DE10095C - Neuerungen an Nähmaschinen - Google Patents

Neuerungen an Nähmaschinen

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DE10095C
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DE
Germany
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sewing machines
flywheel
innovations
thread
machine
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DENDAT10095D
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W. just in Magdeburg, Berlinerstrafse 11
Publication of DE10095C publication Critical patent/DE10095C/de
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B69/00Driving-gear; Control devices
    • D05B69/02Mechanical drives
    • D05B69/06Pedal drives

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

1879.
Klasse 52.
WILHELM JUST in MAGDEBURG. Neuerungen an Nähmaschinen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom iS. November 1879 ab.
Während allgemein der Betrieb der den verschiedensten Systemen angehörenden Nähmaschinen stets durch ein Trittbrett mit vertical em Schwungrad erfolgte, geschieht derselbe bei der vorliegenden Maschine durch ein horizontalgestelltes Schwungrad. Im Getriebe wird dadurch eine sonst nöthige rechtwinklige Bewegungsübertragung (konische Räder oder Winkelhebel) erspart.
Die in der beiliegenden Zeichnung dargestellte Maschine besteht aus dem Gestell und dem Obertheil, und es zeigt:
Fig. ι die Seitenansicht,
Fig. 2 die Vorderansicht,
Fig. 3 die Hinteransicht,
Fig. 4 die Oberansicht des Gestells,
Fig. 5 und 6 die Seitenansichten,
Fig. 7 die Vorderansicht,
Fig. 8 und 9 die Details des Obertheils.
Das Gestell, Fig. 1 bis 4, besteht aus der Tischplatte S1 S2, fest verbunden mit den beiden Füfsen S S, der Verbindestange V V1 dem auf dieser beweglichen Trittbrette T T, der Lenkerstange A B C, dem Schwungrad Z und den beiden Stellringen HE. Die letzteren Verhindern die seitliche Verschiebung des Trittbrettes, welches sich in den Punkten E und F um die Stange V V bewegen kann. Das gufseiserne Trittbrett trägt seitlich zwei angegossene Scharniere mit Bolzen bei C und B zur Aufnahme der eigentümlich geformten Lenkerstange, welche aus zwei Stangen besteht, deren kürzere in der Mitte der längeren mit dieser verbunden ist; von den drei Enden A, B und C greifen zwei, bei C und B beweglich, in die Scharniere des Trittbrettes ein und das obere Ende A trägt eine Hartgummischeibe, welche sich in dem mit dem Schwungrad fest verbundenen Kurbelarm in einem Kugelgelenk bei A frei bewegen kann.
Das Schwungrad ist unter der Tischplatte befestigt, seine Drehaxe steht senkrecht über dem Schnittpunkte der beiden in einer Ebene liegenden Drehaxen EF und CB (Fig. 1 bis 4) des Trittbrettes, so dafs der Antrieb des Schwungrades durch das Trittbrett und die Lenkerstange direct erfolgen kann. Die Hartgummischeibe im Kugelgelenke gestattet die ungehinderte Bewegung, während ihr Mittelpunkt in einer Ebene schwingt.
Die Maschine besteht aus einem Th eile über der Auflageplatte NN, Fig. 5 bis 9, und einem solchen unter der Auflageplatte, Fig. 5 bis 7. Das Fundament ist der Singer-Maschine entnommen. Der obere Theil der Maschine zeigt die durch die horizontale Lage des Schwungrades ermöglichten Vereinfachungen.
Die Maschine kann, wie das in Fig. 4 angedeutet ist, so auf den Tisch gesetzt werden, dafs die Drehbewegung des Schwungrades Z mittelst Riemenbetriebes an die Welle i abgegeben werden kann. Die verticale Welle i trägt die Curvenscheibe a, Fig. 5, in welche eine Rolle r des doppelarmigen Hebels b c eingreift, dessen anderes abgerundetes Ende c in ein flaches Loch o, Fig. 9, der Nadelstange fafst. Die Nadelstange df, welche im Gestell des Obertheiles geführt ist, trägt seitlich zwei Stifte / und q, Fig. 6, 7 und 9, welche dazu dienen, den Faden beim Durchgange des Schiffchens zu lockern und ihn beim Hochgehen der Nadelstange wieder anzuziehen. Zu dem Zweck ist der Faden durch den Fadenhebel t, Fig. S und 6, geführt, welcher bei der Bewegung der Nadelstange durch die Stiftchen / und q mitgenommen wird. Der Ausschlag des nach oben federnden Fadenhebels t kann durch eine verstellbare Messingplatte n, Fig. 5, 6, 7, welche zugleich der Fadenführung dient, begrenzt werden. Die verticale Welle /trägt außerdem das horizontale Schwungrad L, welches den Gang der Maschine regulirt und den Antrieb als Handrad gestattet.
Der Stoifrücker k I mit dem Fufs s, Fig. 5 bis 7, wird durch den excentrischen Hebel m, Fig. 7, gehoben, dessen Angriffspunkt der Stift ν bildet, welcher zugleich die Spiralfeder hält und am Gestell bei 3, 4, Fig. 7, in einer Rinne geführt ist. .-
Die Spannung des Fadens wird durch die in den Fig. 6 und 7 gezeichneten Stahlplättchen 5, der Spiralfeder 6 und der Mutterschraube 7, Fig. 7, regulirt. Die Führung des Fadens zeigt
Fig. 6. Von der Spule geht derselbe durch die verstellbare Messingschiene η zu den Spannungsscheiben 5 und 6, dann durch den Fadenhebel t in das Nadelöhr.
Das Einspannen der Nadel erfolgt mittelst des excentrischen Ringes g mit Stellschraube, Fig. 9. Das Ende / der Nadelstange trägt einen entsprechend excentrischen Ansatz, in welchem sich die Nadelrinne befindet.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Die bei Nähmaschinen jeder Art anzuwendende Triebvorrichtung, bestehend aus der eigenthümlich geformten Lenkerstange ABC, dem Kugelgelenk im horizontalen Schwungrade Z und der sich aus dieser Anordnung ergebenden Vereinfachungen, wie solche im wesentlichen beschrieben und durch Zeichnung dargestellt und erläutert sind.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE909886C (de) * 1952-01-17 1954-04-26 Hilber & Co K G Fabrik Fuer Sp UEberwendlich-Naehmaschine mit Vorschubkesseln

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE909886C (de) * 1952-01-17 1954-04-26 Hilber & Co K G Fabrik Fuer Sp UEberwendlich-Naehmaschine mit Vorschubkesseln

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