DE1069074B - - Google Patents

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DE1069074B
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    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
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    • B65G67/00Loading or unloading vehicles
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G2814/00Indexing codes relating to loading or unloading articles or bulk materials
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    • B65G2814/0347Loading or unloading means for cars or linked car-trains with individual load-carriers
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    • B65G2814/0362Accessories locking or unlocking cars in the tipplers

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Description

  • Steuerung zum selbsttätigen Regeln des Zu- und Ablaufs von Förderwagen von Kreiselwippern Es sind Kreiselwipper verschiedener Bauart bekannt, bei denen der Zu- und Ablauf der Förderwagen selbsttätig geregelt wird. Bei solchen Wippern wird von den zu- und ablaufenden Förderwagen oder gegebenenfalls von einem Anschlag des Wipperkorbes der Steuermechanismus für die Wagensperren am Wippereinlauf und im Wipperkorb sowie für dessen Antrieb und Verriegelung betätigt. Die bekannten Steuereinrichtungen sind jedoch infolge der Verwendung miteinander verbundener Hebelgestänge verhältnismäßig kompliziert und daher im praktischen Betrieb leicht störanfällig und bieten, wenn der Antrieb des Wippers durch die Auslösung von Steuerorganen am Wippereinlauf eingeschaltet wird, nicht genügende Betriebssicherheit, weil die Förderwagen dann nach Überfahren des Steuerorgans durch irgendwelche Umstände am Einlauf in den Wipperkorb gehindert werden (z. B. durch Entgleisen oder ein Hindernis), so daß durch den eingeschalteten Antrieb unter Umständen Schaden verursacht werden kann.
  • Die Erfindung bezweckt, eine Steuerung zum selbsttätigen Regeln des Zu- und Ablaufs von Förderwagen bei Kreiselwippern zu schaffen, die den bekannten Steuerungen gegenüber vor allem in ihrer Betriebssicherheit überlegen ist. Durch die Erfindung soll unter anderem erreicht werden, daß die Wagensperre am Wippereinlauf durch die aus ihr austretenden (d. h. dem Wipperkorb zulaufenden) Wagen wieder geschlossen und stets ein Wagen vor dieser Sperre festgehalten wird, damit mit Sicherheit verhindert wird, daß Wagen unabgebremst bei gelöster Sperre in den Wipperkorb oder bei aufgerichteter Sperre in diese einlaufen und dadurch Beschädigungen anrichten oder selbst beschädigt werden können. Es soll ferner erreicht werden, daß die am Ende einer Umdrehung des Wipperkorbes eintretende Verriegelung des Wipperkorbes nicht durch die aus diesem auslaufenden Wagen oder durch ein von den zulaufenden Wagen betätigtes Steuerorgan am Wippereinlauf gelöst wird, sondern durch die in den Wipperkorb einlaufenden Wagen infolge deren Einwirkung auf ein im Wipperkorb angeordnetes Steuerorgan; damit ist die Gewähr dafür geboten, daß der Antrieb den entriegelten Wipperkorb erst dann zu drehen vermag, wenn die zu entladenden Wagen sich tatsächlich im Korb befinden. Schließlich soll die Wagen sperre im Wipperkorb durch die aus diesem auslaufenden Wagen geschlossen werden; daher befindet sich nach jedem Entladevorgang und anschließendem Auslauf der Wagen aus dem Wipperkorb dessen Wagensperre sofort wieder in Bereitschaftsstellung.
