DE10309C - Maschine zur Abstreifung der holzigen Theile von den Stengeln faserhaltiger Pflanzen - Google Patents

Maschine zur Abstreifung der holzigen Theile von den Stengeln faserhaltiger Pflanzen

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DE10309C
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Germany
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fibrous plants
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DENDAT10309D
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COMPAGNIE INDUSTRIELLE DE LA RAMIE in Paris
Publication of DE10309C publication Critical patent/DE10309C/de
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01BMECHANICAL TREATMENT OF NATURAL FIBROUS OR FILAMENTARY MATERIAL TO OBTAIN FIBRES OF FILAMENTS, e.g. FOR SPINNING
    • D01B1/00Mechanical separation of fibres from plant material, e.g. seeds, leaves, stalks
    • D01B1/10Separating vegetable fibres from stalks or leaves
    • D01B1/14Breaking or scutching, e.g. of flax; Decorticating
    • D01B1/20Breaking or scutching, e.g. of flax; Decorticating with scraping devices

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
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  • Chemical And Physical Treatments For Wood And The Like (AREA)

Description

1880.
COMPAGNIE INDUSTRIELLE de la RAMIE in PARIS. Maschine zur Abstreifung der holzigen Theile von den Stengein faserhaitiger Pflanzen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 1J. Januar 1880 ab.
Der Gegenstand der Erfindung bezieht sich auf eine Maschine, welche dazu dient, Halme des Chinagrases oder anderer gleichartiger Pflanzen, wie Flachs, Hanf etc., im unreifen Zustande zu verarbeiten und die umgebenden Fasern von dem inneren Stiele zu befreien und sie in feine Fäden zu zertheilen.
A bildet das Gestell der Maschine. B und C sind zwei rotirende, in der Längsaxe mit Rippen versehene Cylinder, Fig. 3. Der zwischen den Rippen befindliche Raum ist mit Holz etc. bekleidet. Auf den Axen der Cylinder B und C sitzen die Zahnräder B1 und C1, und zwar ist Bi das treibende.
EE sind verstellbare Lager, vermittelst welcher der Cylinder C dem Cylinder B genähert oder von ihm entfernt werden kann. Von der Riemscheibe H, auf der Axe des Cylinders B, wird die Bewegung auf eine zweite Riemscheibe F vermittelst des Riemens O übertragen. : Auf der Axe dieser Riemscheibe sitzt eine Schraube ohne Ende, welche in das Zahnrad G eingreift und durch dasselbe die mit einer tiefen Kehle versehene Schwungscheibe D in Bewegung setzt. In der Kehle dieser Schwungscheibe liegt das Seil ohne Ende/; dasselbe geht oben über die Rolle L, welche von einem Arm Z1 getragen wird. Dieser Arm L l legt sich gegen ein Kautschuklager M, um Stöfse und Ungleichförmigkeiten im Gange, welche durch die etwaige ungleichförmige Lage der Schicht des Chinagrases zwischen Seil und Scheibe herbeigeführt werden, theilweise zu vermeiden. Das zu verarbeitende Material wird nämlich zwischen Seil und Scheibe geklemmt und so von denselben nach den Bearbeitungscylindern B und C geführt. Die Kehlscheibe D, das Seil J und die Anspannungsvorrichtung L L' bilden somit eine neue Fortführungsvorrichtung für die Stoffe.
K ist eine Spannrolle, welche sich an dem Arm K1 befindet, und ist um eine Axe drehbar. Diese Rolle K wird sich gegen die Kehlscheibe D anlegen wollen und drückt dabei die Enden der Pflanzenstiele, die man zwischen Seil und Platte legt, gegen die letztere an. Der Führer N drückt die Stiele nahe an D und hält sie hier so lange, bis sie zwischen die Cylinder B und C gelangen. D1 sind ' kleine Fangzähne, welche auf der Seite der Scheibe D angeordnet sind, und dienen zum Aufhängen des einen Endes der gereinigten Fasern, wenn das andere noch nicht bearbeitete zwischen die Cylinder geführt werden soll. P ist eine Tischplatte, gegen welche die zwischen Seil und Scheibe liegenden Stiele, bevor sie zwischen die Cylinder kommen, aufschlagen und gegen dieselbe gedrückt werden.
Die oberhalb der Cylinder liegenden Theile der Maschine können ebenso gut auch, unterhalb derselben angeordnet werden.
Durch die Pfeile ist die Richtung des Ganges der Maschine angedeutet.
Soll das Chinagras bearbeitet werden, so bringt man ein Bündel desselben, bestehend aus 5 bis 20 Stengeln, gemäfs der Dicke derselben, mit ihrem dickeren Wurzelende zwischen Seil J und Scheibe D. Die Köpfe oder die oberen Enden der Stengel schlagen gegen die Platte P.
Durch die kreisförmige Bewegung von D werden die Stengel allmälig zwischen die Reinigungscylinder B und C geführt. Diese letzteren zerstofsen, zerbrechen und zerstören so die holzigen Bestandtheile des Stengels und befreien auch gleichzeitig die Fasern von Blättern und Rinde.
Um nun die Wurzelenden oder diejenigen Theile, die sich zwischen Seil und Scheibe befanden, zu reinigen, windet der Arbeiter das bearbeitete Ende um die Fangzähne D1 und wirft die Wurzelenden über die Scheibe. Die Fasern werden jetzt vom Seil gegen die Scheibe angeprefst und die unreinen Enden unter die Reinigungscylinder geführt.
Es wird für besondere Arten des Chinagrases, die Harze oder Gummi enthalten, von Vortheil sein, ein wenig Wasser auf die Bearbeitungsrollen durch irgend welche Vorrichtung zu führen, um das Ansetzen dieser Massen auf die Flügel zu verhindern.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Die Anordnung der runden Kehlscheibe D, welche mit ihrem zugehörigen Seil und dem Spannungsapparat L L' eine neue kreisförmige Fortführungsvorrichtung bildet.
2. Die Anordnung zwischen der Kehlscheibe D und den Cylindern B und C und die anderen zugehörigen Stücke, welche wie beschrieben und gezeichnet die Maschine bilden.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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