DE296256C - - Google Patents

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DE296256C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B55/00Needle holders; Needle bars
    • D05B55/14Needle-bar drives

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung bezieht sich auf einen Nadelmechanismus für Nähmaschinen mit auf und ab gehender und seitlich beweglicher Nadel, der so eingerichtet ist, daß ein Spiel zwischen der Antriebsvorrichtung und der Nadel vermieden und hierdurch eine Genauigkeit in den Nadelbewegungen bei ihrem Zusammenarbeiten mit der Greifervorrichtung gesichert wird.
Bei der vorzugsweise zur Anwendung kommenden Ausführungsform trägt die Nadelstange einen Bügel mit einem Querstege, welcher ein Führungsglied darstellt, und zu dem parallel ein Zapfen verläuft, auf welchem verschiebbar der gabelförmige und den Quersteg umfassende Nadelklotz gelagert ist. Parallel zur Nadel und mit Bezug auf ihre Auf- und Abbewegungen festgelegt ist ein Führungsarm, mit dem der eine seitliche Schenkel des Bügels in Eingriff tritt.
Der Nadelklotz weist einen seitlichen Zapfen auf, welcher von einem herabhängenden Gabelarm eines Winkelhebels umfaßt wird, der einen seitlichen Arm mit einem Zapfen besitzt, der seinerseits in eine bogenförmige Führung eines auf und ab gehenden Rahmens eintritt. Der genannte Zapfen des Nadelklotzes arbeitet in seinen unteren Stellungen in einer von zwei Führungsnuten.
In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Nadelmechanismus dargestellt, und zwar ist
Fig. ι eine Ansicht der Nadelantriebs vorrichtung für eine Knopflochnähmaschine, und die
Fig. 2 und 3 sind Vorderansichten der Nadelantriebsvorrichtung in verschiedenen Stellungen.
Fig. 4 ist ein Grundriß auf die unterhalb des Tragarmkopfes vorhandenen Teile der Nadelausschwingvorrichtung.
Fig. 5 ist eine Ansicht eines Teiles der Nadelausschwingvorrichtung mit der bogenförmigen Führung im Querschnitt.
Fig. 6 ist eine Ansicht eines Teiles der Vorrichtung zur Herbeiführung der seitlichen Nadelbewegung.
In dem Tragarm 1 ist die Welle 2 gelagert, welche die mit gegenüberliegenden Nuten 4 versehene Scheibe 3 trägt. In diese Nuten treten die Rollenzapfen 5 der Scheibe 6 ein, deren Nabe 7 auf der Nadelantriebswelle 8 befestigt ist. Die Welle 8 erhält von der Welle 2 durch Vermittlung der genannten, die Scheiben 3 und 6 enthaltenden Vorrichtung zwei Drehungen auf jede Umdrehung der Welle 2. Die Welle 8 trägt eine Kurbelscheibe 9 mit einem Kurbelzapfen 10, der durch einen Lenker 11 mit dem Zapfen 12 eines Bundes 13 verbunden ist, der lose die auf und ab gehende Nadelstange 14 umfaßt, jedoch gegen Längsverschiebung auf ihr verhindert ist. Die Nadelstange 14 ist über dem Bunde 13 in einer Lagerbüchse 15 und unterhalb des Bundes in der drehbaren Büchse 16 gelagert, die in dem unteren Gliede des Tragarmkopfes gelagert und auf welcher das Zahnrad 17 befestigt ist. Letzteres steht mit der Zahnstange 18 in Eingriff, die mit der hin und her gehenden und in den Ansätzen 20, 21
verschiebbar gelagerten Stange 19 verbunden ist, und die der Nadelstange eine Drehbewegung erteilt, um das Knopflochauge mit radial um letzteres gestellten Stichen zu versehen.
Am unteren Ende der Büchse 16 befindet sich der Klotz 22 mit dem herabhängenden Führungsarm 23, der an der der Nadelstange zugekehrten Seite eine Nut aufweist. In letztere paßt verschiebbar das eine der herabhängenden Glieder 24 eines Bügels, dessen Verbindungssteg 25 am unteren Ende · der Nadelstange sitzt, so daß letztere hierdurch in feststehender Beziehung zu dem Führungsarm 23 und dem Klotz 22 gehalten wird.
Ein parallel zum Verbindungsstege 25 verlaufender Zapfen 26 geht durch das eine Bügelglied 24 hindurch und ist in das andere eingelassen. Auf dem Zapfen 26 sitzt verschiebbar die Nabe 27 des Nadelklotzes 28, der mit einer nach oben reichenden Gabe-1 versehen ist. Letztere besteht aus dem starren Arme 29 und dem nachgiebigen Arme 30, und von diesen beiden Armen wird der Verbindungssteg 25 umfaßt. Der nachgiebige Arm 30 hat an seinem Fuße eine geringere Stärke, so daß er unter der Wirkung eines Gewindezapfens 31 etwas nachgeben kann, der dazu dient, die Arme 29, 30 in Eingriff mit dem Verbindungssteg 25 zu halten.. Der Klotz 28 weist an seinem unteren Ende die übliche Bohrung auf, in welcher die Nadel 33 durch eine Schraube 32 festgelegt wird.
Von dem starren Arme 29 erstreckt sich der abgeflachte Zapfen 34, der abwechselnd in die parallelen Führungsnuten 35 des mittels Schrauben 37 an dem Klotz 22 festgelegten Führungsarmes 36 eintreten kann. Auf dem Klotz 22 ist bei 38 ein Winkelhebel gelagert, dessen nach unten reichender Gabelarm 39 den Zapfen 34 umfaßt, wenn dieser sich in seiner oberen Stellung befindet, wo er von den Führungsnuten 35 zurückgezogen wird. Der Winkelhebel besitzt außerdem einen seit-.45 liehen Arm 40 mit einem Zapfen 41.
