DE412165C - Verfahren und Einrichtung zur Herstellung von Buersten, Pinseln und aehnlichen Borstenwaren - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zur Herstellung von Buersten, Pinseln und aehnlichen Borstenwaren

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DE412165C
DE412165C DEK84384D DEK0084384D DE412165C DE 412165 C DE412165 C DE 412165C DE K84384 D DEK84384 D DE K84384D DE K0084384 D DEK0084384 D DE K0084384D DE 412165 C DE412165 C DE 412165C
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brushes
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sleeves
bristles
sheet metal
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A46BRUSHWARE
    • A46DMANUFACTURE OF BRUSHES
    • A46D3/00Preparing, i.e. Manufacturing brush bodies
    • A46D3/04Machines for inserting or fixing bristles in bodies
    • A46D3/05Machines for inserting or fixing bristles in bodies for fixing the bristles between wires, tapes, or the like
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A46BRUSHWARE
    • A46DMANUFACTURE OF BRUSHES
    • A46D3/00Preparing, i.e. Manufacturing brush bodies
    • A46D3/04Machines for inserting or fixing bristles in bodies

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  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Brushes (AREA)

Description

  • Verfahren und Einrichtung zur Herstellung von Bürsten, Pinseln und ähnlichen Borstenwaren. Es ist schon vorgeschlagen worden, die einzelnen Borstenbündel für Bürsten und ähnliche Borstenwaren an Blechstreifen dadurch zu befestigen, daß man durch Längsschnitte gebildete Stege gitterartig abwechselnd nach den Seiten halbrund aus der Blechebene ausbiegt und in diese gitterartigen Hülsen die in ihrer Mitte geknickten Borsten einsetzt. Außer durchgezogenen Drähten an den oben in den Hülsen sitzenden Knickstellen erfordert diese Herstellungsart noch eine besondere Sicherung der Bündel gegen Herausdringen aus ihren Hülsen oben beim Durchziehen und Festpannen der Drähte; zu diesem Zweck wird jeweils der oberste Steg nicht wie die anderen ausgebogen, sondern bleibt im öff# nungsquerschnitt der gebildeten Hülse, so daß das Bündel gegen diesen Steg stößt ohne herauszudringen. Dieses Herstellungsverfahren ist aber unverhältnismäßig kostspielig und umständlich, da nur Borsten größerer Länge sich verwenden lassen und ihre Befestigung die sonst üblichen Drähte nötig macht; ein starres sicheres Festhalten im Blech ist ausgeschlossen, da nur die oberen Enden an den Drähten sitzen, die in den Hülsen aber sitzenden Teile der Borsten völlig locker sind.
  • Die vorliegende Erfindung bezweckt, die selbsttätige mechanische Herstellung auswechselbarer Bündelreihen für Besen und Borstenwaren ähnlicher Art mit Blechfassungen nach einem neuen Verfahren auf geeigneten Maschinen in der Weise, daß die in die gitterartig ausgebogenen Hülsen an der Blechfassung eingesetzten Bor-tenbündel ohne irgendwelche Hilfsmittel, wie z. B. durchgezogenen Draht oder Stifte absolut sicher und widerstandsfähig darin festsitzen, wobei die Borsten in einfacher Länge verwendet werden können. Gemäß der Erfindung erfolgt die endgültige Befestigung der in Emaillezement, Pech o. dgl. getauchten und in die gitterartigen Hülsen am Blechstreifen eingesetzten Borstenbündel lediglich durch darauffolgendes Einwalzen oder Pressen derausgebogenen Stege zwischen an ihrem Umfang mit geeigneten Vertiefungen versehenen, umlaufenden Walzen, welche der Blechstreifen mit den eingesetzten Bündeln durchläuft; eine hinter diesen Walzen befindliche und gegebenenfalls von ihnen bewegte Schere trennt in bestimmten Abständen in bekannter Weise die fertiggestellten Fassungsstreifen regelmäßig ab.
  • Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform der zur Ausübung des vorliegenden Verfahrens dienenden Einrichtung beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt: Abb. i eine Seitenansicht und Abb.2 eine Unteransicht dieser Einrichtung, -Abb.3 die Oberansicht einer dex streifenförmigen Borstenfassungen.
  • Wie aus der Zeichnung ersichtlich, setzt sich die Einrichtung in der Hauptsache aus zwei Scheibenpaaren i, 2 bzw. 3, r1 zusammen, die hintereinander derart angeordnet sind, daß sie sämtlich in derselben Ebene liegen. Von diesen vier Scheiben sind die des ersten Paares i, 2 am Rande in regelmäßigen :Abständen mit Gruppen halbkreisförmiger ErL höhungen ; versehen, zwischen denen entsprechende halbkreisförmige Vertiefunen :1 der-Z> art angeordnet sind, daß in der Zentrale der Scheiben i und z die Erhöhungen 3 der einen Scheibe in die Vertiefungen ,4 der anderen Scheibe eingreifen. Die hinter dem Scheibenpaar 1, a angeordneten Scheiben 3, 4 des zweiten Scheibenpaares sind am Rande in gleichmäßigen Abständen mit flach gewölbten Ausschnitten 5 ausgestattet, welche den entsprechenden Ausschnitten der Gegenscheibe in der die Mittelpunkte beider Scheiben verbindenden Zentrale genau gegenüberliegen. Sämtliche Scheiben sind auf Achsen 6 aufgekeilt und im Sinne .der in Abb. i eingezeichneten Pfeile drehbar.
  • Hinter dem Scheibenpaar 3, 4. ist eine an sich bekannte Schneidevorrichtung angeordnet, welche sich aus einer festen, nachstellbaren Scherklinge 7 sowie einer beweglichen Scherklinge z zusammensetzt. Um die erforderliche Scherbewegung herbeizuführen, ist die bewegliche Scherklinge 8 in einem Gleitstück 9 befestigt, das in einer Führung i o in der Richtung seiner Längsachse verschiebbar ist und sich mit seinem unteren Ende auf den kürzeren Arm i i eines doppelarmigen Hebels 1 2 stützt, der durch einen seitlichen Zapfen 13 der Scheibe 4 in regelmäßigen Abständen ausgeschwungen wird und hierdurch das Gleitstück 9 mitsamt der Scherklinge 88 gegen die feste Scherklinke 7 bewegt.
  • Zur Herstellung der streifenförmigen Borstenfassungen gemäß der Erfindung wird zunächst zwischen die beiden Scheiben i und z ein hinreichend breiter Blechstreifen 14 geführt, welcher durch die Drehung dieser beiden Scheiben gegen das Scheibenpaar 3, 4 bewegt und hierbei durch die scherenartig zusammenwirkenden Erhöhungen 3 der Scheiben 1, z in regelmäßigen Abständen mit nebeneinanderliegenden gleichlangen Längsschlitzen versehen wird. Die hierdurch gebildeten schmalen Stege 15 werden -durch die in die Vertiefungen 4 der Gegenscheibe eintretenden Erhöhungen 3 abwechselnd in entgegengesetzter Richtung derart halbkreisförmig ausgebogen, daß gitterförmige kreisrunde Hülsen 16 entstehen, welche zwischen den beiden Scheibenpaaren 1, z und 3, 4 in 'irgendeiner geeigneten Weise selbsttätig mit Borstenbündel 17 besetzt werden. Sobald dies geschehen ist, wird die soeben mit einem Borhenbündel gefüllte Hülse 16 durch den Vorschub des Blechstreifens 14 zwischen das Walzenpaar 3, 4 geführt und in den paarweise zusammenMirkenden Ausschnitten 5 dieser beiden Scheiben derart flach gepreßt, daß das eingeschobene Borstenbündel 17 nunmehr sicher in der Hülse 16 befestigt bleibt. Hierauf wandert der in dieser Weise mit Borstenbündeln versehene Blechstreifen 16 zwischen die Schervorrichtung 7, 8, um durch diese am Ende einer jeden vollen Drehung der Scheibe 4 zerschnitten und hierdurch in Stücke von genau gleicher Länge zerlegt zu werden.
  • Die auf diese Weise hergestellten streifenförmigen Borstenfassungen 16 können nun ohne weiteres zur Herstellung von Besen, Bürsten oder Pinseln verwendet werden, indem man sie einfach in entsprechende Nuten des Bürstenkörpers einsetzt und in geeigneter Weise darin auswechselbar befestigt.
  • Die Herstellung von Borstenstreifen gemäß der Erfindung gestaltet sich gegenüber den bisher geübten Verfahren besonders einfach und billig; -die fertigen Waren zeichnen sich durch einen außerordentlich festen und gleichmäßigen Sitz der einzelnen Borstenbündel aus, der auch dann nicht leidet, wenn das Borstengerät der dauernden Einwirkung von Wasser o. dgl. ausgesetzt ist, während bei den mit der in der Mitte geknickten Borstenbündeln hergestellten Waren, gleichgültig, ob eingezogen oder eingestanzt, die Bündel schon vor der Abnutzung sich leicht lockern und ausfallen. Nach Abnutzung können die Blechstreifen mit den Bündeln reihenweise leicht ausgewechselt werden.

