DE393065C - Bodenselbstentlader - Google Patents

Bodenselbstentlader

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DE393065C
DE393065C DED39039D DED0039039D DE393065C DE 393065 C DE393065 C DE 393065C DE D39039 D DED39039 D DE D39039D DE D0039039 D DED0039039 D DE D0039039D DE 393065 C DE393065 C DE 393065C
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rocker arm
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floor
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DED39039D
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61DBODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
    • B61D7/00Hopper cars
    • B61D7/08Hopper cars with openings capable of discharging only outside the wheels
    • B61D7/10Hopper cars with openings capable of discharging only outside the wheels the discharge being assisted by tipping the bottom

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Forklifts And Lifting Vehicles (AREA)

Description

  • Bodenselbstentlader. Es sind Bodenselbstentlader bekannt, bei denen der Boden aus zwei gegeneinander beweglichen Einzelteilen besteht, von denen der eine durch eine seitlich ausschwenkbare Seitenwand in der Schlu$stellung gehalten wird. Es ist ferner bekannt, bei Bodenselbstentladern die Zurückführung der das Ladegut abwerfenden Klappen mit Hilfe von Rückzugsfedern zu bewirken.
  • Zweck ,der Erfindung ist, diese eingangs erwähnten Bodenentlader zu selbstschließenden Eneladern zu machen. Erreicht wird dies dalurch, daß zwischen dem Wagengestell und der einen daran drehbar angeordneten Klappe in an sich bekannter "'eise eine Zugfeder und zwischen dieser Klappe und der daran angelenkten anderen Klappe eine Druckfeder eingeschaltet ist, die bei öffnung des Selbstentladers durch die auf den Klappen ruhende Last des Ladegutes derart gespannt werden, daß sie nach Entladung des Wagens die unbelasteten Klappen selbsttätig in die Schließlage zurückführen können.
  • Diese eigenartige Ausbildung des Bodenentladers erfordert nun ein besonderes Offnttngs- un;1 Schließgetriebe, da ja die Bewegungsvorgänge im Bodenentlader für den bedienenden Arbeiter äußerst gefährlich werden können, wenn nicht das Offnungs- und Schließgetriebe seiner Eigenart entsprechend eingerichtet ist.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den beiliegenden Zeichnungen dargestellt, und zwar zeigt Abb. i eine Seitenansicht des Wagens, Abb.2 einen senkrechten Querschnitt, Abb.3 eine Stirnansicht des Wagens mit dem SchubkurbelgetrieLe, Abb. ¢ und 3 eine Sperrvorrichtung, Abb. ö den auf der Längswelle des Bodens angeordneten Teil des Schubkurbelgetriebes, Abb.7 dasselbe Getriebe in der Öffnungsstellung, Abb.8 das obere Ende des Kipphebels in zwei Darstellungen, Abb. 9 die Verriegelung des Kipphebels am Wagen, Abb. io dieselbe \"erriegehmg in der Ansicht von oben.
  • Der Boden des Selbstentladers besteht aus zwei Klappen a und b, die mit Hilfe einer Achse c miteinander gelenkig verbunden sind. Die Klappe a besitzt auf der unteren Seite Stützbleche a' (vgl. auch Abb. i), die auf einer seitlichen Längsachse d drehbar gelagert sind. Diese Achse d wird von Stützblechen d', die mit dem Wagengestell vernietet sind, getragen. An der Klappe a ist in an sich bekannter Weise eine Seitenklappe e angelenkt. Die andere Seitenklappe f ist in bekannter Weise nach außen schwenkbar und hält durch Knaggen f' die zweite Bodenklappe b. Auf der Unterseite dieser Klappe sind zwei starke Arme b' angenietet, die je ein Widerlager b" für eine Feder tragen, die andererseits an der Klappe a in beliebiger Weise zweckmäßig gelenkig befestigt ist. Andererseits greift an der Klappe a auch eine Feder o an, die mit ihrem anderen Ende an einer im Wagengestell fest vernieteten Konsole o' befestigt ist. Im Wagengestell sind ferner Stützblöcke h_ angeordnet, gegen welche die Stützbleche ä in der Entladestelhmg sich abstützen, während die nach unten abfallende Klappe b durch seitliche Konsolflächen b' abgestützt wird.
