DE526164C - Ausrueckbare Bedienungsvorrichtung fuer Totpunktverschluesse von Entladeeinrichtungen - Google Patents

Ausrueckbare Bedienungsvorrichtung fuer Totpunktverschluesse von Entladeeinrichtungen

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DE526164C
DE526164C DE1930526164D DE526164DD DE526164C DE 526164 C DE526164 C DE 526164C DE 1930526164 D DE1930526164 D DE 1930526164D DE 526164D D DE526164D D DE 526164DD DE 526164 C DE526164 C DE 526164C
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DE1930526164D
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DOLBERG AKT GES R
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D90/00Component parts, details or accessories for large containers
    • B65D90/54Gates or closures
    • B65D90/62Gates or closures having closure members movable out of the plane of the opening
    • B65D90/623Gates or closures having closure members movable out of the plane of the opening having a rotational motion

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Loading Or Unloading Of Vehicles (AREA)

Description

  • Ausrückbare Bedienungsvorrichtung für Totpunktverschlüsse von Entladeeinrichtungen Bei seitlich entleerenden Gefäßen mit einseitig schrägem oder auch sattelförmigem Boden sind Verschlüsse bekannt, bei denen der Bedienungshebel nicht starr mit den Teilen des eigentlichen Verschlusses verbunden ist.
  • Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung, die es - besonders zur Vermeidung von Unfällen - in einfacher Weise ermöglicht, den nicht starr mit der eigentlichen Verschlußvorrichtung verbundenen Bedienungshebel bei einem Totpunktverschluß zu verwenden. Bei diesem war bisher der Bedienungshebel fest, also z. B. verkeilt, auf der gleichen Welle angeordnet, auf welcher sich auch der Hebel des eigentlichen Totpunktverschlusses befindet. Der Bedienungshebel muß beim Lebergang von der Schließ- in die Öffnungslage einen meist i8o° und mehr betragenden Ausschlag machen. Dieser große Ausschlag gefährdet - besonders durch die beim öffnen der Klappen unter dem Druck des Ladegutes auftretende Wucht - den Bedienungsmann und gibt zu zahlreichen Unfällen Anlaß. Zur Vermeidung der Unfälle ist nach der Erfindung der Bedienungshebel so angeordnet, daß er nur für kurze Zeit, nämlich bis die Sperrlage des Verschlusses überwunden ist, auf letzteren einzuwirken braucht, dann aber durch besondere - am Hebel oder Gefäß angeordnete - Elemente selbsttätig ausgerückt wird und daher die weitere Bewegung des Verschlußgestänges nicht mitmacht. Auch gestattet die Erfindung in einfacher Weise z. B. zwei Entladeklappen miteinander zu kuppeln, also gleichzeitig sowie ferner wahlweise die eine oder andere einzeln zu bedienen.
  • Die Zeichnung stellt den Erfindungsgegenstand in einer beispielsweisen Ausführungsform an einem als Auslaufschurre ausgebildeten Gefäß dar.
  • Abb. i zeigt eine Auslaufschurre mit einer Entladeklappe und deren Verschluß in Schließstellung.
  • Abb. a zeigt die Einrichtung der Abb. i mit Bedienungshebel in Bereitschaftsstellung zur Auslösung der Sperrung des eigentlichen Verschlusses.
  • Abb. 3 zeigt die Auslaufschurre mit vollständig geöffneter Klappe. Der Bedienungshebel ist nach links umgelegt und daher in Bereitschaftsstellung zum Schließen der Klappe.
  • Abb. 4 und 5 zeigen in Ansicht und Grundriß die Anordnung des Bedienungshebels und der Hauptverschlußteile bei zwei gleichzeitig oder wahlweise einzeln zu bedienenden Entladeklappen.
  • In den Abbildungen ist A die Auslaufschurre eines Gefäßes, das durch eine in B nach oben drehbar gelagerte Klappe C verschlossen wird. In D sind auf beiden Seiten des Auslaufes an der Klappe C Stangen i angelenkt, die die Verbindung der Klappe mit auf der durchgehenden Welle E unverrückbar befestigten Hebeln z bilden. Durch geeignete Lage der Drehpunkte zueinander entsteht ein Totpunktverschluß. Für seine Betätigung ist an der einen Seite der Schurre A der Hebel 2 als Mitnehmer ausgebildet, indem er mit Zähnen 3 sowie einem Anschlag q. versehen ist. Ferner ist an dieser Schurrenseite der Bedienungshebel 5, der mit einem Langloch 6 versehen ist, auf Welle E frei beweglich angeordnet. Hebel 5 trägt einen Zapfen 7 und einen Nocken B. Letzterer besitzt an einer Seite eine Anschlagfläche 9, an der anderen einen Daumen io. Außerdem ist an der Schurrenwand ein Auflaufstück i i befestigt.
