DE1089397B - Vorrichtung zum Trennen einer gegossenen, ebenen Stereotypplatte von der Giessform - Google Patents

Vorrichtung zum Trennen einer gegossenen, ebenen Stereotypplatte von der Giessform

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Publication number
DE1089397B
DE1089397B DEI16065A DEI0016065A DE1089397B DE 1089397 B DE1089397 B DE 1089397B DE I16065 A DEI16065 A DE I16065A DE I0016065 A DEI0016065 A DE I0016065A DE 1089397 B DE1089397 B DE 1089397B
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DE
Germany
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frame
cast
mold
casting
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Pending
Application number
DEI16065A
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English (en)
Inventor
Alfred Strung
Curt Claus
Horst Liebing
Arthur Kirchner
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INST fur GRAFISCHE TECHNIK
Original Assignee
INST fur GRAFISCHE TECHNIK
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Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41DAPPARATUS FOR THE MECHANICAL REPRODUCTION OF PRINTING SURFACES FOR STEREOTYPE PRINTING; SHAPING ELASTIC OR DEFORMABLE MATERIAL TO FORM PRINTING SURFACES
    • B41D3/00Casting stereotype plates; Machines, moulds, or devices therefor
    • B41D3/02Horizontal moulds for casting flat plates

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Continuous Casting (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Trennen einer gegossenen, ebenen Stereotypplatte von der Gießform Gegenstand der Erfindung dst eine Vorrichtung zum Trennen einer gegossenen, ebenen Stereotypplatte von der Gießform innerhalb eines Flachgießinstrumentes.
  • Es ist allgemein bekannt, daß Vollgußblöcke mit Hilfe eines Gießwinkels im Fiachgießinstrument gegossen und durch Schüttelbewegungen des Gießwinkels getrennt werden. Das Trennen des Gußblockes vom Gießwinkel hat jedoch den Nachteil, daß durch die Schüttelbewegungen ein wesentlicher Kraftaufwand erforderlich ist, zumal der gegossene Block noch heiß ist und Verbrennungen nicht ausgeschlossen sind.
  • Des weiteren sind Rillen- bzw. Spargießformen bekannt, die zwar in Flachgießinstrumenten gegossen, jedoch nicht innerhalb des Flachgießinstrumentes getrennt werden können. Um derartige Gießformen von dem gegossenen Block trennen zu können, ist es notwendig, den Gußblock mit der Gießform aus dem Flachgießinstrurnent zu heben und auf vorhandene Winkeleisen oder Bleiklötze so aufzulegen, daß der Rand der Gießform aufliegt, der Gußblock nach unten zeigt und hohl liegt. Das Trennen des Gußblockes von der Gießform wird dadurch erreicht, daß mit Hilfe eines Hammers und Klopfholzes der Gußblock am Anguß geklopft und von der Gießform getrennt wird. Durch das einseitige Trennen bleibt der Gußblock an der gegenüberliegenden Seite des Angusses hängen, so daß die gesamte Gießform abgeklopft werden muß, um den Gußblock vollständig von der Form trennen zu können. Ein Nachteil dieser Arbeitsweise besteht darin, daß durch das Herausschlagen und Herunterfallen des Gußblockes Spannungen entstehen, die sich auf die Weiterverarbeitung und das Druckergebnis nachteilig auswirken, Ein weiterer Nachteil besteht darin, daß das Herausnehmen der Gießform mit dem Gußblock einen hohen Kraftaufwand erfordert und durch die hohe Temperatur erschwert wird.
  • Die Erfindung hat sich .die Aufgabe gestellt, diese Nachteile zu beseitigen, indem sie eine Vorrichtung zum Trennen einer gegossenen, ebenen Stereotvpplatte von der Gießform innerhalb eines Flachgießinstrum-entes vorschlägt, die aus einem Grundrahmen mit Keilflächen und Ausnehmungen sowie einem Abdruckrahmen mit Gegenkeilflächen, der in Führungsnuten des Grundrahmens begrenzt verschiebbar angeordnet ist, besteht, dessen Halteplatte einen Hebel mit einem Exzenter aufweist, der mit dem Grundrahmen zusammenwirkt.
  • Die Erfindung wird an Hand eines .in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert; ,es bedeutet Fig. 1 eine Ansicht der Vorrichtung mit Grundrahmen und Abdruckrahmen, Fig. 2a eine Draufsicht auf den Abdruckrahmen, Fig. 2b eine Queransicht des Abdruckrahmens, Fig. 2c einen Längsschnitt des Abdrückrahmens, Fig. 3 a eine Draufsicht auf den Grundrahmen, Fig. 3 b eine Queransicht des Grundrahmens und Fig. 3 c einen Längsschnitt des Grundrahmens.
