DE675005C - Verfahren zur Herstellung von Messerleisten fuer Gewindefraeser - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Messerleisten fuer GewindefraeserInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B24—GRINDING; POLISHING
- B24B—MACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
- B24B3/00—Sharpening cutting edges, e.g. of tools; Accessories therefor, e.g. for holding the tools
- B24B3/60—Sharpening cutting edges, e.g. of tools; Accessories therefor, e.g. for holding the tools of tools not covered by the preceding subgroups
- B24B3/602—Sharpening cutting edges, e.g. of tools; Accessories therefor, e.g. for holding the tools of tools not covered by the preceding subgroups of thread cutting tools
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- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
Es ist bekannt, Gewindefräser mit Messerleisten in der Weise herzustellen, daß diese
mit einem hinterschnittenen, genau geschliffenen Gewinde versehen werden, indem sie
entsprechend dem. vorgesehenen Hinterschnitt des Gewindes in zur radialen Richtung geneigter
Lage in einen Spannkopf eingesetzt und alsdann die Schneidzähne durch Einschleifen
eines durchgehenden Gewinideganges erzeugt werden. Da der Spannkopf in gleichem Durchmesser wie der Fräserkopf gehalten
ist, in den die fertiggestellten Messerleisten eingesetzt und befestigt werden, so
ergibt sich beim Einschleifen des Gewindes eine starke Steigung. Es werden also in
jeder Messerleiste Zahnlücken hergestellt, die nicht senkrecht oder etwa senkrecht zu den
Flachseiten der Messerleisten, sondern in einem starken Winkel zu dieser Senkrechten
verlaufen. Nach dem Einsetzen der Messer in den Fräserfcopf, wobei sie in eine gemeinsame
Radialebene gebracht werden, haben die einzelnen Zahnlücken der hintereinanderliegenden
Messerleisten demnach nicht einen durchgehenden konzentrischen Verlauf, sondern sie liegen schräg, so· daß das geschnittene
Gewindezahnprofil ungenau wird.
Nach der Erfindung wird dieser Nachteil dadurch vermieden, daß die auf einem Spannkopf
von größerem Durchmesser als der Fräserkopf mit einem durchgehenden hinterschnittenen
Gewinde von sehr geringer Steigung versehenen Messerleisten wieder auf einem anderen Spannkopf so 'an beiden
Seitenflächen· und an der Unterseite abgeschliffen werden, daß die in der Laufrichtung
hintereinanderliegenden, nahezu senkrecht zu den Flachseiten der Messerleisten liegenden
Zahnlücken bei sämtlichen Messern den gleichen Abstand von den Stirnseiten der Messer
erhalten, so daß am fertigen Fräser nicht mehr festgestellt werden kann, daß die Zahnlücken
gewindegangartig geschliffen worden sind. Zu diesem Zwecke ist der genannte Spannkopf erfindungsgemäß an seinen beiden
Stirnseiten im Abstand einer Vielzahl von Gewindesteigungen der Messerleisten mit je
einer außen entsprechend der Gewindeform der Messerleisten zugespitzten Ringscheibe
als Auflage für die in den Spannkopf in radial schräg verlaufenden Nuten mit ihren
Schneidkanten der Spannkopfachse zugekehrt eingesetzten Messerleisten vorgesehen, wobei
der Abstand und der Außendurchmesser der Ringscheiben derart ist, daß die Messerleisten
mit ihren beiden Seitenflächen und ihrer Unterseite aus dem Spannkopf zum Schleifen
frei herausragen.
Die Herstellung sowohl von Gewindeschneidbacken als auch von Messerleisten für
Fräser durch Erzeugung eines Gewindeganges in den in einen Spannkopf eingesetzten
Backen bzw. Messerleisten ist bekannt, weiterhin auch die Verwendung eines Spannkopfes
67s
von größerem Durchmesser als der Gewindeschneidkopf.
