CH95022A - Registriervorrichtung an Stickmaschinen. - Google Patents

Registriervorrichtung an Stickmaschinen.

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CH95022A
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05CEMBROIDERING; TUFTING
    • D05C13/00Auxiliary devices incorporated in embroidering machines, not otherwise provided for; Ancillary apparatus for use with embroidering machines
    • D05C13/02Counting, measuring, indicating, warning, or safety devices

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description


      Registriervorrichtung    an     Stichmaschinen.            Erfindungsgegenstand    ist eine Registrier  vorrichtung an Stickmaschinen, welche eine       Markierunterlage    aufweist und wenigstens  ein     Markierorgan    zur     Erzeugung    von Mar  kierungen auf der     Markierunterlage,    wobei  Mittel vorgesehen sind zur Bewegung eines  der erwähnten zwei Teile     (Markierunterlage,          Markierorgan)    relativ zum andern von der  Stickmaschine aus, proportional zu einem  beim Arbeiten der Maschine sich ergebenden  Werte,

       wie.    zum Beispiel Stichzahl oder     Fa-          ci        enverbrauch.     



       Zweckmässigerweise    werden Vorkehrun  gen getroffen, damit auf der     Markierunter-          lage    gleichzeitig zwei oder mehr beim Arbei  ten der     Stickmaschine    sich. ergebende Werte  festgelegt werden.

   Dabei kann dafür gesorgt  sein,     dass    sich aus dem von genanntem     Mar-          kiero.rgan    auf der     Markierunterlage    erzeug  ten Markierungen zugleich ein zweiter Wert       ermitteln    lässt, öder aber es kann ein zweites       Markierorgan    vorgesehen sein zur Markie  rung eines eigenen, beim     Arbeiten    der Stick  maschine sich ergebenden Wertes auf der er  wähnten     Markierunterlage;

      auch können diese  zwei Ausführungsmöglichkeiten kombiniert         werden.    Die Vorrichtung kann den verschie  densten Bedürfnissen angepasst werden, so  zum Beispiel um     ausser,der    gleichzeitigen Re  gistrierung der Stichzahl und des Fadenver  brauches auch die Bohr- und     Stüpfelarbeiten     markieren zu können. Durch die Registrie  rung von bei Herstellung von Maschinen  stickereien sich ergebenden. Werten wird be  zweckt, .den zur Herstellung einer Stickerei  gemachten Aufwand zum Beispiel an. Arbeit  oder Arbeitsmaterial oder an Arbeit und  Arbeitsmaterial dauernd festzulegen.  



  Auf der beiliegenden Zeichnung sind eine  Anzahl     Ausführungsbeispiele    des Erfin  dungsgegenstandes veranschaulicht, und zwar  zeigt:       Fig.    1 im Aufriss einen Teil einer     Heil-          mannschen    Stickmaschine, welche mit vor  liegender Vorrichtung gemäss einer ersten  Ausführung derselben ausgerüstet ist,       Fig.    2 einen Grundriss zu     Fig.    1,       Fig.    3 die erste     Ausführungsform    im  Grundriss,       Fig.    4 einen Aufriss derselben,       Fig.    5 einen     ,S@aüenriss    zu     Fig.    4,

             Fig.    6 eine Einzelheit in grösserem Mass  stab,       Fig.    7 die     Markierunterlage    dieser. Aus  führungsform,       Fig.    8 eine Variante einer Einzelheit,       Fig.    9 eine zweite Ausführungsform im  Auf     riss,          Fig.    10 einen     Seitenriss    dazu,       Fig.    11     eine    dritte Ausführungsform im  Aufriss,       Fig.    12 einen     Seitenriss    dazu,       Fig.    13 eine vierte Ausführungsform     im     Aufriss,

   an einer     Reilmannschen    Stickma  schine angebracht,       Fig.    14 einen Grundriss dazu,       Fig.    15 eine fünfte Ausführungsform im  Grundriss,       Fig.    16 einen Vertikalschnitt dazu,       Fig.    17 eine sechste     Ausführungsforrn    im  Aufriss,       Fig.    18 einen Grundriss     hievon,          Fig.    19 eine Rückansicht dazu,       Fig.    20, 21, 22 eine Einzelheit in ver  schiedenen Darstellungen,       Fig.-    23 eine siebente Ausführungsform  in Vorderansicht,       Fig.    24 eine Rückansicht davon,

         Fig.    25 eine Seitenansicht dazu,       Fig.    26 eine =achte Ausführungsform,       Fig.    27, 28, 29 je eine     Markierunterlage,          Fig.    30 eine neunte     Ausführungsform,    im  Aufriss,       Fig.    31 einen     Seitenriss    dazu, und       Fig.    32 einen Schnitt nach     A-B    der       Fig.    31.  



  Die gezeichneten ersten acht Ausführungs  beispiele der     Registriervorrichtung    sind für       Heilmannsche    Stickmaschinen bestimmt, wäh  rend die Bauart des neunten Ausführungs  beispiels     (Fig.    30 bis 32) für     Schifflistick-          maschinen    getroffen ist.  



  In     Fig.    1 bedeutet a den vordern Wagen  einer     Hei.ima.nnschen    Stickmaschine, der in  bekannter Weise die     Exzenterwelle    b trägt  zur     Betätigung    der     Klupper    e für den Nadel  wechsel. Die Welle b erhält ihre Drehbewe  gung in bekannter Weise durch die Hubstange         d    des am Wagen angebrachten Teils der Ab  tretungsvorrichtung.     e    ist das Stickmaschinen  gestell. Auf dem Wagen a ist nun ein Ge  liäuse 1 der     Registriervorrichtung    gemäss dem  ersten Beispiel     (Fig.    1 bis 6) befestigt.

   Im  Gehäuse 1 sind drei Walzen 2, 3, 4 an  geordnet     (Fig.    5). Ist die Vorrichtung im  Betrieb, dann wickelt sich von der Walze 2  ein Papierband 5 ab, das die     Markierunter-          lage    darstellt, über die Walze 3 geleitet ist  und auf der Walze 4 aufgewickelt wird.

   6  ist eine Druckwalze, welche von der Farb  walze 7 gespeist wird und das     Markierband    5  nach Massgabe seiner Abwicklung mit einer  geeigneten Einteilung bedruckt, die ein     ra-          s        'hes    Ablesen der erfolgten Markierung     ge-          c        21     stattet     (Fig.    7). Die Druckwalze 6 wird durch  zwei an den     Aelisenenden        angreifende    Federn  8 elastisch an die Walze 4 angedrückt. Die  Farbwalze 7 ruht mit ihrem Gewicht auf der  Druckwalze 6 auf.

   Assen ist am Gehäuse 1  ein Schaltrad 9 angeordnet, das     mittelst    des  Hebels 10 betätigt werden kann, der am Ge  häuse 1 schwingbar     gelagert    ist und eine  Schaltklinke 11 trägt. Die Schaltung des  Rades 9 wird durch     Abwärtsbewegen    .des  Schalthebels 10 (Pfeilrichtung     Fig.    5) be  werkstelligt. Eine Sperrklinke 12 verhindert  bei der darauffolgenden Aufwärtsbewegung  des Schalthebels 10 ein     Nitdrehen    des Rades  9. Wie     aus    den     Fig.    1, 2, 5 ersichtlich ist.

    steht der Schalthebel 10 mit seinem freien,       gegabelten    Ende mit der Hubstange d der  Abtretung     svorrichtung    der Stickmaschine in       Bewegungsverbindung.    Bei jeder Abwärtsbe  wegung der Hubstange d, die bei Vollziehung  des zweimaligen Nadelwechsels (Übergang  der Nadeln vom     vordern    auf den hintern     un:l     s **ter wieder von diesem auf den vordern       pa     Wagen) eine Abwärts- und     eine,Aufwärts-          beweb        ing    ausführt, wird das Rad 9 um einen  Zahn nachgeschaltet.

