird. Wenn es wünschenswert erscheint, können auch Mittel vorgesehen sein, um etwaige statische Elektrizität abzuleiten, derenthalben die Abfallstücke an den Maschinenteilen hängenbleiben. Der Abfall wird durch Röhren oder Kanäle, die an geeigneten Stellen an der Unterseite der Andruckwalze angebracht sind, entfernt.
  • Weiterhin kann, falls erwünscht, in die Maschine eine Druckvorrichtung, vorzugsweise eine Anilindruckvorrichtung, eingebaut sein, und zwar so, daß die Zuschnitte sofort nach dem Zerschneiden des Werkstoffes in der Längsrichtung bedruckt werden. Zwischen der Schneid- und der Entnahmevorrichtung kann auch noch eine Gummier- und Trockenvorrichtung für die Verschlußklappen vorgesehen sein, so daß die gummierten Zuschnitte in einer Falt- und Klebmaschine noch weiter bearbeitet werden können, ohne daß ein besonderer Trockner für die Klappen erforderlich ist.
  • Wie man sieht, wird bei der Verwendung der Anordnung nach der Erfindung der Werkstoff abgedrückt, d. h., die Schneidkanten bewirken ein Bersten der Fasern des Werkstoffes, da es zwischen Werkstoff und Schneidmesser keine Relativbewegung gibt.
  • Durch die Verwendung dieser Anordnung erzielt man beträchtliche Einsparungen. an Papier. Bei der Herstellung von Zuschnitten für taschenartige Umschläge von der Größe 22,5 - 100 mm aus einer Werkstoffbahn, die z. B. in vier nebeneinanderliegende Streifen zerschnitten wird, wird der Abfall an Papier auf 4% herabgesetzt.
  • Mit der in der obigen Ausführungsform beschriebenen Anordnung der umlaufenden Schneidwerkzeuge werden einmal die Öffnungen aus dem Werkstoff herausgeschnitten, die das Abfallmaterial darstellen, zum andern wird der Werkstoff so zerschnitten, d. h. entlang der Linien H, daß die Längskanten der die Klappen bildenden Abschnitte entstehen.

Claims (13)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Verfahren zum Herstellen von Zuschnitten für Umschläge, z. B. Versandtaschen aus Papier od. dgl., bei welchem ein Werkstoffband in mindestens zwei Reihen von in Längsrichtung des Bandes nabenernanderliegenden Zuschnitten geschnitten wird, dadurch gekennzeichnet, daß man jeden Zuschnitt (A) so schneidet, daß er sich mit seinen die Endklappen bildenden Teilen (B, C) seitlich zu den gegenüberliegenden Seitenkanten jeder Reihe erstreckt und daß man diese die Endklappen bildenden Teile (B, C) benachbarter Reihen derart in solchem Abstand zueinanderlegt, daß die sich gegenüberliegenden seitlichen Kanten (F, G) benachbarter, Endklappen bildender Teile (z. B. C, C) in Abstand voneinander liegen und eine Fläche (F, F') G, G') Abfallmaterial einschließen, während die Längskanten eines eine Endklappe bildenden Teiles (C) mit dem gegenüberliegenden Längskantenteil (Linie H) der benachbarten Zuschnittreihe zusammenfallen.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Werkstoftband (W) so zerschnitten wird, daß einmal die rechtwinklig oder geneigt zum Band verlaufenden Begrenzungskanten (G, F) benachbarter, Klappen bildender Abschnitte (C) erzeugt werden, das andere Mal die in Längsrichtung des Bandes (W) verlaufenden Begrenzungskanten (H) der Klappen (C) bildenden Abschnitte.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1 undloder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Zerschneiden des Werkstoffbandes (W) zur Bildung der rechtwinklig oder geneigt zur Längsrichtung des Bandes verlaufenden Begrenzungskanten (G, F) benachbarter, Klappen bildender Abschnitte (C) gleichzeitig mit dem Zerschneiden zur Bildung der die Enden dieser Kanten verbindenden, in Längsrichtung des Bandes verlaufenden Begrenzungskanten (G', F') erfolgt, so daß mit einem Schneidvorgang in dem Band ein ein Abfallstück bildender Ausschnitt (F, F', G, G') entsteht.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 1 und/oder 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Werkstoffband (W) so zerschnitten wird, daß die in Längsrichtung des Bandes verlaufenden Begrenzungskanten der Klappen bildenden Abschnitte (B) der außenliegenden Zuschnittreihen mit den äußeren Längskanten des Werkstoffbandes zusammenfallen.
