CH90195A - Vorrichtung zum Abwickeln des Papierstreifens von einer Papierrolle für Einhüllmaschinen. - Google Patents

Vorrichtung zum Abwickeln des Papierstreifens von einer Papierrolle für Einhüllmaschinen.

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CH90195A
CH90195A CH90195DA CH90195A CH 90195 A CH90195 A CH 90195A CH 90195D A CH90195D A CH 90195DA CH 90195 A CH90195 A CH 90195A
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CH
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unwinding
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drive
paper
paper roll
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Inventor
Richard Leumann
Original Assignee
Richard Leumann
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H23/00Registering, tensioning, smoothing or guiding webs
    • B65H23/04Registering, tensioning, smoothing or guiding webs longitudinally
    • B65H23/06Registering, tensioning, smoothing or guiding webs longitudinally by retarding devices, e.g. acting on web-roll spindle
    • B65H23/08Registering, tensioning, smoothing or guiding webs longitudinally by retarding devices, e.g. acting on web-roll spindle acting on web roll being unwound

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Description


  Vorrichtung zum Abwickeln des     Papierstreifens    von einer Papierrolle  für Einhüllmaschinen.    Den Gegenstand der     Erfindung    bildet  eine Vorrichtung zum Abwickeln des Papier  streifens von einer Papierrolle für Einhüll  maschinen, bei welchen die Papierrolle durch  ein Bremsorgan gebremst wird. Gemäss Er  findung wird das Bremsorgan je zu Beginn  der Abwickeldrelung der Papierrolle, im  Sinne der Rollendrehung unter Mitnahme  der Rolle v orwärtsbewegt. Dadurch wird das  Bremsorgan bei der Überwindung der Träg  heit der Rolle mithelfen.  



  Die Zeichnung zeigt zwei Ausführungs  beispiele des     Erfindungsgegenstandes.     



  Fig. 1 und 2 zeigen Verlikalschnitte des  ersten Ausführungsbeispieles in zwei Ar  beitslagen;  Fig. 3 ist ein Vertikalschnitt des zweiten  Ausführungsbeispieles, und  Fig. 4 und 5 zeigen Teile dieses letzteren  in verscliedenen Arbeitslagen und grösserem  Ma ssstabe.  



  Die Papierrolle 1. (Fig. 1 und 2) ist auf  frei drehbarer Welle 2 gelagert. 3 ist ein  an der Achse 4 versehwenkbarer, durulh die  Feiler 5 belasteter Spanungsregler mit der  Führungsrolle 6. 7, 8 ist ein an der Achse 9    drehlar gelagerter zweiarmiger Hebel, wel  cher das Auszu gsorgan bildet und an demn  einen Ende mit der Rolle 10 verseben und  an demn andern Ende an demn Lenker 11 an  gelenkt ist. Der letztere ist mit dem     Schwin-          hebel    12 verbunden. welcher an einer nicht  gezeichneten Drehachse gelagert ist und     mit-          telst    der Gleisrolle 13, welchbe in die Nut 141  der mechanisch angetriebenen Drehscheibe  15 eingrelfl, zu Schwingbewegungen nach  links und rechts veranlasst wird.  



  16 ist der Drücler für den Papierstreifen  17. welcher den letzteren an den Tisch 18  presst, wenn las Abwickeln von der Papier  rolle 1 erfolgen soll. Zu dieseln Zweck sitzt  der Driicker 16 all deal Arm 19 des Winkel  hebels 19. 20, der un die Achse 21 drehbar  ist und am Arm 20 die durch eine nieht     ge-          zeichneie    Daumenscheibe betätigte Rolle 22  trägt.  



  23 ist das Bremsband, welches an der  Papierrolle 1 schleift lund einerends das     Ge-          wiclt    21 trägt und anderends an denn zwei  armigen Hebel 25 abnehmbar befestigt ist.  Dieser Hebel besitzt Löcher 26 in welcle has      Ende des Bremsbandes mittelst Hakens     ein-          gelnbt    werden kann.  



  Der Hebel 25 ist um die Achse 427 dreh  bar gelagert und besteht aus einem Stück mit  dein Arm 2R. welcher durch die Lenkstange  29 mit dem Ende eines bei 30 drehbaren und  nittelst der in der Nut 31 der Drehscheibe 15  laufenden Gleitrolle 32 betätigten Hebels 33  verbunden ist.  



