DE1273365B - Sicherungsvorrichtung gegen Fehlbedienungen an verdeckt angebrachten Treibstangenbeschlaegen - Google Patents

Sicherungsvorrichtung gegen Fehlbedienungen an verdeckt angebrachten Treibstangenbeschlaegen

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DE1273365B
DE1273365B DEJ24532A DEJ0024532A DE1273365B DE 1273365 B DE1273365 B DE 1273365B DE J24532 A DEJ24532 A DE J24532A DE J0024532 A DEJ0024532 A DE J0024532A DE 1273365 B DE1273365 B DE 1273365B
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DE
Germany
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housing
locking
wing
sash
safety device
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Pending
Application number
DEJ24532A
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English (en)
Inventor
Gerhard Frank
Ernst Roth
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JAEGER KG FRANK
Original Assignee
JAEGER KG FRANK
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Publication date
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05DHINGES OR SUSPENSION DEVICES FOR DOORS, WINDOWS OR WINGS
    • E05D15/00Suspension arrangements for wings
    • E05D15/48Suspension arrangements for wings allowing alternative movements
    • E05D15/52Suspension arrangements for wings allowing alternative movements for opening about a vertical as well as a horizontal axis
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05YINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES E05D AND E05F, RELATING TO CONSTRUCTION ELEMENTS, ELECTRIC CONTROL, POWER SUPPLY, POWER SIGNAL OR TRANSMISSION, USER INTERFACES, MOUNTING OR COUPLING, DETAILS, ACCESSORIES, AUXILIARY OPERATIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, APPLICATION THEREOF
    • E05Y2900/00Application of doors, windows, wings or fittings thereof
    • E05Y2900/10Application of doors, windows, wings or fittings thereof for buildings or parts thereof
    • E05Y2900/13Type of wing
    • E05Y2900/148Windows

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Power-Operated Mechanisms For Wings (AREA)

Description

  • Sicherungsvorrichtung gegen Fehlbedienungen an verdeckt angebrachten Treibstangenbeschlägen Die Erfindung betrifft eine Sicherungsvorrichtung gegen Fehlbedienungen an verdeckt angebrachten Treibstangenbeschlägen für wahlweise um mehrere Achsen schwenkbare Flügel, insbesondere Kipp-Schwenk-Flügel, von Fenstern, Türen od. dgl., mit an den Treibstangen angeordneten Rollzapfen zum Verriegeln des Flügels am feststehenden Rahmen in der Schließstellung.
  • Zur wirksamen Vermeidung von Fehlbedienungen ist es bei Treibstangenbeschlägen für wahlweise um mehrere Achsen schwenkbare Flügel von Fenstern, Türen od. dgl. bekannt, Sicherungsvorrichtungen vorzusehen, die die Treibstangenbeschläge in ihrer jeweiligen Schaltstellung sperren, sobald der Flügel um eine ihrer Lagerachsen schon geringfügig geöffnet ist.
  • Bei einem der bekannten Treibstangenbeschläge besteht die Sicherungsvorrichtung gegen Fehlbedienungen aus einer mit den Treibstangen gekuppelten Nase, die parallel zur Flügelebene in eine Rastaussparung am Gehäuse des Betätigungsgetriebes hineinfedert, sobald der Flügel schon um ein geringes Maß geöffnet wird. Wird der Flügel in seine Schließstellung zurückgeführt, dann läuft die Nase auf ein Schließblech, von welchem sie aus der Rastaussparung herausgedrückt wird. Der Treibstangenbeschlag wird dadurch nur in der Schließstellung des Flügels zur Bedienung freigegeben. Nachteilig wirkt es sich bei der Verwendung dieser bekannten Sicherungsvorrichtung aus, daß die Sperrnase parallel zur Flügelebene arbeitet. Es kann nämlich leicht vorkommen, daß der notwendige Spalt zwischen dem Flügelfalz so groß wird, daß ein Ausrücken der Sperrnase beim Schließen des Flügels nicht mehr gewährleistet ist. Besonders als Folge des unvermeidbaren Holzschwundes an Flügel und Rahmen macht sich dieser Nachteil bemerkbar.