Der Grund für die Verwendung eines Spannkopfes von größerem Durchmesser
als der Gewindeschneidkopf liegt jedoch darin, daß der Gewindeschneidkopf nur
vier Schneidbacken aufnimmt, so daß also bei Verwendung eines gleich großen Spannkopfes
auch nur ein Satz von vier Schneidbacken gleichzeitig bearbeitet werden kann, ίο während bei Anwendung eines größeren
Spannkopfes bei dem bekannten Verfahren gleichzeitig vier Sätze zu je vier Schneidbacken
eingespannt und fertiggestellt werden, um den Betrieb wirtschaftlicher zu gestalten.
Mit der Herstellung eines Gewindeganges von sehr geringer Steigung hat das jedoch nichts
zu tun, denn die Schneidbacken wurden durch Verkanten dem Verlauf des zu erzeugenden
Gewindeganges angepaßt. Der Nachteil die» ses Verfahrens besteht darin, daß die gewindeartig
versetzte Lage der Fräserzähne in den hintereinanderliegenden Messerleisten nicht
vermieden werden kann. Weiterhin müssen die zu einem Satz gehörenden Backen jeweils
im Achsenkreuz eingespannt und zur Vermeidung von Verwechslungen besonders bezeichnet
werden, so· daß das bekannte Verfahren auch umständlich ist.
Alle diese Nachteüe werden durch das erfmdungsgemäße
Verfahren vermieden, insbesondere durch die Anwendung ernes Spannkopfes
von mehrfach größerem· Durchmesser als der des Fräserkopfes.
Auf der Zeichnung ist das Herstellungsverfahren
in den Fig. 1 bis 6 dargestellt. Fig. 7 zeigt eine fertige Messerleiste.
Die gehärteten Messerleisten 1 werden auf den beiden Flachseiten genau geschliffen. Alsdann
werden sie in einem verhältnismäßig großen Spannkopf 2 in Nuten 3 schräg liegend
eingespannt. In dieser Lage-werden sie durch Leisten 4 mittels Schrauben 5 gehalten. Die
Schräglage der Messerleisten in dem Kopf entspricht dem gewünschten Hinterschnitt.
Alsdann wird in die herausragenden Längsseiten der Messerleisten Gewinde der gewünschten
Art und Größe eingeschliffen. Infolge des großen Durchmessers des Spannkopfes
2 ist die Steigung· des Gewindes auf jeder einzelnen Messerleiste so· gering, daß
sie vernachlässigt werden kann, d. h. das so eingeschnittene Gewinde auf jeder Messerleiste
ist praktisch gleichwertig· einer Gewindenut, die senkrecht zu den Flachseiten
der Messerleiste verläuft. Da am fertigen Gewindefräser die Gewindezähne in den
Messerleisten in senkrecht zur Achse des Fräsers liegenden Ebenen liegen, so· müßten die
Gewindezähne in die einzelnen Messerleisten in solchen Ebenen, also nicht mit Steigung
eingeschnitten werden. Dabei würde sich aber die erhebliche Schwierigkeit zeigen, die einzelnen
Gewindezähne im genauen Abstand voneinander herzustellen. Aus diesem Grunde
werden die Gewindezähne in sehr geringer, fortlaufender Steigung in einem großen
Spannkopf erzeugt, so daß die Steigung der Gewindezähne in der einzelnen schmalen
Messerleiste nicht in Erscheinung tritt.
Die so vorbereiteten und mit Gewinde versehenen Messer werden alsdann in einen
anderen Spannkopf 6 eingesetzt, der zwei Ringscheiben 7, 8 trägt/ die außen im Querschnitt
spitz verlaufen, so· daß die Form von Gewindezähnen 9 und 10 entsteht. Der Abstand
dieser -beiden Gewindezähne !entspricht genau einer Vielzahl der Gewindesteigung,
so daß die Messerleisten 1 genau auf diese Ringscheiben 7, 8 passen, wenn sie mit ihren
Gewindeflanken aufgesetzt werden. Dies ist aus Fig. 5 zu ersehen. Der Kopf 6 hat gleichfalls
schräg, verlaufende Nuten 11, in die die
Messer leisten 1 eingesetzt werden, wobei sie sich, wie gesagt, mit ihrem Gewinde auf die
beiden Ringscheiben 7, 8 auflegen. Durch die Schräglage der Nuten 11 kommen die Messerleisten nicht an den Schneidkanten, sondern
dahinter mit den Gewindeflanken zur Auflage, so· daß die Schneidkanten nicht beschädigt
werden. In dieser Lage werden die Messerleisten durch Leisten 12 und Schrauben
13 festgeklemmt. Die Messerleisten ragen sowohl am Umfang als auch an den Seiten
über den Kopf 6 hinaus, so daß sie an diesen drei Flächen bearbeitet werden können.
