DE582875C - Stampfwerkzeug mit zwei in einem Zylinder gefuehrten Kolben - Google Patents

Stampfwerkzeug mit zwei in einem Zylinder gefuehrten Kolben

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DE582875C
DE582875C DE1930582875D DE582875DD DE582875C DE 582875 C DE582875 C DE 582875C DE 1930582875 D DE1930582875 D DE 1930582875D DE 582875D D DE582875D D DE 582875DD DE 582875 C DE582875 C DE 582875C
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pistons
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ramming tool
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LUCKE MASCHINENFABRIK C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B1/00Producing shaped prefabricated articles from the material
    • B28B1/04Producing shaped prefabricated articles from the material by tamping or ramming

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Description

  • Stampfwerkzeug mit zwei in einem Zylinder geführten Kolben Die Erfindung bezieht sich auf ein mechanisches Stampfwerkzeug mit zwei in einem Zylinder geführten Kolben, von welchen einer von einer Exzenterscheibe o. dgl. zwangsweise hin und her geführt wird, während der andere, mit dem Stampfwerkzeug verbundene Kolben durch das Steigen und Fallen des Druckes im Raum zwischen den beiden Kolben auf und nieder bewegt wird.
  • Es sind mit gasförmigen oder flüssigen Druckmitteln betriebene Doppelkolbenstampfv orrichtungen bekannt, bei denen ein mit dem Stampfwerkzeug verbundener Kolben durch Federdruck gehoben bzw. abwärts bewegt und entgegen dem Federdruck durch die Wirkung des Druckmittels abwärts bewegt bzw. gehoben wird. Weiterhin sind Schlag- und Stoßwerkzeuge bekannt, bei denen ein durch eine Kurbel o. dgl. angetriebener Kolben sich mit einem als Kolben ausgebildeten Hammer in demselben Zylinder befindet, wobei der zwischen Hammerbär und Kolben beim Arbeitsvorgang sich bildende Unterdruck durch Luft, die durch öffnungen einströmt, ganz oder teilweise vernichtet wird.
  • Diese bekannten Vorrichtungen haben den Nachteil, daß Hammerbär und Kolben sich bei der Aufwärtsbewegung berühren, wodurch starke Stöße in dem gesamten Werkzeug entstehen, die für das Getriebe und den Arbeiter nachteilig sind und ein längeres Arbeiten mit einer derartigen Vorrichtung sehr beschwerlich machen. Die vorliegende Erfindung beseitigt diese INTachteile dadurch, daß sich der den Stampfer tragende Kolben in einem während des Betriebes geschlossenen Teil des gemeinsamen Führungszylinders bewegt, wobei die zwischen den Kolben eingeschlossene Luftmenge durch eine in der Wand des Führungszylinders zwischen den Kolben angebrachte, von Hand zu bedienende Steueröffnung geregelt werden kann. Bei der Aufwärtsbewegung des Kolbens wird der Hammerbär zunächst von der zwischen Kolben und Hammerbär befindlichen Luft niedergehalten, bis, der Druckausgleich zwischen den auf den Hammerbär einwirkenden, abwärts ziehenden Kräften (Gewicht und 'Feder) und den aufwärts ziehenden Kräften (Unterdruck zwischen Kolben und Hammerbär) eingetreten ist. Durch das sich zwischen Kolben und Hammerbär bildende Preßluftkissen wird erreicht, daß jeder Zusammenstoß der beiden starren Kolben vermieden wird, wodurch sich ein viel weicheres und druckfreieres Arbeiten als mit den bekannten Vorrichtungen ergibt. Solange die in der Wand des Führungszylinders zwischen den Kolben angebrachte Steueröffnung geschlossen ist, wird ohne mechanische Steuerung, allein durch die vom Oberkolben bewirkte abwechselnde Luftverdünnung und Wiederverdichtung eine elastische Auf- und Abwärtsbewegung des Stampfkolbens erreicht. Der Grad der Luftverdichtung bzw. -verdünnung ist durch die Veränderung der Luftmenge in dem Raume zwischen dem Kolben mittels des vorgesehenen Auslasses regelbar. `Weiterhin erfolgt durch das Schließen bzw. Öffnen dieses Luftein- und -auslasses beim weiterlaufenden mechanischen Antrieb das An- und Abstellen der Stampfarbeit.
  • Bei Preßlufthämmern mit einem Zylinder und zwei Kolben, von denen der obere durch eine exzentrisch gelagerte Kurbelstange unmittelbar angetrieben wird, während der untere, den Rammbär betätigende Kolben durch die Veränderung des Druckes im Raum zwischen den beiden Kolben aufwärts und abwärts bewegt wird, ist es an sich bekannt, am Zylinder mehrere durch ein Ventil verschließbare Öffnungen anzubringen, die während des Betriebs geschlossen gehalten werden. Diese Öffnungen werden jedoch vom oberen, unmittelbar angetriebenen Kolben nicht überdeckt und kann das die Öffnungen verschließende Ventil von außen jederzeit bedient werden, um die zwischen den Kolben eingeschlossene Luftmenge abzulassen und die Auf- und Abwärtsbewegung des unteren Kolbens während des Betriebes ab- oder anzustellen. Von dieser bekannten Vorrichtung, deren Wirkungsweise darauf beruht, daß bei jedem oberen Hubwechsel das Vakuum zwischen den beiden Kolben durch eine weitere Öffnung, die zeitweise von dem oberen Kolben überdeckt wird abgelassen wird, damit der Rammbär" zunächst im freien Fall und dann unter der vorwärts treibenden Wirkung der von nacheilenden Kolben verdichteten Luft mit großer Wucht aufschlägt, unterscheidet sich der Erfindungsgegenstand wesentlich darin, daß der Stampfkolben auch beim Niedergang durch das Vakuum gewissermaßen wie mittels eines elastischen Bandes an dem Antriebskolben hängt und der Bewegungsgeschwindigkeit - dieses Kolbens entsprechend sich abwärts bewegt, und weder am Ende des Niederganges das Preßluftkissen zwischen den beiden Kolben vernichtet wird noch der Stampfkolben dem Antriebskolben beim Aufwärtsgang unmittelbar folgt, sondern erst nachdem an Stelle des Preßluftkissens eine Luftverdünnung von solchem Grade hergestellt ist, daß durch die Unterdruckspannung die abwärts ziehenden Kräfte ausgeglichen sind. Beim Erfindungsgegenstand hat also die Steueröffnung neben dem Zweck, wie bei der bekannten Vorrichtung, die mittels Ventiles verschließbare Öffnung zum Abstellen der Arbeit des Werkzeuges zu benutzen, noch den weiteren Zweck, die Luftmenge für das elastische Luftkissen zwischen den Kolben während der Arbeit verändern und regeln zu können.
  • Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes in schematischer Darstellung. Abb. i und 2 sind zwei zueinander senkrechte Ansichten, in welchen einige Teile im Schnitt gezeichnet sind.
  • Von einer Kurbelscheibe a wird mittels einer Pleuelstange b ein Kolben c in einem Zylinder e hin und her bewegt. In dem gleichen Zylinder e ist ein zweiter Kolben d auf und nieder beweglich geführt, an dessen Stange h das Stampfwerkzeug l angebracht ist. Zwischen einem Zylinderboden g und einem auf der Kolbenstange h befestigten Federteller k ist eine Dehnungsfeder i angebracht, welche den Kolben d mit der Kolbenstange und dem, Stampfwerkzeug in der tiefsten Stellung. festhält.
  • Zwischen den beiden Kolben c und d ist ein toter Raum en vorhanden; innerhalb dieses Raumes ist in dem Zylinder e eine Öffnung f angebracht, die mittels eines nichtgezeichneten Absperrmittels geöffnet und geschlossen werden kann.
  • 'Wird nun der obere Kolben c in Bewegung gesetzt und die Öffnung f geschlossen, so wird bei jedem Aufwärtsgang unter dem Kolben c ein Unterdruck erzeugt, der eine Aufwärtsbewegung des Kolbens d mit dem Stampfwerkzeug unter Zusammendrückung der Feder i verursacht. Beim Rückgang des Kolbens c wird der Unterdruck aufgehoben, wodurch eine Abwärtsbewegung des Kolbens d mit dem Stampfwerkzeug L infolge des Eigengewichts und der Federkraft der Dehnungsfeder i erfolgt. Durch die Freigabe der Öffnung f kann bei fortlaufendem Antrieb die Arbeit des Stampfgerätes abgestellt werden.
  • Es ist nicht erforderlich, daß der Antriebskolben c und der Arbeitskolben d in einem gemeinsamen Zylinder vereinigt sind. Sie können vielmehr auch im getrennten, miteinander für die Arbeit luftdicht verbundenen Zylinder angebracht sein.
  • Durch die beschriebene Einrichtung wird eine elastische Aufundniederbewegung des Stampfers erzielt, und die Stampfwirkung kann durch Regelung des Druckes im toten Raum in beliebig verstärkt und abgeschwächt werden. Die Regelung des Druckes im Raum zwischen den Kolben geschieht dadurch, daß man die Luftmenge in dem Raum zwischen den Kolben vermehrt oder vermindert.
  • Die Dehnungsfeder kann man auch im umgekehrten Sinne wirken lassen, indem man sie z. B. zwischen dem Zylinderboden g und dem Kolben d anordnet. In dieseln Falle unterstützt die Feder die Saugwirkung des Kolbens c im Sinne des Hebens des Kolbens d, und das Stampfen geschieht durch die Verdichtung der Luft unter Zusammenpressung der Feder. Je nach der Beschaffenheit des Materials kann sich die eine oder andere Anordnung der Stampfwirkung empfehlen.