  • Auf der einen Stirnseite des Wagens befindet sich das öfnungs- und Schließgetriebe. 1;s besteht in an sich bekannter Weise aus einer Schubstange i" die an der seitlich ausschwenkbaren Klappe f eingreift und mit Hilfe einer Schubkurbel m betätigt wird. Die Schubkurbel sitzt ebenso wie der Kipphebel auf der Achse d. Dieser Kipphebel ist hohl ausgebildet. In seiner Längsbohrung sitzt eine achsial verschiebbare Mitnehmerstange k'. Diese \litnehmerstange k' besitzt am unteren, in der - N abennähe befindlichen Ende einen Zahn k", der in Rasten 1, l', l" der N abe der Schubkurbel m eingreifen kann. Die Mitnehmerstange k' ist in dem Hebel k mit Hilfe einer Feder k"' federnd gelagert und wird beweg: durch einen Knickhebel p, dessen Unterfläche so ausgebildet ist, daß heim Umlegen in die in Abb.8 rechts dargestellte Seitenlage die Mitnehmerstange nach außen gezogen wird, so daß der Zahn außer Eingriff mit den Rasten 1 kommt. In der Ruhestellung ruht der Handgriff n auf einem an der Wagenstirnwand angenieteten Anschlag n' beliebiger Art auf. Auf der Nabe des Kipphebels k ist eine Nase ,z angeordnet, die sich in der Schließstellung gegen einen Anschlag z' legt, der mit der Schubstange i. fest verbunden ist. Soll der Wagen geöffnet werden, so wird der Handgriff n, wie in Abb.8 dargestellt, umgeknickt und damit der Zahn l," aus der Rast l herausgezogen. Der Kipphebel kann jetzt im Leergang nach unten Belegt werden. Gleichzeitig wird der Handgriff n um i8o` und um die Achse des Hebels k gedreht, so daß der Zahn k" nunmehr mit seiner geraden Seite nach oben gerichtet in die Rast l' eingreift. Wird jetzt der Hebel angekippt, so wird die Klappe f seitlich bewegt und wird unter dem seitlichen Druck der im Wagen befindlichen Gutmassen vollständig ausgeschwenkt, wobei die Schubstange l und :,lie Schubkurbel in mitgerissen «erden. Damit nun nicht auch der Kipphebel k mitgerissen wird, ist der in die Rasten l eingreifende Zahn auf einer Seite keilförmig abgeschrägt. Die gegen diese Abschrägung drückende Kante der Rasten drängen die Mitnehmerstange k' zurück, so daß die Schubkurbel sich in die Strecklage legen kann (vgl. Abb. 7). Indem .Augenblick, wo die Klappe f den Boden b freigibt, klappt dieser nach unten und drückt die Feder g zusammen. Die Klappe a dreht sich um die Achse d und spannt hierbei wiederum die Feder o. Sobald das Ladegut abgerutscht ist, bringen die beiden gespannten Federn g und o die Klappe a und b wieder in ihre Schlußstel- Jung zurück. Sobald dies geschehen, muß die Klappe f wieder verriegelt werden. Dies geschieht in der Weise, daß der bis dahin unten liegende Handhebel nach Umlegung des Handgriffes za und Zurückdrehung desselben um 18o° nach oben geschwenkt und mit seinem Zahn 1z" in die Rast L" in Eingriff gebracht wird. Durch Zurückführung des Hebels k nach unten wird die Kurbel na wieder in ihre Schließstellung gebracht, alsdann wird der Hebel k wieder nach oben gelegt. Er legt sich mit seiner Nase z gegen den Anschlag z' der Schubstange i, sein- Handgriff n wird auf den Anschlag n gelegt. Jetzt ist das Getriebe vollständig verriegelt.
