DE414592C - Vorrichtung zur Herstellung von Hinterachsgehaeusen fuer Motorfahrzeuge - Google Patents
Vorrichtung zur Herstellung von Hinterachsgehaeusen fuer MotorfahrzeugeInfo
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- DE414592C DE414592C DES64688D DES0064688D DE414592C DE 414592 C DE414592 C DE 414592C DE S64688 D DES64688 D DE S64688D DE S0064688 D DES0064688 D DE S0064688D DE 414592 C DE414592 C DE 414592C
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- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 title claims description 4
- 239000011159 matrix material Substances 0.000 claims description 2
- 240000008168 Ficus benjamina Species 0.000 claims 1
- 238000007493 shaping process Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D—WORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D53/00—Making other particular articles
- B21D53/88—Making other particular articles other parts for vehicles, e.g. cowlings, mudguards
- B21D53/90—Making other particular articles other parts for vehicles, e.g. cowlings, mudguards axle-housings
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Shaping Metal By Deep-Drawing, Or The Like (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Herstellung von Hinterachsgehäusen
für Motorfahrzeuge. Es ist bekannt, bei Herstellung derartiger Acbsgehäuse
von einem geschlitzten Rohr auszugehen und dieses verschiedenen Arbeitsvorgängen
zu unterwerfen, um das Achsgehäuse aus einem einzigen Stück zu bilden. Der
Vorteil der neuen Vorrichung gegenüber den
ίο bisher bekannten Anordnungen liegt in dem
einfachen Aufbau der zur Formgebung dienenden Werkzeuge. Gemäß der Erfindung lagern auf einer Grundplatte zwei gegeneinander
verschiebbare, mit an sich bekannten Fontnblöcken versehene Winkelstücke zwischen
festliegenden, als Matrize dienenden Formblöcken. Um nun in einfacher Weise
am Werkstück nach innen gerichtete Flanschen zu bilden, sind die oberen und unteren
ao vorspringenden Kanten der als Matrize dienenden Formblöcke konkav gestaltet. Die
Bewegung der Form- und Ziehwerkzeuge erfolgt in bekannter Weise durch Treibkeile.
Die Vorrichtung ist in der Zeichnung beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt:
Die Vorrichtung ist in der Zeichnung beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt:
Abb. ι eine Seitenansicht eines Rohres von wechselndem Durchmesser mit einander
gegenüberliegenden Längsschlitzen, aus welchem. Rohrstück das Achsgehäuse hergestellt
wird,
Abb. 2 einen Querschnitt zu der Abb. 1,
Abb. 3 eine der Abb. 1 entsprechende Seitenansicht des halbfertigen Werkstückes,
bei dem der geschlitzte Teil des Rohres aufgeweitet ist, Abb. 4 einen Querschnitt zu der Abb. 3,
Abb. 5 eine Ansicht des fertigen Achsgehäuses,
Abb. 6 einen Querschnitt zu der Abb. 5,
Abb. 7 eine Seitenansicht des Werkzeuges, mit dem die in den Abb. 3 und 4 dargestellte
Form des Werkstückes hergestellt wird,
Abb. 8 eine Seitenansicht in teilweisem Schnitt des Werkzeuges zur Fertigstellung
des Achsgehäuses, Abb. 9 eine Aufsicht auf Abb. 8.
Die Vorrichtung nach Abb. 8 und 9 besteht aus den beiden Blöcken 1 und 2. Der Block 1
ist auf der Grundplatte 3 befestigt, während der Block 2 durch einen Anschlag 4 in seiner
Stellung gehalten wird. Die einander gegenüberliegenden Flächen der Blöcke 1 und 2 besitzen
Ausnehmungen 5 und 6, die der äußeren Umrißlinie ues mittleren Rahmens des
Achsgehäuses entsprechen. Ferner sind die am oberen und unteren Rande der Blöcke
vorspringenden Teile 7, 8 und 9, 10 konkav ausgebildet. Zwischen den Blöcken 1 una 2
Hegen zwei kleine Blöcke 11 und 12. Die äußeren Begrenzungsflächen dieser Blöcke
sind konvex ausgebildet und entsprechen der inneren Umrißlinie des mittleren Rahmens
des Achsgehäuses. Diese Blöcke sind an den aufwärts gebogenen Enden der Winkeistücke
13 und 14'befestigt, die in der Grundplatte 3
geführt werden, so daß die Blöcke in gerader Linie mittels eines Keiles 15 auseinander
bewegt^ werden können.
