DE370231C - Gitterelektrode fuer Vakuumroehren - Google Patents
Gitterelektrode fuer VakuumroehrenInfo
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- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01J—ELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
- H01J19/00—Details of vacuum tubes of the types covered by group H01J21/00
- H01J19/28—Non-electron-emitting electrodes; Screens
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-
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- H01J2893/0001—Electrodes and electrode systems suitable for discharge tubes or lamps
- H01J2893/0012—Constructional arrangements
- H01J2893/0015—Non-sealed electrodes
- H01J2893/0016—Planar grids
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Description
Gegenstand der Erfindung ist eine Gitterelektrode für Vakuumröhren. Es sind käfigartige
Gitterkonstruktion bekanntgeworden, die jedoch den Nachteil haben, daß sie
bei der fabrikmäßigen Herstellung besonderer Sorgfalt bedürfen. Nach der Erfindung
wird ein leiterartiger metallischer Aufbau, welcher in U-Form umgebogen ist, verwendet
und welcher Trageglieder besitzt, mit ίο denen im wesentlichen rechtwinklig Querstücke
verbunden sind, die sich von einem Trageglied zum anderen erstrecken. Eine
Konstruktion dieser Art eignet sich besonders für die fabrikmäßige Herstellung und
für die Massenfabrikation.
Die Erfindung zeigt Besonderheiten, die sich nachstehend ergeben.
Abb. ι perspektivisch eine Schablone, wie sie bei der Herstellung der Elektrode zur
Verwendung gelangen kann,
Abb. 2, 3 und 4 eine Rostelektrode in verschiedenen Stadien ihrer Fabrikation,
Abb. 5 schematisch eine Drehbank, welche
zum Herumdrehen der in der Abb. 1 dargestellten Schablone verwendet werden kann,
Abb. 6 die perspektivische Ansicht eines
Apparates, der dazu dient, eine Elektrode in die in Abb. 3 dargestellte Form umzubiegen,
Abb. 7 eine Vakuumröhre, in welcher die Elektrode, wie sie in Abb. 4 dargestellt ist,
zur Anwendung gelangen kann.
Die obere Seite 1 und die untere Seite 2 der Schablone 3 gemäß Abb. 1 sind gleichartig
konstruiert, die obere Seite ist mit Kerben 4 und 5 versehen zur Aufnahme des Längsdrahtes 6, welcher dazu bestimmt ist,
einen der Seitendrähte des Rostes zu bilden. Dieser Draht 6 ist quer über die Seite 2
weitergeführt, wie dies durch punktierte Linien zum Ausdruck gebracht ist. Ferner
ist ein entsprechender Seitendraht 7 angeordnet und über beide Seiten der Schablone geführt.
Die Drähte 6 und 7 können in ihrer dargestellten Lage durch Verdrillung ihrer Enden oder in einer anderen geeigneten
Weise gehalten werden. Jede Kante einer jeden Seite der Schablone ist mit Einschnitten
8 versehen, welche bestimmt sind) den Draht 9 aufzunehmen, der um die Schablone
und quer über beide Seiten derselben gewunden ist und dazu dient, die Querdrähte des
Rostes zu bilden. Der Wicklungsprozeß kann von Hand ausgeführt werden oder vorzugsweise
dadurch, daß die Schablone von einer Drehbank, wie sie in üblicher Ausführung
Abb. 5 zur Darstellung gelangt ist, aufgenommen wird, zum Zwecke, durch Drehung
der Schablone den Draht 9 auf dieselbe aufzuwickeln. Es sei darauf hingewiesen, daß
der Draht 9, wenn er von der vorderen ge- 6Ü
kerbten Kante der unteren Seite zur vorderen gekerbten Kante der oberen Seite passiert,
versetzt wird. Eine gleichartige Versetzung ist an der anderen Kante unnötig. Hierdurch
wird bewirkt, daß der Draht 9 jederzeit die Seitendrähte 6 in einem rechten Winkel
kreuzt.