  • Bei einem Treibstangenbeschlag mit neben dem Flügelüberschlag freiliegenden Treibstangen ist es ferner bekannt, eine Sicherungsvorrichtung gegen Fehlbedienungen vorzusehen, die senkrecht zur Flügelebene verstellbar ist. In der Schließstellung des Flügels ist der Sperrbolzen entgegen einer Federkraft aus einer Rast der Treibstange ausgehoben, während in der Öffnungsstellung des Flügels der Sperrbolzen in die Rast der Treibstange eingerückt ist. Da der Sperrbolzen senkrecht zur Flügelebene arbeitet und in dieser Richtung immer eine sichere Anlage des Flügels am Rahmen erzielt wird, ist sichergestellt, daß der Sperrbolzen bei geschlossenem Flügel die Bedienung des Treibstangenbeschlages freigibt.
  • Eine ähnliche wirkende Sicherungsvorrichtung, bei der aber der Sperrbolzen in das Betätigungsgetriebe des Treibstangenbeschlages eingebaut ist, ist auch für eine verdeckte Beschlaganordnung schon bekannt. Es ist ferner ein Dreh-Kipp-Beschlag bekannt, bei dem das Gestänge verdeckt im Flügelfalz liegt und wobei ein Sperrglied vorgesehen ist, das beim öffnen des Flügels in Sperrstellung rückt und dadurch das Gestänge gegen weitere Verstellung blockiert. In diesem Falle ist das Sperrglied als an einer Treibstange schwenkbar aufgehängter und unter Federspannung stehender Hebel ausgebildet, der jeweils mit einer von mehreren Ausklinkungen mit einem starren Ansatz in Eingriff kommt, sobald der Flügel geöffnet wird. Eine abgebogene Nase am freien Hebelende wirkt mit dem Blendrahmen zusammen und drückt den Hebel aus der Sperrlage, sobald der Flügel in seiner Schließstellung liegt.
  • Alle diese bekannten Fehlbedienungssperren von Sicherungsvorrichtungen haben den Nachteil, daß der Treibstangenbeschlag von vornherein für die Benutzung der Sicherungsvorrichtung vorbereitet sein muß und damit ein nachträglicher Einbau derselben nicht oder nur unter beträchtlichen Schwierigkeiten möglich ist. Andererseits ist es bei diesen bekannten Beschlägen auch notwendig, bei verdeckter Anordnung der Beschlagteile besondere Holzaussparungen speziell für die Aufnahme oder den Durchtritt der Funktionsteile der Sicherungsvorrichtung vorzusehen.
  • Es ist zwar auch eine Sicherungsvorrichtung gegen Fehlbedienungen bekannt, die nachträglich an jedem Treibstangenbeschlag angebracht werden kann, jedoch erfordert auch diese für den Durchtritt des Sperrbolzens eine Durchbohrung des Flügelüberschlages. Bei dieser bekannten Anordnung ist es nachteilig, daß die Fehlbedienungssperre in die Rosette des Bedienungshandgriffes eingebaut ist. Solange der Bedienungshandgriff mittels der Rosette nicht am Flügel montiert ist - und das ist zumindest so lange der Fall, wie der jeweilige Bau noch nichtbezugsfertigt ist -, können ungehindert mittels eines sogenannten Architektenschlüssels Fehlbedienungen durchgeführt werden.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Sicherungsvorrichtung gegen Fehlbedienungen an verdeckt angebrachten Treibstangenbeschlägen zu schaffen, die auch noch nachträglich an einer beliebigen Stelle des Treibstangenbeschlages angebracht werden kann, die zu ihrer Unterbringung keine anderen als die sowieso notwendigen Holzausnehmungen erfordert und die außerdem eine Sperrung auch vornimmt, wenn der Bedienungshandgriff noch nicht am Flügel montiert ist. Dabei soll die Sicherungsvorrichtung an einem Beschlagteil vorgesehen werden, der zur Funktion eines Treibstangenbeschlages sowieso erforderlich ist, der jedoch von Fall zu Fall an verschiedenen Stellen untergebracht werden kann.