   Durch Zahnräder 13, 14,  15     (Fig.    5) werden dabei die Walzen 3, 6       mitgedreht,    und das     Markierband    5 um-eine  Einheit seiner längs des einen Randes von  der Druckwalze 6 aufgedruckten Skala nach  geschaltet     (Fig.    7).

   Die sichere Mitnahme des       Markierbandes    5 wird, ausser durch die Ad-           häsion    am Umfang der Walze 3, namentlich  durch die am Umfang der     Druckwalze    6 vor  gesehenen     Spitzenkränze        gewährbeistet,,    die  auf dem     Markierband    5, in dessen Längs  richtung, punktierte Linien hervorrufen     (Fig.     <B>7),</B> welche, wie später erläutert wird,

   mit zur       Ablesung    des Fadenverbrauches bestimmt       sind.    Die     Abwickelwalze    2 wirkt mit an  ihren Enden angebrachten Reibscheiben 16  auf Reibscheiben 17 der     rlufwi-ckelwalze    4  ein, wodurch der letzteren bei jeder Nach  scha.ltung des     Markierbandes    5 eine Drehbe  wegung erteilt wird, so     dass    das     Markierband     stets straff gespannt bleibt.

   Da dem zweima  ligen Nadelwechsel für gewöhnlich eine volle,  d. h. der Länge des Arbeitsfadens entspre  chende Ausfahrt und     nachherige    Einfahrt des  Wagens a folgt, so ist in der Regel Jede Ein  heit oder Längsskala des     Markierbandes    5  gleichbedeutend mit einem vollständigen  Stich.  



       Über    -dem Scheitel der Walze 3 ist als       3Vlarkierorgan    ,ein     Schreibstift    18 angeordnet,  welcher mit seinem Halter 19 in einem Trag  stück 20 vertikal verschiebbar ist. Das Trag  stück 20 ist auf eine Schiene 21 aufgeschoben  und ist an derselben     mittelst    einer Schraube  einstellbar. Die Schiene 21 ist im Gehäuse 1  quer zur Bewegungsrichtung des Markier  bandes verschiebbar und trägt     einerends    eine  Rolle 22. Durch Verschiebender Querschiene  21 kann :somit der Schreibstift 18 quer über  das     Markierband    5 geführt werden.

   Eine am  Gehäuse 1 befestigte Feder 23     (Fig.    4) drückt  die Querschiene 21 mit der Rolle 22 gegen  eine am Gestell e der     Stickmasdhine    ange  brachte Führungsschiene 24. Die Führungs  schiene 24 ist zur Bahn .des     Wagens    a, im  Grundriss gesehen     (Fig.    2), schräg gestellt,  und zwar in einem bestimmten Verhältnis     in-          bezug    auf die Bahnlänge. Die Schrägstellung  der Führungsschiene 24, die um einen Schrau  benbolzen 25     verschwenkbar    ist, lässt sich  mittelst einer     Schraube    26 regulieren.

   Der  Träger 20 ist an der Schiene 21 so     enge-          stellt,    dass der Schreibstift 18 auf der     Null-          linie    des     Markierbandes    steht, wenn sich der  Wagen a am Anschlag befindet.    Bei der Schaltung des Rades 9, wobei sich  der Wagen a der Stickmaschine bekanntlich  in der     innern    Endstellung, d. h. am Anschlag  befindet,     bewirkt    der     Sohalthebel    10 bei sei  ner     Abwärtsbewegung    durch ein Gestänge  27     (Fig.    5, 6) ,die Verdrehung einer Achse 28.

    Diese ist im     Gehäuse    1 gelagert und trägt  einen Arm 29, der bei dieser     Verdrehung    der  Achse 28 den Halter 19 mittelst     eines    An  schlages 19'     desselben    anhebt und dadurch  den Schreibstift 18 vom     Markierband    5 ab  hebt, und .zwar rechtzeitig genug, damit die  Nachschaltung des letzteren sich -ungehindert  vollziehen kann.

   Sobald der Schalthebel 10  in seine     Tiefstlage    gelangt, schnellt der Arm  29 am Anschlag 19' vorbei, so dass der nun       freigegebene    Halter 19 zufolge seines Eigen  gewichtes niederfällt (eventuell     könnte    eine  Feder hierzu vorgesehen     sein),    und der  Schreibstift 18 auf das     Markierband    5,     bezw.     auf die ihm als Unterlage     dienende    Walze 3  aufzustehen kommt. Durch .die     erwähnten     Mittel wird erreicht, dass der Schreibstift  keine Hemmung des     Markierbandes    bei seiner  Schaltung bewirken, aber doch den ganzen  Wagenauszug markieren kann.

   Die Walze 3  besitzt zweckmässig einen Gummibelag. Bei  der darauffolgenden Aufwärtsbewegung des  Schalthebels -10     verschwenkt    der Arm 29 den  Anschlag 19' vorübergehend entgegen der  Wirkung einer am letzten angebrachten Blatt  feder, die an der Querschiene 21     :ansteht,    so  dass der Arm 29- ,am Anschlag 19' vorbei  kann.  



  Angenommen der Wagen     .a    werde aus der  Anschlagstellung ausgefahren (in     Fig.    1, 2  befindet er .sich ungefähr in der Mitte seiner  Bahn), dann bewirkt die Führungsschiene 24  eine Verschiebung der Schiene 21, wobei der  Schreibstift 18 .auf dem stillgesetzten     Mar-          ki.erband    5 einen Querstrich, d. h. eine Ordi  nate zieht; deren Länge in     einem    bestimm  ten     Verhältnis    zur Länge des Wagenaus  zuges,     bezw.    zur Fadenlänge steht; dieses  Verhältnis ist gegeben durch die Schrägstel  lung der     Führungsschiene    24 zur Bahnlänge  und kann beispielsweise 1:20 sein.

   Da der       Wagenauszug    der Fadenlänge entspricht,     sA         stimmt jene Ordinate im reduzierten Massstab  ebenfalls mit der Fadenlänge überein. Das       Markierband    5 weist in :der Querrichtung eine  Skala mit den Zählen 0, 20, 40, 60, 80, 100,  120 auf, die sich auf die Fadenlänge bezie  hen (in Zentimetern); durch die mit diesen  Zahlen bezeichneten     Punkte    gehen Abszissen  linien.

   In der Mitte zwischen zwei solchen  durch volle Linien angegebenen     Abszissen-          lini:en    befindet sich je eine     punktierte        Ab-          szs.senlinie,    welche .einen entsprechenden Zwi  schenwert, d. h. 10, 30 usw. der Ordinaten       angibt.    Bei der     Einfahrt    des Wagens     a        kehrt     der     Schreibstift    18, wie ohne weiteres klar  ist, in seine Anfangsstellung zurück.

   Fährt  der Wagen nach zweimaligem Nadelwechsel  und dabei bewirkter Nachschaltung des     Mar-          hierbandes    um eine Einheit .seiner Längs  skala von neuem aus, dann zieht der Schreib  stift 18 eine zweite Ordinate auf dem     Mar-          kierband,    die etwas kürzer ist als die erste,  infolge des auf den     Stickfadenverbrauch    zu  rückzuführenden     kürzerenWeges,    den     derWa-          gen    jetzt zurücklegt.

