DE1007702B - Uhr mit Schwingmassenaufzug - Google Patents

Uhr mit Schwingmassenaufzug

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DE1007702B
DE1007702B DET7273A DET0007273A DE1007702B DE 1007702 B DE1007702 B DE 1007702B DE T7273 A DET7273 A DE T7273A DE T0007273 A DET0007273 A DE T0007273A DE 1007702 B DE1007702 B DE 1007702B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
oscillating mass
rocker
clock
collar
pinion
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Pending
Application number
DET7273A
Other languages
English (en)
Inventor
Gerard Cachelin
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Tissot SA
Original Assignee
Fabrique dHorlogerie CHS Tissot et Fils SA
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Publication date
Application filed by Fabrique dHorlogerie CHS Tissot et Fils SA filed Critical Fabrique dHorlogerie CHS Tissot et Fils SA
Publication of DE1007702B publication Critical patent/DE1007702B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B5/00Automatic winding up
    • G04B5/02Automatic winding up by self-winding caused by the movement of the watch

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

  • Uhr mit Schwingmassenaufzug Die Erfindung bezieht sich auf eine Uhr mit Schwingmassenaufzug, bei dem die Schwingungen beider Richtungen unter Zwischenschaltung einer Wippe in eine Drehung mit stets gleichbleibendem Umlaufsinn umgesetzt werden, wobei die Schwingungsachse der Wippe in der Achse der mit einem Ritzel festverbundenen Schwingmasse liegt.
  • In den bekannten Uhren dieser Art war die Wippe im allgemeinen auf einem Kragen eines mit dem Uhrengestell verbundenen, mithin feststehenden Teiles gelagert. Dies hatte zur Folge, daß die Wippe bei jeder Schwingbewegung eine gewisse Reibung zu überwinden hatte. Dadurch ging ein gewisser Teil der Schwungenergie der Schwingmasse verloren, der Wirkungsgrad der Aufziehvorrichtung wurde herabgesetzt.
  • Ziel der Erfindung ist die Verbesserung dieses Wirkungsgrades des Aufzuges; dies wird dadurch erreicht, daß der Kragen, um den die Wippe veT-schwenkbar ist, mit der Schwingmasse fest verbunden ist. Dadurch fällt der genannte Reibungswiderstand weg, und' der Kraftaufwand für das Verschwenken der Wippe wird wesentlich verkleinert.
  • Mit Vorteil wird die Anordnung so getroffen, daß das Aufziehritzel und die Schwingmasse die Wippe in axialer Richtung sichern.
  • In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt, wobei sich die Zeichnung auf die Darstellung derjenigen Teile, die für das Verständnis der Erfindung erforderlich sind, beschränkt.
  • Fig. 1 stellt eine Draufsicht dar, welche die allgemeine Anordnung der Aufzieheinrichtun.g einer erfindungsgemäßen Uhr darstellt; Fig. 2 ist ein Schnitt gemäß der Linie A-B-C-D-E in Fig. 1.
  • Mit 1 ist eine im wesentlichen kreisringförmige Wippe bezeichnet, welche koaxial zur Schwingmassel gelagert ist.
  • Zwei gleiche, im wesentlichen halbkreisförmige Ohren der Wippe 1 sind mit 3 und 4 bezeichnet. In den Mitten dieser Ohren sind Drehbolzen 5 und 6 befestigt, um welche die Zwischenräder 7 und 8 drehbar gelagert sind, die jederzeit im Eingriff mit dem Aufziehritzel9 sind, welches koaxial mit der Schwingmasse 2 verbunden ist.
  • Das Zwischenrad 7 kann je nach der Stellung der Wippe in Eingriff mit dem Trieb 10 gelangen, während das Zwischenrad 8, wenn das Rad 7 außer Eingriff steht, mit dem Trieb 11 in Eingriff kommt. Die beiden Triebe 10 und 11 gehen im gegenseitigen Eingriff und sind beide in der obern Brücke 12 und in der untern Brücke 13 (Fig. 2) gelagert.
  • Das Trieb 10 treibt die Federhausachse über ein Vorgelege an, von welchem in der Zeichnung nur das Zwischenrad 14 angedeutet ist (Fig.2). Die beiden Extremstellungen der Wippe 1, von denen in der einen das Zwischenrad: 7 mit dem Trieb 10 und in der andern das Zwischenrad 8 mit dem Trieb 11 in Eingriff kommt, sind durch die obere Brücke 12 begrenzt, in welcher zu diesem Zwecke kreissegmentfärmige Ausnehmungen 15 und 16 vorgesehen sind, deren Radius demjenigen der Ohren 3 und 4 entspricht. Die bisher beschriebene Einrichtung entspricht dem bisher Üblichen.
