DE1007389B - Mit Anodenbatterie betriebener Empfaenger - Google Patents

Mit Anodenbatterie betriebener Empfaenger

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DE1007389B
DE1007389B DET7946A DET0007946A DE1007389B DE 1007389 B DE1007389 B DE 1007389B DE T7946 A DET7946 A DE T7946A DE T0007946 A DET0007946 A DE T0007946A DE 1007389 B DE1007389 B DE 1007389B
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Germany
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anode battery
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anode
battery
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DET7946A
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English (en)
Inventor
Friedrich Kreienfeld
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Telefunken AG
Original Assignee
Telefunken AG
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04BTRANSMISSION
    • H04B1/00Details of transmission systems, not covered by a single one of groups H04B3/00 - H04B13/00; Details of transmission systems not characterised by the medium used for transmission
    • H04B1/06Receivers
    • H04B1/16Circuits
    • H04B1/1607Supply circuits
    • H04B1/1623Supply circuits using tubes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Photovoltaic Devices (AREA)

Description

DEUTSCHES
Die Erfindung bezieht sich auf Empfänger, insbesondere Rundfunkempfänger, deren Anodenspannung aus einer Anodenbatterie entnommen wird. Solche Empfänger werden meist als Kofferempfänger ausgebildet. Anodenbatterien haben die Eigenschaft, daß ihre Spannung im Laufe ihrer Lebensdauer beträchtlich abnimmt. Man muß deshalb damit rechnen, daß sie auch noch nach einem beträchtlichen Absinken der Spannung benutzt werden. So ist es z. B. möglich, eine Anodenbatterie mit einer Nennspannung von 90 V auch noch nach dem Absinken auf 60 V zu benutzen. Dann besteht jedoch der Nachteil, daß die Empfindlichkeit des Empfängers wesentlich geringer ist und deshalb nur noch der Ortssender oder einige wenige andere starke Sender empfangen werden können. Es wäre theoretisch ohne einen großen Aufwand an Röhren möglich, die Verstärkung des Empfängers von vornherein so groß zu bemessen, daß auch bei abgesunkener Anodenspannung noch eine genügende Empfindlichkeit vorhanden ist. Praktisch ist dies jedoch ohne größeren Aufwand nicht durchführbar, weil bei stärkerer Ausnutzung der Verstärkung der Röhren eine Schwingneigung auftreten würde.
Es ist bekannt, in Empfängern mit Anodenbatterie auch bei abgesunkener Spannung der Anodenbatterie noch eine genügend große Empfindlichkeit in folgender Weise zu erzielen. Die Verstärkung des Empfängers wird ohne Rücksicht auf eine Schwingneigung bei neuer Anodenbatterie so groß bemessen, daß der Empfänger bei abgesunkener Spannung der Anodenbatterie noch eine genügend große Empfindlichkeit hat. Die dann bei neuer Anodenbatterie zu große Verstärkung der Spannungsverstärkerröhren wird durch ein Regelmittel, das selbsttätig in Abhängigkeit von der Spannung der Anodenbatterie arbeitet, bis zur Beseitigung einer Schwingneigung (oder eines störenden Rauschens) herabgesetzt, ohne die Verstärkung und Leistung der Endröhre zu beeinflussen. Das Regelmittel ist jedoch bei abgesunkener Spannung der Anodenbatterie nicht mehr oder wenigstens viel weniger wirksam. Es besteht aus einem Spannungsteiler, der parallel zur Anodenbatterie liegt und aus einem Ohmschen Widerstand und einem stromabhängigen Widerstand, dessen Widerstandswert bei kleinerem Strom ebenfalls abnimmt, zusammengesetzt ist. Von einem parallel zu diesem stromabhängigen Widerstand parallel geschalteten Ohmschen Spannungsteiler wird die negative Gittervorspannung der Spannungsverstärkerröhren abgenommen, während die Gittervorspannung der Endröhre von einem Ohmschen Widerstand entnommen wird, der von den Anodenströmen aller Röhren durchflossen wird. Bei abgesunkener Spannung der Anodenbatterie von 90 V auf 60 V ist der Widerstandswert des stromabhängigen