Nachdem der Draht 9 in der dargestellten Weise auf die Seitendrähte aufgewunden ist,
werden die Drähte an den Kreuzungsstellen in geeigneter Weise miteinander verbunden,
z. B. durch Schweißen. Der Teil des. Drahtes, welcher bei 10 in der Mitte der Schablone
dargestellt ist, wird nicht mit den Ouerdrähten verschweißt, der freie Teil in der Mitte
der Schablone dient vielmehr dazu, daß ein Raum gebildet wird, u>m den Bogen 11 zu
erhalten, welcher die beiden Seiten des Rostes verbindet, wie dies in den Abb. 3 und 4 zur
Darstellung gebracht ist. Die verstärkten Drähte 34, 35, 36 und 37 in Abb. 2 können
abgeschnitten werden aiuf annähernd richtige Länge, quer zu den Seitendrähten 6 und 7
der Abb. 1 geführt und hiermit verschweißt werden. Die Drähte 6, 7, 34, 35, 36 und 37
sind stärker dargestellt als die Seitendrähte 9. Dieselben können alle die gleiche Dicke besitzen,
oder die Querdrähte 9 können dicker sein als die anderen Drähte. Nachdem die Kreuzungen der Quer- und Seitendrähte verschweißt
sind, läßt man ein geeignetes Schneidewerkzeug, beispielsweise ein Paar Scheren, entlang dem Zwischenraum 12 und
durch den entsprechenden Zwischenraum 13 an der anderen Kante der Schablone gleiten, zum
Zwecke, den Draht 9 entlang diesen Zwi-
schenräumen durchzuschneiden. Die Seitendrähte 6 und! 7 werden ebenfalls an den
Enden der Schablone entzweigeschnitten. Auf diese Weise bleiben zwei doppelte Rostflächen
ungefähr von der Form übrig, wie Abb. 2 darstellt. Nachdem die Enden der I
Querdrälite 9 abgeschnitten sind·, soweit sie über die Seitendrähte 6 und 7 hinausragen,
wird die aus diesem, Prozeß sich ergebende Elektrode in geeigneter Weise in; die in
Abb. 3 dargestellte Form umgebogen, und zu diesem Zweck kann die in Albb. 6 zur Darstellung
gebrachte Maschine zur Anwendung gelangen.
'5 Die Umbiegemaschinie gemäß Abb. 6 umfaßt einen unteren Teil 14, aluif welchem sich
ein Ständer 15 erhebt. Der letztere trägt vermittels der Führung 16 einen hin und her
gehenden Kolben''' 17, welcher vermittels des
Handgriffs 18 betätigt werden kann. Für gewöhnlich wird der Kolben vermittels der
Feder 19 in seiner obersten Stellung gehalten. Diese Feder 19 ist an ihrem unteren
Ende mit dem Kolben 17 verbunden und an
ihrem oberen Ende mit einem Teil der Führung 16. Der Kolben trägt einen Stempel
20, dessen Fonm übereinstimmt mit der Innenseite der in Albb·. 3 dargestellten Elektrode.
Der mittlere Teil des Fußes 14 ist ausgeschnitten und enthält einen Block 21,
aluf dessen beiden Seiten die Klappen 22 und 23 gelenkig angeordnet sind. Die Anordnung
21 wird normalerweise vermittels der Feder 22 in ihrer obersten Stellung gehalten.
Der Block 21 wird vermittels des Bolzens 24 geführt, und ein gleicher Bolzen
befindet sich auf der anderen nicht sichtbaren Seite des Blockes. Um den Stift 24 ist eine
Feder 23' herumgelegt, welche als Puffer für den Block 21 bei seiner Bewegung nach unten
dient. Wenn sich der Block 21 in seiner obersten Stellung befindet, so wird der Kopf
20 in einiger Entfernung1 von ihrn gehalten.