   Dasselbe Spiel wieder  holt sich bei jeder weiteren Ausfahrt des       )Vagens,    d. h. die vom Schreibstift gezogenen  Ordinaten werden jeweils     proportional    der  Abnahme der Fadenlänge kürzer. Wird der  Wagen nicht entsprechend der Fadenlänge,  sondern zwecks Ingebrauchnahme des     Bohr-          oder        Stüpfelapparates    nur eine kurze Strecke  ausgefahren, dann markiert der Schreibstift  während der nun folgenden Bohrarbeit     aiiif     dem     Markierba.nd    eine entsprechend kurze,

    zufolge der hierbei stattfindenden mehrmali  gen Hin- und     Herbewegung    des Wagens     dik-          kere    Ordinate; das     Markierband    ist zuvor bei  der im vorliegenden Falle dem Einschalten       rles    Bohrapparates unmittelbar vorangehenden  Leer-Abtretung des vordern     Wa.gen.s    geschal  tet worden (der hintere Wagen ist dabei vom  Anschlag entfernt). Demzufolge treten diese  Ordinaten in .der auf die beschriebene Weise       auf    dem     Ma.rkierband    erhaltenen graphischen  Darstellung deutlich hervor.  



  Mit Hilfe der     Längsskala    des Markier  bandes, die gemäss der     Fig.    7 sich fortlaufend  wiederholende, von der     Druckulalze    6 aufge-    druckte Skalen von 0 bis 100 Einheiten auf  weist,     lä,sst    sich sehr leicht die Summe der zur  Herstellung einer Stickware aufgewandten  Stiche feststellen, indem man von der durch  die Längsskala erhaltenen Summe lediglich  die Anzahl der auffallend kurzen     dicken    Or  dinaten, die sich auf Bohr- oder     Stüpfel-          arbeit        beziehen,    abzurechnen braucht.

   Unter  Zuhilfenahme der Querskala des Markier  bandes kann man, wie ohne weiteres ver  ständlich ist, noch den Aufwand an Faden  material für die betreffende     Stickware    fest  stellen, und zwar sowohl jenen Teil des     Fa:den-          verbrauches,    welcher als Stickerei auf den  Stoff gelangte, als auch jenen Teil, welcher  in den Abfall kam.    Natürlich können Einzelteile der beschrie  benen Ausführungsform der     Registriervor-          richtung    auch anders ausgebildet sein, als  wie gezeichnet. So zum Beispiel könnte die  Führungsschiene 24 für die Querschiene  21, wie in     Fig.    8 gezeigt ist, U-förmigen  Querschnitt haben.

   Die Rolle 22 liegt hier  zwischen den zwei Schenkeln der Schiene 24,  wodurch der Querschiene 21 Führung gege  ben ist; eine zur     Rückführung    der Quer  schiene 21 dienende Feder (23) fällt hier  bei weg.    Bei der zweiten und dritten Ausführungs  form der     Registriervorrichtung        (Fig.    9     bis     12) bedeutet 1 wiederum das Gehäuse, 2 die       Abwickelwalze,    3 die     Führungs-    und Auf  lagewalze, 4 die     Aufwickelwalze,    5     da.s        Mar-          kierba.nd,

      das in ähnlicher Weise wie beim       vorbeschriebenen    Beispiel fortlaufend be  druckt wird (die Mittel dazu sind nicht ge  zeichnet). 9 ist; das Schaltrad, 10 der Schalt  hebel mit Klinke 11, 18 der Schreibstift,  welcher hier mittelst seines Halters 19     a.n     einer Schraubenspindel 30 angeordnet und  durch eine auf der Zeichnung nicht ersicht  liche     Anschlagleiste    an Drehung verhindert  ist.

   Die Nachschaltung des     Markierbandes    5  geschieht, wie beim ersten Beispiel, .durch  Betätigung des Schalthebels 10 mittelst der       Hui-        -,tauge    des am einen Wagen angebrachten  Teils der     Abtretungsvorrichftung.         Die Verbindung der     Registriervorric$tung     nach den     Fig.    9, 10 mit der Stickmaschine  erfolgt dadurch, dass man die Gewindespindel  30 mit einer Welle 31 (Fix. 9) des Maschi  nengetriebes kuppelt, die bei Hin- und Herb,e  wegung des Wagens in Umdrehung versetzt  wird. Das Gehäuse 1 ist bei     .dieser    Ausfüh  rung am Gestell der Stickmaschine zu be  festigen.

   Durch die Drehung der Welle 31  und damit der Gewindespindel 30 bei der  Hin-     und        Herbewegung    des Wagens mar  kiert der Schreibstift 18 auf .dem Markier  band 5 eine dem Wagenauszug,     bezw.    der  Fadenlänge entsprechende Ordinate, so dass  die erzielte graphische Darstellung in ihrer  Form derjenigen nach     Fig.    7     entspicht.     



  Die Verbindung der     Registriervorrichtung     nach den     Fig.    1.1, 1.2 mit der Stickmaschine       kann    in der Weise geschehen, dass .das Ge  häuse 1 wiederum ortsfest am Maschinenge  stell angebracht wird. Die     Gewindespindel          30,dagegen    verbindet man mittelst eines Zug  mittels mit dem Wagen. Dieses Zugmittel ist       andernends    an einer auf der Spindel 30 befe  stigten Rolle 32 festgemacht. Die Spindel 30  weist ferner eine Rolle 33 auf, die zur Auf  nahme eines durch eine Kette oder     Jerglei-          chen    gebildeten Aufhängeorganes eines Ge  wichtes 34 dient.

   Beim     Anzsfahren    des Wagens  findet durch Vermittlung des erwähnten Zug  mittels ein Drehen der Spindel 30 im einen  Sinne statt, während beim Einfahren des Wa  gens das vorhin hochgezogene Gewicht 34,  welches sich jetzt nach Massgabe des Rück  laufes des Wagens senkt, ein entgegenge  setztes Drehen der Spindel 30 veranlasst. So  mit     arbeitet    der Schreibstift 18 hier genau  so, wie in bezug auf die     Fig.    9, 10 'be  schrieben.  



  Die     Gewindespindel    30 könnte auch nur  eine Rolle besitzen, wobei das Zugmittel um  diese Rolle geschlungen und     einerends    mit  dem Wagen und     andernends    mit dem Gewicht  verbunden würde.  



  Die Vorrichtung könnte aber auch mit  ihrem Gehäuse auf dem Wagen     montiert    sein  und .die Gewindespindel 30 ebenfalls nur     eine     Rolle besitzen, deren Umfang zur Aufnahme    des Zugmittels     .dient,    dessen eines Ende an-,  Gestell der Stickmaschine zu befestigen-wäre.  In die     Rolle    könnte     eine    Spiralfeder     einge-          setzt    sein, die bei der Rückfahrt des Wagens  de Rolle     in    dem Sinne dreht, dass .das bei der       Ausfahrt    des     Wagens        abgewickelte    Zugmittel  wieder auf die Rolle aufgewickelt wird.  



  Die Ausführungsform der     Rigistriervor-          richtung    nach den     Fig.        1d,    14 unterscheidet  sich von derjenigen nach den     Fig.    11, 12  hauptsächlich insofern, als der Schalthebel 10  an seinem freien Ende einen Querarm 35 be  sitzt, und dass zur Betätigung .desselben zwei       Scheibensegmente    36, 37 vorgesehen     sind.     Das Segment 36 sitzt auf einer Welle 38 fest,  die in einem am Maschinengestell     fixierten     Bock 39 gelagert ist.

   Auf der Welle 38 ist  ferner ein Hebel 40 befestigt, der mit     seinem     freien,     gegabelten    Ende an .der Hubstange d  des am     einen    Wagen angebrachten Teils der       Abtretungsvorrichtung    angreift. Das Segment  <B>37,</B> welches auf der Welle 38 .drehbar ist, hat  einen Hebel 41, der dem Hebel 40     entspri-,ht     und mit .seinem freien, gegabelten Ende an  der     Hubstange    d<I>des</I> am zweiten Wagen ange  brachten Teils der     Abtretungsvorrichtung    an  greift.