  • In der Zeichnung ist die erfindungsgemäße Steuerung schematisch einmal für einen Kreiselwipper zum Entladen jeweils eines Förderwagens und zum anderen für einen Kreiselwipper zum Entladen jeweils zweier Förderwagen veranschaulicht, und zwar zeigt Fig. 1 die Seitenansicht eines Kreiselwippers mit der Steuerung zum Entladen jeweils eines Wagens mit den Ein- und Auslaufvorrichtungen, Fig. 2 die dazugehörige Draufsicht, Fig. 3 einen Querschnitt nach der LinieIII-III in Fig. 1, Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie IV-IV in Fig. 2 und Fig. 5 eine der Ansicht nach Fig. t entsprechende Darstellung der Steuerungseinrichtung mit ihren Verbindungselementen und Druckmittelleitungen (Schaltbild), Fig. 6 ein der Darstellung nach Fig. 5 entsprechendes Schaltbild für Wipper zum Entladen jeweils zweier Förderwagen.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 bis 5 laufen Förderwagen 1 in der in Fig. 1, 2 und 5 eingezeichneten Pfeilrichtung auf einem mit Gefälle verlegten Gleis 2 in eine gesteuerte, nachstehend näher beschriebene Wagensperre mit dem Sperrhebel 3 am Wippereinlauf ein, von der sie angehalten und durch die automatische Steuerung einzeln dem Wipperkorb 4 zugeführt werden, in dem sie durch eine weitere Wagensperre während der anschließenden, zum Zwecke der Entladung durchgeführten Umdrehung des Korbes festgehalten werden. Nach vollzogener Entladung und Lösung der Sperre im Korb laufen die Wagen über die Vorrichtungen am Wipperauslauf wieder ihrer Beladestelle zu. Nachstehend wird die Steuerung hauptsächlich an Hand des Schaltbildes der Fig. 5 näher erläutert. Die Zeichnung veranschaulicht die Steuerungseinrichtung in dem Zeitpunkt, nachdem der Wipperkorb durch eine vollständige Umdrehung einen Entladevorgang vollzogen hat und soeben im Begriff ist, seine Ausgangsstellung bzw. seine Aufnahmestellung für Förderwagen wiedereinzunehmen. Der entladene Wagen befindet sich noch im Korb und ist noch durch die Sperre im Korb festgestellt.
  • Der Wipperkorb 4 hat an einer seiner kreisförmig gebogenen Stirnwände einen nockenartigen Ansatz 6, der so angeordnet ist, daß er, unmittelbar bevor der Wipperkorb infolge seiner Drehung in Richtung des Pfeiles 7 (vgl. Fig. 3) seine Aufnahmestellung für die Förderwagen wieder erreicht hat, ein abtastendes Steuerorgan 8 (einen in axialer Richtung dauernd belasteten Kolbensteuerschieber) kurzzeitig derart verstellt, daß aus der von der Netzleitung 9 gespeisten Druckmittelleitung 10 über die Abzweigungsleitungen 11 und 12 ein Druckmittelimpuls einem am Wipperauslauf angeordneten Steuerschieber 13 erteilt wird.
  • Dieser Impuls ist zwar schon von dem Steuerorgan 8 ausgegangen (da der Nocken 6, wie Fig. 3 zeigt, in der dargestellten Stellung des Korbes das Steuerorgan bereits betätigt hat), das Schaltbild ist jedoch noch sa gezeichnet, als ob der Impuls die nachfolgenden Steuerungseinrichtungen noch nicht erreicht hat. Durch diesen Impuls (über die Leitung 10) wird der in dem Steuerschieber 13 vorhandene abgesetzte Kolben nach links verschoben und dadurch der mit dessen Kolbenstange gelenkig verbundene Tasthebel 14 in seine Bereitschaftsstellung versetzt bzw. in die Bewegungsbahn der Förderwagen geschwenkt, in der der Tasthebel 14 die Oberkante der Schiene 2 um ein geringes Maß überragt. In dieser Stellung des Steuerschieberkolbens wird Druckmittel aus der Leitung 10 über den Steuerschieber 13 und die Leitung 15 einem Betätigungszylinder 16 zugeführt, dessen federbelasteter Kolben mit Kolbenstange 17 dadurch nach links verschoben wird (gegenüber der in Fig. 5 gezeichneten Stellung).
  • Im Boden des Wipperkorbes 4 ist eine Stange 20 längsverschiebbar gelagert, die bei der Verschiebung der Kolbenstange 17 nach links verschoben wird, wodurch mittels des Doppelhebels 21 und der Stange 22 der den Auslauf des Förderwagens aus dem Wipperkorb verhindernde Sperrhebel 23 unter Zusammendrückung der Feder 24 herabgeschwenkt wird, so daß der Wagen nun in der Lage ist, aus dem Wipperkorb auszulaufen. Während des Entladevorganges ist der Wagen im Wipperkorb außer durch den Sperrhebel 23 noch durch den schwenkbaren Rücklaufsperrhebel 25 festgestellt, der mit der Kolbenstange 26 des Federzylinders 27 gelenkig verbunden ist. Die Feder dieses Federzylinders ist bestrebt, den Rücklaufsperrhebel 25 in seiner aufgerichteten Stellung zu erhalten.