Die Klappen 22 und 23 liegen beide flach an den oberen Seiten des Fußes 14. Nachdem
eine flach ausgezogene Elektrode, wie sie in Abb. 2 dargestellt ist, zurechtgeschnitten ist,
kann sie auf die flächen oberen Seiten 'der Klappen 22 und 23 gelegt werden. Durch
Niederdrücken des Handgriffes 18 preßt der j Stempel 20 den Block 21 in die Aushöhlung
25 entlang· den abgerundeten Ecken 26 und 27, von welchen die Klappen 22 und 23
abgleiten, bis sie gezwungen sind, eine vertikale Stellung anzunehmen, dicht angepreßt
an den Stempel 20. Durch Loslassen des Handgriffes 18 wird der Stempel 20 zurückgezogen,
und der Rost, welcher in die in Abb. 3 dargestellte Form umgebogen ist, kann herausgenommen werden. ■
Um weiterhin die Konstruktion des Rostes zu verstärken, können die hervorstehenden
Enden 28 mit den benachbarten hervorstehenden Enden 29 verschweißt werden, wie dies bei 30 in Abb. 4 dargestellt ist.
Ebenso können die beiden hervorstehenden Enden des Seitendrahtes 7 miteinander verbunden
werden'.
Es ist klar, daß die Rostelektrode, wie sie in Abb. 4 dargestellt ist, eine starre kornpakte
Konstruktion darstellt, deren Seitendrähte »U «-Form aufweisen, wobei die Ouer-.
drähte von dem Schenkel des einen »U« zu
dem entsprechenden Schenkel des andern »U« verlaufen.
Die in Abb. 4 zur Darstellung gebrachte Elektrode ist hauptsächlich geeignet, als
Doppelelektrode in einer Anordnung der Audiontype gemäß Abb. 7 Verwendung zu
finden, wobei die Rostelektrode eine Fläche hat, die gelagert ist zwischen der Kathode 31
und der Anode oder Platte 32, wobei die andere Rostfläche zwischen der Kathode 31
und der anderen Platte oder Anode 33 verläuft.
Claims (3)
1. Gitterelektrode für Vakuumröhren, gekennzeichnet durch einen leiterartigen go
metallischen Aufbau, welcher in U-Form umgebogen ist und Trageglieder besitzt, mit denen im wesentlichen rechtwinklig
Querstücke verbunden sind, die sich von einem Trageglied zum anderen, erstrecken.
2. Gitterelektrode nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Ende
eines Armes eines U-förmigen Trägers mit dem anderen Arim desselben Trägers
verbunden ist.
3. Schablone zur Herstellung· der Gitter nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß "Teile der Schablone zur Aufnahme von Länigsdrähten und
Teile der Schablone z»ur Aufnahme eines um die Längsdrähte schraubenförmig gewundenen
Drahtes eingerichtet sind.
4-. Schablone nach Anspruch 3, gekenn-■ zeichnet durch eine Anzahl von zur Aufnahme
der Längsdrähte dienenden Ober- no flächen, die durch einen Zwischenraum
derart voneinander getrennt sind, daß mittels eines Schneidewerkzeuges die Drähte des Gitters an ihren zwischen den
Oberflächen der Schablone befindlichen Teilen durchschnitten werden können.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB92702D DE370231C (de) | Gitterelektrode fuer Vakuumroehren |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB92702D DE370231C (de) | Gitterelektrode fuer Vakuumroehren |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE370231C true DE370231C (de) | 1923-03-01 |
Family
ID=6986537
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB92702D Expired DE370231C (de) | Gitterelektrode fuer Vakuumroehren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE370231C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE976657C (de) * | 1942-09-01 | 1964-01-30 | Erhard Fasshauer | Elektronenroehre fuer ultrakurze Wellen zur Erzeugung grosser Leistungen und Verfahren zu ihrer Herstellung |
-
0
- DE DEB92702D patent/DE370231C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE976657C (de) * | 1942-09-01 | 1964-01-30 | Erhard Fasshauer | Elektronenroehre fuer ultrakurze Wellen zur Erzeugung grosser Leistungen und Verfahren zu ihrer Herstellung |
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