   Die     erwähnten    Gabeln könnten aber       ebenso.gut,    statt ,an den Hebeln 40, 41 an den  Hubstangen 'd vorgesehen sein und an Zapfen  dieser Hebel angreifen.   Die übrigen     Überweisungszeichen    der     Fig.     13, 14 bedeuten mit den     Fig.    11, 12,

       bezw.     mit den     vorbeschriebenen    Darstellungen kor  respondierenden     Teile.    Das Gehäuse 1 ist am  Maschinengestell befestigt und die Gewinde  spindel 30 erhält     ihre    eine Drehbewegung in  folge Verbindung der Rolle 32 durch ein Zug  mittel .mit dem .auf der entsprechenden Seite  des     Maschinengestelles    angeordneten Wagen  (nicht gezeichnet), während das Gewicht 34  die Spindel 30 beim Rücklauf des Wagens  entgegengesetzt .dreht. Der Querarm 35 be  sitzt     beiderends    eine Rolle zur Auflage -auf  den     Segmenten    36, 37. Beide Segmente wei  sen an ihrem Umfang eine Kerbe 36', 37' auf.

    Die Nachschaltung des     Markierbandes    5     wind     durch     Siehsenken    des     Schalthebels    10 herbei  geführt. Diese Abwärtsbewegung kann der      Schalthebel 10 aber nur dann ausführen,  wenn. beide Segmente 36, 37 gleichzeitig in  eine solche     Winkelstelluno-    übergeführt wer  den, dass der Querarm 35 in die beiden Ker  ben 36', 37' einfallen kann.

   Dieser Umstand  tritt ein, wenn die Hubstangen     d        bezw.        dieAb-          tretungsorgane    beider Wagen     gleichzeitig    in  entgegengesetztem Sinne betätigt werden,  also wenn beide Wagen sich im     Aiisclila;     befinden und ein Nadelwechsel vollzogen  wird;

   man erhält hierbei. pro Stich zwei Schal  tungen des     Markierbandes.    Durch die be  schriebene Verbindung der     Registriervorrich-          tung    mit der Stickmaschine wird erreicht,     dass     der Schreibstift 18     au:f    dem     Markierband.    5  die Anzahl der Stiche und den. Fadenver  brauch durch Linien markiert.

   Allfällige,  zwischen der Stichbildung vorgenommene  Bohr- und     Stüpfelarbeiten        werden.    je nach  dem ob der     Marliierstift    mit dem vordern  oder     hintern    Wagen verbunden ist, in ver  schiedener Weise kenntlich gemacht (bei der  dem Einschalten des     Bohrapparates    unmittel  bar vorangehenden     Leer-Abtretung    erfolgt  hier keine Schaltung der     Markierunterl.age);

       im ersten Fall kommen die     Bohr-Markierun-          gen    zwischen die     Stichmarkierungslinien,     während sie im zweiten Fall als Verdickung,  des Fusses einer einen Stich darstellenden  Linie .auftreten, welche Linie infolge Aus  fahrens des hintern Wagens entstanden ist.  In beiden Fällen korrespondiert die Anzahl  erhaltener     Stichmarkierungslinien    mit der       Gesamtsticlizahl,    mit welcher die Anzahl der  dem     Markierband    erteilten Schaltbewegungen  in der Weise übereinstimmt, dass je zwei.  Schaltungen einem Stich     entsprechen;    dies er  leichtert die Feststellung der Stichzahl auf  dem     Markierband    5.  



  Die Registrierung von Stichzahl und  Garnverbrauch liesse sich aber auch bei an  ders gestalteter     Verbindung    der     Registrier-          vorrichtung    mit der Stickmaschine erzielen.  Zu diesem Zwecke könnte zum Beispiel, wenn  die Vorrichtung am einen Wagen angeordnet  wird, die Nachschaltung der     Markierunter-          lage    durch die     Abtretungsorgane    des andern  Wagens in dem Moment herbeigeführt wer-    den, wenn beide     GVagen    am Anschlag stehen;

    es erfolgt hier, wie beim Beispiel nach     Fig.     1 bis 7, auf zweimaligen     Nadelu#ecbsel    eine  Schaltung der     Ma.rkierunterlage;    dagegen  tritt beim Gebrauch der Bohrvorrichtung  keine Schaltung der     Markierunterlage    ein.  



  Die Bewegung des Schreibstiftes     bezw.     einer denselben tragenden     Schiene    könnte  auch mittelst eines Räderwerkes erfolgen,  wobei die Schiene als     Zahnstange        auszubilden     wäre, oder es könnte der Schreibstift an einem  um zwei Rollen geführten endlosen Band an  gebracht sein, die durch geeignete Mittel so  mit der Stickmaschine zu verbinden wären,       tlass    sie proportional dem Wagenauszug     ge-          cdreht    werden.  



  In den     Fig.    15, 16 bezeichnet 1 wiederum  das Gehäuse der     R.egistriervorriclitun-,    5 die  durch eine Kreisscheibe gebildete Markier  unterlage, 9 das Schaltrad, 10 den Schalt  hebel, 18 den Schreibstift, 21 die den Schreib  stift tragende Schiene und 32 die mit einem  Zugmittel 32' ausgerüstete Rolle zur Bewe  gung des Schreibstiftes.

   Dieselbe steht durch  ein Winkelgetriebe 42 mit einer Kurven  scheibe 43 in Bewegungsverbindung, die dreh  bar auf einer Welle 44 sitzt und zur     Hin-          und        Herbewegung    der     Schiene    21 dient, wel  che mit einer nicht gezeichneten Rolle an die       Kurvenscheibe    anliegt und durch die Feder  23 an dieselbe angedrückt wird. Auf der  Welle 44 sind ein Schneckenrad 45 und eine  Platte 46     befesti-t,    auf welch letztere die       Markierscheibe    5 aufgelegt ist. Das     Schnek-          kenrad    45 steht durch eine Schnecke 47 mit  dem Schaltrad 9 in Bewegungsverbindung.

    Wenn der Schalthebel 10 durch Vermittlung       eines    Bewegungsorganes der Stickmaschine  in analoger Weise betätigt wird, wie bei den       vorbeschriebenen    Beispielen erläutert wurde,  dann erhält die Platte 46 und .dadurch die       Markiersclreibe    5 eine kleine Drehbewegung.

    Das Gehäuse 1 kann, wie nach     Fig.    15 ange  nommen, am einen Wagen der Stickmaschine  befestigt sein,     wobei    das Zugmittel 32' mit  seinem - freien Ende am Maschinengestell  festzumachen ist, doch könnte das Gehäuse  1 auch am     Maschinengestell    fixiert und      die     Registriervorriclhtung        mittelst    .des Zug  organes 32' mit dein einen Wagen der  Stickmaschine verbunden sein. Bei der Aus  fahrt des Wagens wird nun durch Vermitt  lung der Rolle 32 und des Winkelgetriebes  <B>42</B>     die    Kurvenscheibe 43 gedreht, und zwar       fuhrt    die letztere eine volle Umdrehung aus  bei vollem Auszug des Wagens.

   Dabei mar  kiert der Schreibstift 18 auf der Markier  seheibe 5 eine radiale Linie, deren Länge pro  portional     .dem    Wagenauszug,     bezw.    der noch       verfügbaren    Fadenlänge ist. Bei der Einfahrt  des Wagens sorgt eine im Gehäuse 1 unter  gebrachte Spiralfeder 48, welche bei der Aus  fahrt des Wagens selbsttätig aufgezogen  wird, für die Aufwicklung des Zugmittels 32'  auf die Rolle 32. Das hierbei zur vorherigen  Drehrichtung entgegengesetzt gedrehte Win  kelgetriebe 42 dreht nun die Kurvenscheibe  43 in die Anfangsstellung zurück (Fug. 15),  wodurch natürlich     auch    der     Schreibstift    18  in seine Anfangsstellung übergeführt wird.