Der Zapfen 41 tritt in die kreisförmige Führungsnut 42 eines Ringes 43 ein, der unter dem Tragarmkopf im wesentlichen konachsial zu der Nadelstange verläuft. Der Ring besitzt an der einen Seite eine Nabe 44, die mittels eines Querstiftes 45 an dem unteren Ende einer auf und ab gehenden Stange 46 befestigt ist, welche in Lagerlöchern des Tragarmkopfes ruht. Auf der Stange 46 ist mittels einer Stellschraube 47 der Bund 48 befestigt, von dem sich der Arm 49 erstreckt, dessen . äußeres Ende 49' in eine Führungsöffnung 50 des Tragarmkopfes paßt.· An dem Arm 49 ist mittels des Gewindezapfens 51 das untere, mit einer Bohrung versehene Ende der Lenkstange 52 schwingbar angebracht, deren oberes, ebenfalls mit einer Bohrung versehenes Ende mittels eines Gewindezapfens 53 einstellbar mit dem geschlitzten Kurbelarm 54 verbunden ist, der seinerseits auf dem vorderen Ende der Schwingwelle 55 sitzt.
Auf der Schwingwelle 55 ist einstellbar die geschlitzte Nabe 56 eines seitlichen Armes 57 festgelegt, der an seinem äußeren Ende eine das Exzenter 59 auf der Welle 2 umfassende Gabel 58 trägt. Durch die beschriebenen Teile erhält der aus der Stange 46, dem Arm 49 und dem Führungsring 43 bestehende Rahmen von der Maschinenantriebswelle Auf- und Abbewegungen von der halben Häufigkeit der auf und ab gehenden Nadelbewegungen'. Der Nadelklotz 28 erhält seine seitlichen Bewegungen von dem Führungsringe 43 durch den Hebel 39, 40, der mit dem Zapfen 34 in Eingriff tritt, um letzteren abwechselnd in Linie mit den Führungsnuten 35 zu bringen, mittels deren die Nadel in ihren unteren Stellungen und während sie sich im Arbeitsstück befindet, gegen seitliche Verschiebung gesichert wird. Der Führungsring 43 besitzt an der der Nabe 44 gegenüberliegenden Seite ein Auge 43', welches einen an dem Tragarmkopf sitzenden Bolzen 60 umfaßt.
Bei der Wirkungsweise der Maschine erhält die Nadelstange durch die beschriebene Verbindung mit der Maschinenantriebswelle 2 zwei auf und ab gehende Bewegungen auf jede Umdrehung der Antriebswelle, während der Rahmen 43, 46, 49 die halbe Anzahl der Nadelstangenbewegungen ausführt. Der Nadelklotz 28 erhält durch den Winkelhebel 39, 40 von dem Rahmen seine Bewegungen auf dem Zapfen 26 und dem' durch den Verbindungssteg 25 dargestellten Führungsgliede. Diese Bewegungen werden nur vollführt, während die Nadelstange sich in ihrer oberen Stellung befindet und der Zapfen 34 über den oberen Enden der Führungsnuten 35 liegt.
Bei der Drehung der Stichbildungsvorrichtungen beim Umnähen eines Knopflochauges folgt der Zapfen 41 den Drehbewegungen der Büchse 16, indem er in verschiedenen Teilen der Führungsnut 42 des Ringes 43 arbeitet. Der Ring 43 bildet ein bogenförmiges Führungsglied, dessen Ausdehnung durch die Größe der Drehbewegung von seiten der Stichbildevorrichtung bestimmt wird. Bei einigen Maschinen, wie beispielsweise bei der dargestellten, führen die Stichbildungsvorrichtungen eine vollständige Umdrehung aus, in welchem Falle der Ring 43 geschlossen ist. In denjenigen Fällen, wo der Stichbildemechanismus nur eine halbe Umdrehung ausführt, ist die Gestalt des Ringes 43 wenig mehr als halbkreisförmig.
Gemäß der vorliegenden Erfindung wird für die übliche Feder- und Nutverbindung zwi-
sehen Nadel und drehbarer Büchse, in der die Nadelstange gelagert ist, eine Gleitverbindung verwendet, welche aus dem mit einer Nut versehenen Führungsarm 23 und dem der Nadelstangenachse entfernt liegenden Bügelgliede 24 besteht, wodurch eine feste und dauerhafte Verbindung geschaffen wird, um die regelmäßig wiederkehrende Beziehung zwischen Nadel und Büchse und die richtige wirksame Beziehung der Nadel zu den Greifervorrichtungen aufrechtzuerhalten. Die Führung des Nadelklotzes auf dem Führungszapfen 26 durch eine Verbindung mit dem Querstege 25 bildet eine ähnliche Einrichtung, um den Nadelklotz gegen Schwingbewegung auf dem Zapfen 26 zu sichern. Die Nadel wird somit fest gegen seitliche Ablenkung in einer die Achse des Zapfens 26 enthaltenden Ebene durch ihr langes,' durch die Nabe 27 gebildetes Lager und in ihrer Querebene infolge ihrer Gleitverbindung mit dem Querstege 25 gehalten.
Um den dauernden Parallelismus der Nadel zu der Nadelstange aufrechtzuerhalten, wird der Arm 29 starr und der Arm 30 nachgiebig ausgebildet, so daß bei Aufnahme der Abnutzung des Quersteges 25 mittels der Schraube 31 die Stellung der Nadel nicht wesentlich verändert wird.
Durch die vorliegende Bauart wird eine einfache Verbindung zwischen dem Kurbelarm 54, der Schwingwelle 55 und dem Nadelklotz 28 hergestellt ohne wesentliche Schwächung des Lagerteiles des Tragarmkopfes, da die Verbindung zwischen den Teilen innerhalb und unter diesem Kopf nur durch die auf und ab gehende Stange 46 erfolgt, die in einfachen Lagerlöchern des Tragarmkopfes verschiebbar gelagert ist.