Das in der Abb. 7 dargestellte Werkzeug besteht aus einer Grundplatte 18 und den beiden
Backen 19 und 20. Die Backe 19 ist an
der Grundplatte 18 befestigt, während die Backe 20 beweglich ist. Die Backen werden
in die länglichen Schlitze des in der Abb. 1 dargestellten Rohres eingeführt, und auf die
Schlitzkanten wird ein Druck ausgeübt, so daß der Schlitz in der Längsrichtung erweitert
wird, wodurch die in den Abb. 3 und 4 dargestellte Form entsteht.
Die Arbeitsweise der Vorrichtung zur Herstellung des Achsgehäuses ist folgende:
so Das Rohr wird erwärmt und der mittlere
Teil 16 (Abb. 1 und 2) in die Form ausgezogen, wie es in den Abb. 3 und 4 dargestellt
ist. Dieses Ausziehen erfolgt mittels des Werkzeuges nach Abb. 7, wie oben beschrieben.
Der mittlere Teil 16 des halbfertigen Achsgehäuses nach den Abb. 3 und 4
wird zwischen die Blöcke 1 und 2 gelegt, und zwar mit seiner Längsachse rechtwinklig
zu den Blöcken, so daß die Blöcke 11 und 12
in den Schlitz des Werkstückes hineinragen. Die Blöcken und 12 werden sdänn mittels
des Keiles 15 auseinandergedrückt der sich zwischen die Winkelstücke 13 und 14 legt,
so daß dem Achsgehäuse die in den Abb. 5 und 6 veranschaulichte Form gegeben wird.
Das Achsgehäuse erhält auf diese Weise eine kreisrunde Form mit einem nach innen
ragenden unteren Flansch 17 auf beiden Seiten der öffnung des Gehäuses. Die Flanschen
werden, durch die Kanten der vorspringenden Teile 7, 8 und 9, 10 beim Zusammenarbeiten
mit den Blöcken 11 und 12, gebildet.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Vorrichtung zur Herstellung von Hinterachsgehäusen für Motorfahrzeuge aus einem diametral geschlitzten Rohr, dadurch gekennzeichnet, daß auf einer Grundplatte (3) zwei gegeneinander verschiebbare, mit an sich bekannten Formblöcken (11, 12) versehene Winkelstücke (13, IiJ.) zwischen festliegenden, als Matrize dienenden Formblöcken (1, 2) lagern, deren obere und untere vorspringende Kanten (7, 8, 9, 10) zwecks Bildung nach innen gerichteter Flanschen am Werkstück konkav gestaltet sind.Abb. i.Abb.Abb. j. Abb. 4.Abb. 5. Abb. 6.Abb. 7.Abb. 8.Abb. Q.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB414592X | 1923-01-27 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE414592C true DE414592C (de) | 1925-06-08 |
Family
ID=10419784
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES64688D Expired DE414592C (de) | 1923-01-27 | 1924-01-05 | Vorrichtung zur Herstellung von Hinterachsgehaeusen fuer Motorfahrzeuge |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE414592C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1138726B (de) * | 1956-02-29 | 1962-10-31 | Nl Amerikaanse Fittingfabriek | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung einer Anlegeflaeche an einem Rohr |
| DE1195262B (de) * | 1960-09-03 | 1965-06-24 | Alois Schiffmann Dipl Kfm | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung eines Kabelschuhes |
| FR2459696A1 (fr) * | 1979-06-27 | 1981-01-16 | Ifa Automobilwerke Veb | Installation pour la fabrication par formage d'essieux de vehicules automobiles |
-
1924
- 1924-01-05 DE DES64688D patent/DE414592C/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1138726B (de) * | 1956-02-29 | 1962-10-31 | Nl Amerikaanse Fittingfabriek | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung einer Anlegeflaeche an einem Rohr |
| DE1195262B (de) * | 1960-09-03 | 1965-06-24 | Alois Schiffmann Dipl Kfm | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung eines Kabelschuhes |
| FR2459696A1 (fr) * | 1979-06-27 | 1981-01-16 | Ifa Automobilwerke Veb | Installation pour la fabrication par formage d'essieux de vehicules automobiles |
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