    Bei der nächsten Betätigung des Schalthebels  10,     bei.    im Anschlag befindlichem Wagen,  wird die     Markierscheibe    wieder um einen be  stimmten Betrag nachgeschaltet, so dass der  Schreibstift auf der     Markierseheibe    5 bei der  nächsten Ausfahrt des Wagens eine neue  radiale Linie zieht, .die dem Wagenauszug,  cl. h. der noch verfügbaren Fadenlänge pro  portional ist. Auf-der     Markierscheibe    5 ent  steht auf diese Weise eine graphische Dar  stellung, wie     Fig.    27 ein Beispiel zeigt.

   Die  am Umfang der     Markierscheibe        angebrachte     Skala zeigt die Stichzahl. an, die bei entspre  chender Verbindung der     Registriervorrich-          tung    mit der     Stiekmas.chine    ohne weiteres auf  der     Markierscheibe    abgelesen werden. kann,  während unter     Zuhilfenahme    der radial an  geordneten Skala., welche durch Kreislinien  durchschnitten ist, der Fadenverbrauch fest  gestellt     gTerden    kann.  



  Bei der     in    den     Fig.    17 bis 19 dargestellten       Ausführungsform    der     Registriervorrichtung     ist im     Gehäuse    1, wie aus     Fig.    18 ersichtlich;  eine Trommel 49 angeordnet, die drehbar     auf     einer Achse 50 sitzt. Auf die Trommel 49  ist die     Markierunterlage    5 aufgelegt, die, hier    durch ein     vorbedrucktes    Band gebildet ist,  dessen Enden man     heim    Auflegen des     Mar-          kierbandes    .auf die Trommel vereinigt hat.

    Das     Markierband    besitzt längs des einen  Randes eine Zeiteinteilung (nicht     eingezeieh-          net).    Der Trommel 49 wird bei Benutzung  der     Registriervorrichtung    durch ein am Ge  häuse 1 angebrachtes Uhrwerk 51 eine Dreh  bewegung erteilt,     indem    -ein Zahnrad des letz  teren in einen Zahnkranz 52 der     Trommel    49  eingreift. 21 ist wieder die verschiebbare  Querschiene, welche am Träger 20 den  Schreibstift 18 trägt.

   Die     einerends    mit der  Rolle 22 versehene und von der Feder 23  beeinflusste Querschiene 21 wird, wenn das  Gehäuse 1 auf dem Wagen a (Fug. 1, 2) be  festigt ist, beim Aus- und Einfahren des  Wagens von der Führungsschiene 24 hin- und  hergeschoben, wobei der Schreibstift 18 auf  dem sich drehenden     M.arkierband    in. Form  einer Zickzacklinie den Fadenverbrauch mar  kiert. Im Gehäuse 1 ist ferner eine Quer  schiene 53 verschiebbar angeordnet, die durch  eine Feder 54 beeinflusst wird. Auf dieser  Schiene ist ein Schreibstift 55 mittelst eines  Trägers 56 einstellbar angeordnet.

   Die Feder  54 drückt die Querschiene 53, welche einen  Anschlagstift 53' besitzt, .ständig an eine Kur  ventrommel 57, die drehbar auf der Achse 50  sitzt und mit dem Schaltrad 9 starr     verbunden     ist. Letzteres kann durch den     Schalthebel    10  geschaltet werden, welcher von einem propor  tional zur Stichzahl .arbeitenden Bewegungs  organ der Stickmaschine zu betätigen ist. 11  ist die     federbeeinflusste    Schaltklinke des       Schalthebels    10, während 12 die hier durch  eine Blattfeder gebildete Sperrklinke für     das     Rad 9 ist.

   Der Schalthebel 10, welcher an  einem Bolzen 58     schwingbar    gelagert ist, wird  für gewöhnlich durch seinen Gewichtsarm 10'  in einer durch einen Anschlag festgelegten       Schrägstellung    gehalten (Fug. 17, 19). Bei  dieser Ausführungsform der Vorrichtung ge  schieht die Schaltung     des        Marl;ierbandes    5  durch das Uhrwerk 51,     d.    h. nach der Zeit,       während    der Schreibstift 18 nach Massgabe  des Wagenauszuges (Fadenlänge) und der  Schreibstift 55 entsprechend der der Kurven-           trommel    5 7 erteilten Schaltungen in der Quer  richtung des     Markierbandes    5 verschoben  wird.

   Die Kurve der Trommel 57 ist so ge  staltet, dass der Schreibstift 55 bei einer     Um-          drehung-der    Trommel auf dem     Markierband     eine volle Hin- und     Herbewegung    ausführt.  Diese Hin- und     Herbewegung    des Schreib  stiftes 55 erfolgt proportional der Stichzahl  und erzeugt auf dem proportional der Zeit  geschalteten     21arkierband    Zickzacklinien, aus  welchen anhand einer geeigneten     Einteilung     des letzteren sowohl die Stichzahl, als auch  die dazu aufgewandte Zeit abgelesen werden  kann.

   Die Arbeitspausen im eigentlichen  Sticken heben sich     :durch    parallel zu den Ab  szissenlinien des     Markierbandes    verlaufende  Linien ab, weil während dieser Zeit keine  Schaltung .der Kurventrommel 57 erfolgt.  Der Schreibstift 55 steht dabei still, während  das     Markierband    5 bewegt wird. Damit die  von den Schreibstiften ausgeführten Markie  rungen sich gegenseitig voneinander abheben,       lzann    z. B. jeder Schreibstift seine besondere  Farbe oder .seine besondere     Markierart     haben (dicke, dünne, volle oder punktierte  Linien).  



  Um die Stichzahl gleichzeitig     unrnittel-          bar    ablesbar zu registrieren, steht mit     den;     Schaltrad 9     mittelst    eines nicht dargestellten       Päderwerkes    ein Zählwerk in     Bewegungsver-          bindung.    Dieses weist drei Zeiger 59, 60, 61       auf        (Fig.    17), die an der Vorderseite des  Gehäuses 1 vor je einem Zifferblatt 62, 63,  61 angeordnet sind. Der Zeiger 59 zeigt die  Einheiten von 0 bis 100 .an, der Zeiger 60 die       @rIunderter    bis zu 1000, und der Zeiger 61 die  Tausender.  



  Das Uhrwerk 51, welches die Trommel 49       @.ntreibt,    betätigt zwei ebenfalls an der Vor  derseite des     Gehäuses    1 angeordnete Zeiger,       z@.-elche    auf einem Zifferblatt 65 die Uhrzeit  in Stunden und Minuten angeben.  



  Nach den vorangehenden Ausführungen       bann    dem     Marhierband    5 sowohl der Faden  verbrauch, als auch die Stichzahl (allerdings  erst nach     Ad-dierung    derselben) entnommen  werden. Damit nun auch allfällige Bohr  arbeiten auf dem     Marhierband    5 registriert    werden, ist am Träger 20 ein zweiter Schreib  stift 66 vorgesehen     (Fig.    18, 20 bis 22). Der  selbe ist im Träger 20 verschiebbar und     mit-          telst    eines .an ihm einstellbaren Armes 67 an  einer Achse 68 aufgehängt, die am     Gehäuse     1 drehbar     gelagert    ist.