  • Ausgehend von einem Treibstangenbeschlag der eingangs geschilderten Bauart, besteht die erfindungsgemäße Lösung für eine Sicherungsvorrichtung gegen Fehlbedienungen darin,-' daß der in einem Gehäuse geführte Rollzapfen an der Treibstange mittels eines Verbindungsstückes senkrecht zur Flügelebene begrenzt bewegbar angeordnet ist, das beim Öffnen des Flügels unter derl, Wirkung einer Feder in eine Sperraste des Gehäuses eingreift und beim Schließen des Flügels durch Anlegen des Rollzapfens an seinem Schließblech aus der Sperraste zurückgedrückt wird.
  • Gemäß einem weiteren Erfindungsmerkmal ist die Sicherungsvorrichtung gegen Fehlbedienungen dadurch gekennzeichnet; daß der Rollzapfen am freien Ende einer Schwinge angeordnet ist, die senkrecht zur Flügelebene schwenkbar an einem im Gehäuse geführten, mit der Treibstange gekuppelten Schieber gelagert ist, und die an ihrem freien Ende eine Sperrnase zum Eingriff in am Gehäuse vorgesehene, als Sperrasten dienende Ausnehmungen aufweist.
  • Ein weiteres Merkmal besteht bei einer Sicherungsvorrichtung für Treibstangenbeschläge mit in mehrere Schaltstellungen bewegbaren Treibstangen darin, daß jeder Schaltstellung eine Sperraste am Gehäuse zugeordnet ist.
  • Schließlich ergibt- sich eine im Aufbau besonders einfache Sicherungsvorrichtung erfindungsgemäß dadurch, daß der Schieber als kreisförmige Scheibe ausgebildet ist, die an der Ober- und an der Unterseite je einen Ansatz aufweist, und daß diese Scheibe durch eine außerhalb ihres normalen Verstellbereichs an der Rückseite des Gehäuses vorgesehene Aussparung in das Gehäuse sowie in ein Lagerauge der innerhalb dieses Gehäuses untergebrachten Schwinge einsteckbar ist, derart, daß- der unterseitige Ansatz der Scheibe durch einen rückwärtigen Schlitz des Gehäuses ragt und den Eingriff in die Treibstange bildet, während der oberseitige Ansatz in den Führungsschlitz für den Rollzapfen am Gehäuse eingreift.
  • An Hand der Zeichnung wird nunmehr nachfolgend die Erfindung ausführlich beschrieben. Es zeigt F i g. 1 in vereinfachter Darstellung die erfindungsgemäße Sicherungsvorrichtung gegen Fehlbedienungen von Kipp-Schwenk=Beschlägen, wobei der Flügel in der Kippöffnungsstellung gezeigt ist, F i g. 2 die Sicherungsvorrichtung in teilweise geschnittener Ansicht und in der Schaltstellung für in Verschlußlage am Rahmen verriegeltem Flügel, F i g. 3 eine der F i g. 2 entsprechende Darstellung der Vorrichtung in der Schaltstellung bei um die senkrechte Schwenkachse geöffnetem Flügel, F i g. 4 die Vorrichtung in der Schaltstellung für um die waagerechte Kippachse geöffnetem Flügel und F i g. 5 die Vorrichtung nach den F i g. 2 bis 4 in der Seitenansicht bei Schaltstellung gemäß F i g. 2. Nach F i g. 1 der Zeichnung sind im verschlußseitigen Falz eines wählbar um eine waagerechte Achse kippbaren oder um eine senkrechte Achse schwenkbaren Flügels 1 an einer Treibstange 5 ein oder mehrere Rollzapfen 18 