Mit Anodenbatterie betriebener
Empfänger
Anmelder:
Telefunken G. m. b. H., Berlin NW 87,
Sickingenstr. 71
Friedrich Kreienfeldf, Hannover-Ricklingen,
ist als Erfinder genannt worden
Widerstandes so weit abgesunken, daß die Spannung an ihm vom 40 V auf 34 V und dementsprechend die negative Gittervorspannung der Spannungsverstärkerröhren von 2 V auf 0,5 V gefallen ist.
Diese bekannte Schaltung benötigt mehrere Widerstände und hat auch noch den Nachteil, daß die Anodenbatterie durch den erwähnten Spannungsteiler zusätzlich belastet wird. Macht man diese Belastung klein, so wird die Anordnung wegen des durch den stromabhängigen Widerstand fließenden schwächeren Stromes weniger wirksam, so daß dann der Aufwand an Widerständen nicht mehr gerechtfertigt ist.
Die Erfindung vereinfacht die bekannte Schaltung in folgender Weise. Erfindungsgemäß dient als Regelmittel ein in die gemeinsame Zuleitung zu den Anoden und Schirmgittern mehrerer Spannungsverstärkerröhren eingeschalteter, derart bemessener, stromabhängiger Widerstand, dessen Widerstandswert bei kleinerem Strom ebenfalls kleiner wird, daß zwar bei neuer Anodenbatterie die zu große Verstärkung bis zur Beseitigung einer Schwingneigung oder eines störenden Rauschens herabgesetzt ist, jedoch beim Verbrauch der Anodenbatterie nur wenig abnimmt.
Obwohl es zur Steuerung der Verstärkung genügen würde, den stromabhängigen Widerstand in die Zuleitung zu den Schirmgittern zu legen, werden bei der erfindungsgemäßen Schaltung auch die Anodenströme über diesen Widerstand geleitet, um eine starke Abnahme des Widerstandswertes bei absinkender Spannung der Anodenbatterie zu erhalten. Auf diese Weise wird eine gute Wirkung trotz der Einfachheit der Schaltung erzielt.
Es ist bekannt, zur Konstanthaltung des Anodenstromes einer Endröhre in die Schirmgitterzuleitung
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dieser Röhre einen temperaturabhängigen Widerstand einzuschalten. Auf diese Weise soll bei der Speisung der Endröhre aus einer Stromquelle mit stark schwankender Spannung der Anodenstrom in engen Grenzen gehalten und dadurch eine optimale Ausnutzung der Endröhre erzielt werden. Der Erfindung liegt jedoch die andersartige Aufgabe der Erzielung einer möglichst konstanten Empfindlichkeit eines batteriebetriebenen Empfängers trotz Verbrauchs der Anodenbatterie vor. Auch die Lösung dieser Aufgabe ist eine andere, weil der Anodenstrom der Endröhre nicht konstant gehalten wird.
Es ist auch bekannt, die Schirmgitterspannung der Endröhre oder mehrerer Röhren aus dem Heizstromkreis zu entnehmen, dessen Strom durch einen Eisenwasserstoffwiderstand konstant gehalten wird. Diese Schaltung ist für einen Batterieempfänger wegen des Energiebedarfs für den Eisenwasserstoffwiderstand nicht brauchbar.
Die Abbildung zeigt schematisch ein Ausführungsbeispiel der Erfindung. Es sind folgende Röhren dargestellt: Vorröhre V, Misc'hröhre M, Zwischenfrequenzröhre Z, Empfangsgleichrichter G, Niederfrequenzvorröhre ΛΓ und Endröhre L. Im gemeinsamen Anoden- und Schirmgitterkreis der für die Spannungsverstärkung hauptsächlich maßgebenden Röhren V, M, Z und N liegt ein Widerstand W mit positivem Temperaturkoeffizienten. Ist die Anodenbatterie A noch neu, so verursachen die entsprechend höheren Anoden- und Schirmgitterströme einen verhältnismäßig großen Spannungsabfall, so daß die genannten Röhren mit einer Anoden- und Schirmgitterspannung arbeiten, die ungefähr so niedrig wie bei nahezu verbrauchter Anodenbatterie ist. Sinkt die Spannung der Anodenbatterie ab, so sind auch die Anoden- und Schirmgitterströme kleiner, so daß der Spannungsabfall an dem Widerstand W entsprechend kleiner ist. Eine geringe Änderung der Anoden- und Schirmgitterspannungen muß in Kauf genommen werden, da sich nur bei einer solchen Änderung auch die Ströme ändern, die die beabsichtigte Regelwirkung herbeiführen.