   Für gewöhnlich be  findet sich der     Schreibstift    66 ausser Bereich  des     Markierbandes    5. Die Achse 68 besitzt       einerends    eine Gabel 69     (Fig.    18, 19), mit  Hilfe welcher sie     derart    mit dem Bohrapparat  der Stickmaschine in Bewegungsverbindung  zu bringen ist, dass sie bei Ingebrauchnahme  des Bohrapparates in dem Masse verdreht  wird, dass ihr     abgefla.chter    Teil 70, welcher  am einen Ende der Achse vorgesehen ist, nach  oben zu liegen kommt     (Fig.    22).

   Da sich der  Träger 20 hierbei in bezug auf die Breitseite  des     Markierbandes    5 in entsprechender End  stellung befindet (der Schreibstift 18 ist auf  der Nullinie), gelangt nun der Schreibstift  66, welcher der Wirkung einer Zugfeder 71       ausgesetzt    ist, mit dem     Markierband    5 in Be  rührung, und zwar ausserhalb der Abszissen;  dicht am entsprechenden Rand des Markier  bandes (nach     Fig.    25 sitzt der Schreibstift 18  noch auf dem     Marhierband    auf).

   Da der Wa  gen der Stickmaschine während der Bohr  arbeit nur     wenig    ausgezogen wird, und somit       die        Querschiene    21 nur auf kurzer Strecke  bin- und hergeschoben wird, so genügt eine  relativ kurze Länge der Abflachung 70 der  Achse 68, um den Schreibstift 66 während der  Bohrarbeit mit dem     Marhierband    in Berüh  rung zu halten. Dadurch, dass der     Schreibstift     66 seine Markierungen auf dein     Marhierband     ausserhalb der Abszissen des letzteren an  bringt, sind die Bohrmarkierungen auf dem       Marhierband    recht übersichtlich.  



  Damit der zur Markierung des. Fadenver  brauches dienende Schreibstift 18 ausser Be  rührung mit dem     Markierband    5 gebracht  werden kann (was zwar nicht unbedingt nötig  ist), solange der Schreibstift 66 in Arbeits  stellung ist, kann der     Schreibstift    18 durch       Verschwenken    eines Hebels 72     (Fig.    21) von  Hand, mittelst einer Keilbahn 73 desselben  vom     Markierband    5 abgehoben werden; und  zwar entgegen dem Einfluss einer Druckfeder      74. Der Druck der letzteren lässt sich mittelst  einer Schraubenmutter 75 regeln.

   Zur Höhen  einstellung des Armes 67 am     Schreibstift    66  dient eine Stellschraube 76, an welcher die  den Schreibstift 66 niederziehende Schrauben  feder 71 angreift.  



  Ist die Bohrarbeit beendet und wird der  Bohrapparat ausgeschaltet, dann erfährt .die  Achse     (68    durch Vermittlung eines nicht ge  zeichneten Gestänges eine solche     Drehbewe-          (run.g,    dass der Arm 67 durch die Achse 68       Hochgehoben        und    dadurch der Schreibstift 66  vom     Markierband    abgehoben wird     (Fig.    20,  21).  



  Die beschriebene     Registriervorrichtun_g     könnte noch Mittel     aufweisen,    um auf dem       Markierband    auch allfällige     Stüpfelarbeit     registrieren zu können.  



  Bei der     Registriervorrichtung    nach den       Fig.    23 bis 25 ist im Gehäuse 1 ebenfalls eine  Trommel 49 auf einer Achse 50 drehbar an  geordnet. Auf der mit dem Zahnkranz 52     ver-          sehenen    Trommel 49 befindet sich das vor  bedruckte     Markierband    5, dessen Endcri man  beim Auflegen des Bandes auf die Trommel  miteinander verbunden hat.

   Das     Märkierband     ist längs des einen Randes mit einer Stich  zahlskala versehen, und besitzt ferner eine  Querskala, die sich auf den     Fadenverbrauch     bezieht. 9 ist das Schaltrad und 10 der bei  Ausführung eines Stiches zu     betätigende     Schalthebel mit     Gewichtsarm    10' und Schalt  klinke 11. 12 ist die Sperrklinke. Der Aus  schlag des Schalthebels 10 kann mittelst ein  stellbaren Anschlagschrauben 77 reguliert  werden.

   Der Schalthebel 10 ist auf der Achse  50 drehbar. 21 ist die entsprechend des Wa  genauszuges     bezw.    der     Fadenlänge    zu ver  schiebende Querschiene, die von der Feder 23  beeinflusst wird, die Rolle 22 und den Träger       .20    besitzt, welcher in gleicher Weise wie     beinn     v     orbesehriebenen    Beispiel -zwei Schreibstifte  18, 66 trägt, von denen der letztere nur in  bestimmter Stellung der Achse 68 mit dem       Markierband    in Berührung kommt.  



  Bei jeder Schaltung des Rades 9 wird die  mit demselben durch ein Räderwerk in Be  wegungsverbindung stehende Trommel 49    und dadurch das     117arkierband    um den Betrag  einer Einheit der Längsskala des letzteren  nachgeschaltet. Diese Schaltungen korrespon  dieren mit der Stichzahl, deren     Gesamtsumme     ohne weiteres vom     Markierband    ,abgelesen  werden kann; zwischen hinein ausgeführte  Bohr- und     Stüpfelarbeiten    sind durch hier  durch bewirkte     Verdickung    des Fusses von  Stiche darstellenden     Markierlinien    ersichtlich.  Zufolge des Wagenauszuges markiert dann  der Schreibstift 18 durch Ordinaten     die    Grösse  der Bohrhübe.

   Die Stichzahl wird ausserdem  auch bei diesem     Beispiel    durch eine Zeiger  vorrichtung     anzeigt,        dessen    Zeiger durch  das Schaltrad 3 und .die Trommel -49 bewegt  werden. Dieselbe besitzt zwei Zeiger 59, 60.  denen .die Zifferblätter 62, 63 ' entsprechen.  Auf dem Zifferblatt 62 werden die     Einheiten     von 0 bis 100 angezeigt und auf .dem     Ziffer-          bla-tt    63 die Hunderter bis 1000.  



  Der Schreibstift 66 ist auch bei dieser  Ausführung zur Markierung von Bohrarbei  ten bestimmt. Derselbe arbeitet wie beim vor  beschriebenen Beispiel. Zur Vermittlung der  der Achse 68 zu erteilenden Drehbewegung  dient eine Schubstange 78, die mit einer Ver  zahnung in einen Zahnkolben 79 eingreift,  der ,an der Achse 68 festsitzt. Auf der letzte  ren sitzt drehbar ein Bügel 80, welcher die       Schubstange    78 übergreift und dieselbe durch       eine        Blattfeder    mit .dem Zahnkolben 79 in  Eingriff hält. Die Schubstange 78 ist mit  ihrem andern, nicht gezeichneten Ende mit  der     Bohrapparatwelle    in geeignete Verbin  dung gebracht.  



  Die in     Fig.    26 angedeutete Ausführungs  form der     Registriervorrichtung        weist    als     Mar-          ki:erunterlage    eine -     IZreiss.cheibe    5 auf, die  durch ein Uhrwerk in der Weise gedreht  wird, dass sie     in    zwölf Stunden eine Umdre  hung     ausführt.    Die     Markierscheibe    5 besitzt  an ihrem Umfang eine entsprechende Zeit  einteilung. 18, 55 sind die beiden Schreib  stifte der Vorrichtung, welche     mittelst    den  verstellbaren Trägern 20, 56 an der entspre  chenden Schiene 21.     bezw.    53 einstellbar sind.

    Die Schiene 21 kann wiederum     mittelst    einer  schrägen Führungsbahn (24,     Fig.    1, 2) ver-      schoben werden und die Schiene 53 mittelst  einer     Kurventrommel   <B>(57,</B>     Fig.    18), welche  bei ,jedem Stich nachgeschaltet wird. Der  Schreibstift 18 markiert durch radiale Striche  die noch vorhandene Fadenlänge, und der  Schreibstift 55 durch Zickzacklinien die  Stichzahl.