  • Im Boden des Wipperkorbes ist anschließend an die Stange 20 und gleichachsig mit dieser noch eine Stange 30 längsverschiebbar gelagert. Durch die geschilderte Verschiebung der Stange 20 wird daher gleichzeitig die Stange 30 nach links verschoben, bis eine Ausnehmung bzw. Raste 31 zum Eingreifen in ein mit der Kolbenstange 26 verbundenes Sperrstück 32 gelangt, durch das die Stange 30 arretiert bzw. verriegelt und infolgedessen eine weitere Verschiebung unmöglich gemacht wird.
  • Die Verschiebung der Stange 30 nach links bewirkt, daß die mit ihr - in der Aufnahmestellung des Wipperkorbes betrachtet - gleichachsig verlaufende Kolbenstange 35 eines außerhalb des Wipperkorbes angeordneten Kolbensteuerschiebers 36 nach links verschoben wird (in Fig. 5 ist, wie durch Pfeile angedeutet, aus zeichnerischen Gründen der Steuerschieber 36 gegenüber der Stange 30 versetzt dargestellt).
  • Dadurch wird die Leitung 37, die den Steuerschieber 36 mit einem Betätigungszylinder 38 für den Ein-bzw. Ausschaltmechanismus für den Wipperantrieb und für die Verriegelungseinrichtung des Wipperkorbes verbindet, mit dem Auspuff 39 am Steuerorgan 36 verbunden. In der in Fig. 5 dargestellten Stellung (also unmittelbar vor der erwähnten Umschaltung des Steuerorgans 35 durch die Verschiebung der Riegelstange 30) befindet sich der Kolben des Betätigungszylinders 38 unter der Einwirkung des durch die Leitung 37 zugeführten Druckmittels in seiner äußersten rechtsseitigen Stellung, in der die Kolbenstange 42 unter Zusammendrückung einer Feder 43 den Schalthebel 44 in der dargestellten Stellung feststellt und das linksseitige Ende 45 der Kolbenstange 42 außerhalb des Bereiches der Stirnwand 46 des Wipperkorbes verbleibt (vgl.
  • Fig. 1). Dabei hält der Schalthebel 44 eine verschiebbare Kupplungshälfte 50 (vgl. Fig. 4) des Korbantriebs im Eingriff mit einer auf der Antriebswelle 51 unverschiebbar angeordneten Kupplungshälfte 52 (vgl. Fig. 4). Während der Dauer des Eingriffs der Kupplungshälften wird von dem Motor 53 über ein Getriebe 54 die Antriebsenergie auf den Wipperkorb übertragen. Nach der vorerwähnten Verschiebung der Kolbenstange 35 des Steuerschiebers 36 wird jedoch die Leitung 37 drucklos und die Kolbenstange 42 des Betätigungszylinders 38 unter der Einwirkung der Feder 43 nach links verschoben, so daß das Sperre stück 45 in eine Rast der Stirnwand 46 des Wipperkorbes eingreift und diesen dadurch zur Ermöglichung des Auslaufs der entladenen Wagen verriegelt. Zugleich wird der Schalthebel 44 in seine in Fig. 5 gestrichelt gezeichnete Lage verschwenkt, wodurch die Kupplungshälfte 50 außer Eingriff mit der Kupplungshälfte 52 gebracht und der Korbantrieb stillgesetzt wird.
  • Wie vorstehend im einzelnen geschildert, wird kurz vor Beendigung der Drehung des Wipperkorbes durch den Nocken 6 das abtastende Steuerorgan 8 kurzzeitig verstellt und dadurch ein kurz andauernder Druckmittelimpuls an den Steuerschieber 13 erteilt, der infolgedessen in eine Stellung verschoben wird, in der durch das von ihm gesteuerte Druckmittel unmittelbar bzw. mittelbar der Sperrhebel 23 des Korbes gelöst bzw. herabgeschwenkt, der Wipperantrieb ausgeschaltet und der Wipperkorb verriegelt wird, so daß bei Beendigung der Drehung des Wipperkorbes der entladene Förderwagen unverzüglich aus dem Wipperkorb auslaufen kann. Der auslaufende Wagen drückt dabei den aufgerichteten Tasthebel 14 wieder in seine in Fig. 5 dargestellte Stellung herab, wodurch der federbelastete Betätigungszylinder 16 mit dem Auspuff 58 des Steuerschiebers 13 in Verbindung gebracht wird, so daß die Feder dieses Betätigungszylinders den Kolben und die Kolbenstange 17 in deren äußerste rechtsseitige Stellung zurückversetzt.
