DE615287C - Verfahren zur Herstellung von Reissverschlussschiebern - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Reissverschlussschiebern

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DE615287C
DE615287C DEW90396D DEW0090396D DE615287C DE 615287 C DE615287 C DE 615287C DE W90396 D DEW90396 D DE W90396D DE W0090396 D DEW0090396 D DE W0090396D DE 615287 C DE615287 C DE 615287C
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cheeks
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D53/00Making other particular articles
    • B21D53/46Making other particular articles haberdashery, e.g. buckles, combs; pronged fasteners, e.g. staples
    • B21D53/50Making other particular articles haberdashery, e.g. buckles, combs; pronged fasteners, e.g. staples metal slide-fastener parts
    • B21D53/54Making other particular articles haberdashery, e.g. buckles, combs; pronged fasteners, e.g. staples metal slide-fastener parts slides

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Forging (AREA)

Description

Man hat schon vorgeschlagen, Reißverschlußschieber durch Warmpressen eines Rohlings im in einer Ebene auseinandergeklappten Zustande und darauf folgendes Biegen in die U-Form herzustellen. An die Starrheit solcher Reißverschlußschieber unter den beim Öffnen und Schließen auftretenden Beanspruchungen werden bei Berücksichtigung der geringen Größe des Schiebers ganz besondere Anforderutigen gestellt. Die nach den bekannten Preßverfahren hergestellten Schieber genügen diesen an die Starrheit zu stellenden Anforderungen nicht in ausreichendem Maße. Um diese zu erfüllen, hat man bei anders hergestellten Reißverschlußschiebern schon ein Schieberherz und ein besonderes dieses mit den Wangen verbindendes Niet vorgesehen.
Das Wesen der Erfindung, die durch
Warmpressen einen Reißverschlußschieber genügender Starrheit schaffen soll, besteht darin, daß bei der Pressung nicht nur in bekannter Weise die Schieberwangen, die Wangenstege und die die Schieberwangen verbindende Brücke geformt, sondern gleichzeitig auch das Schieberherz und gegebenenfalls auf der Stirnfläche des letzteren das Verbindungsniet derart ausgepreßt werden, daß beim Biegen des Preßstücks in die U-Form die nach der Oberwange zu gelegene Ober- und Unterkante des Schieberherzes als Biegekante für die auf die Unterwange niederzubiegende Oberwange des Schiebers dient und das etwa auf dem Schieberherz sitzende Verbindungsniet beim Umbiegen um die Oberkante in das in der Oberwange hergestellte Nietloch tritt.
In der Zeichnung ist das Herstellungsverfahren für den neuen Schieber und der fertige Schieber beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt:
Abb. ι im Längsschnitt das Gesenk mit dem auf den Gesenkunterteil aufgelegten Rohling,
Abb. 2 zeigt das gepreßte Werkstück,
Abb. 3 veranschaulicht, wie dieses Werkstück durch einfaches Biegen der Oberwange gegen die Unterwange allmählich in die in Abb. 4 dargestellte Form des fertigen Schiebers übergeführt wird.
Gemäß Abb. 1 wird zur Herstellung des Schiebers ein dickes Metallstück, z. B. ein Rundmessin/gstücki, welches vorher genügend hoch erhitzt worden ist, auf das Untergesenk 2 aufgelegt und durch das Obergesenk in die in Abb. 2 dargestellte Form in einem Preßgang übergeführt. Das Untergesenk 2 kann z. B. Aussparungen 3 für Nocken auf der Unterseite der einen Wange des Schiebers aufweisen, an denen dann die Zugöse oder ein ähnliches Zugglied des Schiebers angehängt werden kann. Ferner kann das Untergesenk eine flache Aussparung 4 aufweisen, um der Gegenwange des Schiebers auf ihrer Unterfläche eine Verstärkung für den Durchtritt des Nietes zu geben. Diese flache Vertiefung kann in der
Mitte auch eine Ausbuchtung 5 aufweisen, welche dann als Aussparung (Versenkung) im Schieber erscheint und welche zur Aufnahme des Nietkopfes, der die Schieberwangen verbindet, dient. Das Obergesenk weist eine Aussparung 6 entsprechend der Wandstärke der Schieberwangen auf, dann daran sich anschließend tiefergehende Rillen 7 und 8 für die Stege auf den Schieberwangen, weiterhin hieran sich anschließend eine herzförmige Vertiefung 9 für das sogenannte Schieberherz und hierüber eine weitere zapfenförmige Vertiefung zur gleichzeitigen Bildung des Nietschaftes, der die Schieberwangen verbindet.
Das gepreßte Werkstück (Abb. 2) besitzt die Oberwange 11 mit den die Schieberkanäle begrenzenden Stegen 12 und 13 und der Verbindungsbrücke 14 zur Unterwange 15, die der Oberwange 11 formgleich ist und wie diese Stege 16 und 17 aufweist. Auf der ITnterwange 15 befindet sich das Herz 18 mit dem aus diesem vorspringenden Nietschaft 19. Auf der Unterseite der Oberwange 11 sind die Verstärkung 20 entsprechend der Gesenkvertiefung 4 und auf der Unterwange 15 die nockenartigen Ansätze 21 zur Befestigung des Zuggliedes am Schieber ersichtlich. Wie aus Abb. 3 hervorgeht, wird das durch Heißpressung im Gesenk gebildete Werkstück durch Biegen in die fertige Schieberform übergeführt, wobei unter Umständen zur genauen Deckungslage von Oberwange und Unterwange an der Brücke 14 der Oberwange auch noch ein Nocken vorgesehen sein kann, der in die hintere Stirnfläche des Herzes 18 bei der 3£ Unibiegung eintritt.
Der fertige Schieber ist in Abb. 4 dargestellt, aus der auch ersichtlich ist, wie die beiden Schieberwangen durch das Herz in festem Abstand voneinander gehalten werden, 4« wobei der in ein nachträglich hergestelltes Loch der Oberwange eintretende Nietschaft die Verbindung sichert.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Verfahren zur Herstellung von Reißverschlußschiebern durch Warmpressen im in eine Ebene auseinandergeklappten Zustande und darauf folgendes Biegen in die 5c U-Form, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Pressung nicht nur in bekannter Weise die Schieberwangen, die Wangenstege und die die Schieberwangen verbindende Brücke geformt, sondern gleichzeitig auch das Schieberherz und gegebenenfalls auf der Stirnfläche des letzteren das Verbindungsniet derart ausgepreßt werden, daß beim Biegen des Preßstückes in die U-Form die nach der Oberwange 6c zu gelegene Ober- und Unterlcante des Schieberherzes als Biegekante für die auf die Unterwange niederzubiegende Oberwange des Schiebers dient und das etwa auf dem Schieberherz sitzende Verbindungsniet beim Umbiegen um die Oberkante in das in der Oberwange hergestellte Nietloch tritt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    ΒΕΠΜΝ- GEDPPCKT IN DEP
DEW90396D 1932-11-20 1932-11-20 Verfahren zur Herstellung von Reissverschlussschiebern Expired DE615287C (de)

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DE615287C true DE615287C (de) 1935-07-01

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DE (1) DE615287C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE860310C (de) * 1943-11-04 1952-12-18 Daimler Benz Ag Verfahren zur Herstellung von gabelfoermigen Schwinghebeln, insbesondere fuer Ventile von Brennkraftmaschinen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE860310C (de) * 1943-11-04 1952-12-18 Daimler Benz Ag Verfahren zur Herstellung von gabelfoermigen Schwinghebeln, insbesondere fuer Ventile von Brennkraftmaschinen

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