CH89286A - Luftdruckhammer. - Google Patents

Luftdruckhammer.

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CH89286A
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CH
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piston
cylinder
pneumatic hammer
upper piston
bear
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Inventor
Bernhard Jakob
Meister Arthur
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Bernhard Jakob
Meister Arthur
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Description


  Luftdruckhammer.    Die Erfindung hat zum Gegenstand einen  Luftdruckhammer mit einem Zylinder mit  verschieden weiten Bohrungen, von denen die  weitere den Oberkolben und die engere den  Bärkolben aufnimmt. Bekannten Luftdruck  hämmern dieser Art gegenüber unterscheidet  sich der vorliegende hauptsächlich dadurch.  dass der Übergang zwischen den beiden Bob  rungen des Zylinders nicht scharf, sondern  allmählich ausgebildet und der Oberkolben  an seinem untern Ende entsprechend ver  jüngt ist.  



  Auf der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel des Erfindungsgegenstandes in einem  Vertikalschnitt dargestellt.  



  An einer Wandkonsole 1 ist ein lotrecht.       angeordneter    Zylinder 2 befestigt, welcher an  seinem obern Endteil eine kürzere, weitere  Bohrung 3 aufweist, an welche sieh unten  koachsial zu ihr eine längere, jedoch erheblich  engere Bohrung 4 anschliesst, und zwar ist  der Übergang zwischen den beiden Bohrrun  gen kegelförmig gestaltet. In der Bohrung 3  ist der Luftpumpenkolben 5 (Oberkolben) an  geordnet, welcher an seinem untern Ende demn    allmählichen Übergang zwischen den beiden  Zylinderbohrungen entsprechend, das heisst  kegelstumpfförmig, verjüngt ist. Dein     Ober-          kollmen    5 wird mit Hilfe des Kurbelgetriebes  G, 7 und des auf der Konsole 1 gelagerten  Vorgelegen B, 9 mit Schwun grad 10 eine  kurze Auf- undl Abwäirtsbewegung erteilt.

    Durch dieselbe wird auf den in der Bohrureng 4  spielenden Kolben 11 (Bärkolben) abwechs  lungsweise eine Saug- und Druckwirkung  ausgeübt, so dass auch er eine Auf- und Ab  wärtsbewegung vollführt, und zwar in grober  Annäherung mit einem dem Quadrat des  Durchmesserverhäiltnisses der beicden     Bolhrun-          gen    3 und 4 entsprechend grösseren Hub als  der Oberkolben 5. Der allmäihliche Übergang  der Zylinderwandung aus der obern, weiteren  Bohrung in die untere, engere, und die ent  sprechende Verjüngung des untern Endes des  Olberkollbens erleichtert beine Heruntergeben  des     Oberkolbens    den Viertritt der     kompri-          inierten    Luft aus der obern Bohrung in die  untere Zylinderbolhrung.

   Amn Bärkolben 11  ist die den     Haninierbür    12 tragende Stange 13       befestigt,    die im abnehmbaren Zylinderboden      14 geführt ist. Über dem letzteren ist eine  die Stange 13 umgebende Schraubenfeder 15  angeordnet. welche das Bestreben hat, die  Stange 13 mit dem Hammerklotz sofort nach  erfolgtem Schlag, die Wirkung des aufwärts  gehenden Oberkolbens unterstützend, nach  oben zu bewegen und bei nicht in Tätigkeit  befindlichem Luftdruckhammer den Bärkol  ben mit Hammerbär etwa in halber Hubhöhe  schwebend zu erhalten, so dass der Amboss  dann zugänglich ist.

   Die Feder ist in belaste  tem Zustande dem auf ihr ruhenden Gewicht       entsprechend    gespannt, so dass es nur eines  lehten Unterdruclkes im Raum zwischen den  leiden Kolben bedarf, um den Bärkolben aus  seinem Ruhezustand aufwärts zu bewegen,  indem nicht der Unterdruck allein Trägheits  moment, Gewicht und Reibung des Bärkol  bens zu überwinden hat, wie bei bekannten  Luftdruclklhämmern dieser Art. Das tote  Spiel zwischen den beiden Kolben wird durch  die Anordnung einer Feder unter dem Bär  kolben vermindert und demzufolge auch die  Druckdifferenz zwischen Unter- und Ober  druck im Raum zwischen den beiden Kolben.

    Bei gleichbleibender Druckdifferenz wird eine  Verstärkung der Schlagwirkung erzielt, wel  che infolge Erhöhung der Geschwindigkeit  des Bärkolbens eine Erhöhung der Hubzahl  und damit eine Steigerung der Leistungs  fähigkeit des Luftdruckhammers zulässt. An  einem am untern Ende der     Zylinderwandung     i ange ordneten Luftloch 16 ist ein Hahn 17  angeschlossen, mittelst dessen der Raum un  terhalb des Bärkolbens 11 mit der Atmosphäre  in und ausser Verbindung gebracht werden  kann.

   Durch entsprechendes Einstellen des  Hahnes 17. welcher zweckmässig von der     An-          lassvorriclhtung    des Luftdruckhammers aus  betätigt wird, kann die Schlagwirkung des  Hammerbärs reguliert werden, indem der    Austritt der Luft aus dem untern Zylinder  raum beim Niedergang des Kolbens 11 mehr  oder weniger gedrosselt wird.  



  Damit der Hammerbär beim obern Hub  wechsel nicht am untern Boden des Zylinders  anschlägt, ist eine Prellfeder 18 über dem  Hammerbär angebracht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRU CH Luftdruckhammer mit einem Zylinder mit verschieden weiten Bohrungen, von denen die weitere den Oberkolben und die enogere den Bärkolben aufnimmt, dadurch gekennzeich net, dass der Übergang zwischen den beiden Zylinderbohrungen ein allmählicher und das untere Ende des Oberkolbens entsprechend verjüngt ist.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Luftdruckhammer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass unterhalb des Bärkolbens eine Feder angeordnet ist, wel che den Bä.rkolben im Ruhezustande des selben etwa. auf halber Höhe seines Hubes schwebend erhält, zum Zwecke der Unter stützung der Wirkung des vom Oberkolben erzeugten, das Heben des Bärkolbens her beiführenden Unterdruckes und der Ver minderung des toten Spiels zwischen den beiden Kolben, zugunsten einer erhöhten Schlagwirkung und Hubzahl des Luft druckhammer s.
    2. Luftdruckhammer nach Patentanspruch. dadurch gekennzeichnet, dass der Zylinder und der Oberkolben wie mit Bezug auf die Zeichnung beschrieben ausgebildet sind.
CH89286D 1919-10-11 1920-06-26 Luftdruckhammer. CH89286A (de)

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DE89286X 1919-10-11

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CH89286A true CH89286A (de) 1921-05-02

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ID=5642689

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CH89286D CH89286A (de) 1919-10-11 1920-06-26 Luftdruckhammer.

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