  Die Arbeits- und Wirkungsweise der dar  gestellten Vorricltung ist die folgende:  Naclhdem der Papierstreifen 17 von den  Organen der Einhüllmaschine vorgezogen  worden ist, senkt sich der Drücker 16 und  klemmt den Papierstreifen 17 an dem Tisch  18 fest. Wird der Hebel 7, 8 durch die Dre  hung der Seheibe 15 in der Pfeilrichtung  v erschwenlt, so cdass die Rolle 10 gehoben  wird, so wird von der Papierrolle 1 der Pa  pierstreif en 17 gezogen. Gleichzeitig kommen  der Hebel 32 und die Lenkstange 29 in  Scliwingung, so dass der Hebel 25 in der  Ricltung des Pfeiles A4 verschwenht wird.  Die dadurch lewirkte Bewegung des Brems-.

    bandes 23 gibt der Papierrolle, welche dureh  den Zug des Papierstreifens in der     Pfeil-          ricltung    zum Drehen gebracht werden soll,  einen Kraftantribl, wodurch die Träheit der  Papierrolle überwunden wird und sich die  selbe ohne wesentliche Anspannung des Pa  pierstreifens zu drehen anfängt.  



  Die Nuten 31 und 14f sind so ausgebildet,  dar der Hebel 7, 8 annähernd die Hälfte des  Weges maeht, während der Hebel 25 am  Ende des Hubes angelangt ist und sich ent  gegengesetzt zu der Pfeilrichtung A bewegt,  wäh reue der Hebel 7, 8 die zweite Hälfte  des Weges in derselben Richtung macht.  Während des zweiten Teiles des Auszuges       des    Papierstreifens     wirkt    daher das Brems  band durch die Wirkung des Gewichtes als  Bremse und verlangsamt die Bewegung der  in Schwung eetzten Masse der Papierspule,  so dass sich von der letzteren nicht zu viel  Material abwickelt, das, besonders wenn es  sich um Metallpapier handelt, leicht zerknit  tert wird.  



  Bei der Ausführungsform gemäss Fig. 3    his i ist das Auszugsorgan in Form eines  zweiarmigen Hebels 34, 35 ausgebildet, der  tum die Achse 9 schwingen tann und mit dem  Arm 36 fest verbunden ist. Der letztere ist  durch den Lenker 11 mit dem Schwinghebel  12 verbunden, der durch nicht gezeiclnete  Mittel hin- und herbewegt wird.  



  Auf dem zum Bewegen des     Bremsbandes     23 dienenden Hebel 25 ist ein Arm 37     lbe-          festigt,    welcher eine Nase 38 und einen vor  ragenden Zapfen 39 besitzt. Der letztere ist  durch die Feder 51. welehe stärker als das  Gewicht 24 ist, mit dem Lenker 41     verlun-          den.    An den beiden Armen 34, 35 sind die  Lenker 40, 4l angelenkt, welche mittelst der  mit Schlitzen 42, 43 versehenen, sich kreu  zenden Enden 44, 45 auf demn Zapfen 39  geführt sind. Auf der Achse 46 ist eine  Sperrklinke 47 verschwenlbar gelagert, die  mit dem Sperrarm 4-8 und den Anschlägen  49, 50 versehen ist.  



  Der Schwinghebel 12 bewegt den Hebel  34l 35 aus der Lage gemäss Fig. 3, welcher  die Lage I gemäss Fig. 4 entspricht, in die  Lage II gemäss Fing. 4. In der Lage gemäss  Fig. 3 soll der Auszug des Papierstreifens  anfangen: die Sperrklinke 47 ist, indem sich  das Ende 44 des Lenkers 40 gegen den An  schlag 49 stützt, ausser Eingriff mit der Nase  a gehalten, und die Feder 51 presst den  Zapfen 39 gegeil den Grund des Schlitzes 43.  so dass der Hebel 25 dadurch gehindert ist,  sich unter dem Einfluss der Feder 51 in der  Pfeilriehtung A zu drehen.  



  Während der Lenker 40 den Wel von I  nach II (Fig. 4) macht, bewegt sich der  Zapfen 39, auf dem Grund des Scliltzes 43  liegend, in der Pfeilrichtung B. so dass der  Hebel 25 die     Verschwenhung    in der Pfeil  richtung<B>A</B> ausführen kann und die     Trä-,#-          heit    der Papierrolle 1. überwunden wird.

   In  der     La-,e        II    ist der Grund des     Schlitze:    12  mit dem Zapfen 39 in     Berührung    gekom  men und bewegt den letzteren in     der    Pfeil  richtung C, während der Hebel     3-1-,    35 von  der Lage     II    nach     III        schwingt.     