  • Aus Fig. 2 ist ersichtlich, daß die Wippe 1 auf einen Nabenfortsatz 17 der Schwingmasse 2 gelagert ist, auf den auch das Aufziehritzel9 aufgepreßt ist. Das Aufziehritzel 9 besitzt einen Kragen 18, um welchen die Wippe 1 mit Gleitreibung drehbar gelagert ist. Das Aufziehritzel 9 und dieSchwingmasse2 begrenzen daher das axiale Spiel der Wippe nach beiden Seiten.
  • Schwingt nun in der Stellung nach Fig.1 die Schwingmasse 2 im Uhrzeigersinn, so bleibt die-Lage der Wippe 1 unverändert. Dabei stützt sich das Ohr 4 gegen die Ausnehmung 16 ab. Kehrt die Schwingmasse 2 die Richtung um, so hat das zur Folge, daß durch die am Zahnkranz des Zwischenrades 8 auftretende Reaktion ein Drehmoment im Gegenuhrzeigersinn auf die Wippe 1 ausgeübt wird, so, daß sich diese in derselben Drehrichtung wie die Schwingmasse 2 verschwenkt und das Zwischenrad 8 außer Eingriff mit dem Trieb 11 bringt. Diese Schwenkbewegung der Wippe wird dadurch unterstützt und nach erfolgter Trennung von Zwischenrad 8 und Trieb 11 fortgesetzt, daß die mit Gleitsitz auf dem Kragen 18 sitzende Wippe 1 infolge der Reibung das Bestreben hat, der Drehbewegung der Schwingmasse zu folgen. Dazu kommt noch, d'aß durch die Reibung der beiden Zwischenräder bei ihrer Drehung um ihre- Drehachsen der gleiche, Effekt bewirkt wird. Die Verschwenkbewegung der Wippe 1 im Gegenuhrzeigersinn dauert so lange, bis -das Ohr 3 gegen die Ausnehmung 15 anstößt, in welcher Stellung das Zwischenrad 7 mit dem Trieb 15 im Eingriff steht.
  • Die gegengleichen Vorgänge spielen sich ab, sobald die Schwingmasse wieder im andern Drehsinn ausschlägt. Bei Wechsel der Drehrichtung tritt praktisch keine Relativbewegung zwischen der Wippe 1 und dem als Lagerbolzen dienenden Kragen 18 auf, wodurch die Reibungsverluste wesentlich herabgesetzt sind. Die Verluste durch die Reibung zwischen der Wippe 1 und dem Kragen 18 der Schwingmasse während der Schwingungen dieser letzten fallen. im Vergleich zu den genannten Vorteilen nicht ins Gewicht. Diese Reibung kann minimal gehalten werden, da sie nur ausreichen muß, um die Wippe während derjenigen Zeitspanne zu bewegen, während welcher die Zwischenräder 7 und 8 weder mit dem Trieb 10 noch mit dem Trieb 11 im Eingriff stehen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Schwingmassenaufzuguhr, in der die Schwingungen beider Richtungen durch eine koaxial mit der Schwingmasse auf einem Kragen gelagerte Wippe mit zwei in Dauereingriff mit dem Schwingmassenritzel stehende Zwischenräder für das Aufziehen ausgenutzt werden, dadurch gekennzeichnet, daß der die Wippe (1) tragende Kragen (18) fest mit der Schwingmasse (2) verbunden ist.
  2. 2. Uhr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kragen (18) auf dem Schwingmassenritzel (9) angeordnet ist.
  3. 3. Uhr nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Kragen (18) zwischen der Schwingmasse (2) und der Verzahnung ihres Ritzels (9) angeordnet ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Schweizerische Patentschriften Nr. 247 760,256 587.
DET7273A 1952-02-06 1953-01-16 Uhr mit Schwingmassenaufzug Pending DE1007702B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH1007702X 1952-02-06

Publications (1)

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ID=4552331

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DET7273A Pending DE1007702B (de) 1952-02-06 1953-01-16 Uhr mit Schwingmassenaufzug

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1193435B (de) * 1960-08-16 1965-05-20 Movado Montres Uhr mit automatischem Schwingmassenaufzug

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH247760A (fr) * 1945-02-13 1947-03-31 Schild Sa A Mouvement de montre à remontage automatique par masse oscillante à double effet.
CH256587A (fr) * 1946-08-31 1948-08-31 Langendorf Horlogerie Mécanisme de remontage automatique pour montres.

Patent Citations (2)

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CH247760A (fr) * 1945-02-13 1947-03-31 Schild Sa A Mouvement de montre à remontage automatique par masse oscillante à double effet.
CH256587A (fr) * 1946-08-31 1948-08-31 Langendorf Horlogerie Mécanisme de remontage automatique pour montres.

Cited By (1)

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