  • In einem Grundrahmen 1, der als Gießwinkel dient, sind Führungsnuten 2 eingearbeitet, in welchen der Abdrückrahmen3 geführt wird. Der Abdrückrahmen3, der durch einen Quersteg 4 und eine Halteplatte 5 starr verbunden ist, wird durch Bewegen eines am Exzenter 6 angeordneten Hebels 7 in den Führungsnuten 2 des Grundrahmens 1 bewegt. Die Gleitfläche der Führungsnuten 2 des Grundrahmens 1, auf welcher der Abdrückrahmen 3 bewegt wird, ist so ausgebildet, daß in bestimmten Abständen Keile 8 in Bewegungsrichtung angeordnet sind. Durch die manuelle, mechanische oder hydraulische Bewegung des Hebels 7 wird der gesamte Abdrückrahmen 3 mit Hilfe der keilförmigen Aussparung 8a allmählich angehoben.
  • Die Gleitfläche des Abdrückrahmens 3 ist deshalb so ausgebildet, daß sie in gleichen Abständen Ausnehmungen entsprechend der Anordnung der Keile 8 des Grundrahmens 1 aufweist. Der Abdruckrahmen 3, der in den Führungsnuten 2 des Grundrahmens 1 geführt wird, besitzt Langlöcher 9, die durch Schrauben 10 die Bewegung des Abdruckrahmens 3 begrenzen und ein Herausgleiten aus den Führungsnuten 2 des Grundrahmens 1 verhindern. Die Schrauben 10 sind dabei so angeordnet, daß sich der Abdruckrahmen 3 nur um die Höhe der Keile 8 des Grundrahmens 1 entsprechend bewegen und heben läßt. Um ein Lösen der Gießform, die an der Oberplatte des Flachgießinstrumentes haftet, zu erreichen, sind in der Innenwand des Grundrahmens 1 stufenförmige Nuten 12 gefräst, die sich beim Guß füllen.
  • Die Arbeitsweise der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist wie folgt: Die Vorrichtung wird unter Verwendung des entsprechenden Grundrahmens 1 in das Flachgießinstrument eingesetzt und durch Herunterschwenken der Oberplatte geschlossen. Beim Herunterschwenken der Oberplatte wird die an der Oberplatte des Flachgießinstrumentes starr angeordnete Gießform so in die Vorrichtung eingeführt, daß sie bündig mit dem Grundrahmen 1 abschließt. Der nun folgende Gießprozeß wird wie allgemein bekannt durchgeführt.
  • Nach Vollendung des Gußprozesses wird der Hebel 7 der Vorrichtung in Pfeilrichtung manuell, mechanisch oder hydraulisch bewegt. Der Exzenter 6, der mit dem Hebel 7 verbunden und in der Halteplatte 5 gelagert ist, wird durch die Hebelbewegung gegen den Grundrahmen 1 gedrückt und bewegt durch die Anordnung der Keile 8 des Grundrahmens 1, welche in die keilförmigen Aussparungen 8d des Abdrückrahmens 3 eingreifen, den in den Führungsnuten 2 liegenden Abdrückrahmen 3. Durch diese Bewegung wird der Abdrückrahmen 3 allmählich nach oben gedrückt und hebt dabei die Oberplatte des Flachgießinstrumentes mit der Form leicht vom Gußblock ab. Der beim Gußprozeß in die stufenförmigen Ausnehmungen 12 des Grundrahmens 1 eingeflossene Stoff hält dabei den Gußblock fest, so daß der notwendige Widerstand zum Heraustrennen der Form aus dem Gußblock vorhanden ist. Die Oberplatte des Flachgieß,instrumentes wird nunmehr hochgeschwenkt, die gesamte Vorrichtung vom Block abgehoben, und der fertige Gußblock, der auf der Unterplatte des Flachgießinstrumentes vollkommen frei liegt, kann herausgenommen werden.
  • Dieser beschriebene Arbeitsgang wiederholt sich fortlaufend.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Vorrichtung zum Trennen einer gegossenen, ebenen Stereotypplatte von der Form innerhalb des Flachgießinstrumentes, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung aus einem Grundrahmen (1) mit Keilflächen (8) und Ausnehmungen (12) und einem Abdrückrahmen (3) mit Gegenkeilflächen (8a), der in Führungsnuten (2) des Grundrahmens (1) begrenzt verschiebbar gelagert ist, besteht.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Abdrückrahmen (3) in einer Halteplatte (5) einen Hebel (7) mit einem Exzenter (6) aufweist, der mit dem Grundrahmen (1) zusammenwirkt.
  3. 3. Vorrichtung. nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegung des Abdrückrahmens (3) gegenüber dem Grundrahmen (1) durch Schraubenbolzen (10) und Langlöcher (9) einstellbar begrenzt ist.
DEI16065A 1959-02-24 1959-02-24 Vorrichtung zum Trennen einer gegossenen, ebenen Stereotypplatte von der Giessform Pending DE1089397B (de)

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