Claims (2)

  1. PATENT-AN SPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung von Bürsten, Pinseln und ähnlichen Borstenwaren, bei denen die Borsten bündelweise gefaßt und in durch Schlitze und Ausbiegungen gebildete Hülsen von Blechstreifen eingesetzt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die die Hülsen bildenden ausgebogenen Stege, die zwischen sie eingesetzten, in einfacher Länge verwendeten, gepechten Borsten nur durch Flachpressen festhalten.
  2. 2. Einrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i, gekennzeichnet durch zwei die Herstellung und das Flachpressen der Hülsen (16) und zugleich den Vorschub des Blechstreifens bewirkende Walzenpaare in Scheibenform, bei deren erstem Paar die Scheiben am Rande mit halbkreisförmigen, gleichzeitig als Schneid-und Preßwerkzeuge dienenden Erhöhungen (3) und dazwischen mit die Erhöhungen der zweiten Scheibe aufnehmenden ebensolchen Vertiefungen (4) versehen sind, während die Scheiben (3, 4) des zweiten Paares am Ende lediglich flach gewölbte, beim Umlauf miteinander zusammenwirkende Ausschnitte (5) aufweisen.
DEK84384D 1922-12-23 1922-12-23 Verfahren und Einrichtung zur Herstellung von Buersten, Pinseln und aehnlichen Borstenwaren Expired DE412165C (de)

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DE (1) DE412165C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1053626B (de) * 1956-06-28 1959-03-26 Cole E K Ltd Fernsteuerungssystem zur Vorwahl der Drehstellung einer Welle mittels einer gleichstromgespeisten Wheatstoneschen Brueckenschaltung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1053626B (de) * 1956-06-28 1959-03-26 Cole E K Ltd Fernsteuerungssystem zur Vorwahl der Drehstellung einer Welle mittels einer gleichstromgespeisten Wheatstoneschen Brueckenschaltung

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