  Dadurch wird dem Hebel 25 und dem  Bremsband 23 eine der     Pfeilrichtung    A ent-           gegengesetzte    Bewegung erteilt, welche in  derselben Weise wirkt, wie genäiss Fig. 1.  und 2.  



  In der Lage III (Fig. 5) ist die Nase 38,       nachdem    sie vorher die Sperrnase 48 der  Sperrklinke 47 gehoben hat, hinter die     letz-          lere    gekommen. so dass der Hebel 25 arre  tiert ist. Das Ende 45 stösst auf den An  schlag 50 und verschwenkt die Sperrklinke.  vernn diese durch Eigengewicht nicht sicher  vor die Nase 38 einfallen sollte. Die     Ent-          riegelung    des,Hebels 25 erfolgt bei der Rück  wärtsbewegung des Hebels 34, 35 vors der  Lage III nach I durch das Ende 44, velches  gegen den Anschlag 49 stösst (Fig. 3).  



  Durch Einlegen des Endes des Brems  bandes 23 in die verschiedenen Löcher 26  kann die Grösse des Antriebes geregelt wer  den.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Abwickeln des Papier- streifcns von einer Papierrolle für Einhüll maschinen. bei welcher die Papierrolle durch ein Bremsorgan gebremst wird, dadurch ge kennzeichnet, dass das Bremsorgan je zu Be ginn der Abwickeldrehung der Papierrolle im Sinne der Rollendrehung unter Mitnahme der Rolle vorwärtsbewegt wird und so bei Überwindung der Trägheit der Rolle mithilft. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, bei welcher das Bremsorgan als ein an einem Ende durch ein Gewicht belastetes Brems band ausgebildet ist, dadurch gekenn zeichnet, dass auf das Bremsband ein An triebsorgan einwirken kann, das gleich zeitig mit einem das Abwickeln des Pa pierstreifens bewirkenden Auszugsorgan derart bewegt wird, dass das Antriebs organ entgegen der Wirkung des Ge wichtes das Bremsband vorwä,rtszieht und so die Papierrolle zuerst in der Ricbtun; des Abwickelns antreibt, dass aber bei weiterem Abwickeln das Gewicht wirk sam wird, wodurch das Bremsband a,ls Bremse auf die Papierrolle zur Wirkung kommt. 2.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Ulnteranspruch 1. daduch gekennzeichnet, das das Antriebsorgan als Schwinghebel ausgelüldet ist welcher mit dem Ende des Bremsbandes verbunden ist und zwangs läufig entgegen der Wirkung des Ge wichtes verschwenkt wird. und zwar nir wibrendc des ersten Teils des Abwickelns. 3. V orrichtung nach Palentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Antriebsorgan unter Federwvir- knng steht welche der Gewichtswirkung enlgegenwirkt, und derart zwangsläufig reit dem Auszugsorgan verbunden ist, dar) die Federwirkung nur während cdes ersten Teils des das Abwickeln bewirkenden vor- Wvrtshubes des Auszugsorganes möglich ist. 4.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unterau spriich en 1 um d 3, dadurch ge- kennzeichnei, dass dos Auszugsorgan als ein zweiarmiger Hebel ausgebildet und zwei Lenker an den Armen des Auszugs- organes eingelenkt sind und an ihren sich krenzenden freien Enden einen Schlitz besitzen in welchem ein an dem Antriebs organ angeordneter Zapfen verschiebbar ist welcher beim Vorwärtslub des Aus- zugsorganes auf dein einen Lenker ruht und der Federwirkung nur so weit nach gibt bis annähernd die Hälfte des Vor wärtshubes erreicht ist, worauf der an dere Lenker den Zapfen ibernimmit und in entgegengesetzter Richtung antreibl. wobei eine Sperrklinke vorgeshen ist.
    ist, welche das Antriebsorgan sperrt, wenn die letzgenannte Bewegung beendigt ist. 5. Vorrichtung nach Patenteinspruch und llntei@anspriiclien 1, 3 und 4. cla@clnrch ge kennzeichnet. dass die Enden der Lenker so ausgebildet und geführt sind. dass c19" Ende des einen Lenkers die Sperrklinke in die Sperrlage und das Ende des an dern Lenkers die Sperrklinke ausser Ein griff mit dein Antriebsorgan bringen kann.
CH90195D 1920-04-17 1920-04-17 Vorrichtung zum Abwickeln des Papierstreifens von einer Papierrolle für Einhüllmaschinen. CH90195A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE855823C (de) * 1946-05-31 1953-01-08 Ivers Lee Great Britain Ltd Maschine zur Herstellung und zum Fuellen von Packungen

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