   Die radiale Skala mit den Zahlen  0, 20, 40, 60, 80,<B>100</B> bezieht sich auf die  Markierungen beider Schreibstifte 18, 55, in  dem sie im ersten Fall ein     Längenmass    aus  drückt (Fadenlänge), während sie im zweiten  Fall die Stichzahl angibt, und zwar kommt  jede volle Hin- und     Herbewegung    des Schreib  stiftes 55 innerhalb genannter Skala. 200  Stichen gleich.     Cremäss    der Darstellung nach       Fig.    26 verzeichnet die vom Schreibstift 55  ausgeführte -Markierung eine Stichzahl, die  438     beträgt,    wie sich durch Addition der gan  zen     Kurven    und Hinzuziehung der Länge der  letztbegonnenen Kurve ergibt.  



  Die in     Fig.    27 gezeigte     Ma.rkiers.cheibe     5, welche gemäss ihrer am Umfang vorgese  henen Einteilung bei jedem Stich     n.achzu-          schalten    ist, ist     bereits    bei der Erläuterung  der     Registriervorrichtung    nach den     Fig.    15;  16 erklärt worden.  



  Für     Schifflistickma.schinen    kann die Re  gistriervorrichfung beispielsweise so ausge  bildet sein,     .dass    auf rotierenden Kreisscheiben,  welche die     Markierunterlage    bilden, Darstel  lungen erzeugt     werden,    wie in den     Fig.    28,  29 veranschaulicht ist. Nach     Fig.    28 besitzt  die     Markierscheibe    5 zwei konzentrische Ein  teilungen.

   Die innere, mit     .entsprechender          Skala    versehene Einteilung dient dem Schreib  stift 55 zur Markierung der Stichzahl, wäh  rend die äussere Einteilung dem Schreibstift  18 zur Markierung des     Faldenv        erbrauches     dient, und zwar kann beispielsweise ein Hin  und Hergang des Schreibstiftes 18 einen Ver  brauch von 100 oder 200 mm Faden bedeuten.

    Die     Ma.rkierscheibe    5 wird, wie der Schreib  stift 55 von der     Sti.ekmaschine    aus propor  tional der     Stichzahl    geschaltet, zum     Beispiel     von der den Nadelschlitten hin- und herbewe  genden Welle aus, so dass Markierungen von  regelmässiger     Zickzackform    entstehen.

   Die  Stichzahl lässt sich, wenigstens annähernd,    auch ermitteln aus der Markierung, welche  der     Schreibstift    18 für den Fadenverbrauch  erzeugt, anhand des von der erhaltenen Mar  kierung eingeschlossenen Winkels,     bezw.    des  von der     Maskierscheibe    ausgeführten Dreh  winkels, indem man auf die     Markierscheibe     eine mit geeigneter Skala versehene durch  sichtige     Messschablone    auflegt.  



  Die     Markierscheibe    5 nach     Fig.    29 weist  am Umfang eine Skala auf, welche sich auf  die Stichzahl bezieht, deren Markierung  durch einen Schreibstift im     obern        Qua:          drauten    rechts     begonnen    ist.

   Die radiale  Skala der     Markierscheibe    5, deren Schal  tung beim     Beispiel    von der Stickma  schine aus proportional der Stichzahl er  folgt, ermöglicht die Feststellung des     Fa.den-          verbrauches,dessen    Markierung durch einen  Schreibstift im untern     Qu        a,dranten    links be  gonnen ist; diese zweite Markierung gestattet  ebenfalls die Ermittlung der Stichzahl in  analoger Weise, wie bezüglich     Fig.    28 erläu  tert ist.

   Damit .die beiden Markierungen leicht  voneinander unterschieden werden können,  w     ii.hlt    man zweckmässig unter sich verschie  den markierende     Markierorgane.     



  In .den     Fig.    30 bis 32     bezeichnet        g    die       Faden-Bremswalze    (Schmirgelwalze) einer       Schifflistickmaschine,    die bei Drehung     ein     Räderwerk 81 der     Registriervorrichtung    an  treibt. Das eine Rad des Räderwerkes 81 be  sitzt eine Herzscheibe 82, welche zur Ver  schiebung der Schiene 21 dient, die den  Schreibstift 18 trägt und durch die Feder 23  an die Herzscheibe angedrückt     wird.    Durch  den Hin- und Hergang .des     Schreibstiftes    18  wird auf -der kreisförmigen     Markierscheibe    5  der Fadenverbrauch markiert.

   Der Schalt  hebel 10 der Vorrichtung ist mit dem     propor-          tional    der     Stichzahl    arbeitenden Hebel     h,    der       Stickmaschine    in     Bewegungsverbindung    ge  bracht. Durch Betätigung des Schalthebels 10  wird unter Vermittlung der Klinke 11 das  Schaltrad 9 geschaltet und dadurch ein Rä  derwerk 83 betätigt, welches die Schaltung  der     Markierscheibe    5 veranlasst.

   Eine radiale  Skala der     Markierscheibe    gestattet die     Er-          mittlungdes    Fadenverbrauches, während aus      einer am Umfang der     Scheibe    vorgesehenen  Skala sich die Stichzahl ermitteln lässt. Für  letzteren Zweck ist die Grösse des auf der  Umfangsskala der Scheibe 5 zwischen dem  Anfangs und Endpunkt der erwähnten Zick  zacklinie befindlichen Bogens massgebend und  zieht man erforderlichenfalls zwecks     Able-          sens    der Stichzahl Radien, welche von der  Scheibenmitte durch jene Punkte zur Um  fangsskala .gehen.  



  Die Markierungen können     gleichzeitig,auf     mehreren,     aufeinandergelegten        Markierunter-          lagen    vorgenommen werden, wenn ausser für  eventuelle Befestigungsmittel für die Über  tragung der Markierungen .Sorge getragen  wird, beispielsweise durch Einfügen von Ko  pierblättern zwischen     die,einzelnen    Markier  unterlagen.  



  Die Einzelteile der     Registriervorrschtung     können auch     anders    ausgebildet sein, als auf  der Zeichnung dargestellt. Beispielsweise  könnte die in der Ausführungsform der Vor  richtung für     Schifflistickmaschinen    vorge  sehene Herzscheibe, welche die Bewegung des       Markierorganes    vermittelt, auch bei der für       Heilmannsche    Stickmaschinen dienenden     Re-          gistriervorrichtung    Anwendung     finden;    es  wäre dann für ein solches Übersetzungsver  hältnis der Bewegungsteile zu sorgen, dass  die Herzscheibe beim grössten Wagenauszug  weniger als eine halbe Umdrehung macht.

    Die Bewegung von     Markierunterlage    und       Markierorgan        könte    auch auf andere Weise       bewerkstelligt    werden,     al,i        'beschrieben        nst.     Die     Markierunterlage    kann zum     Beispiel        mit-          telst    einer Walze eine .durch Perforation sich  kennzeichnende Einteilung erhalten. Erfolgen  dann die Markierungen durch Perforationen  hervorrufende Rädchen, dann     eignet    sich die  so erhaltene Matrize     (Markierunterlage)    zu  Vervielfältigungen.

   Bei solchen Stickmaschi  nen, bei welchen der Fadenauszug durch  Ausschwingen von Fadenleitern erfolgt, ist  die Bewegung der letzteren auf die Markier  einrichtung-zu übertragen behufs Registrie  rung des Fadenverbrauches. Die     Markierun-          gen    könnten auch in der Weise geschehen,  dass nur die jeweiligen Endstellungen der    einzelnen     Bewegungen        des        Markierorganes          bezw.    der     Markierorgane    markiert werden.  