  • Gleichzeitig richtet die Feder 24 mittels der Stange 22 den Sperrhebel 23 des Wipperkorbes wieder auf; der Korb ist somit wieder aufnahmebereit für Förderwagen.
  • Durch das abtastende Steuerorgan 8 werden jedoch nicht nur Vorrichtungen am Wipperauslauf und im Wipperkorb ausgelöst bzw. betätigt, sondern. teilweise gleichzeitig, auch die nachstehend geschilderten Steuerungsorgane und Vorrichtungen am Wippereinlauf. Durch den Nocken 6 des Wipperkorbes und die dadurch hervorgerufene kurzzeitige Verstellung des abtastenden Steuerorgans 8 wird ein Druckmittelimpuls - außer, wie geschildert, über die Leitungen 11 und 12 an das Steuerorgan 13 - gleichzeitig auch über die Leitung 60 an den dem Steuerorgan 13 baulich genau entsprechenden I(olbensteuerschieber 61 erteilt und dadurch der Kolben dieses Schiebers nach rechts verschoben und der an die Kolbenstange angelenkte Tasthebel 62 aus seiner in Fig. 5 gezeichneten tiefsten Stellung in seine aufgerichtete Bereitschaftsstellung versetzt, in der er die Oberkante der Schiene2 um ein gewisses blaß überragt. In dieser Stellung des Steuerschiebers 61 wird Druckmittel aus der Leitung 10 über die Abzweigleitungen 63 (bis zum Steuerschieber 61) und 64 zu einem Steuerorgan bzw. Kolbensteuerschieber 65 geleitet, dessen Kolbenstange 66 im Bereich der Oberkante des Gleises 2 ein Tastelement 67 aufweist. Von der voil der Druckmittelleitung 10 abzweigenden Leitung 68 her ist der Kolben des Steuerorgans 65 dauernd in axialer Richtung durch das Druckmittel belastet, daL3 das Tastelement 67 bestrebt ist, stets seine etwa der Gleisoberkante entsprechende höchste Stellung einzunehmen. Der Steuerschieber 65 ist nun in solcher Entfernung hinter dem Sperrhebel 3 am Wippereinlauf angeordnet, daß das Tastelement 67 sich unter dem zweiten von dieser Sperre aufgehaltenen Förderwagen (d. b. unter den Laufrädern dieses Wagens) befindet. Durch den Spurkranz des über ihm befindet lichen Förderwagens wird das Tastelement 67 und dadurch die Kolbenstange 66 und der Kolben des Steuerorgans 65 in seine bzw. ihre unterste Stellung herabgedrückt, in der das Druckmittel aus der Leitung 64 über den Steuerschieber 65 und die Leitung 70 einem federbelasteten Betätigungszylinder 71 zugeführt wird, dessen Kolben und Kolbenstange 72 dadurch entgegen der Federkraft nach rechts verstellt werden und infolgedessen das obere Ende eines Doppelhebels 73 in Richtung des Pfeiles 74 verschwenken, wodurch der Sperrhebel 3 seine Unterstützung verliert und sich deshalb um ein solches Maß nach unten senkt, daß der von ihm angehaltene erste Wagen aus der Sperre auszulaufen vermag. Dieser auslaufende Förderwagen drückt den aufgerichteten Tasthebel 62 des Steuerorgans 61 in die in Fig. 5 gezeichnete Stellung herunter, wodurch die Leitung 64 mit dem Auspuff 75 des Steuerschiebers 61 verbunden und infolgedessen drucklos wird. Dadurch wird (infolge der Verbindung über das Steuerorgan 65) auch der Betätigungszylinder 71 drucklos, so daß dessen Feder den Hebel 73 aufrichtet, der seinerseits den Sperrhaken 3 anhebt, wodurch der dem ausgelaufenen Wagen auf dem mit Gefälle verlegten Gleis nachfolgende Wagen angehalten wird. Jeder aus der Sperre am Wippereinlauf auslaufende Wagen schließt also unmittelbar hinter sich wieder die Sperre. Dieser Wagen verbleibt hinter dem Sperrhaken, bis ein weiterer Wagen zugelaufen ist und das Tastelement 67 niedergedrückt hat. Durch die Steuerung wird also jeweils nur ein Wagen aus der Sperre am Wippereinlauf entlassen, und zwar nur in dem Falle, daß mindestens noch ein weiterer Wagen hinter der Sperre vorhanden ist, der auf das durch das Wagengewicht verstellbare Steuerorgan 65 einwirkt. Beim Auslaufen des vorangehenden Wagens verbleibt der nachfolgende Wagen in der Sperre. Die danach zulaufenden Wagen finden also stets einen Wagen hinter dem Sperrhebel vor, können also nicht unabgebremst in die Sperre und in den Wipperkorb einlaufen und diese unter Umständen beschädigen.
