CH92418A - Verfahren und Einrichtung zur Aufnahme lebender Bilder mit Musikbegleitung und nach dem Verfahren und mit der Einrichtung hergestellter kinematographischer Film. - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zur Aufnahme lebender Bilder mit Musikbegleitung und nach dem Verfahren und mit der Einrichtung hergestellter kinematographischer Film.

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CH92418A
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Springefeld Otto
Czerny Ludwig
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      Verfahren    und Einrichtung zur Aufnahme     lebender@Silder    mit     31usikbegleitung     und nach dem Verfahren und mit der Einrichtung     hergestellter    kinematographischer  Film.    Bei der Vorführung lebender Bilder     mil     Musik-, insbesondere Orchesterbegleitung  (zum Beispiel der     kinematographischen    Wie  dergabe von Operetten) liess sich bisher die  erforderliche Koinzidenz der     Vorgänge    im  Lichtbild und der begleitenden Musik nur un  vollkommen erreichen.  



  Der Vorschlag, vor die Bildfläche den Or  chesterdirigenten aufzustellen, der das Takt  stocktempo nach der fortschreitenden Wie  dergabe des Lichtbildes einzurichten hat,  bildet nur eine unvollkommene Lösung des  Problems, einmal weil ein vor das Lichtbild  aufgepflanzter Dirigent die     Aufmerksamkeit     des Publikums ablenkt, dann weil die Anpas  sung an die     Wiedergabe-Geschwindigkeit    des  Lichtbildes selbst, besonders bei plötzlichen  Unterbrechungen der kontinuierlichen Auf  einanderfolge der Filmbilder, nie vollständig  erreicht werden kann.  



  Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist  ein Verfahren und eine Einrichtung zur Auf  nahme lebender Bilder mit Musikbegleitung    und ein     nach    diesem Verfahren und mit der  Einrichtung hergestellter kinematographischer  Film, durch welchen die erwähnten Mängel  beseitigt sind.  



  Das Aufnahmeverfahren findet in der  Weise statt, dass die Musikbegleitung in No  tenschrift auf einem     abwickelbaren    Bande  angeordnet wird. Dieses Band wird im Vor  dergrunde der zu     kinematographierenden     Szene über Rollen geführt. Die Geschwindig  keit dieses Bandes wird. der- Szenen  geschwindigkeit entsprechend, etwa nach  Massgabe des vom Dirigenten der Begleit  musik bei der Aufnahme angegebenen Tem  pos, von einem musikalischen Operateur (zum  Beispiel einem zweiten Dirigenten) geregelt.  Das fortlaufende     Kinematogramm    der Szene  enthält also auf diese Weise, und zwar ausser  halb eines jeden einzelnen Filmbildes, die  diesem Bilde zukommende Begleitmusik in  Notenschrift.  



  Es versteht sich von selbst, dass durch ent  sprechende Anordnung des bei der Aufnahme      abzurollenden Bandes zur Szene die der  Musikbegleitung des einzelnen Filmbildes ent  sprechenden Noten auch am Seitenrande oder  am Kopfe ausserhalb des Filmbildes angeord  net sein können.  



  Eine beispielsweise Ausführungsform der  Einrichtung zur Ausführung des Verfahrens  ist in der Zeichnung schematisch veranschau  licht.     Fig.    1 stellt im Grundriss die Aufnahme  einrichtung dar,     Fig.    2 das Stück eines auf  genommenen Filmes;     Fig.    3 veranschaulicht,  wie bei der Wiedergabe des dargestellten  Films verfahren wird.  



  Gemäss     Fig.    1 ist 1 die Szene, in deren  Vordergrund     über    Rollen 2 und 3 das die  Begleitmusik in Notenschrift tragende, zwecks  Sichtbarkeit genügend breite Band 4 geleitet  ist. Der Antrieb dieses Bandes 4 kann zum  Beispiel durch Schneckengetriebe 5 von einem  kleinen Elektromotor 6 aus erfolgen, dessen  Umlaufgeschwindigkeit durch einen empfind  lichen     Reostaten    7 geregelt werden kann.  Die gleichzeitige Aufnahme des Notenbandes 4  und     der    Szene 1 erfolgt durch den     Kinemato-          graplien    B. 9 ist das Pult des die Begleitmusik  der Aufnahme dirigierenden Musikers.

   Der  den     Reostaten    7 bedienende und damit die       Abwickelgeschwindigkeit    des Notenbandes       regelnde    musikalische Operateur richtet sich  zweckmässig nicht unmittelbar nach der Szene,  sondern nach der Begleitmusik, deren Tempo  während der Aufnahme, wie bei jeder übli  chen Aufführung einer Operette oder derglei  chen, von dem Dirigenten (auf Pult 9) an  gegeben wird.  



  Der auf diese Weise hergestellte Film       (Fig.    2) weist die üblichen Einzelbilder auf  und unterhalb eines jeden einzelnen Bildes  die zu diesem gehörende Begleitmusik in  Notenschrift.  



  Bei der     Wiedergabe.    ist die Projektions  fläche 12     (Fig.    3) so angeordnet, dass der  Notenteil eines Filmbildes am untern Rande  13 der Projektionsfläche erscheint und gegen    das     Publikmn    durch eine Abdeckung 14 ab  geblendet ist, die gleichzeitig zur Abschir  mung des Orchesterraumes 15 benutzt wer  den kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRttCHE 1. Verfahren zur Aufnahme lebender Bilder itiit Musikbegleitung, dadurch gekenn zeichnet, dass die musikalische Begleitung der Szene auf einem abwickelbaren Bande in Notenschrift angeordnet wird und dieses Band im Vordergrund der kinematographisch aufzunehmendenSzene mit einer dem Tempo der Begleitmusik entsprechenden Geschwindigkeit bewegt wird, so dass ausserhalb eines jeden ein zelnen Filmbildes die der Begleitmusik entsprechenden Noten mitphotographiert werden, zum Zwecke, bei der Vorfüh- run,
    - des so aufgenommenen Filmes zu jedem einzelnen Filmbild die der Begleit musik entsprechenden Noten wiederzu geben. 11. Einrichtung zur Ausübung des Verfah rens nach Patentanspruch 1, dadurch ge- kennreiclmet, dass im Vordergrund der Szene Rollen zur Führung des Noten bandes angeordnet sind, von welchen Rollen wenigstens eine mit regelbarer Geschwindigkeit angetrieben wird. 111. Film zur Wiedergabe von nach dem Verfahren des Patentanspruches 1 und mittelst der Einrichtung nach Patent anspruch 11 aufgenommenen lebenden Bildern mit Musikbegleitung, gekenn zeichnet durch ausserhalb eines jeden einzelnen Filmbildes angeordnete, der Be gleitmusik des Filmbildes entsprechende Noten.
CH92418D 1919-02-18 1920-12-13 Verfahren und Einrichtung zur Aufnahme lebender Bilder mit Musikbegleitung und nach dem Verfahren und mit der Einrichtung hergestellter kinematographischer Film. CH92418A (de)

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