CH96409A - Zweitaktmotor mit gegenlaufenden Kolben für Fahrzeuge. - Google Patents

Zweitaktmotor mit gegenlaufenden Kolben für Fahrzeuge.

Info

Publication number
CH96409A
CH96409A CH96409DA CH96409A CH 96409 A CH96409 A CH 96409A CH 96409D A CH96409D A CH 96409DA CH 96409 A CH96409 A CH 96409A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
counter
pistons
crankshafts
stroke engine
working
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Bischof Bernhard
Original Assignee
Bischof Bernhard
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bischof Bernhard filed Critical Bischof Bernhard
Publication of CH96409A publication Critical patent/CH96409A/de

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01BMACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
    • F01B7/00Machines or engines with two or more pistons reciprocating within same cylinder or within essentially coaxial cylinders
    • F01B7/02Machines or engines with two or more pistons reciprocating within same cylinder or within essentially coaxial cylinders with oppositely reciprocating pistons
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01BMACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
    • F01B7/00Machines or engines with two or more pistons reciprocating within same cylinder or within essentially coaxial cylinders
    • F01B7/02Machines or engines with two or more pistons reciprocating within same cylinder or within essentially coaxial cylinders with oppositely reciprocating pistons
    • F01B7/14Machines or engines with two or more pistons reciprocating within same cylinder or within essentially coaxial cylinders with oppositely reciprocating pistons acting on different main shafts
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B75/00Other engines
    • F02B75/02Engines characterised by their cycles, e.g. six-stroke
    • F02B2075/022Engines characterised by their cycles, e.g. six-stroke having less than six strokes per cycle
    • F02B2075/025Engines characterised by their cycles, e.g. six-stroke having less than six strokes per cycle two
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B75/00Other engines
    • F02B75/28Engines with two or more pistons reciprocating within same cylinder or within essentially coaxial cylinders

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Shafts, Cranks, Connecting Bars, And Related Bearings (AREA)

Description


      Zweitaktmotor    mit gegenlaufenden Kolben für Fahrzeuge.    Zweitaktmotoren mit gegenlaufenden Kol  ben haben den Vorteil, dass dieselben eine  grosse Veränderung der Umlaufzahl zulassen,  ohne dass dabei die     Verbrennung    wesentlich  beeinflusst wird. Die gegenlaufenden Kolben  verlangen jedoch ein     Umführungsgestänge    für  den Antrieb der hintern Kolben, wodurch die  Herstellungskosten zu hoch werden.  



  Eine Anordnung, die mit gegenlaufenden  Kolben arbeitet und welche das     Umführungs-          gestänge    vermeidet, ist nachstehend beschrie  ben, so,     wie    sie beispielsweise für Lokomotiv  antrieb verwendet     werden    kann.  



  Diese Anordnung besteht im wesentlichen  aus zwei Motoren, deren Arbeitszylinder der  art     vereinigt    sind, dass ein einziger Verbren  nungsraum gebildet wird, die Arbeitskolben  sich gegenläufig bewegen und ihre Arbeit an  zwei Kurbelwellen abgeben, welche durch das  bei Lokomotiven ohnedies     notwendige    Ge  stänge für den Antrieb der Treibräder  zwangsläufig gekuppelt sind.  



  Durch eine solche Anordnung wird das  Maschinengestell von den Arbeitsdrücken ent  lastet, die Massendrücke heben sich auf, und  die Verbrennungsvorgänge sind bei Änderung    der Umlaufzahl in weiten Grenzen beherrsch  bar.  



  In     Fig.    1 und 2 ist     eine    derartige Anord  nung beispielsweise dargestellt.  



       Fig.    1 zeigt schematisch die Anordnung  eines ganzen Motors, während     Fig.    2 das  Kupplungsgestänge der Treibräder zeigt.  



  In     Fig.    1 ist 1= der     Arbeii-szylinder,    in  welchem sich die stufenförmigen Arbeitskol  ben 2 in entgegengesetzter Richtung bewe  gen. Es können eine beliebige Anzahl     von.     Arbeitszylindern angeordnet werden, die An  ordnung ist für zwei Arbeitszylinder mit Ar  beitskolben dargestellt. Die Arbeitskolben 2  übertragen ihre Arbeit vermittelst der Schub  stangen 3 und 3' auf die Kurbelwellen 5  und 5'     bezw.    auf die Kurbelzapfen 4 und 4'.  Unterhalb der     Arbeitszylindermitte    liegt die       Blindachse    6, die als Hohlwelle um die     Treib-          achse    7 angeordnet werden kann.