  • Der vorstehend genannte Steuerschieber 36 wird von der Netzleitung 9 bzw. der Leitung 10 durch eine Abzweigleitung 85 über ein sogenanntes Ausschaltventil 86 mit Druckmittel versorgt, das in folgender Weise wirksam ist: Der Ventilkegel des Ausschaltventils 8o hat auf seiner Unterseite einen Zapfen, mittels dessen er mit einer im Ventilgehäuse eingespannten Membran fest verbunden ist, die über die Leitung 87 vom Druckmittel beaufschlagt werden kann. Ist diese Leitung drucklos, dann verursacht die dauernde Druckmittelbeaufschlagung des Ventils über die Leitung 85, daß der Ventilkegel sich auf seinen Sitz auflegt und das Druckmittel dann über die von dem Ventil abzweigende Leitung 88 dem Steuerschieber 36 zufließen kann. Ist jedoch die Leitung 87 druckführend, daml überwiegt die auf die verhältnismäßig große Membran ausgeübte Kraft die auf den Ventilkegel wirkende Gegenkraft, so daß der Ventilkegel in seine obere Stellung verschoben wird, in der er die Mündung der Leitung 85 versperrt und den Durchfluß des Druckmittels über die Leitung 88 zum Steuerschieber 36 verhindert. Dann stehen die Abzweigleitung 88 und der Steuerschieber 36 mit dem Auspuff 89 des Ausschaltventils 86 in Verbindung und sind infolgedessen drucklos.
  • Wenn der aus der Wagen sperre 3 am Wippereinlauf auslaufende Wagen den (zuvor aufgerichtet gewesenen) Tasthebel 62 und den Kolbensteuerschieber 61 in die in Fig. 5 gezeichnete Stellung gebracht hat, dann steht die Leitung 64 mit dem Auspuff 75 des Schiebers 61 in Verbindung und ist daher drucklos.
  • Ebenfalls drucklos ist dann die von der Leitung 64 abzweigende Leitung 90, die mit der Unterseite des Steuerventils 86 verbunden ist. Eine Druckwirkung wird deshalb auf die Membran dieses Ventils nicht ausgeübt. Der Ventilkegel behält daher seine in Fig. 5 dargestellte Stellung, in der das Druckmittel aus der Leitung 85 über das Ventil 86 und die Abzweigleitung 88 dem Steuerschieber 36 zufließen kann, so daß die Kolbenstange 35 das Bestreben hat, ihre äußerste rechtsseitige Stellung einzunehmen. Sie ist jedoch durch die noch verriegelte Stange 30 im Boden des Wipperkorbes daran gehindert, diese Bewegung auszuführen. Erst wenn der aus der Sperre 3 ausgelaufene Wagen außer dem Tasthebel 62 auch den Rücklaufsperrhebel 25 im Wipperkorb überfahren und dadurch die Kolbenstange 26 des Federzylinders heruntergedrückt und damit die Riegelstange 30 entsperrt hat, vermag die Kolbenstange 35 sich nach rechts zu bewegen. Die Riegelstange 20 hingegen ist, wie erwähnt, schon zuvor von dem aus dem Wipperkorb auslaufenden Wagen nach rechts verschoben und der Sperrhebel 23 in seine aufgerichtete Stellung gebracht worden, in der er den in den Wipperkorb einlaufenden Wagen sperrt (durch Verstellung des Schiebers 13, Rückverstellung der Kolbenstange 17 in die in Fig. 5 gezeichnete Stellung und Aufrichtung des Sperrhebels 23 durch die Feder 24 unter gleichzeitiger Verschiebung der Stange 20 in die gezeichnete Stellung). Der Rücklaufsperrhebel 25 richtet sich nach dem Überfahren durch den Förderwagen unter der Einwirkung der Feder des Zylinders 27 selbsttätig wieder auf. Damit ist der Wagen im Wipperkorb festgestellt.
