DE106591C - - Google Patents

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DE106591C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F26DRYING
    • F26BDRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
    • F26B13/00Machines and apparatus for drying fabrics, fibres, yarns, or other materials in long lengths, with progressive movement
    • F26B13/001Drying and oxidising yarns, ribbons or the like

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildende Vorrichtung dient dazu, das in Strähnen aus der Schlichte kommende Garn in ganz gleichmäfsiger Weise zu trocknen.
Die geschlichteten Strähne werden auf die im Gestell A unten gelagerten und der gröfseren Leistung wegen doppelt angeordneten Haspel C gebracht und von diesen ab auf die darüber befindlichen Haspel D gehaspelt. Auf seinem Wege von einem Haspel zum anderen wird dem ablaufenden Garn von einem zwischen den beiden Haspeln C angeordneten, schnell laufenden, offenen Flügelrade die von einer Dampfheizung H (Fig. 4) erhitzte ■ Luft zugetrieben, und zwar, da es nach den beiden Haspeln zu offen liegt, nach beiden .Seiten.
Im Einzelnen ist die Maschine wie folgt gebaut:
Die Haspel C lagern lose in dem Gestell A und werden von dem abgehaspelten Garn in Umdrehung versetzt. Auf den im Gestell A oben gelagerten, von der Riemscheibe B durch Vorgelege 1,2,3,4 getriebenen Wellen W(Fig. 4) sitzen Reibungsscheiben E (Fig. 5). Mit diesen in Berührung sind Reibungsscheiben F, welche auf derselben Welle sitzen wie die Haspel D. Jeder Haspel D hat eine besondere Welle, mit welcher er in Lagerböckchen O lagert. Seitlich von einem der zwei Lagerböckchen O ist ein oben gegabelter Schieber Z (Fig. 2 und 5) angebracht. Gegen den Fufs dieses Schiebers legt sich ein an seinem Ende keilförmig gestalteter Riegel 5 an. Wenn dieser vorgeschoben wird, so hebt er den Schieber Z in die Höhe und dieser hebt mit seiner Gabel die Welle des betreffenden Haspels in die Höhe, wodurch dessen Reibungsscheibe F aufser Eingriff, mit der Gegenscheibe E kommt und der Haspel stillgestellt ist, um, wenn er voll ist, ausgewechselt zu werden. Ein jeder Haspel ist mit einer solchen Ausrückvorrichtung versehen.
An beiden Längsseiten der Maschine sind hin- und hergehende Fadenführungsleisten P angebracht, welche das von den Haspeln C abgehaspelte Garn gleichmäfsig auf die Haspel D vertheilen. Diese mit den Führungsösen P1 (Fig. 1.) besetzten Leisten werden von an das Gestell angelegten Hebeln T hin- und hergeschoben. Die Hebel T stehen unter der Wirkung einer Feder U, welcher entgegen sie von den Laufscheiben Q abwechselnd nach aufsen gedrängt werden.
Eine besondere Riemscheibe K treibt das Laufflügelrad G. Dieses lagert in Böcken / zwischen den beiden Haspeln C und besteht aus. einer mit Flügeln besetzten Welle. Halbkreisförmig gebogene Drahtgitter M (Fig. 1) trennen den Luftzuführungsraum von den Haspeln C.
Ein Metallrost N ist zwischen den unteren Haspeln C und den oberen Haspeln D angeordnet.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Vorrichtung zum Trocknen von in Strähnen geschlichtetem Garn, gekennzeichnet durch zwei Reihen in einem Gestell A gelagerte, die nassen geschlichteten Strähne aufnehmende und an darüber gelegene Aufweifer wieder abgebende Haspel C, zwischen denen gegabelt ein Windflügelwerk zur beiderseitigen Zuführung und Erwärmung der erwärmten Trockenluft angeordnet ist.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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