DE736299C - Ungeschweisste Kette - Google Patents

Ungeschweisste Kette

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Publication number
DE736299C
DE736299C DEK148730D DEK0148730D DE736299C DE 736299 C DE736299 C DE 736299C DE K148730 D DEK148730 D DE K148730D DE K0148730 D DEK0148730 D DE K0148730D DE 736299 C DE736299 C DE 736299C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
eyes
workpiece
rod
nose
eye
Prior art date
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Expired
Application number
DEK148730D
Other languages
English (en)
Inventor
Ing Stefan Kiss Von Ecsegi
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
STEFAN KISS VON ECSEGI ING
Original Assignee
STEFAN KISS VON ECSEGI ING
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by STEFAN KISS VON ECSEGI ING filed Critical STEFAN KISS VON ECSEGI ING
Priority to DEK148730D priority Critical patent/DE736299C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE736299C publication Critical patent/DE736299C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16GBELTS, CABLES, OR ROPES, PREDOMINANTLY USED FOR DRIVING PURPOSES; CHAINS; FITTINGS PREDOMINANTLY USED THEREFOR
    • F16G13/00Chains
    • F16G13/12Hauling- or hoisting-chains so called ornamental chains
    • F16G13/14Hauling- or hoisting-chains so called ornamental chains built up from readily-separable links

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Forging (AREA)

