DE1027556B - Vorrichtung zum Verriegeln und Feststellen von Fluegeln - Google Patents

Vorrichtung zum Verriegeln und Feststellen von Fluegeln

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DE1027556B
DE1027556B DEH21423A DEH0021423A DE1027556B DE 1027556 B DE1027556 B DE 1027556B DE H21423 A DEH21423 A DE H21423A DE H0021423 A DEH0021423 A DE H0021423A DE 1027556 B DE1027556 B DE 1027556B
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DEH21423A
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Inventor
Franz Happ
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05DHINGES OR SUSPENSION DEVICES FOR DOORS, WINDOWS OR WINGS
    • E05D15/00Suspension arrangements for wings
    • E05D15/48Suspension arrangements for wings allowing alternative movements
    • E05D15/52Suspension arrangements for wings allowing alternative movements for opening about a vertical as well as a horizontal axis
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05YINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES E05D AND E05F, RELATING TO CONSTRUCTION ELEMENTS, ELECTRIC CONTROL, POWER SUPPLY, POWER SIGNAL OR TRANSMISSION, USER INTERFACES, MOUNTING OR COUPLING, DETAILS, ACCESSORIES, AUXILIARY OPERATIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, APPLICATION THEREOF
    • E05Y2900/00Application of doors, windows, wings or fittings thereof
    • E05Y2900/10Application of doors, windows, wings or fittings thereof for buildings or parts thereof
    • E05Y2900/13Type of wing
    • E05Y2900/148Windows

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Lock And Its Accessories (AREA)

Description

DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Verriegeln und Feststellen von Flügeln und sie ist insbesondere für Flügel geeignet, die sowohl um eine senkrechte Achse geschwenkt als auch um eine waagerechte Achse gekippt werden können.
Bekannt sind Vorrichtungen zum Verriegeln und Feststellen von um eine lotrechte Achse schwenkbaren Flügeln, deren Riegelgriffe mit einem zweiarmigen Hebel verbunden sind, an dessen Enden je eine Riegelstange angelenkt ist. Der zweiarmige Hebel weist dabei eine gewölbte Kante auf, die in der offenen Stellung einen quer zu den Riegelstangen bewegbaren Feststeller festklemmt.
Bekannt sind ferner Schwenk-Kipp-Flügel mit drei verschiedenen Gelenken, und zwar erstens einem Seitengelenk, das als Scharnier beim Schwenken des Flügels um die senkrechte Achse dient, zweitens einem Eckgelenk im Schnittpunkt der waagerechten Kippachse und der senkrechten Schwenkachse, das als Scharnier sowohl beim Kippen um die waagerechte als auch beim Schwenken des Flügels um die senkrechte Achse dient, und drittens einem Gelenk, das nur beim Kippen des Flügels um die waagerechte Achse benötigt wird.
Die Lagerglieder des ersten und des dritten Gelenkes werden je nachdem, ob der Flügel geschwenkt oder gekippt werden soll, miteinander in Eingriff oder außer Eingriff gebracht.
Es ist bekannt, die Lagerteile des ersten und des dritten Gelenkes von Hand außer Eingriff bzw. in Eingriff zu bringen, und es ist auch bekannt, eine der Riegelstangen eines Treibriegelverschlusses zum Ineingriffbringen bzw. Außereingriffbringen der Lagerteile des dritten Gelenkes zu verwenden.
Der Nachteil dieser Verschlüsse besteht darin, daß drei Handgriffe erforderlich sind, um den Fensterflügel aus der geschlossenen Stellung in die Schwenkstellung um die senkrechte Achse bzw. in die Kippstellung um die waagerechte Achse zu bringen.
Man hat auch schon Verschlüsse für Fensterflügel hergestellt, die mittels des Riegelgriffes das Schließen, öffnen und Verschwenken des wahlweise um eine waagerechte oder eine senkrechte Achse schwenkbaren Flügels zulassen. Die Betätigung der Beschläge bzw. Riegelstangen erfolgt dabei durch Schwenken des Riegelgriffes unter Verwendung von um ihre Achse drehbaren Keilen. Nachteilig ist, daß verhältnismäßig viele Beschlagteile erforderlich sind.