  • Nachdem die Kolbenstange 35 des Steuerschiebers 36 in Verbindung mit dem aus dem Wipperkorh auslaufenden und dem ihm zulaufenden Wagen in der geschilderten Weise die Wagensperre im Wipperkorb wiederaufgerichtet hat, ist sie in ihre äußerste rechtsseitige Stellung gelangt, in der Druckmittel über die Leitung 37 dem Betätigungszylinder 38 zufließen kann.
  • Dessen Kolbenstange 42 wird dadurch nach rechts verschoben, was zur Folge hat, daß der Zapfen 45 aus seiner Rast im Wipperkorb herausgezogen und dieser damit entriegelt wird und daß der Schalthebel 44 aus der in Fig. 5 gestrichelt angedeuteten in die mit nicht unterbrochenen Linien gezeichnete Stellung verschwenkt und die Kupplungshälften 50 und 52 zum Eingriff gebracht werden, worauf der Antrieb des Wipperkorbes in Gang gesetzt wird und der geschilderte Vorgang der Entladung, des Auslaufs und Zulaufs der Förderwagen sich wiederholt.
  • Es ist auch möglich, Förderwagen durch den Wipper hindurchfahren zu lassen, ohne daß sie im Wipperkorb geschwenkt werden. Zu diesem Zweck werden in dem Schaltbild nach Fig. 5 je ein drehbarer Steuerschieber 94 und 95 vorgesehen, die an der mit ,AT gekennzeichneten Stelle mit dem Netz in Verbindung stehen und an der mit A bezeichneten Stelle eine AuspufföffIlung aufweisen. Falls der Drehschieber dieser heiden Steuerorgane die mit einer nicht unterbrochenen Linie dargestellte Stellung einnimmt, dann ist die Wippereinrichtung auf automatischen Betrieb eingestellt. Wenn die beiden Drehschieber jedoch in die gestrichelt gezeichnete Stellung verschwenkt werden, dann fließt Druckmittel über den Schieber 94 und die Leitung 96 dem Kolbensteuerschieber 61 zu und verstellt dessen Kolben nach rechts unter Aufrichtung des Tasthebels 62, so daß Druckmittel aus der Leitung 63 über den Kolbensteuerschieber 61, die Leitung 64 dem Steuerorgan 65 und, bei niedergedrücktem Taster 67 und Kolben dieses Steuerorgans, über die Leitung 70 dem Betäti gungszylinder 71 zugeführt wird, wodurch der Sperrhebel 3 nach unten verschwenkt wird und die hinter ihm befindlichen Wagen freigegeben werden. Von dem Steuerschieber 95 hingegen fließt Druckmittel über die Leitungen 97 und 87 und versperrt durch Einwirkung auf die Membran des Ventils 86 die Mündung der Leitung 85, so daß über den Auspuff 89 die Leitung 88, der Steuerschieber 36, die Leitung 37 und der Betätigungszylinder 38 drucklos werden. Die Feder 43 des Ausschaltmechanismus des Antriebes bringt dann durch Einwirkung auf den Schalthebel 44 die Kupplungshälften 50 und 52 außer Eingriff, so daß der Wipperantrieb stillgesetzt wird, und verriegelt mit dem Ende 45 der Kolbenstange 42 den Wipperkorb. Von der Leitung 97 zweigt außerdem eine Leitung 98 ab. über die Druckmittel vom Steuerschieber 95 dem Betätigungszylinder 16 zugeführt wird, dessen Kolbenstange 17 dadurch nach links verschoben wird und durch Verschiebung derWipperkorbstangen 20 und 30 die Sperre im Wipperkorb löst. Die aus der Sperre 3 am Wippereinlauf auslaufenden Förderwagen können danach also bei verriegeltem Wipperkorb und ausgeschaltetem Antrieb unbehindert den Wipperkorb durchfahren. Dieses Durchlaufen der Förderwagen durch den Wipperkorb. ohne daß dieser durch den Antrieb gedreht wird, wird ermöglicht. solange die Steuerschieber 94 und 95 in ihrer gestrichelten Stellung vedleiben.
