CH94974A - Verfahren zur Herstellung eines Düngemittels. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Düngemittels.

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CH94974A
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Rhenania Chemische Fabrik
G A Dr Ing Voerkelius
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Rhenania Chem Fab
G A Dr Ing Voerkelius
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  Verfahren zur Herstellung eines Düngemittels.    Durch das Hauptpatent ist ein Verfahren  zur Herstellung eines Düngemittels :geschützt,  welches dadurch gekennzeichnet ist, dass man       Tricaleiumphosphat    unter Mitbenutzung von  einem festen, feingemahlenen, technisch rei  nen, schwefelsauren Kalisalz mit     Salpeter-          sl-iure    aufschliesst.  



  Die vorliegende Erfindung ist dadurch     ge-          l@ennzeichnet,        da.ss        Tricalciumphosphat    unter  Mitbenutzung von festem, feingemahlenem,       technisch    reinem     Ammoniumsulfat    mit Sal  petersäure aufgeschlossen wird. Neben Am  moniumsulfat können andere lösliche Sulfate,       rum    Beispiel     Kaliumsulfat    oder     Kalimagne-          siumsulfat    oder Natriumsulfat, oder auch  ein Gemisch dieser Körper verwendet werden.  



  Das     Ammoniumsulfat        bezw.    das Sulfat  gemisch wird vorteilhaft in einer der Sal  petersäure äquivalenten Menge angewendet.       Man    kann aber auch mit geringeren Mengen  an Sulfat auskommen, und zwar kann man  bis zu dem halben Äquivalent der Salpeter  säure heruntergehen.    Während man bisher der Ansicht war,  dass zur Herstellung eines guten Superphos  phates im Endprodukt 5 bis 10 % freie Säure  enthalten sein müssten, wurde gefunden,     da.ss     man bei vorliegendem Verfahren mit der be  rechneten Menge Salpetersäure auskommen  kann. Zweckmässig wird die anzuwendende  Salpetersäure so bemessen, dass im Endpro  dukt höchstens 1 % freie Säure enthalten ist.

    Ein     derartig    hergestelltes Produkt bietet den  Vorteil, dass es weder beim Trocknen, noch  beim Lagern freie Salpetersäure verliert.  



  In Ausübung des Verfahrens kann man  zum Beispiel derart verfahren, dass man die  Komponenten, zerkleinertes Phosphat, Sal  petersäure und Sulfat, gleichzeitig unter  Rühren in ein Mischgefäss laufen lässt oder  derart, dass man das Phosphat in die Mischung  von Salpetersäure und Sulfat einträgt oder  derart,     da.ss    man zunächst eine Mischung von  Phosphat und Sulfat herstellt und auf diese  die Salpetersäure wirken lässt. Auf alle Fälle  ist ein nachträglicher Zusatz des Sulfates zu  vermeiden.

   Beim betriebsmässigen Arbeiten           verfährt    man vorteilhaft derart, dass man  Phosphat, Sulfat und Salpetersäure in kleinen       l'lengeit    kontinuierlich oder     diskontinuierlich          mischt    und die     Reaktion    dann in grossen     Auf-          schlussl@amniern    unter Speicherung der Wärme  vollenden lässt.  



  Die Herstellung des     Mischdüngers    voll  zieht sieh beim Arbeiten nach vorliegender  Erfindung ohne Verlust an Salpetersäure in  folge     Entweichens    von     Stickoxyden.    Weder       hei    der     Herstellun        u,    noch beim Trocknen oder  Lagern findet, ein unerwünschter     Riickgang     an wasserlöslicher Phosphorsäure statt.

   Trotz  Bildung von     zerfliesslichem        Ammonium-          nitral    wird     überraschenderweise    auch in die  sem halle ein gut streufähiges Produkt er  zielt. insbesondere dann, wenn das Ammonium  sulfat in     Ctemeinschaf    t zum Beispiel     niii          lialiumsulfat        angewendet    wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: . Verfahren zur Herstellung eines Dünge- taittels, dadurch .gekennzeichnet, dass man Tt icalc#iiimphosplrat unter Mitbenutzung von fcsterri, feingemahlenem, technisch reinem Ainmoniumsulfat mit Salpetersäure auf- @ohliesst. UNTERANSPRüCHE: I. Verfahren nach Paientansprucli, dadurch Pekennzeiehnet, dass neben Ammonium sulfat ein anderes lösliches Sulfat ver wendet wird. ?.
    Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekeriiizeielinet, dass neben Amnroniumsulfat Isaliumsulfat verwende wird.
    Verfahren nach Pateniari#:prucli und Un- teransprueh 1, dadurch gekennzeichnet, dass neben Ammoniunisulfat Kalimagne- siumsulfai- verwendet wird: -1. Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass neben Ammoniumsulfat Natriumsulfat verwendet wird. 5. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet. dass neben Ammonium sulfat ein Gemisch von mehreren löslichen Sulfaten verwendet wird. G.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine der Salpetersäure äquivalente Menge Sulfat angewendet wird. 7. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass weniger Sulfat<B>als</B> eine der Salpetersäure äquivalente Menge und mehr als die Hälfte -der der Salpeter säure äquivalenten Menge angewendet wird. B.
    Verfahren nach Patentanspruch und Un- teranspriichen 1 bis 7, dadurch gekerm- zeichnet, dass nur so viel Salpetersäure an gewendet wird, dass im Endprodukt höch stens 1 % freie Säure enthalten ist. 9.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Phosphat, Sulfat ruid Salpetersäure in kleinen Mengen gemischt werden und die Reaktion dann in grossen Aufsehlusskammern unter Speicherung der Wärme vollendet wird.
CH94974D 1919-04-12 1919-05-13 Verfahren zur Herstellung eines Düngemittels. CH94974A (de)

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