   Diese     Treib-          achse    muss des guten Massenausgleiches wegen  im Mittel zwischen den beiden     Kurbelwellen     5 und 5' liegen,     vorteilhafterweise    unterhalb  der Arbeitszylinder. An dieser Hohlachse sind  die Kurbelzapfen 9" und 11" angeordnet,  welche durch das Gestänge 8, 8' und 10, 10'      mit den Kurbelwellen 5 und 5' verbunden  sind. Das Gestänge 8 und 8', welches die Zap  fen 9" und 9, 9' miteinander verbindet, ist  auf der Lokomotive auf der Seite, die vor den  Arbeitszylindern liegt, angeordnet, während  das Gestänge 10 und 10', welches die Zap  fen 11" mit 11' und 11 verbindet, auf der  hintern Seite angeordnet ist.

   Die Kurbelzap  fen 9" und 11", sowie 9 und 11 und 9' und  11' sind je um 90   versetzt, um ein gutes An  fahren der Maschine zu erreichen; deren Mas  senwirkungen sind durch Gegengewichte aus  zugleichen. Eine durch das Zentrum der Hohl  welle 6 parallel zur     Zylinderaxe    gezogene  Gerade begrenzt mit einer durch eben dieses  Zentrum und die     Iiurbelwellenmitte    gezoge  nen Geraden den Winkel     a;    um diesen Win  kel muss der     Triebwerkzapfen,    beispielsweise  11 oder 11', zu einem     Kurbelwellenzapfen,     beispielsweise     V    oder 4, versetzt sein, damit  das Gestänge 10 und 1.0' möglichst günstig  beansprucht wird.  



  In     Fig.    2 ist ein Gestänge dargestellt, und  zwar in einer     Totpunktstellung    eines Arbeits  kolbenpaares. Die Kurbelzapfen der Kurbel  welle 5, an welchen die     .Arbeitskolben    an  greifen, sind nicht eingezeichnet, sondern nur  diejenigen Zapfen 9 und 9', welche vermit  telst des Gestänges 8 und 8' die Arbeit auf  den Kurbelzapfen 9"     der-Hohlwelle,    die um  die Achse 7 angeordnet ist, übertragen.

   Auf  der hintern Seite geschieht die Übertragung  durch das Gestänge 10 und 10', das die Zap  fen 11,     11'    und 11" untereinander     verbindet.     Die drei vorgesehenen Treibachsen 7, 7' und  7" sind durch ein Gestänge gekuppelt, und  zwar auf der     vordern    Seite durch das Ge  stänge 12 und 12',     welches    die Zapfen 14, 9"  und 14' untereinander verbindet, und auf der  hintern Seite durch das Gestänge 13 und 13',  welches die Kurbelzapfen 1-5, 11" und den  nicht gezeichneten     Zapfen    der     Triebaelise    7"  untereinander verbindet.  



  Es können beliebig viele Triebachsen von  einem einzigen Motor angetrieben werden,  ebenso kann an Stelle der     Holilaclise    6 der  Antrieb direkt auf eine Triebachse erfolgen,  jedoch ist es notwendig, dass die Zapfen 11"    und 9"     (Fig.    1) in einer sogenannten Kulisse  laufen, die eine Veränderung des Höhen  abstandes zwischen     Arbeitszylindermitte    und  Triebachse 7 zulässt, ohne auf das Kurbel  getriebe Rückwirkung zu haben.  



  Die Vorteile einer derartigen Anordnung  der Arbeitskolben sind sowohl mechanischer,  sowie thermischer Art. Die Vorteile aller  gegenlaufenden Kolben sind mit dieser An  ordnung erreichbar, wie beispielsweise Steue  rung des     Auspuffes,    sowie des Einlasses durch  Schlitze, kleine Oberflächen des Verbren  nungsraumes, rasche Expansion     etc.    Der     3Tas-          senausgleich    der hin- und hergehenden Mas  sen lässt sich mit einem     Ilmführungsgestänge     nicht so einfach lösen, wie nach vorgeschla  gener Anordnung, wo eine einzige Schub  stange auf einen Kolben angreift, deren Ge  wichte und Längen genau gleich sind.