Sie werden genau geschliffen. Dadurch werden alle Messerleisten 1 desselben Satzes genau
gleich gestaltet, d. h. der Abstand der Gewindezähne von beiden Schmalseiten 14 der
M'esserleisten (Fig. 7) ist bei allen Messerleisten gleich. Auch die Höhe ist genau
gleich, so· daß die Messerleisten nunmehr in den Fräserkopf eingesetzt werden können, der
radiale Längsnuten hat, die in der Breite der Dicke der Messerleisten entsprechen.
<"5
Claims (2)
- Patentansprüche:i. Verfahren zur Herstellung von Messerleisten für Gewindefräser mit hinterschnittenem, genau geschliffenem Gewinde, bei dem die Messerleisten in zur radialen Richtung geneigter Lage in einen Spannkopf eingesetzt und die Schneidzähne durch Einschleifen eines durchgehenden Gewindeganges erzeugt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Messerleisten in einem Spannkopf von einem vielfachen Durchmesser des Fräserko-pfes mit hinterschnittenem Gewinde von sehr geringer Steigung versehen werden, worauf sie in einem zweiten Spannkopf durch in die Gewindenuten eingreifende Ringscheibenzentriert und an den Schmalseiten derart bearbeitet werden, daß die Gewindezähne auf sämtlichen Messerleisten den gleichen Abstand von den Stirnseiten der Messer erhalten.
- 2. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Spannkopf (6) an seinen beiden Stirnseiten im Abstand einer Vielzahl von Gewindesteigungen der Messerleisten (ι) je eine außen entsprechend der Gewindeform der Messerleisten (ι) zugespitzte Ringscheibe (7,8) - als Auflage (9, 10) für die in den im Spannkopf (6) angebrachten, radial schräg verlaufenden Nuten (11) mit ihren Schneidkanten der Spannkopfachse zugekehrt angeordneten Messerleisten (1) trägt und daß der Abstand und der Außendurchmesser der Ringscheiben (7, 8) derart ist, daß die Messerleisten (1) mit ihren beiden Seitenflächen (14) und ihrer Unterseite aus dem Spannkopf (6) zum Schleifen frei herausragen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEST54605D DE675005C (de) | 1936-03-13 | 1936-03-13 | Verfahren zur Herstellung von Messerleisten fuer Gewindefraeser |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEST54605D DE675005C (de) | 1936-03-13 | 1936-03-13 | Verfahren zur Herstellung von Messerleisten fuer Gewindefraeser |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE675005C true DE675005C (de) | 1939-04-29 |
Family
ID=7467047
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEST54605D Expired DE675005C (de) | 1936-03-13 | 1936-03-13 | Verfahren zur Herstellung von Messerleisten fuer Gewindefraeser |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE675005C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3283449A (en) * | 1964-03-12 | 1966-11-08 | Illinois Tool Works | Process of sharpening insert blade for rotary cutter |
| DE102009038133A1 (de) * | 2009-08-13 | 2011-02-17 | Komet Group Gmbh | Fräswerkzeug, insbesondere Gewindefräswerkzeug |
-
1936
- 1936-03-13 DE DEST54605D patent/DE675005C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3283449A (en) * | 1964-03-12 | 1966-11-08 | Illinois Tool Works | Process of sharpening insert blade for rotary cutter |
| DE102009038133A1 (de) * | 2009-08-13 | 2011-02-17 | Komet Group Gmbh | Fräswerkzeug, insbesondere Gewindefräswerkzeug |
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