DE637574C - Zahnradgetriebe zur Umsetzung einer Drehung mit gleichfoermiger Geschwindigkeit in eine solche mit ungleichfoermiger Geschwindigkeit - Google Patents

Zahnradgetriebe zur Umsetzung einer Drehung mit gleichfoermiger Geschwindigkeit in eine solche mit ungleichfoermiger Geschwindigkeit

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DE637574C
DE637574C DESCH105207D DESC105207D DE637574C DE 637574 C DE637574 C DE 637574C DE SCH105207 D DESCH105207 D DE SCH105207D DE SC105207 D DESC105207 D DE SC105207D DE 637574 C DE637574 C DE 637574C
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gears
lever
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DESCH105207D
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H35/00Gearings or mechanisms with other special functional features
    • F16H35/02Gearings or mechanisms with other special functional features for conveying rotary motion with cyclically varying velocity ratio

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

  • Zahnradgetriebe zur Umsetzung einer Drehung mit gleichförmiger Geschwindigkeit in eine solche mit ungleichförmiger Geschwindigkeit Gegenstand der Erfindung ist ein Zahnradgetriebe zur Umsetzung einer Drehung mit gleichförmiger Geschwindigkeit in eine solche mit ungleichförmiger Geschwindigkeit. Es ist bekannt, zu dem genannten Zweck auf der Antriebswelle eine Kurvenscheibe anzuordnen, welche vermittels eines schwingbar gelagerten Hebels einige zwischen der getriebenen und Antriebswelle eingeschaltete Zahnräder verstellt. Der schwingbar gelagerte Hebel wird hierbei an einem besonderen Lagerbock schwingbar unterstützt, wodurch die ganze Anordnung ziemlich raumversperrend und auseinandergezogen wird.
  • Erfindungsgemäß wird der schwingbare Hebel in neuartiger Weise gelagert und- die Zahnräder werden ebenfalls in neuartiger Weise angeordnet, um das gesamte Zahnradgetriebe gedrängt und einfach aber auch zugleich äußerst betriebssicher zu gestalten. Sämtliche Zahnräder des Getriebezuges werden gemäß der Erfindung auf den Gelenkzapfen eines Kurbelviereckes drehbar angeordnet, und das um die abtreibende Welle schwingbare Glied dieses. Kurbelviereckes bildet gleichzeitig den von der Kurvenscheibe betätigten Hebel. ' In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Zahnradgetriebes der Erfindung dargestellt Abb. i ist eine Seitenansicht des Zahnradgetriebes, Abb. 2 ist ebenfalls eine Seitenansicht, wobei jedoch einige Teile herausgebrochen sind, um die Konstruktion des Getriebes zu verdeutlichen, Abb. 3 ist ebenfalls eine Seitenansicht in einer anderen Betriebslage der Zahnräder, Abb. q. ist eine Draufsicht des Zahnradgetriebes, und Abb. 5 zeigt in Seitenansicht die Kurvenscheibe, welche die Zahnräder verstellt.
  • Die in der Zeichnung beispielsweise dargestellte Antriebsvorrichtung verfügt über eine Antriebswelle io, welche ununterbrochen und gleichförmig in einer Richtung gedreht wird. Ferner umfaßt die Antriebsvorrichtung ein Zahnrad i i, welches auf einer getriebenen Welle 12 befestigt ist und welches intermittierend oder schrittweise nach einer Richtung gedreht wird. Die Antriebswelle io und die getriebene Welle 12 sind mit Bezug aufeinander in einem bestimmten Abstand voneinander angeordnet und sind dauernd durch ein Zwischengetriebe miteinander verbunden, welches die schrittweise Drehung des Zahnrades i i bzw. der Welle 12 bewirkt..
  • Dieses Verbindungs- oder Zwischengetriebe besteht aus einem Zahnrad 13, welches an der Antriebswelle io festgekeilt ist und mit einem Zahnrad 14 kämmt, welches seinerseits mit einem Zahnrad 15 in Eingriff steht, das unmittelbar mit dem getriebenen Zahnrad i i kämmt. Das Zahnrad 15- wird von einem Hebelarm 16 getragen, welcher mit einem Ende an der getriebenen Welle 12 drehbar gelagert ist und einen Drehzapfen 17 trägt, an welchem das Zahnrad 15 derart sitzt, daß es stets mit den Zähnen des Zahnrades i i bei der Ausschwingung des Hebelarmes in Eingriff bleibt. Um das Zahnrad 14 mit dem Zahnrad 13 zu verbinden und damit das Zahnrad 15 stets in Eingriff mit dem Zahnrad 14 bleibt, ist das Zahnrad 14 an einem Lagerzapfen angeordnet, der mittels der Arme i9 und 2o mit dem- Lagerzapfen 17 bzw. der Antriebswelle: io drehbar verbunden ist, so daß die Ar m>e.': sich unabhängig voneinander um den Lage@Z#zapfen 18 verdrehen können. Die Zahnräder:; 14 und 15! können in dieser Weise mit Bezug auf die »in einem unveränderlichen Abstand bleibenden Wellen io und i2 ausgeschwungen werden, ohne daß sie dabei außer Eingriff miteinander oder mit den Zahnrädern 13 bzw. i r geraten.