Claims (6)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Nadelmechanismus für Nähmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß von der Nadelstange ein quer zu ihr verlaufender Führungszapfen (26) getragen wird, auf dem der Nadelklotz (28) verschiebbar gelagert ist, welcher mit einem an der Nadelstange sitzenden und parallel zum Führungszapfen (26) verlaufenden Führungsgliede (25) in Eingriff tritt.
  2. 2. Nadelmechanismus nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das quer verlaufende Führungsglied durch den Quersteg (25) eines Bügels gebildet wird, durch dessen Schenkelglieder der Führungszapfen getragen wird.
  3. 3. Nadelmechanismus nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Nadelklotz (28) auf dem Führungszapfen (26) durch einen Gabelhebel (39, 40) hin und her bewegt wird, der mit· einem seitlichen Zapfen (34) des Nadelklotzes in Eingriff tritt.
  4. 4. Nadelmechanismus nach Anspruch 1 bis 3, bei dem die Nadelstange in einer drehbaren Lagerbüchse ruht und sich mit ihr dreht, dadurch gekennzeichnet, daß die Nadelstange von einer bogenförmigen Führung (42) umgeben ist, die längs der Nadelstange auf und ab bewegt wird und den Gabelhebel (39, 40) beeinflußt.
  5. 5. Nadelmechanismus nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß in einem von der drehbaren Lagerbüchse (16) getragenen Arm eine Führungsnut vorgesehen ist, in welche das quer verlaufende Führungsglied (24, 25) eingreift, während ein von der Büchse (16) ebenfalls getragener Arm (36) parallel verlaufende Führungsnuten (35) aufweist, in die abwechselnd der seitliche Zapfen (34) des Nadelklotzes eintritt.
  6. 6. Nadelmechanismus nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Nadelklotz (28) eine das quer verlauf ende Führungsglied (25) umfassende Gabel (29, 30) besitzt, wobei der eine Arm (30) mit Bezug auf den anderen (29) nachgiebig ist.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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FR (1) FR480148A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1150565B (de) * 1956-10-03 1963-06-20 Singer Mfg Co Nadelstangen-Antriebseinrichtung fuer Naehmaschinen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1150565B (de) * 1956-10-03 1963-06-20 Singer Mfg Co Nadelstangen-Antriebseinrichtung fuer Naehmaschinen

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FR480148A (fr) 1916-06-22

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