Description

  • Ungeschweißte Kette Die Erfindung betrifft eine ungeschweißte Kette mit - Gliedern aus stabförnügen Ausgangswerkstücken, deren Enden zu im Querschnitthalbkreisförmigen, geschlossenen Augen verformt werden, wonach der stabförmig gebliebene Mittelbeil nach Einführen in das vorangehende fertige Auge zu einem geschlossenen Glied gebogen wird, bis sie beiden Augen sich zu einem runden Querschnitt @ergänzen. Bei den so hergestellten Kettengliedern sind die im Querschnitt halbkreisförmigen, geschlossenen Halbaugen in ihrer Lage zueinander nach keiner Richtung hin gesichert, weshalb diese Augen bei belasteter Kette unter der Wirkung der verschiedenen Spannungen ihre ursprüngliche Stellung zueinander verändern und dadurch feinen wesentlichen Anteil an der bisher zu geringen flachseitigen Bie@gungsfestigk eit der Kettenglieder haben.
  • Zur Vermeidung dieses Nachteiles werden diese Kettenglieder gemäß der Erfindung derart ausgebildet, daß der stabförmige Mittelteil des Ausgangswerkstückes in der Ebene der Halbaugen gebogen wird, bis jedes Auge an einen Anschlag des Gegenendes stößt, der an der übergan-gsstelle jedes Auges zum Mittelteil z. B. durch Pressien und Bearbeiten hergestellt ist. Durcldiese Anschläge werden die-im Querschnitt halbkreisförmigen, geschlossenen Halbaugen in ihrer Lage zueinander nach allen Richtungen hin gesichert und so auch die gewünschte flachseitige Biegungsfestiglseit der Kettenglieder erreicht.
  • Diese Anschläge werden gemäß der Erfindung dadurch gebildet, daß das stabsartige Ausgangswerkstück an den Ansatzstellen für die beiden Halbaugen, wo die nasenartigen Ansätze gebildet werden sollen, mit Verdickungen versehen wird, die vor oder nach oder gleichzeitig mit der Umformung der Endteile des Werkstückes zu Halbaugen in die Gestalt der nasenartigen Ansätze verformt werden, und daßdiese beiden nasenartigen Ansätze die an sie durch Biegen dies. Mittelteiles herangebrachten Halbaugen zum Teil überlappen bzw. hinüb.ergebogen werden.
  • Die Herstellung solcher Ketten wird an Hand der Zeichnung an einem Ausführuingsbeispiel, näher geschildert.
  • Bei dieser Ausführungsform besteht das Ausgangswerkstück für jedes Kettenglied aus einem geraden Rundstab von bestimmter Länge, dessen Querschnitt der Stärke der herzustellenden Kettenglieder entspricht. Dieses stabförmige Ausgangs'verkstzck wird nun zunächst in die in den Abb. i und 2 in Seitenansicht und Draufsicht dargestellte Gestalt gebracht, indem zuerst die Endteile durch Stauchen verdickt und dann über eine gewisse Länge flachbedrückt werden. Das Werkstück besteht dann aus einem Mittelteil i, aus den beiden flachgedrückten Endteilen 2 und aus den verdickten übergangsstücken 3, die infolge der erwähnten Stauchungeinen größeren Durchmesser haben als der Mittelteil i, dessen Querschnitt noch der des stabförmigen Ausgangswerkstückes - ist. Die flachen Endteile 2 werden dann mit einem Langschlitz q. versehen, und zwar am besten durch kerbend wirkende Werkzeuge, die von beiden Seiten in das Werkstück :eingetrieben werden.
  • Das Werkstück wird dann, -wenn schon vorher ein Kettenglied oder ein Stück einer Kette hergestellt worden ist, durch das Auge eines fertigen Gliedes hindurchgesteckt, und -alle weiteren Maßnahmen zur Umbildung der Werkstückenden und Halbaugen werden ausgeführt, -während das Werkstück durch das Auge eines vorher fertiggestellten Kettengliedes gesteckt ist, -weil nach der Fertigstellung der Halbaugen das Durchstecken durch das Auge eines fertigen KettengIie:des nicht mehr möglich -wäre.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung handelt es sich nicht bloß darum, aus den geschlitzten Endteilen 2 runde Halbaugen, das sind also Augen mit halbkreisförmigem Querschnitt, herzustellen, sondern auch darum, an dem Werkstück Ansätze zu erzeugen, die später zur gegenseitigen Verankerung der beiden Halbaugen dienen, die .durch ringförmiges Zusammenbiegen des Mittelteiles i des Werkstuckes zum Aufeinanderliegen gebracht werden.
  • Die Abb.3 und q. zeigen nun in Seitenansicht und Draufsicht die nächste Zwischenform des Werkstückes, die aus dem Werkstück nach den Abb. i und 2 gewonnen -wird. Das Werkstück -wird in einem Gesenk so gepreßt, daß die verdickten Stellen 3, 3 zu nasenartigen Ansätzen 5, 5 umgebildet werden, die nach entgegengesetzten Seiten von. dem Werkstück vorragen. Gleichzeitig werden die geschlitzten Endteile 2 in der Längsrichtung so gestaucht, daß sich ringförmige Vorformen 6, 6 für die später zu pressenden Halbaugen ergeben.
  • Darauf kommt das Werkstück in ein weiteres Gesenk, in dem die Vorformen 6, wie die Abb. 5 und 6 in Seitenansicht und Draufsicht zeigen, zu den Halbaugen 7 ausgeprägt werden, wobei die ebenen Flächen 8 der beiden Halbaugen ungefähr in einer Längsmittelebene des Mittelstückes i zu liegen kommen und die konvexen Seiten der Halbaugen nach entgegengesetzten Seiten dieser Längsmittelebene gerichtet sind. Diie nasenartigen An Sätze 5 werden dabei so gestaltet, daß ihre von den ebenen Flächen g der Halbaugen senkrecht oder etwas zurückspringend vorragenden Flächen nischenartig gekrümmt sind und dabei einem Teil der äußeren Umgrenzung des benachbarten Halbauges 7 folgen. Die Halbaugen 7 werden gegenüber clcni Mittelteil i exzentrisch herausgerückt. derart. daß die auf der gegenüberliegenden Seite befindliche Erzeugende des Mittelstückes i die äußere Umrißlinie der Ringaugen 7 tangiert. Dabei empfiehlt :es sich noch, den Lichtraum jedes Halbauges an sich exzentrisch anzuordnen, und zwar derart, daß die Ringdicke, im Bereich der Übergangsstelle zwischen den Halbaugen und dem Mittelteil i größer ist als die Ringdicke an den anderen Stellen.