  • In Abb. i ist Klappe C geschlossen; der Verschluß befindet sich in Totpunktsperrlage. Der Bedienungshebel 5 steht in .seiner Ruhelage und kann, falls erwünscht, in dieser Stellung noch durch ein besonderes - in der Zeichnung nicht dargestelltes - Organ, z.-B. einen Überwurfhaken oder ein Schloß, gegen unbeabsichtigte Betätigung gesichert werden. Gleichzeitig wäre hiermit auch der eigentliche Totpunktverschluß nochmals gegen unbeabsichtigte Betätigung gesichert, da Daumen 8 des Bedienungshebels 5 sperrend gegen die Zähne 3 des Mitnehmers bzw. Hebels 2 liegt.
  • Für das Öffnen der Klappe C ist der Bedienungshebel 5 in Pfeilrichtung nach links so lange zu drehen, bis sich Nocken 8 mit seiner Fläche 9 gegen Anschlag 4 des Hebels 2 legt (Abb. 2). Dadurch, daß Zapfen 7 des Hebels 5 bei Drehung des letzteren auf das Auflaufstück i i gelängt, wird Hebel 5 in seiner Längsrichtung nach oben verschoben, und der Daumen io des Nockens 8 verliert den Eingriff mit den Zähnen 3 des Hebels 2. Wird Hebel 5, nachdem er seine größte Längsverschiebung mit Hilfe von Auflauf i i erreicht hat, weiter nach links gedreht, so werden zwangläufig die auf Welle E befestigten Hebel 2 und Stangen i aus ihrer Sperrlage gedreht. Letztere überwinden die Totpunktlage und geben Klappe C frei. Eine noch weitergehende Verfolgung des Hebels :2 mit dem Bedienungshebel 5 ist nicht erforderlich, vielmehr erfolgt die vollständige Öffnung der Klappe C nunmehr durch den Druck des in der Schurre befindlichen Ladegutes, Zwobei die Klappe ausschwingt, bis die zweite Totpunktläge des Gestänges i, 2 eben überschritten und damit eine Sperrlage für die geöffnete Klappe erreicht ist. Sobald dies geschehen, kann der Bedienungshebels in die Ausgangslage nach Abb. i zurückgelegt werden.
  • Soll Klappe C geschlossen werden, so ist gemäß Abb.3 Hebel 5 aus seiner Ruhelage (Abb. i) über Auslaufstück i i hinweg in die stark ausgezogene Lage (Abb.3) zu drehen. Sein Nocken 8 greift dann unter der Einwirkung des Eigengewichtes des Hebels 5 finit Daumen 1o in die Zähne 3 des Hebels :2 ein. Wird Hebel 5 jetzt nach rechts gedreht, so wird damit zunächst zwangläufig die Öffnungstotpunktlage der Klappe C bzw. des Gestänges i, 2 überwunden und dann Hebel 5 bei weiterer Rechtsdrehung durch Zapfen und Auflaufstück r i in die strichpunktiert gezeichnete Lage (Abb. 3) gebracht. KlappeC ist durch ihr Eigengewicht in die Schließlage zurückgeschwungen, und das Verschlußgestänge nimmt selbsttätig wieder die Sperrlage nach Abb. i ein. Hiernach wird Bedienungshebel 5 ebenfalls in die Endruhelage (Abb. i) zurückgelegt und gegebenenfalls gesichert.
  • Wenn Zapfen 7 so ausgebildet wird, daß er beim Schließvorgang nicht mit Auflaufstück i i in Berührung kommt und dadurch eine Längsverlagerung von Hebel 5 vermieden wird, ist es möglich, Klappe C während des ganzen Weges des Schließvorganges mit dein Bedienungshebel 5 zu verfolgen und die Klappe auch vor vollständiger Entleerung des Fördergefäßes wieder zu schließen.