  5. 5. Verfahren nach Anspruch 1 und/oder 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß nach dem Zerschneiden benachbarte Zuschnittreihen voneinander getrennt und in verschiedenen Richtungen weitergefördert werden.
  6. 6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuschnittreihen quer zu ihrer Längsrichtung in die einzelnen Zuschnitte (A) aufgetrennt werden.
  7. 7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die voneinander getrennten Zuschnitte (_A) aufgestapelt werden. B.
  8. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 oder 2 bis 7 mit in der Durchlaufbahn des Werkstotbandes liegenden Fördermitteln zum Verschieben des Bandes und einer Schneidvorrichtung, die das Band in mindestens zwei in dessen Längsrichtung verlaufende Zuschnittreihen zerschneidet, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens drei umlaufende Schneidwerkzeuge (21, 25, 23) vorgesehen sind, die in in Abständen voneinander liegenden Ebenen über der Bahn des Werkstoffbandes _(W) angeordnet, unabhängig voneinander gelagert und durch eine gemeinsame Antriebseinrichtung (37 bis 42) angetrieben sind, wobei die äußeren Schneidwerkzeuge (21,25) mit ihren Schneidkanten zum Beschneiden der äußeren Kantenteile des Werkstoffbandes (W) mit regelmäßig wiederholter Umrißform eingerichtet sind, während das innere Schneidwerkzeug (23) eine Schneidkante mit kontinuierlicher Abwicklung aufweist, die teilweise geradlinige Form besitzt und teilweise Abfallmaterial bestimmende Flächen einschließt.
  9. 9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die umlaufenden Schneidwerkzeuge (21 bis 25) auf federbelasteten, nachgiebigen Lagerungen (27 bis 33) angebracht sind.
  10. 10. Vorrichtung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß die umlaufenden Schneidwerkzeuge (21 bis 25) derart angebracht sind, daß der Anpreßdruck der Schneidwerkzeuge gegen das Werkstoffband (W) mittels Druckeinstellvorrichtungen (35) einstellbar sind.
  11. 11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß auf den umlaufenden Schneidwerkzeugen (21 bis 25) Ausstoßer in Form von Stopfen (52) aus elastisch nachgiebigem Werkstoff zum Entfernen des beim Schneiden entstehenden Abfalls vorgesehen sind.
  12. 12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß als Schneideinrichtung mindestens ein zylindrisches Schneidwerkzeug vorgesehen ist, das über dem Werkstoffband (W) drehbar gelagert ist und auf seinem Umfang mindestens drei im Abstand voneinander angeordnete, die Schnittform aufweisende Schneidkanten (21, 23, 25) besitzt, die so angeordnet sind, daß die Ausbildung der beiden äußersten dieser Schneidkanten (21 und 25) den Umriß des Ausschnitts zwischen zwei benachbarten, Klappen bildenden Abschnitten (B) entlang den äußeren Rändern des Bandes (W) entspricht, während die Ausbildung der dazwischenliegenden Schneidkante (23) oder -kanten (22, 23, 24) den Umrissen von mindestens einem vollständigen Rand (H, G', G, F', F) zweier nebeneinanderliegender Zuschnitte (A) entspricht, wobei die Umrisse der nebeneinanderliegenden Zuschnitte (A) in einem Teil (H) der Kante zusammenfallen.
  13. 13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß Mittel, z. B. Förderrollen (8, 11), vorgesehen sind, die nach dem Zerschneiden benachbarte Reihen von Zuschnitten (A) voneinander trennen, und weitere Mittel, um die getrennten benachbarten Reihen auf verschiedene Wege weiterzuleiten. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 205 721, 219 974, 528 309, 552 208, 683 058, 697 108, 700 911, 822 932.
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DE1179450B (de) 1961-03-17 1964-10-08 Richard Winkler Vorrichtung zum Entfernen der beim Ausschneiden der Fensteroeffnungen entstehenden Abfallstuecke bei Maschinen zur Herstellung von Fensterbriefumschlaegen od. dgl.

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