AT88908B - Verfahren zur Aufnahme eines Film für gleichzeitige Bild- und Tonwiedergabe. - Google Patents
Verfahren zur Aufnahme eines Film für gleichzeitige Bild- und Tonwiedergabe.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zur Aufnahme eines Films für gleichzeitige Bild-und Tonwiedergabe. Bei den bekannten Filmopern wird die Oper bei den Aufnahmen von den Darstellen unter Leitung eines Dirigenten aufgeführt, die Handlung kinematographisch so photographiert, dass der Dirigent mit im Bilde sichtbar bleibt und bei der Vorführung des fertigen Werkes leitet der Kinodirigent die musikalische Aufführung genau nach den Taktschlägen des im Bilde erscheinenden Dirigenten. Im Gegensatz hierzu wird beim Erfindungsgegenstand ein eigenes musikalisch-literarisches Werk, welches sich zur Wiedergabe besonders im Verein mit einem kinematographischen Bildwerke besser als eine Oper eignet, geschaffen, indem die Filmhandlung die Möglichkeit der raschen Szenenwechsel restlos ausnutzt und nur als Illustration des Urwerkes verwendet whd, wodurch z. B. langatmige Szenen von Gesang markierenden Personen ohne Handlung vermieden werden. Die sonst gebräuchlichen Filmopern bedürfen zur Vermittlung des Verständnisses für den Zuschauer auf der Leinwand erscheinender Filmtexte, wogegen beim Erfindungsgegenstande solche wegfallen und durch sinngemäss vermittelnde Gesangsstellen sowie entsprechende Handlungen im Bildwerke ersetzt werden. Die Herstellung der Opern- oder Konzertfilm nach der Erfindung erfolgt im nachstehender Art. Die Partitur des Werkes wird so verfasst, dass in derselben ausser den sämtlichen Orchester-und Gesangsstimmen die fortlaufende Handlung des Bildwerkes stichwortartig eingetragen ist. Zur Herstellung des Bildwerkes wird an Hand der Partitur mittels eines Metronoms die Zeitdauer der einzelnen Szenen des Musikwerkes festgestellt. Bei den kinematographischen Aufnahmen der einzelnen Szenen muss nun die Handlung genau auf diese Zeit bemessen werden ; das gesamte Bild setzt sich dann aus den einzelnen Szenen zusammen und die Zeit zu dessen Aufnahme deckt sich dadurch mit der Zeitdauer des Musikwerkes. Bei der Aufführung der Filmoper nach diesem Verfahren hat der Dirigent die Aufgabe, die genaue Übereinstimmung der Musik und der Gesänge mit dem Bildwerke zu überwachen, wozu ihm die in die Partitur eingetragene Handlung des Bildwerkes die Möglichkeit bietet. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Aufnahme eines Films für Bildwiedergabe unter entsprechender Musikbegleitung, dadurch gekennzeichnet, dass die Bildaufnahme in einzelnen kurzen Szenen erfolgt, deren Aufnahmedauer mittels eines Metronoms genau übereinstimmend mit jener Zeit bemessen wird. die vorher als zur Aufführung der zugehörigen Teile der Partitur der Begleitmusik notwendig befunden wurde. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
Applications Claiming Priority (1)
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| AT88908D AT88908B (de) | 1920-08-23 | 1920-08-23 | Verfahren zur Aufnahme eines Film für gleichzeitige Bild- und Tonwiedergabe. |
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1920
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