  • Um nun die Schwingbewegung der Zahnräder 14 und 15 genau zu überwachen, ist an dem äußersten Ende des Schwinghebels 16 eine Rolle 21 angeordnet, welche mit dem Umfang einer Hubnocke 22 in Eingriff steht, die an der ununterbrochen sich drehenden Antriebswelle io befestigt ist. Die Gestalt dieser. Hubnocke bestimmt nun die Größe der Ausschwingurig des Schwinghebels 16. Die Hubnocke ist nun beinahe vollständig kreisrund, jedoch wird vorzugsweise ein dünner sichelförmiger Teil 2-3 an der Verzögerungsseite der Hubnocke angeordnet, um die. Zahnräder sicher, im Eingriff miteinander zu halten, so daß irgend ein toter Gang. verhütet wird. Auch wird durch diesen sichelförmigen Teil 23 gewährleistet, daß keine Rückwärtsdrehung des getriebenen Zahnrades i i während des normalen Betriebes auftreten kann.
  • Um nun die Rolle 2i in Berührung mit der Hubnocke 22 zu halten, kann man eine Feder 24 verwenden, welche mit einem Ende an dem Hebel 16 oder dem Lagerzapfen 17 befestigt ist, während das andere Ende an irgendeinem Teil des Maschinengestelles o. dgl. angeordnet ist, von welchem die Antriebsvorrichtung getragen wird. Man kann ferner die einfache Hubnocke 22 auch durch eine rahmenförmige Hubnocke oder Kulisse ersetzen, so d'aß dann die Anordnung einer Feder 24 .nicht notwendig ist.
  • Die Wirkungsweise der Antriebsvorrichtung der Erfindung ist, .wie wohl ohne weiteres verständlich ist, folgende: Bei der ununterbrochenen Drehung der Antriebswelle io wird durch das an ihr befestigte Zahnrad 13 das Zahnrad 14 gedreht, und es wird auch das Zahnrad 15 und damit das Zahnrad i i ä.ngetrieben. Bei der Drehung der Hubnocke 22 wird nun eine Ausschwingung des Hebels 16 vorgenommen, und zwar wird der Hebel von der in der Abb. i dargestellten Lage in eine untere Lage geschwungen, wie sie in Abb: 3 gezeigt ist. Diese Ausschwingung des Hebels hat eine gleichartige Ausschwingung der Zahnräder 14 und 15 mit Bezug auf das Zahnrad 13 und das Zahnrad i i zur Folge. Wird der Hebel 16 nach abwärts geschwungen, dann wälzt sich das Zahnrad 15 an dem atTznfang des Zahnrades i i ab, ohne eine Dre-@N@ig des letzteren herbeizuführen. Wenn Bier der Hebel 16 durch die Hubnocke 22 'nach aufwärts geschwungen wird, dann wird durch das beschriebene Zwischengetriebe das Zahnrad i i einen Teil einer vollständigen Umdrahung verdreht. Dadurch, daß die Hubnocke nach- beiden Richtungen hin zwischen ihren höchsten und niedrigsten Punkten allmählich ansteigt und absteigt, wird eine allmähliche Beschleunigung und Verzögerung der Bewegungen erreicht, die zwischen den Wellen 1o. und i2 stattfinden; und die Folge ist, daß das Zahnrad i i und die Welle i 2 nicht plötzlich in Bewegung gesetzt oder plötzlich angehalten werden, sondern diese Teile werden sanft und ununterbrochen mit allmählich ansteigender, dann allmählich abnehmender Geschwindigkeit gedreht, wobei eine Ruheperiode vorhanden ist, welche natürlich von der Form und Größe der Hubnocke 22 abhängig ist. Diese Ruheperiode kann, wenn gewünscht, einDrittel oder ein Halb der Umdrehung .der Antriebswelle ip betragen. Diese Arbeitsweise der Antriebsvorrichtung der Erfindung ist besonders wünschenswert für Maschinen, welche über intermittierend bewegliche Teile verfügen, in welchen eine längere Ruhepause zwischen j e zwei aufeinanderfolgenden Bewegungen, notwendig ist. Die Größe der Ruhepause und die Größe der Bewegungen des Antriebsrades können durch Veränderung der Größe der Zahnräder, welche den Antrieb besorgen, als auch durch Veränderung der Größe und Gestalt der Hubnocke 22 bestimmt werden.

Claims (1)

  1. _ PATENTANSPRUCH: Zahnradgetriebe zur Umsetzung einer Drehung mit gleichförmiger Geschwindigkeit in eine solche mit ungleichförmiger Geschwindigkeit, bei dem eine auf der Antriebswelle sitzende Kurvenscheibe einige zwischen treibender und Antriebswelle eingeschaltete Zahnräder durch einen schwingbar gelagerten Hebel verstellt, dadurch gekennzeichnet, daß sämtliche Zahnräder (13, 14, 15,- 11) des Getriebezug,,2s auf den Gelenkzapfen eines Kurbelviereckes (2o, i9, 16) drehbar angeordnet sind, dessen um die abtreibende Welle (i2) schwingbares Glied den von der Kurvenscheibe (22) betätigten Hebel (16) bildet.
DESCH105207D 1934-09-19 1934-09-20 Zahnradgetriebe zur Umsetzung einer Drehung mit gleichfoermiger Geschwindigkeit in eine solche mit ungleichfoermiger Geschwindigkeit Expired DE637574C (de)

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