  Es ist auch eine Ausführung der Vorrich  tung denkbar, bei welcher die     Markierunter-          lage    an und für sich unbeweglich ist. Das       Markierorgan    hätte dann eine kombinierte  Bewegung auszuführen; die eine Bewegung  hätte zum Beispiel gegebenenfalls der Stich  zahl und die andere dem Fadenverbrauch zu  entsprechen.  



  Es könnten     Mit'.el        vorgesehen    sein, durch  welche gleichzeitig, zum Beispiel mit der Re  gistrierung von Stichzahl und Fadenver  brauch, die Übertragung des Musters (Des  sin) auf die     Markieruntenage        bewerkstelligt     wird.  



  Die     Registri.ervorrichtung    liesse sich auf  mechanischem oder elektrischem Wege auch  derart mit der Stickmaschine verbinden, dass  man zum Beispiel die     Markiereinrichtungen     der auf die Stickmaschinen eines Saales sich  verteilenden     Registriervorrichtungen    im     Be-          triebsbureau    auf einer Schautafel anordnen  könnte.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Registriervorrichtung an Stickmaschinen, gekennzeichnet durch eine Markierunterlage und durch wenigstens ein Markierorgan zur Erzeugung von Markierungen auf. der Mar- kierunterlage, wobei Mittel vorgesehen sind zur Bewegung eines: dieser zwei Teile (Mar- kierunterlage, Markierorgan) relativ zum an dern von der Stickmaschine aus proportional zu einem beim Arbeiten der Stickmaschine sich ergebenden Werte. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass Vorkehrungen getroffen sind, um aus den vom Markier organ auf der Markierunterlage erzeugten Markierungen zugleich einen zweiten, beim Arbeiten der Stickmaschine sich er gebenden Wert ermitteln zu können. 2.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Markier- unterl.age und das Markierorgan von sol chen bewegten Teilen der Stickmaschine aus geschaltet werden, dass durch die vom Markierorgan auf der Markierunterlage erzeugten Markierungen sowohl die Stich zahl, als auch der Fadenverbrauch fest gelegt werden. 3. Vorrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Ma,rkier- unterlage durch ein Uhrwerk, also unab hängig von den bewegten Teilen der Stickmaschine, geschaltet wird. 4.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 2, ge kennzeichnet durch ein zweites Markier organ, welches derart mit der Bohrvor richtung der Stickmaschine in Verbin dung steht, dass es nach Einschalten der Bohrvorrichtung die Bohrungen markiert. Vorrichtung nach Patentanspruch, wobei das erwähnte Markierorgan die Stichzahl registriert, gekennzeichnet durch ein von genanntem Markierorgan unabhängiges zweites Markierorgan, welches -den Fa denverbrauch durch Zickzacklinien mar kiert. 6. Vorrichtung nach.
    Patentanspruch, wobei .das erwähnte Markierorgan den Faden verbrauch registriert, gekennzeichnet durch ein von genanntem Markierorgan unabhängiges zweites Markierorgan, wel ches die Stichzahl durch Zickzacklinien markiert. 7.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass das Ma.rkier- organ an einer verschiebbaren Schiene angeordnet ist, welcher durch einen Dreh körper eine Hin- und Herbewegung er teilt werden kann, wobei der Drehkörper mit einem proportional zum Fadenver brauch arbeitenden Bewegungsorgan der Stickmaschine in Bewegungsverbindung ist, während die Markierscheibe durch ein von der Stickmaschine aus propor tional der Stichzahl betätigtes Bewe gungsorgan geschaltet wird. B.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 2, in Anwendung bei Heilmannschen Stick maschinen, gekennzeichnet durch einen Schalthebel für die Markierunterlage, welcher durch die Abtretungsvorrichtung der Stickmaschine betätigbar ist, während das Markierorgan gegenüber der Markier unterl.age verschiebbar angeordnet ist und mit der Stickmaschine derart in Wir kungsverbindung steht, dass es beim Wa genauszug auf der Markierunterlage eine dem jeweiligen Wagenauszug bezw. der noch verfügbaren Fadenlänge proportio nale Strecke markiert,
    so dass also aus der Anzahl der markierten Strecken die Stichzahl und .aus der Länge, bezw. den Längenunterschieden der Strecken der Fadenverbrauch ermittelt werden kann. 9. Vorrichtung nach Unteranspruch 8, in Anwendung bei Heilmannschen Stick maschinen, dadurch gekennzeichnet, dass das Markierorgan an einer Schiene ange ordnet ist, welcher :durch eine Führungs bahn beim Wagenauszug eine der Grösse des jeweiligen Auszuges, d. h. der noch verfügbaren Fadenlänge entsprechende Verschiebung gegeben wird, und welche Schiene bei der Wagenrückkehr in ihre ursprüngliche Lage zurückgebracht wird. 10.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 8, in Anwendung bei Heilmannschen Stick maschinen, dadurch gekennzeichnet, dafl das Markierorgan durch eine Gewinde spindel verschoben wird, welche derarl mit der Maschine verbunden -ist, dass siE beim Wagenauszug nach Massgabe de: jeweiligen Auszuges, d. h. der noch ver fügbaren Fadenlänge im einen Sinne ge dreht wird, während sie bei der Wagen rückkehr in entgegengesetzter Richtung gedreht wird zur Rückführung des Mar- kierorga,nes in die Ausgangslage. 1.1.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 8, ir Anwendung bei Heilma.nnschen Stickma schinen, gekennzeichnet durch einen zu:
    Bewegung der Markierunterlage dienen den Sebalthebel, dessen Betätigung durcl zwei :an der Stickmaschine angeordnet( Bewegungskörper veranl:asst werden kann von @d:
    enen der eine von einem an .den einen Wagen befindlichen Teil der Ab tretungsvorrichtung und ,der andere voi einem an dem andern Wagen befindlichen Teil der Abtretungsvorrichtungbetätigbar ist, auf welchen Bewegungskörpern der Schalthebel aufliegt, der bei Betätigung der Abtr.etungsvorrichtung, wenn beide Wagen sich amAn.schlag befinden, in.eine Kerbe der Bewegungskörper einfallen kann, wodurch die Schaltung der Mar- kierunterla,ge erfolgt. 12.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 9, da durch gekennzeichnet, dass das zur Mar kierung des Fadenverbrauches dienende Markierorgan mittelst eines Trägers an der verschiebbaren Schiene .angeordnet ist, welcher Träger ein zweites Markier organ aufweist, das zur Markierung eines andern Wertes dient als das erste IYIar- kierorgan und sich für gewöhnlich ausser Bereich der Markierunterlage befindet, wobei Mittel vorgesehen sind, welche ge statten, das zweite Markierorgan mit der Markierunterlage in Berührung zu brin gen und von ihr abzuheben. 13.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 12, da durch gekennzeichnet; dass das zweite Markiero.rgan an einer drehb-axen Achse aufgehängt ist, welche eine Abflachung besitzt, mit .deren Hilfe das Markierorgan bei Verdrehung der Achse mit der Mar- kierunterlage in Berührung gebracht wer den kann. 14.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, wobei das erwähnte Markierorgan den Faden verbrauch registriert, dadurch gekenn zeichnet, dassi sie ein von der Stickmaschine betätigtes Schaltwerk besitzt, welches die Schaltung einer Kurvenbahn vermittelt. wodurch die Bewegung eines von ge nanntem Markierorgan unabhängigen, zur Markierung der Stichzahl bestimmten zweiten Markierorganes herbeigeführt wird, während die Markierunterlage durch ein Uhrwerk bewegt wird.
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