DE34336C - Neuerungen an elektrischen Lampen - Google Patents

Neuerungen an elektrischen Lampen

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DE34336C
DE34336C DENDAT34336D DE34336DA DE34336C DE 34336 C DE34336 C DE 34336C DE NDAT34336 D DENDAT34336 D DE NDAT34336D DE 34336D A DE34336D A DE 34336DA DE 34336 C DE34336 C DE 34336C
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Germany
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electromagnets
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Expired - Lifetime
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DENDAT34336D
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English (en)
Original Assignee
BÜSS, SOMBART & CO. in Magdeburg-Friedrichsstadt
Publication of DE34336C publication Critical patent/DE34336C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B31/00Electric arc lamps
    • H05B31/0057Accessories for arc lamps
    • H05B31/006Electromagnets or armatures; Arc blowing electromagnets

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Magnetic Treatment Devices (AREA)

Description

KAISERlitTifES'
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21: Elektrische Apparate.
BUSS, SOMBART & CO. in MAGDEBURG. Neuerungen an elektrischen Lampen.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 22. April 1884 ab.
Die nachstehend beschriebene Lampe gehört zur Kategorie derjenigen, bei welchen die Bildung des Lichtbogens sowie die Zuführung der Kohle durch die gegenseitige Einwirkung von feststehenden und beweglichen Elektromagneten bewirkt wird.
In den Fig. 1 bis 4 der beiliegenden Zeichnung stellen A und A1 die feststehenden und B und B1 die beweglichen Elektromagnete dar. Letztere sind auf dem Drehzapfen des das Uhrwerk tragenden Rahmens C befestigt. A und B liegen im Hauptstromkreise und A1 und B1 im Nebenschlufs zum Lichtbogen. Die Bewickelung der Elektromagnete ist eine derartige, dafs bei jedem Magnetpaare entgegengesetzte Pole einander gegenüberstehen.
Die Eisenkerne der feststehenden Elektromagnete besitzen seitliche Zapfen α α1 α1 und a3, Fig. ι und 4, welche links und rechts der Mittellinie b-b, Fig. 4, angeordnet sind. Dagegen sind die Kerne der beweglichen Elektromagnete so gestaltet, dafs sie an dem einen Ende einen Kopfe und an dem anderen einen nach einer bestimmten Curve gekrümmten Schnabel d darstellen. Letzterer bewegt sich innerhalb der unteren Zapfen a1 bezw. λ3, während der Kopf c den oberen Zapfen a bezw. a2 gegenübersteht, Fig. 3 und 4.
Durch diese Anordnung und Gestaltung der Eisenkerne der Elektromagnete ordnen sich die Magnetkraftlinien beim Durchgang des Stromes durch die Elektromagnetwindungen in der Weise, dafs sie zwischen den Polen ca und c α2 tangential und zwischen denen von d a1 und d a3 normal zur Bewegungsrichtung der beweglichen Elektromagnete liegen.
In Beziehung auf die Kraftäufserung treten die tangentialen Kraftlinien als wirksames, die normalen dagegen als hemmendes oder zögerndes Mittel auf, weil die ersteren das Bestreben haben, die beweglichen Elektromagnete plötzlich und stofsweise zu drehen, während die letzteren dahin wirken, die Magnete in ihrer einmal eingenommenen Stellung zu erhalten bezw, bei der Bewegung der Magnete als Dämpfer aufzutreten. Eine Drehung der Magnete in der einen oder anderen Richtung, je nach den Widerstandsverhältnissen, mufs immer erfolgen, weil die Wirkung der tangentialen Kraftlinien diejenige der normalen überwindet.
Das im Hauptstromkreise liegende Elektromagnetpaar A und B bewirkt die Bildung des Lichtbogens und das im Nebenschlufs zu letzterem liegende Magnetpaar A1 und B1 das Reguliren der Lampe bezw. die Zuführung der oberen Kohle.
Die beiden Elektromagnetpaare können durch ein einziges ersetzt werden, indem der feststehende sowohl wie der bewegliche Elektromagnet mit dünnem und dickem Draht bewickelt werden.
Die Bewickelung derselben mufs selbstverständlich so ausgeführt werden, dafs der bewegliche Elektromagnet bei der Bildung des Lichtbogens nach der einen und beim Reguliren der Lampe nach der anderen Richtung gedreht wird.
Um eine stärkere Dämpfung beider Magnete gegen einander zu erzielen, als sie bei dem in
Fig. 4 beschriebenen Elektromagnet stattfindet, sind die beiden Enden des beweglichen Magnetes B1 mit Polschuhen d d versehen, welche nach einer ganz bestimmten Curve gekrümmt sind und welche in Fig. 5 in der Vorderansicht, Fig. 6 in der Seitenansicht und Fig. 7 im Grundrifs, geschnitten durch A-B, zu erkennen ist.
Ebenso kann auch der feststehende Elektromagnet A1 mit derartig gekrümmten Polschuhen versehen werden, wie Fig. 8 zeigt. Die Dämpfung beider Magnete gegen einander wird dadurch noch stärker und gleichzeitig können beide Magnete um einen noch gröfseren Winkel gegen einander verdreht werden.
Die Bewickelung der Elektromagnete wird in derselben Weise ausgeführt, wie oben beschrieben.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Bei elektrischen Bogenlampen, deren Lichtbogenregulirung durch die gegenseitige Einwirkung von feststehenden und beweglichen Elektromagneten erfolgt, den einen . etwas längeren der beiden Elektromagnete mit Polschuhen zu versehen, welche seitliche Vorsprünge (d1 und asj besitzen, den anderen etwas kürzeren hingegen mit Polschuhen zu versehen, von denen einer (c) eckig oder rundlich sein kann, der andere (d) aber schnabelartig geformt und gekrümmt sein mufs, um zu bewirken, dafs an dem einen Ende der Elektromagnete tangentiale, die Drehung bewirkende Kräfte und an dem anderen Ende derselben normale, auf Hemmung der Drehbewegung, hinwirkende Kräfte entstehen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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