DE104407C - - Google Patents

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DE104407C
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same
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01GPRELIMINARY TREATMENT OF FIBRES, e.g. FOR SPINNING
    • D01G23/00Feeding fibres to machines; Conveying fibres between machines
    • D01G23/02Hoppers; Delivery shoots
    • D01G23/04Hoppers; Delivery shoots with means for controlling the feed
    • D01G23/045Hoppers; Delivery shoots with means for controlling the feed by successive weighing; Weighing hoppers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 761) Spinnerei. I
Zusatz zum Patente M: 103093 vom 13. August 1898.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 18. September 1898 ab. Längste Dauer: 12. August 1913.
Dieser Selbstaufleger ist durch beiliegende Zeichnung in Fig. 1 und 2 dargestellt; Fig. 1 zeigt denselben im Durchschnitt und Fig. 2 in der Ansicht mit Darstellung des Steuermechanismus.
Der vorliegende Aufleger hat mit dem in der Patentschrift Nr. 103093 dargestellten Aufleger gemeinsam das Nadellattentuch 1, den Behälter 11 , die Waage 12, sowie das Ausstreichorgan, welches aus einem Hacker, einer Walze, einer Hose oder einer Droussette bestehen kann. Als Ausstreichorgan ist in der Zeichnung ein Hacker 2, in der zur Patentschrift Nr. 103093 gehörenden Zeichnung dagegen eine Droussette dargestellt.
Der Behälter 11 dient in dem gegenwärtigen Falle demselben Zwecke, wie bei dem durch Patent Nr. 103093 geschützten Aufleger; derselbe wird aber bei der dargestellten Einrichtung nur durch eine Klappe 29 gebildet, während die andere, dem Nadeltuche 1 zugewendete Seite von d bis e frei bezw. unbedeckt bleibt. Das Nadeltuch 1 , welches bei dem in der Patentschrift Nr. 103093 dargestellten Aufleger mit Unterbrechung arbeitet, wobei also die Zuführung der zum Abwiegen nöthigen Wollmenge sich dadurch regelt, dafs der Betrieb des Nadeltuches durch Auslegen der Nadeltuchbetriebskupplung nach vollendeter Abwägung unterbrochen und zu Beginn derselben wieder hergestellt wird, arbeitet im vorliegenden Falle in bekannter Weise ununterbrochen.
Die Regelung der Zuführung der zum Abwiegen erforderlichen Materialmenge erfolgt dabei dadurch, dafs das nach vollendeter Abwiegung und während des Oeffnens der Waage 12 im Behälter 11 angesammelte Arbeitsgut durch diesen Behälter selbst theilweise an das Nadeltuch behufs Zurückführung in den Füllraum A wieder abgegeben wird.
Die innere Stellung c der Klappe 29, in welcher sie sich mit dem festen Verbindungsstück S zu dem Behälter 11 zusammenschliefst, kann man in kleinerer oder gröfserer Entfernung zu dem in der Höhenlage de unbedeckt bleibenden Nadeltuche 1 wählen und dadurch ermöglichen, dafs der Behälter 11 je nach Bedarf mehr oder weniger von dem Arbeitsgut an das Nadeltuch zurückgiebt. Die Zeichnung stellt den Zeitpunkt dar, in welchem die Abwiegung erfolgt ist und der Behälter 11 sich dadurch geschlossen hat, dafs die Klappe 29 sich aus der Stellung b nach c begeben hat und das Arbeitsgut, welches durch das ununterbrochene Arbeiten des Nadeltuches 1 und des Ausstreichorganes 2 sich im Behälter 11 ansammelt, an der Stelle de theilweise wieder an das Nadeltuch 1 gegeben bezw. durch letzteres zum Füllraum A zurückgeführt wird.
Sobald sich alsdann die Waage 12 entleert hat, öffnet sich der Behälter 11, indem Klappe 29 aus der Stellung c nach b zurückkehrt und dem Arbeitsgut den freien Durchgang zwischen Aus-
Streichorgan 2 und Waage 1 2 für die neue Abwiegung gestattet.
Wie aus Fig. 2 ersichtlich, kommen für die Bethätigung der Waage 12 und der Klappe 29 dieselben Steuerorgane zur Verwendung, wie in der Patentschrift Nr. 103093 beschrieben und in der derselben beiliegenden Zeichnung Fig. 2 dargestellt; es kommt hierbei nur der Unterschied in Betracht, dafs in dem gegenwärtigen Falle der Hebel 23 nicht doppelseitig, sondern einseitig ausgeführt ist, weil, da das Nadeltuch 1 continuirlich läuft, die nach Patentschrift Nr. 103093 vorgesehene Nadeltuchbetriebskupplung und somit Sperrrad 34, Sperrfalle 32 und Stange 31 in Fortfall kommen. Der Hebel 23 hat demnach hier nur den Zweck, die Klappe 29 zu öffnen, sobald die Waage 12 entleert, und zu schliefsen, sobald die Abwiegung erfolgt ist.
Das erstere geschieht, sobald der auf Zählscheibe 35 befindliche Bolzen 41 auf das kurvenförmige Ende 46. des Hebels 22 äuftrifft, infolge dessen der Hebel 23 auf den Stift 25 drückt, welcher sich an dem mit Klappe 29 verbundenen Winkelhebel 26 befindet.
Die einerseits am Gestell befestigte und andererseits am Ende des unteren Schenkels des Winkelhebels 26 angehängte Feder 28 wird hierbei gespannt. Das Schliefsen der Klappe 29 erfolgt, sobald Hebel 23 den Stift 25 wieder verläfst, durch die vorher ungespannte Feder 28. Die Ursachen zu dieser Bethätigung sind die gleichen, wie in der Patentschrift Nr. 103093 ausführlich dargestellt.
Es ist dies der erste Selbstaufleger mit Waage, der bei stetig arbeitendem Nadeltuch 1 die Bedingung erfüllt, die man an einen solchen stellen rnufs und die in der vorbeschriebenen eigenartigen Regelung der Zuführung der zum Abwiegen nöthigen Menge des Arbeitsgutes besteht.
Hierdurch werden eine Vereinfachung der Construction und des Betriebes, sowie eine Erleichterung des letzteren und gröfsere Betriebssicherheit erreicht.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Selbstaufleger mit Waage für Krempeln u. s.w. der durch Patent Nr. 103093 geschützten Art, dadurch gekennzeichnet, dafs das nach vollendeter Abwiegung und während der Oeffnung der Waage (12) im Behälter (11) angesammelte Arbeitsgut behufs Regelung der Zuführung desselben zur Waage durch diesen Behälter selbst theilweise an das in bekannter Weise ununterbrochen umlaufende Nadeltuch behufs Zurückführung in den Füllraum (A) wieder abgegeben wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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