Im allgemeinen wird es vorteilhaft sein, den Strom der Endröhre nicht über den Widerstand W fließen zu lassen, weil die Endröhre wenig zur Spannungsver-Stärkung beiträgt. Man hat dann den Vorteil, daß die Aussteuerbarkeit der Endröhre und damit die Wiedergabegüte wenigstens bei neuer Anodenbatterie ausgenutzt werden kann.
Da der Anodenstrom und damit die Verstärkung hauptsächlich von der Schirmgitterspannung und weniger von der Anodenspannung abhängt, ist es notwendig, den Widerstand W in die Schirmgitterzuleitungen zu legen. Da jedoch die Steuerwirkung der Schirmgitterströme allein auf den Widerstand W nicht ausreicht, ist es erforderlich, auch die Anodenströme über den Widerstand W zu führen. Die Steuerung der Verstärkung geschieht also hauptsächlich mittels der Schirmgitterspannung, während die Steuerung des Widerstandswertes hauptsächlich mittels des Anodenstromes erfolgt.
Der Empfänger kann sonst in beliebiger Weise aufgebaut sein, z. B. kann er in an sich bekannter Weise zusätzlich einen Netzanschlußteil enthalten, auf den wahlweise umgeschaltet werden kann. In diesem Fall kann der Widerstand W in Betrieb bleiben oder abgeschaltet werden.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Mit Anodenbatterie betriebener Empfänger, dessen Verstärkung so groß bemessen ist, daß er bei abgesunkener Spannung der Anodenbatterie noch eine genügende Empfindlichkeit hat, und bei dem ein selbsttätig in Abhängigkeit von der Spannung der Anodenbatterie arbeitendes Regelmittel angewendet ist, welches die bei neuer Anodenbatterie wegen der angegebenen Bemessung zu große Verstärkung der Spannungsverstärkerröhren bis zur Beseitigung einer Schwingneigung oder eines störenden Rauschens herabsetzt, ohne die Verstärkung und Leistung der Endröhre zu beeinflussen, jedoch bei abgesunkener Spannung der Anodenbatterie nicht mehr oder wenigstens viel weniger wirksam ist, insbesondere Kofferempfänger, dadurch gekennzeichnet, daß das Regelmittel aus einem in die gemeinsame Zuleitung zu den Anoden und Schirmgittern mehrerer Spannungsverstärkerröhren eingeschalteten, derart bemessenen, stromabhängigen Widerstand (W) besteht, dessen Widerstandswert bei kleinerem Strom ebenfalls kleiner wird, daß zwar bei neuer Anodenbatterie die zu große Verstärkung bis zur Beseitigung einer Schwingneigung oder eines störenden Rauschens herabgesetzt ist, jedoch beim Verbrauch der Anodenbatterie nur wenig abnimmt.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 592 346, 860 507; USA.-Patentschrift Nr. 2432033; Funk 1942, S. 125, 126.
    Hierzu! Blatt Zeichnungen
    © 709 507ß1O 4.57
DET7946A 1953-06-08 1953-06-08 Mit Anodenbatterie betriebener Empfaenger Pending DE1007389B (de)

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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE592346C (de) * 1934-02-05 Radio Roehren Lab Dr Nickel G Schaltanordnung zum Beheizen mehrerer Gluehkathodenroehren aus Batterien
US2432033A (en) * 1944-10-04 1947-12-02 Colonial Radio Corp Compensation for battery voltage changes in radio receivers
DE860507C (de) * 1949-05-20 1952-12-22 Mix & Genest Ag Schaltungsanordnung zur Regelung der Speisespannungen von Roehrenschaltungen

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