DE100358C - - Google Patents

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DE100358C
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H9/00Details of switching devices, not covered by groups H01H1/00 - H01H7/00
    • H01H9/30Means for extinguishing or preventing arc between current-carrying parts
    • H01H9/44Means for extinguishing or preventing arc between current-carrying parts using blow-out magnet

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  • Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der auf der Zeichnung dargestellte Schalter für elektrische Eisenbahnwagen dient in üblicher Weise zur Regelung der Stromstärke für den Wagenmotor. Bei den bekannten Schaltern dieser Art entstehen bei jedesmaliger Unterbrechung des Stromes zwischen den Schleiffedern und der Schalttrommel Funken, welche die Berührungsstellen um so mehr angreifen, je gröfser die Stromstärke ist. Zur Vermeidung dieses Uebelstandes hat man Elektromagnete mit einem oder beiden Polen nahe der Unterbrechungsstelle angeordnet, doch ist dieses an sich brauchbare Mittel wenig zweckmäfsig, weil sich die Zahl der Einzeltheile des Schalters bedeutend vermehrt und dadurch der Schalter theurer und schwerer wird.
Der Schalter nach der vorliegenden Erfindung besitzt solche besonderen Elektromagnete oder Polstücke nicht, sondern verwendet die Schalttrommel selbst als Kern für den Elektromagneten. Zu diesem Zwecke werden eine oder mehrere Spulen in den Stromkreis eingeschaltet und so angeordnet, däfs ihre Kraftlinien durch die Trommel gehen und dafs der an den Schleiffedern befindliche Theil der Trommel stets einen Pol des Elektromagneten bildet.
Fig. ι der Zeichnung zeigt einen Querschnitt, Fig. 2 eine Ansicht des Schalters.
In dem Gehäuse A ist die Schalttrommel B zur Regelung der Stromstärke auf der senkrechten Welle C aufgesetzt. Sie wird in bekannter Weise mittelst eines aufserhalb des Gehäuses befindlichen, nicht dargestellten Handhebels gedreht. Die Magnetisirungsspule D ruht auf dem Holzlager E. Aufser der einen Spule D kann man noch eine zweite gleichartige Spule symmetrisch zur ersten auf der anderen Seite der Trommel anordnen. Die gestrichelten Linien in Fig. 1 zeigen den Verlauf der magnetischen Kraftlinien an, die senkrechte gestrichelte Linie in Fig. 2 ist die des einen Magnetpols der Trommel.
Wenn die Trommel gedreht wird, so wandern auch die Pole auf der Trommel, behalten jedoch immer ihre relative Lage zum Schalter bei, also auch zu den festen Schleiffedern G, die an der Trommel liegen. Auf diese Weise werden Funken oder Lichtbogen, die sich sonst bilden, wenn die Trommel gedreht wird, schnell ausgeblasen.
Will man einen nichtmagnetischen Stoff beim Aufbau der Trommel verwenden, so kann dieselbe Wirkung des Ausblasens der Funken durch einige weitere Windungen von Draht auf den Spulen erreicht werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Trommelschalter mit elektromagnetischer Funkenlöschung, dadurch gekennzeichnet, dafs eine oder mehrere Spulen (D) derart zur Trommel (B) angeordnet werden, dafs die von der Spule (D) erzeugten Kraftlinien durch die Trommel (B) als Magnetkern hindurchgehen und an der Berührungsstelle zwischen Schleiffedern (G) und Trommel (B) austreten.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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