Claims (1)

  1. PATRNTANSPRUCIi: Stampfwerkzeug mit zwei in einem Zylinder geführten Kolben, von denen der eine von einer Exzenterscheibe o. dgl. zwangsläufig und der andere, den Stampfer tragende Kolben durch die Veränderung des Druckes im Raume zwischen den beiden Kolben auf- und abwärts bewegt wird, dadurch gekennzeichnet, daß sich der den Stampfer tragende Kolben (d) in einem während des .Betriebes geschlossenen Teil des gemeinsamen Führungszylinders (e) bewegt, wobei die zwischen den Kolben eingeschlossene Luftmenge durch eine in der Wand des Führungszylinders (e) zwischen den Kolben (c, d) angebrachte von Hand zu bedienende Steueröffnung (f) geregelt werden kann.
DE1930582875D 1930-03-15 1930-03-15 Stampfwerkzeug mit zwei in einem Zylinder gefuehrten Kolben Expired DE582875C (de)

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DE (1) DE582875C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1216809B (de) * 1961-05-05 1966-05-12 Black & Decker Mfg Co Tragbarer, elektrisch angetriebener Hammer
DE1257699B (de) * 1960-09-19 1967-12-28 Karl Evert Anders Joelson Hydraulisches Schlagwerkzeug

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1257699B (de) * 1960-09-19 1967-12-28 Karl Evert Anders Joelson Hydraulisches Schlagwerkzeug
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