  • An dem an der Klappe b angenieteten Arm b' befindet sich um einen Bolzen p drehbar ein gekrümmter Doppelhel:el q. Dieser legt sich mit seiner abgeschrägten Keilfläche q' unter die andere Klappe a, während der andere gekrümmte Hebelarm q" an einem auf der Welle d drehbaren Doppelhebel s- angreift, dessen einer Hebelarm als Stützhebel dient, der unter eine in dem Arm b' angeordnete Stützfläche r' tritt. Sobald die Öffnung des Wagens beginnt, wird der Hebel r durch Vermittlung des Hebels q in die in Abb, q. und 5 dargestellte Querstellung gedreht und tritt unter die Stützflächen r'. Dies hat zur Folge, daß ein vorzeitiges Einknicken der beiden unter Federdruck stehenden Böden nicht eintreten kann und ein Durchschwingen der Klappe über die gestreckte Lage ausgeschlossen ist. Bei Rückgang der Klappe in ihre Schließstellung dreht sich der Hebel r unter Einfluß des Hebels q wieder in die Grundstellung nach Abb. d. zurück.
  • Wie Abb. 2 zeigt, ist die seitlich ausschwinb bare Klappe f nicht, wie bisher üblich, um Drehachsen gelagert, welche unmittelbar an der Ebene der Seitenwand liegen, sondern die Drehachse t liegt innerhalb der Ebene der Seitenklappe, die mit einem Winkelschenkel rt an die Drehachse t drehbar angeschlossen ist. Die Drehachse t ist zweckmäßig ein Bolzen, der in einem in der Nähe der Stirnfläche angeordneten Blech t' befestigt ist. Die Unterkante u des Winkels legt sich auf die obere Kante des Wagens auf, so daß der Bolzen t von der Last der Klappe bzw. des von der Klappe gehaltenen Bodens entlastet ist. Der Vorteil dieser Anordnung liegt darin, daß ein Pendeln der Klappe bei offenem Wagen v,-rmieden und außerdem die Schließbewegung wesentlich erleichtert wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Bodenselbstentlader, bei welchem der Boden aus zwei gegeneinander beweglichen Klappen besteht, deren eine durch eine seitlich ausschwingbare Seitenwand in der Schlußstellung gehalten wird, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dein Wagengestell und der einen daran drehbar angeordneten Klappe (a) in an sich 1-ekannter Weise eine Zugfeder (o) und zwischen dieser Klappe und der an sie angelenkten anderen Klappe (b) eine Druckfeder (g) eingeschaltet isst, die bei Öffnung des Selbstentladers durch die auf den Klappen (a, b) ruhende Last des Ladegutes derart gespannt werden, daß sie nach Entleerung des Wagens die unbelasteten Klappen selbsttätig in die Schließlage zurückführen können. z. Bodenselbstentlader nach Anspruch z, bei welchem die Öffnung und der Schluß der den Boden haltenden Seitenwand (f) durch Schubstange und Schubkurbel erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß die Nabe der Schubkurbel mehrere Rasten (l, l', l") besitzt, in welche eine in einem Kipphebel (k) federnd angeordnete Mitnehmerstange (k') in allen Stellungen der Schubkurbel mit einem Zahn (k") eingreifen kann, der an einer Seite derart abgeschrägt ist, -daß die Nabe der Schubkurbel (-in) die Mitnehmerstange entgegen ihrer Feder zurückdrängen kann, so daß beim Mitreißen der Schubkurbel während der Entladung .der Kipphebel nicht mitgenommen wird. 3. Bodenselbstentlader nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die Nabe des Kipphebels (k) eine mit radial gerichteten Anschlagflächen ausgerüstete Nase (z) besitzt, die sich beim Hochlegen des Kipphebels derart auf einen an der Schubstange (i) befestigten Anschlag (z') legt, daß durch diese Hochbewegung des Kipphebels die Schubstange in die vollkommene Schließlage geschwungen und in dieser durch Einlegen des Kipphebels (k) in einen am Wagengestell fest angeordneten StÜtzanschlag (n') gesichert werden kann.
DED39039D 1921-02-05 1921-02-06 Bodenselbstentlader Expired DE393065C (de)

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DED39039D DE393065C (de) 1921-02-05 1921-02-06 Bodenselbstentlader

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