angeordnet, von denen jeder im Zusammenwirken mit einem in den Falz des feststehenden Rahmens 3 eingelassenen Schließblech 4 die verschlußseitige Verriegelung für den Flügel 1 bildet. Die Treibstange 5 ist mit einem (nicht gezeigten) Betätigungsgetriebe an sich bekannter Bauart kraft- und formschlüssig verbunden. Mit dem Betätigungsgetriebe und/oder mit der Treibstange 5 ist außerdem ein Umschaltgestänge für das wählbare Ein- und Ausrücken der waagerechten Kipplager und der lotrechten Schwenklager kraft- und formschlüssig verbunden. Dabei sind in der Grundstellung des Bedienungshandhebels für das Betätigungsgetriebe, d. h. bei in der Schließstellung am feststehenden Rahmen 3 verriegeltem Flügel 1, die Schwenklager eingerückt, die Kipplager-hingegen ausgerückt. Durch Drehung des Bedienungshandhebels aus der Grundstellung um einen vorbestimmten Winkel, z. B. 90°, werden die Rollzapfen 18 aus den Schließblechen 4 ausgerückt. Obwohl gleichzeitig die Gelenkbolzen der Flügelkipplager und der Flügelschwenklager verschoben werden, reicht deren Verschiebeweg nicht aus, um die Schwenklager zu entkuppeln und die Kipplager einzukuppeln. Der Flügel 1 kann also in die Schwenkstellung gebracht werden. Wird hingegen der Bedienungshandhebel aus der Grundstellung über den vorbestimmten Winkel hinaus bis in die Endstellung, z. B. 180°, gedreht, dann werden die Rollzapfen 18 aus den Schließblechen 4 ausgerückt, und außerdem werden mittels der Gelenkbolzen die Schwenklager gekuppelt und die Kipplager entkuppelt. Damit ist also der Flügel 1 um seine waagerechte Gelenkachse kippbar.
  • Zur Vermeidung von Fehlbedienungen, bei denen sowohl die Schwenklager als auch die Kipplager entkuppelt sind, also der Flügel 1 gänzlich vom feststehenden Rahmen 3 gelöst ist, muß verhindert werden, daß in der Schwenkstellung des Flügels 1 der Bedienungshandhebel aus der Mittelstellung und in der Kippstellung des Flügels 1 aus der Endstellung gebracht werden kann. Zu diesem Zweck sind dem Beschlag besondere Sicherungsvorrichtungen zugeordnet, die selbsttätig einrücken, sobald der Flügel 1 vom feststehenden Rahmen 3 abgehoben wird.
  • Nach der Erfindung sind die Rollzapfen 18 zugleich als Sicherungsvorrichtung ausgebildet. Die F i g. 2 bis 5 der Zeichnung zeigen im einzelnen eine mögliche bauliche Ausführung einer derartigen Fehlbedienungssperre.
  • Ein im Flügelrahmen angeordnetes Gehäuse 6 besteht aus einer Stulpschiene 7 und einem an deren Rückseite durch Vernieten od. dgl. befestigten Winkelstück B. In der zwischen der Stulpschiene 7 und dem Winkelstück 8 gebildeten Rinne ist ein Schieber 9 längsbeweglich angeordnet und durch eine Abkantung 10 am Winkelstück 8 gegen Herausfallen aus der Rinne gehalten sowie in seiner Längsbeweglichkeit begrenzt. Der Schieber 9 besitzt Mitnehmernocken 11 für den Eingriff in die Treibstange 5 und stützt sich über an seinen Enden angeformte Winkelstege 12 rückseitig gegen die Stulpschiene 7 ab.