Weiterhin ist schon bei ähnlichen Verschlüssen ein Schließkeil mit dem Riegelgriffhebel in Verbindung gebracht worden, der zwei Fensterflügel im Riegelgriffbereich verbindet, wenn die beiden Riegelstangen, die in drei Stellungen festzulegen sind, die Fensterflügel gegenüber dem Fensterstock verriegeln.
Vorrichtung zum Verriegeln
und Feststellen von Flügeln
Anmelder:
Franz Happ,
Untereichen über Illertissen 16
Franz Happ, Untereichen über Illertissen,
ist als Erfinder genannt worden
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Beschlag, insbesondere einen mit einem Feststeller
ao verbundenen Treibriegelverschluß für Flügel mit gegenläufigen Riegelstangen zu erreichen, der die obengenannten Nachteile vermeidet, indem von seinem Riegelgriff aus mittels eines damit verbundenen Drehstückes alle erforderlichen Bewegungen gesteuert werden können, und zwar derart, daß der aus nur wenigen Teilen bestehende Beschlag auch für Schwenk-Kipp-Flügel verwendbar ist.
Ausgegangen wird von einer Vorrichtung zum Bewegen und Verriegeln von Flügeln mit zwei gegenläufigen Riegelstangen, die über Lenkarme mit je einem exzentrisch liegenden Zapfen eines Drehstückes verbunden sind, das mittels eines Handgriffes betätigt wird, der zugleich zum Betätigen eines Feststellers für den in eine beliebige Öffnungsstellung gebrachten Flügel dient.
Zur Lösung der vorerwähnten Aufgabe wird vorgeschlagen, an einem der beiden exzentrischen Zapfen des Drehstückes über einen dritten Lenkarm eine Stange zum Betätigen des Feststellers anzulenken.
Weiter wird vorgeschlagen, bei Vorrichtungen dieser Art — insbesondere für Schwenk-Kipp-Flügel mit einer lotrechten Schwenkachse, die aus einem oberen und aus einem unteren, mit dem feststehenden Rahmen verbundenen Schwenkgelenk besteht und mit einer waagerechten Kippachse für den Flügel — für das als Winkelhebel ausgebildete Drehstück vier verschiedene Stellungen vorzusehen, wobei in der ersten Stellung die gegenläufigen Riegelstangen außer Eingriff mit ihren Schließblechen sind und die dritte Stange den Feststeller andrückt, in der zweiten Stellung außer den gegenläufigen Riegelstangen auch der Feststeller außer Wirkung ist, während in der dritten Stellung die gegenläufigen Riegelstangen im Eingriff mit ihren Schließblechen sind und in der
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vierten Stellung die obere Riegelstange frei, die untere Riegelstange dagegen im Eingriff mit ihrem Schließblech ist und die dritte Stange über einen Winkelhebel einen als Riegel dienenden Stangenbolzen aus einem am Flügelrahmen befestigten Schließblech ausrückt, wobei dieser Stangenbolzen in_ einer Hülse verschoben wird, die um eine am feststehenden Rahmen drehbar gelagerte waagerechte Achse geschwenkt werden kann.
Die Erfindung wird an Hand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine schematische Übersicht eines Fensterflügels mit den zur Steuerung der Gelenke dienenden Teilen,
Fig. 2 einen Schnitt durch den Drehzapfen des Riegelgriffes, auf dem ein Winkelhebel fest angeordnet ist, mit den am Winkelhebel angreifenden Zwischenteilen,
Fig. 3 eine Teilansicht der Feststellvorrichtung des um eine lotrechte Achse geschwenkten Flügels mit den Steuermitteln für das obere rechte Gelenk des Flügels,
Fig. 4 eine Ansicht einer am feststehenden Rahmen schwenkbar gelagerten Hülse, in der eine Stange, die der Festlegung des Flügels dient, verschiebbar ist,
Fig. 5 die vier möglichen Stellungen des mit dem Riegelgriff verbundenen Winkelhebels.