   In       mechanischer    Hinsicht sind die Vorteile eben  falls namhafter Art. Da sämtliche Kolben,  Schubstangen, Zapfen und dergleichen genau  gleich gebaut werden können, so werden in  folge Massenherstellung die     Erstellungskosten     wesentlich geringer als bei gegenlaufenden  Kolben mit     Umführungsgestänge.    Da, keine  Kräfte durch das Maschinengestell wandern,  so wird dasselbe ausserordentlich leicht und  billig.

Claims (1)

  1. PATENTAINTSPRÜCH: Zweitaktmotor mit gegenlaufenden Kolben für Fahrzeuge, dadurch gekennzeichnet, dass in einem oder mehreren Arbeitszylindern zwei, oder mehrmals zwei, genau gleiche Kol ben in entgegengesetzter Richtung sich be wegen und ihre Arbeit durch je eine Schub stange auf zwei verschiedene Kurbelwellen abgeben, welche durch ein Gestänge mit einer gemeinsamen Triebachse gekuppelt sind, so dass ein vollständiger Massenausgleich der gegenlaufenden Arbeitskolben erreicht ist, und dass die Kolbenkräfte nicht durch das Maschinengestell, sondern direkt durch das Gestänge auf die Triebräder wirken. UNTERANSPRüCHE: 1.
    Zweitaktmotor mit gegenlaufenden Kol ben für Fahrzeuge nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Trieb achse, die die beiden Kurbelwellen kup pelt, unterhalb des Arbeitszylinders zwi schen den beiden Kurbelwellen angeordnet ist. 2. Zweitaktmotor nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Kupplung zwischen den Kurbelwellen und der Trieb achse derart angeordnet ist, dass die Tot punktlage einer Kupplungsstange mit einer Totpunktlage einer Schubstange eines Arbeitszylinders zusammenfällt.
CH96409D 1921-04-11 1921-04-11 Zweitaktmotor mit gegenlaufenden Kolben für Fahrzeuge. CH96409A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH96409T 1921-04-11

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH96409A true CH96409A (de) 1922-10-02

Family

ID=4354102

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH96409D CH96409A (de) 1921-04-11 1921-04-11 Zweitaktmotor mit gegenlaufenden Kolben für Fahrzeuge.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH96409A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
CH96409A (de) Zweitaktmotor mit gegenlaufenden Kolben für Fahrzeuge.
DE4431726A1 (de) Kurbelgetriebe für Kolbenmotore
DE434037C (de) Diesellokomotive mit Druckluftantrieb
DE662305C (de) Taumelscheibenanordnung fuer einfach- oder doppeltwirkende Kolbenmaschinen, insbesondere Brennkraftmaschinen
DE490570C (de) Raederkuppelung fuer Lokomotiven mit Antrieb durch zwei Motorengruppen
DE382392C (de) Durch Verbrennungsmotoren betriebene Motorlokomotive
DE632499C (de) Brennkraftlokomotive
DE396299C (de) Lokomotive mit hydraulischer UEbersetzung
DE506990C (de) Kraftmaschine
AT88765B (de) Kolbenmaschine.
DE467589C (de) Lokomotive, insbesondere mit Antrieb durch Verbrennungskraftmaschinen
AT160499B (de) Einzelachsantrieb für Schienenfahrzeuge.
DE754993C (de) V-Motor mit gegenlaeufigen Kolben
DE446051C (de) Freiflugkolbenmotor mit gegenlaeufigen Flugmassen
DE439468C (de) Anordnung der Kraftzylinder und der Kompressorzylinder bei Diesellokomotiven
DE514778C (de) Verbundbrennkraftmaschine
DE703136C (de) Antrieb von Kraftfahrzeugen
DE366984C (de) Dreistufiger Kompressor
DE404349C (de) Antriebsvorrichtung fuer Ventilsteuerungen von Lokomotiven und aehnlichen Fahrzeugen
AT167042B (de) Brennkraftmaschine mit ineinanderlaufenden, gegenläufigen Kolben
DE371101C (de) Verbund-Verbrennungsmotor
DE653531C (de) Mehrfachexpansionskolbendampfmaschine mit Kondensation fuer grosses Druckgefaelle
DE303586C (de)
DE418003C (de) Dampflokomotive
AT158782B (de) Motor mit radial, insbesondere sternförmig angeordneten Zylindern.