  • Bei zwei Entladeklappen, z. B. bei Gefäßen mit Sattelboden, bleibt die Anordnung des Verschlußgestänges und des Bedienungshebels für gleichzeitige Betätigung beider Klappen, wie vorbeschrieben, bestehen. Lediglich die Stangen i müssen verdoppelt und Hebel :2 doppelarmig ausgebildet werden. Soll jedoch wahlweise entweder die eine oder die andere Klappe oder ferner auch beide Klappen gleichzeitig geöffnet werden, so ist das Verschluß- und Bedienungsgestänge so, wie Abb.4 und 5 beispielsweise zeigen, auszubilden. Hierbei ist eine Vollwelle Ei und eine Hohlwelle E2 erforderlich. Diese tragen Hebel2' und 2", die gelenkartig mittels Zapfen 12 und 13 mit den Stangen i der Entladeklappen verbunden sind. Die beiden Hebel 2' und 2" sind an der. Bedienungsseite der Schurre mit Zähnen 3 und Anschlägen 4, wie bei der Vorrichtung nach Abb. i bis 3, versehen. Bedienungshebel 5 ist in seiner Längsrichtung frei beweglich und außerdem seitlich verschiebbar auf Welle El gelagert. Er ist ferner wiederum mit Langloch 6, Zapfen 7 und Nocken 8 versehen. Dabei ist letzterer mit seiner Anschlagfläche 9 und Daumen io doppelseitig ausgebildet und kann daher entiveder, wie gezeichnet, mit beiden Hebeln 2' und 2 " oder nach entsprechender seitlicher Verschiebung nur mit dem einen oder dem anderen in Eingriff treten: Die seitliche Verschiebung und Führung des Hebels 5 kann in bekannter - in den Abbildungen nicht dargestellter - Weise durch eine einfache Ausrückvorrichtung, z. B. einen horizontal drehbaren Doppelhebel, erreicht werden, dessen einer Arm gabelartig Segment 14 des Hebels 5 umgreift. Die Betätigung des Gestänges nach Abb. 4. und 5 im Sinne des öffnens oder Schließens erfolgt im übrigen in gleicher `'Weise wie bei der Vorrichtung nach Abb. i bis 3.
  • Die Einrichtungen lassen sich bei ortsfesten sowie transportablen Gefäßen aller Art, ivie Bunker, Krankübel u. dgl., und auch bei fahrbaren Gefäßen, wie z. B. Straßenlastfuhrwerke und Eisenbahnwagen, verwenden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Ausrückbare Bedienungsvorrichtung für Totpunktverschlüsse von Entladeeinrichtungen, dadurch gekennzeichnet, daß der Bedienungshebel (5) mit einem Langloch (6), einem Zapfen (j) und einem Nocken (8) versehen ist und mittels eines an der Wand des Fördergefäßes befindlichen Auflaufstückes (i i) so in seiner Längsrichtung verschoben wird, daß er aus und in Eingriff mit den Zähnen (3) und dem Anschlag (4) des eigentlichen Verschlusses gebracht wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Bedienungsseite der Hebel (2) des eigentlichen Totpunktverschlusses einerseits einen Anschlag (q.) hat, der bei der Öffnungsbewegung des Hebels (5) durch die Fläche (9) angestoßen wird, und andererseits mit Zähnen (3) versehen ist, die bei Schließbewegung des Bedienungshebels (5) mit Daumen (io) des Nockens (8) in Eingriff gebracht werden.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei zwei Entladeklappen und beliebiger Betätigung der einen oder anderen oder beider Klappen gleichzeitig der Bedienungshebel (5) auf seiner Welle El seitlich, also in deren Längsrichtung, verschiebbar ist und die Nocken (8) mit Fläche (9) und Daumen (io) auf seinen beiden Seiten besitzt, so daß wahlweise entweder ein Zusammenarbeiten mit Anschlag (4) bzw. Zähnen (3) der Hebel (2 oder 2") oder beiden Hebeln (2' und 2") gleichzeitig erfolgen kann. q.. Vorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß bei zweiEntladeklappen der Bedienungshebel (5) am unteren Ende segmentartig (i4) ausgebildet ist, um bei Verschiebung und Drehung auf Welle El in stetem Eingriff mit seiner Verschiebe- bzw. Führungseinrichtung zu bleiben.
DE1930526164D 1930-06-11 1930-06-11 Ausrueckbare Bedienungsvorrichtung fuer Totpunktverschluesse von Entladeeinrichtungen Expired DE526164C (de)

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DE1930526164D Expired DE526164C (de) 1930-06-11 1930-06-11 Ausrueckbare Bedienungsvorrichtung fuer Totpunktverschluesse von Entladeeinrichtungen

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DE (1) DE526164C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE969281C (de) * 1951-11-06 1958-05-14 Geimuplast Geiger U Mundt O H Behaelterverschluss aus Kunststoff

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE969281C (de) * 1951-11-06 1958-05-14 Geimuplast Geiger U Mundt O H Behaelterverschluss aus Kunststoff

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