An nicht dargestellten feststehenden Rahmen sind ein Schließkloben 3, ein Gelenkteil 4 und ein Doppelgelenk 6 befestigt. Das Doppelgelenk 6 ist so gestaltet, daß der mit dem Flügel 1 fest verbundene Zapfen 7 um seine Längsachse geschwenkt und um eine waagerechte Achse gekippt werden kann.
Mit der Achse 8 des Riegelgriffes 9 ist ein Winkelhebel fest verbunden, der aus zwei Armen lOj 11 gebildet ist. Am freien Ende des Armes 10 ist ein Zwischenteil 12, am freien Ende des Armes 11 sind zwei Zwischenteile 13,14 angelenkt.
Die Zwischenteile 12 und 14 sind leicht gekröpft. Am Zwischenteil 13 greift die Riegelstange 15 an, deren freies Ende in eine öffnung des Schließklobens 3 einfassen kann. Am freien Ende des Zwischenteiles 12 ist eine zweite Riegelstange 16 angelenkt, die in das Gelenk 4 einfassen kann. Ist das Fenster geschlossen und soll es in dieser Stellung verriegelt werden, muß der Riegelgriff 9 so gedreht werden, daß die Riegelstangen 15,16 in die Teile 3, 4 einfassen. Am Zwischenteil 14 ist eine dritte Stange 17 angelenkt, die im Ausführungsbeispiel zweckmäßigerweise innerhalb eines Mittelsteges 2 des Flügelrahmens angeordnet ist. Das freie Ende der Stange 17 durchdringt den Arm 18 eines bei 19 am Flügelrahmen 1 gelagerten Winkelhebels, an dessen zweiten Arm 20 eine Stange 21 drehbar angelenkt ist. Der aus den Armen 18 und 20 gebildete Winkelhebel steht unter der Wirkung einer Feder 22, die sich an einem Anschlag 23, der am Flügelrahmen 1 befestigt ist, abstützt.
Ist keine Vorrichtung zum Festlegen des offenen Flügels vorgesehen, so ordnet man bei 24 auf der Stange 17 einen Anschlag an.
Soll das Fenster in geöffnetem Zustand in irgendeiner Stellung festgelegt werden können, so kann am freien Ende der Stange 17 ein Bremsklotz 25 angeordnet werden, der mit einem Backen 26 in Berührung kommt, wenn die Stange 17 durch entsprechendes Drehen des Riegelgriffes 9 nach rechts bewegt wird. Die miteinander in Berührung stehenden Flächen der Teile 25 und 26 sind ihrem Schwenkradius entsprechend gekrümmt. Die Stange 21 ist in einer mit einem Schlitz versehenen Hülse 27 geführt und weist in der Nähe ihres oberen Endes eine Nase 28 auf, die in der in Fig. 4 gezeichneten Stellung am oberen Schlitzende anliegt. Die Hülse 27 ist mittels zweier Zapfen 29 an dem in der Zeichnung nicht dargestellten feststehenden Rahmen um eine waagerechte Achse schwenkbar gelagert. Die Stange 21 kann in eine ihrem Querschnitt entsprechende öffnung des am Flügelrahmen 1 befestigten Flachbandes 5 einrasten.
Befindet sich der Riegelgriff 9 in einer solchen Stellung, daß die Riegelstange 16 in das Gelenk 4 einfaßt und daß die Riegelstange 15 sowie die Stange 21 aus dem Schließkloben 3 bzw. aus dem Flachband 5 herausgezogen sind, so kann der Flügel 1 um die durch die Gelenke 4 und 6 festgelegte waagerechte Achse gekippt werden, und zwar so weit, bis die Nase 28 an dem unteren Ende des Schlitzes anliegt, der in der um die waagerechte Achse 29 schwenkbaren Hülse 27 vorgesehen ist.
Die Wirkungsweise des Verschlusses wird nachstehend an dem Beispiel der Fig. 5 erläutert.
