DE102000C - - Google Patents

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DE102000C
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locking arm
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03BMANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
    • C03B9/00Blowing glass; Production of hollow glass articles
    • C03B9/08Finish-blowing with compressed air of blanks blown with the mouth

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Manufacturing & Machinery (AREA)
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  • Organic Chemistry (AREA)
  • Moulds For Moulding Plastics Or The Like (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 32: Glas.
in TOLEDO (Ohio/V. St. A.).
Glasblasmaschine.
Vierter Zusatz zum Patente Λί 91512 vom 23. Oktober 1895.*)
Patentirt im Deutschen Reiche vom al. April 1897 ab. Längste Dauer: 22. Oktober 1910.
Nach dem Patent Nr. 91 512 ist eine Glasblasmaschine geschützt, bei welcher ein um eine Verticalachse drehbarer Ständer als Träger für Glasmacherpfeifen dient, die oberhalb von Klappformen und unterhalb von Luftzuführungsorganen daran aufzusetzen sind, so dafs sie mit den genannten Theilen eine Umlaufbewegung ausführen können, während welcher zeitweise die Luftzuführung, die Eigendrehung der Pfeifen und schliefslich in einer Auswechselungsstellung die Oeffnung jeder Form behufs Freigabe des geblasenen Gegenstandes und unter Niederschwingung derselben in einen Kühltrog selbstthätig veranlafst wird. Bei der Maschine des obengenannten Patentes geschieht die Oeffnung bezw. die Schliefsung des Formkastens allmählich durch die Herabsenkung desselben in den Kühltrog. Das allmähliche ,Oeffnen des Formkastens hat einen bedeutenden Nachtheil, weil dadurch der fertig geblasene Gegenstand leicht durch die radiale Veränderung der Stellung der Form, bevor dieselbe ganz geöffnet ist, zerbrochen werden kann. Um diesem Nachtheil abzuhelfen, ist nun bei der vorliegenden Neuerung eine plötzliche Oeffnung der Form erzielt, und zwar durch eine Abzugvorrichtung, welche im Nachstehenden beschrieben werden soll.
Zur Erläuterung der Zeichnung sei bemerkt, dafs die oberen Theile der Maschine fortgelassen sind, da dieselben bekannt sind und mit der vorliegenden Erfindung nicht in Zusammenhang stehen. Es genügt, vorauszuschicken, dafs das untere Halterkreuz S1 für die Glasmacherpfeifen sowie die Kreuzarme h mit der Welle D rotiren, dafs die Glasmacherpfeifen 23 auswechselbar sind und bei Oeffnung der Formen 35 herausgenommen und bei Schliefsung derselben nach erfolgter Kühlung wieder eingesetzt, im letzteren Falle selbstverständlich mit einer neuen weichen Glasmasse versehen werden. Die Welle D wird von dem oberen Theil der Maschine in der bekannten Weise angetrieben. Die Luftzuführung sowie die Pfeifendrehung geschieht ebenfalls in der bekannten Weise und bedarf hier keiner weiteren Erwähnung.
Am unteren Theile der Welle D ist ein Kreuzstück H mittelst Stellschraube befestigt, in dessen gabelförmigen Enden die Platten J bei 32 scharnierartig gelagert sind. Diese Platten liegen senkrecht unter den Armen der
*) Frühere Zusatz - Patente Nr. 101999, 101998 u. 102001.
Hallerkreuze S S1 und tragen je einen Formkasten 35, dessen beide Hälften durch einen an der Platte J befestigten Stift m scharnierartig verbunden sind. Die Platte J ist mit einer nach hinten in die gabelförmige Oeffnung des Armes h hineinragenden Verlängerung versehen, mittelst deren dieselbe dadurch in horizontaler Lage gehalten wird, dafs die Nase 39 einer nach der Welle D hin verschiebbaren Klinke 36 über das Ende der Verlängerung greift (Fig. 1). Der Schaft 38 der Klinke 36 ist in der Nabe 37 des Bundes H gelagert und wird derselbe durch eine Feder nach aufsen gedrückt. Die Platte / ist mit einem nach unten ragenden Arm J1 versehen, dessen Rolle 33, sobald die Klinke 36 durch den Anschlag 40 ausgelöst worden ist, gegen eine Anlauffläche 34 anschlägt, die in der Weise geformt ist, "dafs sie die Platte J1 und somit den Formkasten 35 allmählich in die in Fig. 1 gekennzeichnete Lage herabsinken läfst. Hierdurch, wird jeder Formkasten bei jeder Umdrehung der Welle D einmal in den Wasserbehälter L hineingetaucht und abgekühlt. Hiernach wird die Platte J1 durch die Form der Anlauffläche wieder in die waagrechte Lage gebracht und beim Verlassen derselben von der Nase 39 der inzwischen durch ihre Feder herausgehobenen Klinke 36 festgehalten.
Sobald die auf der Pfeife befindliche Waare fertig hergestellt worden ist, wird der Formkasten durch folgende Vorrichtung geöffnet, und zwar bevor derselbe in das Wasser hineingetaucht wird.
An der unteren Fläche des Armes J ist eine Klinke 41 bei 42 drehbar befestigt, deren Nase durch eine Feder 41a mit dem Ende eines bei 43a drehbar gelagerten Hebels 43 in Eingriff gehalten wird. Der Stift 43s ist mit einer seitlich des Armes J befindlichen Nabe 46 gelagert und trägt an seinem oberen Ende einen Hebel 47, dessen freies Ende mittelst Zugstangen 48 mit den Ansätzen 49, 49 der Formkastenhälften verbunden sind. Eine Feder 50 hat das Bestreben, den Hebel 47 nach der Welle D hin zu ziehen bezw. die Formkastenhälften aufzuklappen, die Klinke 41 hält sie jedoch geschlossen. Diese Klinke besitzt einen nach unten ragenden Stift 44, welcher beim Drehen der Welle D gegen den auf der Platte A angeordneten Anschlag 45 anschlägt und die Klinke auslöst, so dafs die Feder 50 den Formkasten öffnen kann. Ist letzterer durch die Führungsplatte 34 gesenkt und durch das in dem Behälter befindliche Wasser bewegt, alsdann in die waagrechte Lage wieder aufgerichtet worden, so berührt eine Rolle 51 des Hebels 47 einen Anschlag 52, wodurch der Hebel wieder hinter die Nase der Klinke 41 bewegt und der Formkasten wieder geschlossen wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    An derGlasblasmaschine nachPatentNr. 91 5 12 eine Vorrichtung zur Erzielung der plötzlichen gänzlichen Oeffnung bezw. Schliefsung der Formkasten bei Beginn bezw. Beendung der zur Abkühlung derselben nöthigen Senkung, gekennzeichnet durch mittelst Anlaufflantsches (40) rechtzeitig auslösbare, über die Schwingträger der Formen greifende und dieselben zeitweilig in der Horizontalstellung haltende Riegelklinken (36) und durch die Verbindung der unter Federwirkung in die Offenlage strebenden Formbacken mit einer auslösbaren Verriegelungsvorrichtung, bestehend aus einem bei Oeffnung und Schliefsung sich bewegenden Sperrarm (43) und einer denselben zeitweilig entsprechend der Schliefsstellung festhaltenden Abzugsklinke (41), die durch einen festen Abzugsarm (45) bei bestimmter Drehstellung des Formkranzes behufs Oeffnung der Form aufgeklappt wird, während andererseits durch einen festen Anlauf (52) der Sperrarm (43) in die Schliefsstellung bis zur Wiedereinschnappung der Abzugsklinke zurückgedrückt werden kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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