DE100976C - - Google Patents

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DE100976C
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air dilution
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23BPRESERVATION OF FOODS, FOODSTUFFS OR NON-ALCOHOLIC BEVERAGES; CHEMICAL RIPENING OF FRUIT OR VEGETABLES
    • A23B2/00Preservation of foods or foodstuffs, in general
    • A23B2/10Preservation of foods or foodstuffs, in general by treatment with pressure variation, shock, acceleration or shear stress
    • A23B2/103Preservation of foods or foodstuffs, in general by treatment with pressure variation, shock, acceleration or shear stress using sub- or super-atmospheric pressures, or pressure variations transmitted by a liquid or gas

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Devices For Dispensing Beverages (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 53: Nahrungsmittel.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 9. September 1897 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung, um eine Verdünnung der Luft für einige Zeit in Behältern, welche zur Aufbewahrung von Nahrungsmitteln dienen, behufs Fernhaltung der schädlichen Einflüsse von denselben bei schwüler, schädlicher oder Gewitterluft dadurch herzustellen, dafs durch eine am Behälter angebrachte elastische Platte das die Luftverdünnung erzeugende Element (Pumpe) selbstthätig in öder aufser Function gesetzt wird.
Auf beiliegender Zeichnung stellt Fig. 1 eine solche Vorrichtung nebst Behälter in Vorderansicht dar.
In Fig. 2 ist die Vorrichtung zur selbstthätigen Luftverdünnung im Behälter im doppelten Mafsstabe dargestellt.
Die Rohre α und b führen in einen der gebräuchlichen Dampf- oder Wasserstrahlapparate (in der Zeichnung nicht dargestellt), wobei das Rohr α die Luftabsaugleitung und das Rohr b die zum Strahlapparat erforderliche Druckleitung darstellt.
Die Vorrichtung zur selbsttätigen Luftverdünnung im Behälter besteht im Wesentlichen darin, dafs nach Oeffhen derThür c (Fig. 1) die elastische Platte d (im Schnitt in Fig. 1), die sich bei Luftverdünnung im Behälter nach innen bauchig einzieht (in Fig. 2 punktirt), wieder in ihre Lage zurückgeht, dadurch die mit ihr durch Zahn- und Führungsstange e ex verbundenen Hähne f und g öffnet und somit den Dampf oder das Wasser bezw. die Luft aus dem Behälter wieder durchlassen, wodurch dann nach Schliefsen der Thür die Luft sofort wieder abgesaugt und die Hähne/ und g geschlossen werden.
Wird als Element zum Luftverdünnen eine Pumpe benutzt, so werden (nach Verbindung der Rohre α und b zu einem nach der Pumpe geleiteten Rohr) die Hähne f und g nicht gleichzeitig geöffnet bezw. geschlossen, sondern bei der höchst zu erreichenden Luftverdünnung schliefst sich in diesem Falle der Hahn g, wogegen sich der Hahn f öffnet (das Rohr b wird nur von der Pumpe bis in den Halterahmen h geleitet) und die Pumpe arbeitet leer. Umgekehrt schliefst sich bei Luftzutritt in den Behälter der Hahn /, während der Hahn g sich öffnet.
Diese gleichzeitig, aber in entgegengesetztem Sinne erfolgende Bethätigung der beiden Hähne wird dadurch bewirkt, dafs Niederschraubhähne zur Anwendung gelangt sind, wovon der eine Rechtsgewinde und der andere Linksgewinde aufweist.
Infolge dieser Einrichtung wird, wenn die an der Spindel der Hahnküken befestigten Zahnrädchen durch die Zahnstange et gleichzeitig in demselben Sinne gedreht werden, das eine Küken in dem Gehäuse aufwärts, das andere abwärts geschraubt, also der eine Hahn geöffnet und der andere geschlossen, und umgekehrt.
Selbstredend findet dabei auch eine Verschiebung der Spindel in die Höhe, also gegen die Zahnstange ex statt, und mufs daher, um in jeder Höhenlage der Spindel die erforderliche Bewegung stattfinden zu lassen, entweder die Zahnstange die entsprechende Dicke besitzen, oder die Zahnrädchen oder auch die Spindel in letzteren längsverschieblich angeordnet sein.
Der Rahmen h (Fig. ι und 2) dient als Halter der Rohre α und b und zur Führung der Stange e ex. Den Grad der Luftverdünnung zeigt der Zeiger / (Fig. 1 und 2) auf der Scala der Stange e an.
Der im Behälter angebrachte Hahn i dient zum Einlassen von Luft zwecks bequemeren Oeffnens der zur besseren Verdichtung elliptisch gehaltenen Thür c und die Glasplatte k zur Besichtigung des Inhalts im Behälter.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprdch:
    Vorrichtung an Behältern für die Aufbewahrung von Nahrungsmitteln unter Luftverdünnung, dadurch gekennzeichnet, dafs an einem Behälter eine elastische Platte (d) angeordnet ist, welche infolge der Herstellung oder Aufhebung der Luftverdünnung im Behälter das die Verdünnung erzeugende Element (Pumpe) selbsttätig in oder aufser Function setzt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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