  • Am Schieber 9 ist eine Schwinge 13 an ihrem einen Ende um einen Bolzen 14 schwenkbar gelagert und durch eine Distanzbuchse 15 dicht neben der Rückseite der Stulpschiene 7 gehalten. Das freie Ende der Schwinge 13 trägt einen Zapfen 16, der einen Führungsschlitz 17 in der Stulpschiene 7 durchragt und an dem an der Außenseite der Stulpschiene 7 ein Rollzapfen 18 drehbar gelagert ist. Außerdem befindet sich am freien Ende der Schwinge 13 eine Sperrnase 19, die senkrecht zur Längsachse der Schwinge gerichtet ist und in als Sperrasten 20 und 221 dienende Ausnehmungen im Boden des Winkelstücks 8 eingreifen kann. Durch eine Feder 22 wird die Schwinge 13 in Richtung gegen den Boden des Winkelstücks 8 unter Vorspannung gehalten. Damit die Schwinge 13 so weit seitlich ausschwenken kann, daß die Sperrnase 19 in die Sperraste 20 oder 21 eingreifen kann, ist der Führungsschlitz 17 in der Stulpschiene 7 an den entsprechenden Stellen mit seitlichen Ausbuchtungen 23 und 24 versehen. Im Bereich dieser Ausbuchtungen 23 und 24 ist es damit dem Rollzapfen 18 mit seinem Zapfen 16 möglich, unter der Wirkung der an der Schwinge 12 angreifenden Feder begrenzt senkrecht zu seiner Verstellrichtung auszuschwenken.
  • Das Gehäuse 6 ist im Flügelfalz so montiert, daß die Schwinge 12 und damit der Rollzapfen 18 senkrecht zur Flügelebene schwenkbar und die Schwinge 13 in Richtung gegen den feststehenden Rahmen 3 unter Federspannung gehalten ist.
  • Wenn der Flügel 1 geschlossen und am feststehenden Rahmen 3 verriegelt ist, liegt der Rollzapfen 18 innerhalb des Schließbleches 4 in der in F i g. 1 gestrichelt gezeichneten Lage, während der Schieber 9 mit der Schwinge 13 die in F i g. 2 dargestellte Schaltstellung einnimmt. Zum Öffnen des Flügels 1 in die Schwenkstellung wird der Schieber 9 in die in F i g. 3 gezeigte Schaltstellung gebracht, in der die Sperrnase 19 der Schwinge 13 in die Sperraste 20 einrückt, wenn der Flügel 1 nur geringfügig vom feststehenden Rahmen 3 abgehoben ist. Der Beschlag ist dann in dieser Schaltstellung gegen Betätigung gesperrt. Erst wenn der Flügel 1 wieder an den feststehenden Rahmen 3 angelegt ist und dadurch die Schwinge 13 über den gegen die Rückwand des Schließbleches 4 angelaufenen Rollzapfen 18 gegen die Federkraft zurückgedrückt ist, kommt die Sperrnase 19 wieder außer Eingriff mit der Sperraste 20, und der Beschlag kann wieder geschaltet werden.
  • In der Kippstellung des Flügels 1 wirkt die Sicherungsvorrichtung in gleicher Weise, nur befindet sich dabei der Rollzapfen 18 mit den zugehörigen Beschlagteilen in der in den F i g. 1 und 4 gezeigten Schaltstellung, wo die Sperrnase 19 der Schwinge 13 mit der Sperraste 21 zusammenarbeitet. Es ist also erkennbar, daß unmittelbar über den Rollzapfen 18 die Sicherungsvorrichtung betätigt wird.
  • F i g. 1 läßt in voll ausgezogenen Linien erkennen, welche Lage der Rollzapfen 18 in der Kippstellung bei selbsttätig eingerückter Sicherungsvorrichtung einnimmt. In strichpunktierten Linien ist hingegen die Lage des Rollzapfens 18 angedeutet, wenn der Flügel 1 aus der Kippstellung an den feststehenden Rahmen 3 angelegt und damit die Sicherungsvorrichtung zwangläufig ausgerückt ist. Selbstverständlich ist es erfindungsgemäß auch möglich, die Sicherungsvorrichtung für einen Kipp-Schwenk-Beschlag auszugestalten, bei dem der Flügel 1 in einer Mittelstellung des Bedienungshandhebels am feststehenden Rahmen 3 verriegelt ist und bei dem in der einen Drehrichtung des Bedienungshandhebels der Flügel für das Kippöffnen sowie in der anderen Drehrichtung für das Schwenköffnen freigegeben wird. Lediglich die Lage der Sperrasten 20 und 21 braucht zu diesem Zweck verändert zu werden. Das kann leicht ermöglicht werden, indem eine derselben oder auch beide in längsverstellbaren und in jeder Lage festlegbaren Schiebern sitzen, die im Gehäuse 6 geführt sind.
