DE64675C - Doppelsteppstich-Säulen-Nähmaschine mit Ringgreifer - Google Patents

Doppelsteppstich-Säulen-Nähmaschine mit Ringgreifer

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DE64675C
DE64675C DENDAT64675D DE64675DA DE64675C DE 64675 C DE64675 C DE 64675C DE NDAT64675 D DENDAT64675 D DE NDAT64675D DE 64675D A DE64675D A DE 64675DA DE 64675 C DE64675 C DE 64675C
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Germany
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sewing machine
lockstitch
column
gripper
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DENDAT64675D
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R. MÜNCH in Leipzig, Sophienstrafse 36
Publication of DE64675C publication Critical patent/DE64675C/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B15/00Machines for sewing leather goods
    • D05B15/02Shoe sewing machines
    • D05B15/04Shoe sewing machines for lock-stitch work

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
KLASSE 82: Nähmaschinen.
Die in der beiliegenden Zeichnung dargestellte und nachstehend erläuterte Erfindung betrifft eine Doppelsteppstich - Säulen - Nähmaschine, die sich durch eigenartige Anordnung des Greifers-und dessen Zusammenwirkung mit anderen Theilen kennzeichnet.
In der Zeichnung bedeutet:
Fig. ι eine. Seitenansicht der Nähmaschine,
Fig. 2 einen senkrechten Schnitt durch die Säule, ■
Fig. 3 eine Vorderansicht der Säule,
Fig. 4 einen Kopf der Säule im Grundrifs, Fig. 5 eine Darstellung der Fadenlage,
Fig. 6 eine Darstellung der Stoffschieberbewegung,
Fig. 7 einen Grundrifs des Greifers mit Fadenlage;
Fig. 8 einen waagrechten Schnitt durch die Säule (s. Linie R-R, Fig. 6);
Fig. 9 bis 18 sind Einzelteile, die im Laufe der Beschreibung Erläuterung finden.
Der Greifer A befindet sich im Kopf der Säule B und erhält eine gleichmäfsige Umdrehung durch Welle a, deren oberes Ende den Treiber b trägt (s. Fig. 1 und 9). Die obere und untere Fläche des Greifers A liegen frei und seine Stützung erfolgt mittelst eines zw.eitheiligen Ringes D, Fig. 9 und 1 ο, welcher durch Schrauben i mit der Säulenkopfwand fest verbunden ist.
Der vom Ring D umschlossene Greifer A ist mit den beiden Greiferspitzen οΛ o2 oben und unten versehen (s. Fig. 11 und 12), welch letztere der oberen 02 um ein Geringes vorgreift.
Beide Greiferspitzen erfassen den Nadelfaden g bezw. die Schlinge (s. Fig. 2), so dafs der Faden g bei weiterer Drehung des Greifers A durch die Greiferspitzen o1 o'2 in die Auskerbung d gedrängt (s.Fig. 7), von der Auskerbung d mitgenommen und nunmehr in den freien Raum zwischen Ring und Greifer in der Auskerbung d geführt wird (s. Fig. 5), bis er bei weiterer Greiferdrehung (s. Fig. 7) ebenfalls frei im Raum aus der Auskerbung d abgezogen, d. h. die um den Greifer gelegte Schlinge des Fadens g (s. Fig. 5 und 7) aufgezehrt wird.
Der Faden wird demnach trotz der Ringlagerung des Greifers mit Hülfe der Aussparung d stets frei und ungehindert ohne jede Reibungs- und Hemmungsgefahr herumgeführt und die Schlinge angezogen.
Zum richtigen Nadeleinstich ist der Ring D mit der Nadelaussparung e (s. Fig. 10) versehen und an dieser Stelle des Ringes D eine kleine Kerbe m angebracht, welche dazu dient, den Faden g sicher den richtigen Weg zu führen (s. Fig. 10 und 17).
Zur Festlegung der Schiffchenfadenspule ist das Spulengehäuse H mit einer Fadenführungswarze h versehen, über welche sich die aufnehmbare Brücke k legt, deren Enden in dem Säulenkopf B gehalten werden.
Das Spulengehäuse H liegt im umlaufenden Greifer A unverrückbar fest, und es wird die Spule t durch eine ebenfalls leicht aufnehmbare Brücke η gehalten.
Im Spulengehäuse H befindet sich eine Vorrichtung zum Regeln der Fadenspannung (siehe Fig. 13 bis 16).
In Zusammenwirkung mit dem Greifer A steht ferner der Stoffschieber S, welcher in eigenartiger Weise seine schwingende und auf- und abwärts gerichtete Bewegung erhält (siehe Fig- 2> 3) 5 und 6)-
Der Stoffschieber besteht aus dem Hebel S,
welcher in dem gleitbaren Schlittenstück p, das den Zapfen s trägt, an diesem drehbar eingelagert ist und an seinem unteren Endtheil R mit den beiden zu einander rechtwinklig stehenden Treibflächen r1 und r- versehen ist.
Die Treibflächen werden von den beiden Curven C1 und C2 beeinflufst, und zwar vermittelt die Curve Cx die Aufbewegung des Hebels 5 nebst Gleitschlitten p, während die Curve C'2 mittelst Fläche r2 die um Drehzapfen 5 gerichtete Schwingbewegung des Stoffschieberhebels S hervorbringt.
Um die Rück- und Abwärtsbewegung des Stoffschieberhebels zu sichern, ist eine Feder_/ angeordnet, die auf die Ecke des Treibstückes R wirkt und sonach seitlich als abwärts verschiebend arbeitet.
Die mit vorbeschriebener Einrichtung versehene Nähmaschine arbeitet ungemein leicht und sicher, da ein Hängenbleiben oder Klemmen des Fadens oder ein Zerschneiden oder Zerreifseh desselben unmöglich ist.
Die ganze Betriebseinrichtung der Nähmaschine gestaltet sich wesentlich einfacher,, infolge dessen kann die Maschine auch billiger, aber auch dauerhaft und in allen Theilen haltbar hergestellt werden, weil feine empfindliche Mechanismen überhaupt ausgeschlossen sind.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Doppelsteppstich - Säulen - Nähmaschine, bei welcher die Stichbildung mit Hülfe eines-Ringgreifers (A) zu Stande kommt, der seine Führung in einem waagrechten zweitheiligen· Ring (D) hat und in seinem Drehungsmittelpunkt das fest gelagerte Spulengehäuse (H) trägt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT64675D Doppelsteppstich-Säulen-Nähmaschine mit Ringgreifer Expired - Lifetime DE64675C (de)

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