Ist der Flügel offen und in dieser Lage festgestellt, so nimmt der aus den Armen 10., 11 gebildete Winkelhebel die mit 5**1 bezeichnete Stellung ein. Diese Stellung entspricht der Stellung des Flügels, die in der Fig. 1 gezeigt ist. Die mit St 2 bezeichnete Stellung entspricht der Stellung, in der der Flügel offen und um die senkrechte Achse frei schwenkbar ist. Der Flügel ist geschlossen und verriegelt, wenn der Winkelhebel die mit St 3 bezeichnete Lage eingenommen hat. Ist der Flügel um die waagerechte Achse gekippt, dann hat der Winkelhebel 10,11 die mit St 4 bezeichnete Lage eingenommen. Man ist also in der Lage, jede Stellung des Fensterflügels lediglich durch Drehen des Riegelgriffes 9 einzustellen.
Weist ein Fensterflügel keinen Mittelsteg auf, so sind die Gestängeführungen usw. entsprechend zu verlegen.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum Verriegeln und Feststellen von Flügeln mit zwei gegenläufigen Riegelstangen, die über Lenkarme mit je einem exzentrisch liegenden Zapfen eines Drehstückes verbunden sind, das mittels eines Handgriffes betätigt wird, der zugleich zum Betätigen eines Feststellers für den in eine beliebige Öffnungsstellung gebrachten Flügel dient, dadurch gekennzeichnet, daß an einem der beiden exzentrischen Zapfen des Drehstückes (IO., 11) über einen dritten Lenkarm (14) eine Stange (17) zum Betätigen des Feststellers (25, 26) angelenkt ist.
2. Vorrichtung zum Verriegeln und Feststellen von Flügeln nach Anspruch 1, insbesondere für Schwenk-Kipp-Flügel mit einer lotrechten Schwenkachse aus einem oberen und einem unteren, mit dem feststehenden Rahmen verbundenen Schwenkgelenk und mit einer waagerechten Kippachse für den Flügel, dadurch gekennzeichnet, daß das als Winkelhebel ausgebildete Drehstück (10,11) in vier Stellungen gebracht werden kann, wobei
a) in der ersten Stellung (StI) die gegenläufigen Riegelstangen (15, 16) außer Eingriff mit ihren Schließblechen (3, 4) sind und die dritte Stange (17) den Feststeller (25, 26) andrückt,
b) in der zweiten Stellung (StZ) außer den gegenläufigen Riegelstangen (15,16) auch der Feststeller (25., 26) außer Wirkung ist, während
c) in der dritten Stellung (StS) die gegenläufigen Riegelstangen (15,16) im Eingriff mit ihren Schließblechen (3 und 4) sind, und
d) in der vierten Stellung (St 4) die obere Riegelstange (15) frei, die untere Riegelstange (16) dagegen im Eingriff mit ihrem Schließblech (4) ist und die dritte Stange (17) über einen Winkelhebel (18, 20) einen als Riegel dienenden Stangenbolzen (21) aus einem am Flügelrahmen (1) befestigten Schließblech (5) ausrückt, wobei der Stangenbolzen (21) in einer Hülse (27) verschoben wird, die um eine am feststehenden Rahmen drehbar gelagerte waagerechte Achse (29) geschwenkt werden kann.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 645 447, 717 983, 663;
französische Patentschriften Nr. 674 427, 990 897.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
3.58
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Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR674427A (fr) * 1928-09-20 1930-01-28 Uma Usine Metallurg Perfectionnements aux crémones
DE645447C (de) * 1936-03-24 1937-05-27 Frank Wilhelm Verriegelung und Lagerung fuer wahlweise um eine senkrechte oder um eine waagerechteAchse drehbare Fensterfluegel, Klappen o. dgl.
DE717983C (de) * 1937-05-09 1942-02-27 Wilhelm Frank Beschlag fuer um eine senkrechte und um eine waagerechte Achse wahlweise aufklappbare Fenster, Tueren u. dgl.
DE813663C (de) * 1950-01-20 1951-09-17 Claus Soellner Feststeller fuer Fensterfluegel
FR990897A (fr) * 1949-07-16 1951-09-27 Crémone pour vantaux de fenêtres ou de portes à menuiserie métallique

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