  • Eine besonders einfache und raumsparend unterzubringende Ausführungsform eines Rollzapfens mit Sicherungsvorrichtung kann erfindungsgemäß geschaffen werden, indem der Schieber 9 durch eine kreisförmige Scheibe mit an Ober- und Unterseite vorgesehenen Ansätzen ersetzt wird und diese Scheibe durch eine außerhalb des normalen Verstellbereichs des Rollzapfens an der Rückseite eines im Querschnitt C-förmigen Gehäuses 6 vorgesehene Aussparung in das Gehäuse sowie entsprechend dem Bolzen 14 in ein Lagerauge der Schwinge 13 eingesteckt wird. Dabei ragt der oberseitige Ansatz der Scheibe führend in den Führungsschlitz 17 des Gehäuses 6, während deren unterseitiger Ansatz als Mitnehmernocken 11 für die Treibstange 5 dient.
  • Schließlich sei noch darauf hingewiesen, daß der Erfindungsgegenstand nicht nur bei Kipp-Schwenk-Beschlägen, sondern bei allen Beschlägen für um verschiedene Achsen wählbar zu öffnende Flügel anwendbar ist.

Claims (4)

  1. Patentansprüche: 1. Sicherungsvorrichtung gegen Fehlbedienungen an verdeckt angebrachten Treibstangenbeschlägen für wahlweise um mehrere Achsen schwenkbare Flügel, insbesondere Kipp-Schwenk-Flügel, von Fenstern, Türen od. dgl., mit an den Treibstangen angeordneten Rollzapfen zum Verriegeln des Flügels am feststehenden Rahmen in der Schließstellung, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t, daß der in einem Gehäuse (6) geführte Rollzapfen (18) an der Treibstange (5) mittels eines Verbindungsstückes senkrecht zur Flügelebene begrenzt bewegbar angeordnet ist, das beim öffnen des Flügels (1) unter der Wirkung einer Feder (22) in eine Sperraste (20, 21) des Gehäuses (6) eingreift und beim Schließen des Flügels (1) durch Anlegen des Rollzapfens (18) an sein Schließblech (4) aus der Sperraste (20, 21) zurückgedrückt wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Rollzapfen (18) am freien Ende einer Schwinge (13) angeordnet ist, die senkrecht zur Flügelebene schwenkbar an einem im Gehäuse (6) geführten, mit der Treibstange (5) gekuppelten Schieber (9) gelagert ist und die an ihrem freien Ende eine Sperrnase (19) zum Eingriff in am Gehäuse (6) vorgesehene, als Sperrrasten (20, 21) dienende Ausnehmungen aufweist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2 mit in mehrere Schaltstellungen bringbare Treibstangen, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Schaltstellung eine Sperraste (20, 21) am Gehäuse (6) zugeordnet ist.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber (9) als kreisförmige Scheibe ausgebildet ist, die an der Ober- und an der Unterseite je einen Ansatz aufweist, und daß diese Scheibe durch eine außerhalb ihres normalen Verstellbereichs an der Rückseite des Gehäuses (6) vorgesehene Aussparung in das Gehäuse (6) sowie in ein Lagerauge- der innerhalb dieses Gehäuses (6) untergebrachten Schwinge (13) einsteckbar ist, derart, daß der unterseitige Ansatz der Scheibe durch einen rückwärtigen Schlitz des Gehäuses (6) ragt und den Eingriff in die Treibstange (5) bildet, während der oberseitige Ansatz in einen Führungsschlitz (17) für den Rollzapfen (18) am Gehäuse (6) eingreift. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 167 342; deutsche Auslegeschrift Nr. 1141918; deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1731414; Patentschrift Nr. 13 663 des Amtes für Erfindungs-und Patentwesen in Ost-Berlin; schweizerische Patentschrift Nr. 324 607.
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