  • Fig. 6 veranschaulicht einen in seiner Darstellung Fig. 5 entsprechenden Schaltplan (mit gleichen Bezugszeichen). der die selbsttätige Steuerung für einen Wipper zum Entladen von jeweils zwei Förderwagen erläutert. Dieser Schaltplan unterscheidet sich von dem nach Fig. 5 einmal dadurch, daß am Wippereinlauf, statt eines Kolbensteuerschiebers. zwei Kolbensteuerschieber 61 und 61' hintereinander mit Tasthebeln 62 und 62' und am NVipperauslauf ebenfalls zwei Kolbensteuerschieber 13 und 13' hintereinander mit Tasthebeln 14 und 14' angeordnet sind. Ein weiterer Unterschied liegt darin, daß sich im Wipperkorb zwei Rücklaufsperrhebel 25 und 25' befinden, die mit je einem Federzylinder 27 und 27' gelenkig verbunden sind. Die Stange 20 im Wipperkorb arbeitet in vorbeschriebener Weise mit dem Sperrhebel 23 zusammen. Die Stange 30 des Wipperkorbes hingegen weist zwei Rasten 31 und 31' auf, die mit Sperrstücken 32 und 32' der Kolben 26 und 26' zusammenarbeiten.
  • Diese Ausbildung bezweckt, daß beim Überfahren der Kolbensteuerschieber und ihrer Tasthebel am Wipperein- und -auslauf durch die Förderwagen die Steuerungsvorgänge jeweils erst nach dem Überfahren des zweiten Kolbensteuerschiebers (also des Steuerorgans 61' bzw. 13') ausgelöst werden. Ebenso wird die Entriegelung der Stange 30 nicht schon durch das Überfahren des ersten Rücklaufsperrhebels 25, sondern erst nach dem Überfahren des zweiten Rücklaufsperrhebels 25' durch den zweiten Förderwagen bewirkt. Es kann also nicht vorkommen, daß die Stange 30 bereits durch einen einlaufenden Wagen entriegelt und der Wipperantrieb dadurch eingeschaltet wird, so daß der verspätet zulaufende zweite Wagen auf den in Umdrehung befindlichen Wipperkorb auftrifft, wodurch Entgleisungen sowie Beschädigungen am Wagen und Korb verursacht werden könnten.
  • In den Schaltbildern nach Fig. 5 und 6 sind an den Kreuzungsstellen dreier Leitungen, wo der von einer Leitung ankommende Druckmittelstrom nur durch eine der beiden anderen Leitungen weitergeleitet werden soll, Kugelschaltventile 100 angeordnet, welche den Druckmittelstrom in dieser Weise umlenken.
  • PATENTANSPROCHE: 1. Steuerung zum selbsttätigen Regeln des Zu-und Ablaufs von Förderwagen bei Kreiselwippern mit von den zu- und ablaufenden Wagen bzw. von einem Anschlag an einer der kreisförmig gebogenen Stirnwände des Wipperkorbes ausgelöstem Steuermechanismus für die Wagensperren am Wippereinlauf und im Wipper sowie für dessen Antrieb und Verriegelung, dadurch gekennzeichnet, daß durch einen an sich bekannten nockenartigen Ansatz (6) an einer der Stirnwände (46) des Wipperkorbes (4), unmittelbar bevor dieser nach einem Entladevorgang seine Aufnahmestellung für Förderwagen wieder erreicht hat, ein abtastendes Steuerorgan (8) kurzzeitig derart verstellt wird, daß durch einen von diesem ausgelösten Druckmittelimpuls am Wipperauslauf ein Steuerschieber (13, bei Wippern zur Entladung eines Wagens) bzw. zwei Steuerschieber (13, 13', bei Wippern zur Entladung zweier Wagen) unter Verschwenkung von mit ihm bzw. mit ihnen gelenkig verbundenen Tasthebeln (14, 14') in die Bewegungsbahn der Förderwagen (1) in seine bzw. ihre Bereitschaftsstellung versetzt werden, in der über diesen bzw. diese Steuerschieber das Druckmitttel einem Betätigungszylinder (16) zugeführt wird, dessen Kolbenstange (17) dadurch ein Gestänge (20, 30) im Wipperkorb verschiebt, das dessen Wagensperre (23) löst, und daß durch diese Gestängeverschiebung zugleich eine außerhalb des Wipperkorbes angeordnete Vorrichtung (36, 38, 42, 44) zum Stillsetzen des Antriebs und Verriegeln des Wipperkorbes betätigt wird.