  • Das in den Abb. 5 und 6 dargestellte Werkstück ist vergrößert in Abb. io schaubildlich dargestellt. Dabei ist die nischenförmige Ausbildung der Fläche 8 des nasenförmigen :\nsatzes 5, die von der ebenen Fläche des Halbauges 7 aufsteigt, deutlich zu erkennen.
  • In der nächsten- Arbeitsstufe -werden die beiden Halbaugen 7 bei gleichzeitigem ringförmigem Biegen des Mittelteiles i gegeneinandergeschwenkt, wie dies Abb.7 zeigt. 1n gestrichelten Linien ist eine Zwischenphase des Zusammenbiegens des Werkstückes gezeigt, -wobei das Mittelstück i' vorerst in einem stumpfen Winkel abgebogen ist und die beiden Halbaugen 7' infolgedessen noch voneinander entfernt sind. Mit vollen Linien ist dann das fertige Kettenglied- gezeigt, dessen Teil i" von dem ringförmig zusammengebogenen Mittelstück i gebildet ist, wogegen mit 7" die beiden aufeinanderliegenden Halbaugen bezeichnet sind, die das zweite Auge des Kettengliedes bilden.
  • Die Abb.8 zeigt einen Querschnitt durch das eben gebildete Kettenglied nach der ungefähr im rechten Winkel gebrochenen Schnittlinie I-I der Abb. 7. Dabei sieht man, -wie die beiden Halbaugen 7" aufeinanderliegen und von den beiden nasenartigen Ansätzen 5 überragt werden.
  • Die letzte Arbeitsstufe ist, daß das Kettenglied von den flachen Seiten her gepreßt wird, so daß die beiden nasenartigen Ansätze 5 über die Halbaugen gebogen -werden, wie dies Abb.9 zeigt. Hierdurch werden die beiden Halbaugen fest aneinander verankert, und die Kette wird gegen flachseitige Beanspruchungen widerstandsfähiger, als wenn die beiden Halbaugen nur lose aneinanderliegen würden. Die fertigen Kettenglieder, die an ihren flachen Seiten keinerlei Ausbauchungen mehr zeigen, sind im unteren "feil der Abt. 7 dargestellt, wobei die Linie 9 bzw. c' des untersten, in Ansicht dargestellten Kettengliedes den Rand der niedergepreßten und daher umgebogenen nasenartigen - Ansätze 5 andeuten.
  • In der österreichischen Patentschrift 103 887 ist für derartige Ketten bereits vorgeschlagen worden, an der Übergangsstelle zwischen den Halbaugen und dem Mittelteil Rippen vorzusehen, um diese Übergangsstelle zu verstärken. Diese Rippen hatten aber nicht den Zweck, die beiden aufeinanderliegenden Halbaugen aneinander zu verankern und waren hierzu auch ihrer Form nach gar nicht geeignet.
  • Die Umformung der Endteile des Ausgangswerkstückes zu Halbaugen kann auch in anderer Weise, als dies an dem Ausfüh-. rungsbeispiel geschildert worden ist, und die Umformung der Verdickungen 3 z11 ,den nasenartigen Ansätzen kann vor oder nach oder gleichzeitig mät der Ausbildung der Halbaugen geschehen. Die Verdickungen 3 können auch dadurch zustande kommen, daß ein Stab von der Stärke der Verdickungen im Mittelteil gestreckt und verdünnt wird.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Ungeschweißte Kette mit Gliedern aus stabförmigen Ausgangswerkstücken, deren Enden zu im Querschnitt halbkreisförmigen, geschlossenen Augen verformt werden, wonach der stabförmig gebliebene Mittelteil nach Einführen in das vorangehende fertige Auge zu einem geschlossenen Glied gebogen wird, bis die beiden Augen sich zu einem runden Querschnitt ergänzen, dadurch gekennzeichnet, daß .der stabförmige Mittelteil des Ausgangswerkstückes in der Ebene der Halbaugen gebogen wird, bis jedes Auge an einen Anschlag (5) des Gegenendes stößt, der an der Übergangsstelle jedes Auges. zum Mittelteil z. B. durch Pressen und Bearbeiten hergestellt ist.
  2. 2. Verfahren zur Herstellung von Kettengliedern nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das stabartige Ausgangswerkstück an den Ansatzstellen für die beiden Halbaugen (6, 7), wo die nasenartigen Ansätze (5) gebildet werden sollen, mit Verdickungen (3) versehen wird, die vor oder nach oder gleichzeitig mit der Umformung der Endteile (2) des Werkstückes zu Halbaugen in die Gestalt der nasenartigen Ansätze (5) umgeformt werden, und daßdiese beiden nasen,a.rtigen Ansätze (5) die an sie durch Biegen des Mittelteiles (i) herangebrachten Halbaugen(7) zum Teil überlappen bzw. hinübergebogen werden.
DEK148730D 1937-12-04 1937-12-04 Ungeschweisste Kette Expired DE736299C (de)

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DEK148730D DE736299C (de) 1937-12-04 1937-12-04 Ungeschweisste Kette

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DEK148730D DE736299C (de) 1937-12-04 1937-12-04 Ungeschweisste Kette

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DE736299C true DE736299C (de) 1943-06-11

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ID=7251759

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DEK148730D Expired DE736299C (de) 1937-12-04 1937-12-04 Ungeschweisste Kette

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DE (1) DE736299C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE958642C (de) * 1947-09-05 1957-02-21 Wilhelm Reppel Vorrichtung zur Verbesserung des Stempelangriffes an Schaleisen und Kappen, insbesondere Gelenkkappengliedern, vornehmlich im Bergbau

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE958642C (de) * 1947-09-05 1957-02-21 Wilhelm Reppel Vorrichtung zur Verbesserung des Stempelangriffes an Schaleisen und Kappen, insbesondere Gelenkkappengliedern, vornehmlich im Bergbau

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