CH97459A - Verfahren zur Herstellung von Gehäusen für Uhren und dergleichen mit gepresstem Auflagerring. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Gehäusen für Uhren und dergleichen mit gepresstem Auflagerring.Info
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Description
Verfahren zur Herstellung von Gehäusen für Uhren und dergleichen mit bepresstem Auflagerring. Vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung von Gehäusen für Uhren und dergleichen mit gepresstem Auflagerring.
Bei der Herstellung von Gehäusen für Uhren und dergleichen ist es bekannt, durch innen und aussen wirkende Walzen, welche sich während ihrer Drehung gegenseitig lang sam nähern, den einwärts gebogenen obern Rand des Gehäuses in die von beiden Walzen begrenzte Form zu pressen und dabei den massiven Auflagerring herzustellen.
Dieses Verfahren bewährte sich jedoch nicht, da insbesondere bei dünnem Blech der umgebogene Rand den Beanspruchungen nicht standhielt und federte, so dass ein Zusammen pressen des Randes erfolgte, ohne den ge- -,v#,ünscllten massiven Auflagerring zu erlial- ten, so dass die Ware vollständig unbrauch bar war. Aber auch bei stärkerem Blech konnte keine brauchbare Ware erzielt wer den, weil ein Ausweichen des umgebogenen Blechrandes auch bei geeignetem Material nicht züx vermeiden war.
Demgegenüber besteht das neue Verfahren der Erfindung gemäss darin, dass aus dem Boden des schalenförmig vorgearbeiteten Ge häuses nacheinander eine Kreisrinne heraus gepresst, die seitliche Gehäusewand nach der offenen Seite hin einwärts geneigt, der Boden innerhalb eines von der Kreisrinne nach ein wärts vorstehenden Randes herausgestanzt, der Gehäuserand in die gewünschte Form und gleichzeitig die Rinne des Gehäusebodens durch seitliches Zusammendrücken zu einem Auflagerring gewalzt wird.
Es ist das beschriebene Verfahren ein facher als das erwähnte und für jedes, auch das dünnste, Blech ohne Rücksicht auf seine Struktur zur Herstellung von Gehäusen ge eignet, was insbesondere bei Edelmetallblech von erheblichem Vorteil ist.
Auf der Zeichnung ist in Fig. 1 bis 7 das Verfahren in seinen einzelnen Phasen beispielsweise dargestellt; Fig. 8 und 9 zei gen zwei Walzeisenpaare, die bei der Aus übung des Verfahrens zur Anwendung ge langen, Zunächst wird in bekannter Weise durch Pressen, Prägen und dergleichen aus einer kreisrunden Blechplatte a (Fig. 1) das Ge häuse b (Fig. 2) hergestellt. Alsdann wird das Gehäuse b mit einer aus dem Boden ge pressten Kreisrinne i (Fig. 3) versehen, die den späteren massiven Auflagerring i" ergibt.
Nach Anbringung der Rinne i wird die Seitenwandung d des Gehäuses c nach oben, das heisst nach der offenen Seite hin einwärts geneigt (Fig. 4). Hierauf wird der mittlere Teil des Bodens d' ausgestanzt, so dass inner halb der Rinne i. ein Rand i' verbleibt (Fig. <B>5).</B> Darnach wird das Gehäuse in eine profi lierte Vertiefung eines Dornes eingesetzt, der an seinem vordern Endteil zweiteilig ist und vom hintern Teil abgenommen werden kann.
Durch<I>zwei</I> Walzen<I>na</I> und na ;=erden alsdann die Flächen (Abstufungen)<I>m',</I> J, sowie die Wölbung t., gebildet (Fig. 6). Hierauf wird das Gehäuse abgenommen und zur endgülti gen Formgebung auf einen ebenfalls vorn zweiteiligen Dorn lt (Fig. 9) gesteckt. Die Fertigstellung erfolgt nun durch die Wal zen o, p. Der Rand i' greift hierbei in die Nute p\ der Walze p ein. Durch Zusammen pressen der Rinne i wird dieselbe zu einem massiven Ring i\.
Gleichzeitig werden die Flächen o', i' angepresst, so dass das Gehäuse die endgültige Form hat (Fig. 7). Gegebenen falls kann das Bearbeiten des Gehäuses auf dem Dorn r (Fig. 8) ganz in Wegfall kom men und das Gehäuse nach Fig. 5 auf den Dorn lt (Fig. 9) aufgespannt werden, da so wohl im letzteren, als auch in der Walze _p die anzupressenden Flächen (Abstufungen)
na' enthalten sind und gleichzeitig beim Zusammenpressen der Rinne i zum massiven luflagerring i" und Anpressen der Flächen <I>o', i'</I> die Flächen )n,', na' mit angepresst werden .können.
Claims (1)
- PATEN TANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von Gehäusen für Uhren und dergleichen, mit gepresstem lluflagerring, dadurch gekennzeichnet, da.ss ssus dem Boden des schalenförmig vorgearbei teten Gehäuses nacheinander eine Kreisrinne lierausgepresst, die seitliche Gehäusewand nach der offenen Seite hin einwärts geneigt, dE-r Boden innerhalb eines von der Kreisrinne nach einwärts vorstehenden Randes heraus gestanzt,der Gehäuserand in die gewünschte Form und gleichzeitig die Rinne des Ge häusebodens durch seitliches Zusammen drücken zu einem Auflagerring gewalzt wird. UNTERANSPRUCH: Verfahren naeli Patentanspruch, dadurch gelzennzeiehnet, dass auf den beiden Seiten des Gehäuses zu bildende Abstufungen, die Ausrundung der Seitenwandung des Gehäuses und das Zusammenpressen- der Rinne zur Bildung des Auflagerringes in zwei getrenn ten Arbeitsstufen mittelst profilierter Wal zen und eines zur Aufnahme des Gehäuses mit profilierter Vertiefung versehenen Dornes gebildet werden.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE97459X | 1920-09-23 |
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| Publication Number | Publication Date |
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| CH97459A true CH97459A (de) | 1923-01-16 |
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ID=5646300
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH97459D CH97459A (de) | 1920-09-23 | 1921-09-13 | Verfahren zur Herstellung von Gehäusen für Uhren und dergleichen mit gepresstem Auflagerring. |
Country Status (1)
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|---|---|
| CH (1) | CH97459A (de) |
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1921
- 1921-09-13 CH CH97459D patent/CH97459A/de unknown
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