Claims (1)

  1. 2. Steuerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die aus dem Wipperkorb auslaufenden Wagen (1) durch Niederdrücken der Tasthebel (14, 14') den bzw. die Steuerschieber (13, 13') am Wipperauslauf verstellen, wodurch die Druckmittelzufuhr zum Betätigungszylinder (16) unterbrochen und dieser durch Federkraft umgesteuert und die Wagensperre (23) im Wipperkorb unter Aufrechterhaltung der Verriegelung des Wipperkorbes wieder aufgerichtet wird.
    3. Steuerung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß im Boden des Wipperkorbes zwei stirnseitig gegeneinanderstoßende Stangen (20, 30) längs verschiebbar gelagert sind, von denen die dem Wipperauslauf benachbarte Stange (20) bei ihrer Verschiebung durch den Betätigungszylinder (16) den Sperrhebel (23) des Wipperkorbes löst und die anschließende, mit einer Raste (31, bei Wippern für einen Wagen) oder zwei Rasten (31, 31', bei Wippern für zwei Wagen) versehene Stange (30) bis zum Eingreifen eines bzw. zweier Sperrstücke (32, 32'), die an mit dem bzw. den Rücklaufsperrhebeln (25, 25') gelenkig verbundenen Kolbenstangen (26, 26') von Federzylindern (27, 27') angeordnet sind, in die Raste(n) verschiebt.
    4. Steuerung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß durch das abtastende Steuerorgan (8) ein Druckmittelimpuls zugleich einem zwischen der Wagensperre (3) am Wippereinlauf und dem Wipperkorb (4) angeordneten Steuerschieber (61, bei Wippern für einen Wagen) bzw. zwei Steuerschiebern (61, 61', bei Wippern für zwei Wagen) erteilt wird, der bzw. die dadurch unter Verschwenkung von mit ihm bzw. mit ihnen angelenkten Tasthebeln (62, 62') in die Bewegungsbahn der Förderwagen (1) in seine bzw. ihre Bereitschaftsstellung versetzt wird, in der über den bzw. die Steuerschieber das Druckmittel einem Betätigungszylinder (71) zum Lösen der Wagensperre am Wippereinlauf zugeführt wird.
    5. Steuerung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die aus der Wagensperre (3) am Wippereinlauf austretenden Wagen (1) durch Niederdrücken der Tasthebel (62, 62') den bzw. die Steuerschieber (61, 61') am Wippereinlauf verstellen, wodurch die Druckmittelzufuhr zum Betätigungszylinder (71) unterbrochen und dieser durch Federkraft umgesteuert und die Wagensperre (3) wieder aufgerichtet wird.
    6. Steuerung nach den Ansprüchen 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die in den Wipperkorb (4) einlaufenden Förderwagen (1) durch Niederdrücken des bzw. der Rücklaufsperrhebel (25, 25') und der mit diesem bzw. diesen verbundenen Kolbenstange(n) (26, 26') des bzw. der Federzylinder (27, 27') die mit Rasten (31, 31') verseheneRiegelstange (30) im Korbboden entsperren und dadurch die Verriegelung des Wipperkorbes aufheben und den Antrieb einschalten.
    7. Steuerung nach den Ansprüchen 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß hinter der Wagensperre (3) am Wippereinlauf unterhalb des zweiten aufgehaltenen Förderwagens (bei Wippern für einen Wagen) bzw. unterhalb des dritten aufgehaltenen Förderwagens (bei Wippern für zwei Wagen) ein durch das Wagengewicht verstellbares Steuerorgan (65) angeordnet ist, das den Druckmittelweg von dem bzw. den Steuerschiebern (61, 61') am Wippereinlauf zum Betätigungszylinder (71) nur bei Anwesenheit eines Förderwagens über dem Steuerorgan bzw. seinem Tastelement (67) öffnet, so daß nach der Freigabe der zu entladenden Wagen durch die Wagensperre (3) am Wippereinlauf hinter der Wagensperre stets ein als Puffer für die zulaufenden Wagen dienender Wagen zurückgehalten wird.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 894 527, 512 210.
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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1184474B (de) * 1960-12-28 1964-12-31 Hauhinco Maschf Foerderwagensperre mit Anstossvorrichtung
DE1237498B (de) * 1965-08-30 1967-03-23 Mcdowell Wellman Eng Co Vorrichtung zum Vorschieben einzelner zu einem Zug verbundener offener Waggons in einen Drehentlader

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