CH85575A - Verfahren zur Herstellung eines konsistenten Schmiermittels. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines konsistenten Schmiermittels.

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CH85575A
CH85575A CH85575DA CH85575A CH 85575 A CH85575 A CH 85575A CH 85575D A CH85575D A CH 85575DA CH 85575 A CH85575 A CH 85575A
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Comp Dr Graf
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      Verfahren    zur Herstellung eines konsistenten     Sehniierinittels.       Das den     Gegenstand    vorliegender Erfin  dung bildende Verfahren ermöglicht es, auf       Einfachem,    kaltem Weg ein konsistentes       Schtuiermittel    herzustellen, das ausser einer  grossen Schmierkraft einen hohen     Schmelz-          punkt    besitzt und durch Weiterbehandlung  auf warmem Wege wasserunlöslich und hitze  beständig gemacht werden kann.  



       Dieses    Verfahren beruht darauf, dass eine  aus     01,    zum Beispiel Mineralöl, unter Bei  misohung von Zusatzstoffen erhaltene Emul  sion mit gelöschtem Kalk, zum Beispiel  Kalkmilch, innig vermengt und dem so     er-          haltei:

  en    Gemenge ein     Entmischungsmittel,     zum Beispiel eine Lösung von Aluminium  oder Zinksulfat, zugesetzt wird, sodann aus  der entstandenen dünnen Masse das Wasser  zum grüssten Teil entfernt und schliesslich  das zurückbleibende Zwischenprodukt. mit  01, zum Beispiel Mineralöl, in einer der     ge-          wÜnschten    Konsistenz des     Schmiermittels          entsprochenden    Menge gemischt wird.  



  Die Entfernung des Wassers wird vor  teilhaft durch Abpressen in einer Filter  presse vorgenommen, die auch heizbar sein    kann; doch kann die Entfernung des Was  sers auch durch     Absau-,en    oder     Abschleudern     erfolgen.  



  Das auf diese Weise gänzlich auf     hal-          tern    Wege     herstellbare    konsistente     @c@imier-          mittel    ist     mit    Wasser     mis@Ibar    und kann  für     Boltr-    und     Sclimierzweelke        ini    allgemei  nen verwendet     werden.    Soll es aber in Was  ser unlöslich und in erheblichem Masse     hitze-          1>estiindig        gemacht        werden,

      so wird die auf  kaltem Weg erhaltene     Masse    noch unter gu  tem Rühren in     einem        Kessel        ungefähr    auf  90 bis 120   C erhitzt,     wodurch    ein     homo-          rienes,        wasserunlösliches    und stark hitze  beständiges     Schmiermittel    erhalten     wird.     



       Beispiel:     3011 kg     Kallc        werden    in zwei     Kubik-          metern    Wasser     gelöseht    und der     Iialhinilcli     eine Emulsion     aus    50 Litern Wasser, 10 kg  Mineralöl,

   5 kg     Harzölrückstand    und 3     lcg     Salmiakgeist     hinzugefügt.    Dem     Gemisch     aus der     Kalktnileh    und der     Emulsion        werden     noch etwa 50 kg in 100 Litern Wasser auf  gelöstes Aluminiumsulfat     zugesetzt    und das    
EMI0002.0001     
  
    Gcnüsch <SEP> dur.-li <SEP> Filtrieren <SEP> mittelst <SEP> einer <SEP> Fil  terpresse <SEP> voi-der <SEP> Hauptmenge <SEP> des <SEP> Wassers
<tb>  befreit. <SEP> Von <SEP> d,_r <SEP> so <SEP> erhaltenen <SEP> teigigen <SEP> Masse
<tb>  v;

   <SEP> ei=len <SEP> soclaiin <SEP> 100 <SEP> kg <SEP> mit <SEP> 15 <SEP> kg <SEP> Mineralöl
<tb>  von <SEP> einer <SEP> Z'i@l_@@si.tät <SEP> 3-1 <SEP> gemischt <SEP> und <SEP> nach
<tb>  Belieben <SEP> mit <SEP> einem <SEP> Anilinfarbstoffe <SEP> gefärbt.
<tb>  -In <SEP> Stelle <SEP> cleMineralöls <SEP> kann <SEP> auch <SEP> ein
<tb>  <B>(</B>il <SEP> nderer <SEP> 1-If-rhunft <SEP> benutzt <SEP> werden. <SEP> An
<tb>  SteIIP <SEP> des <SEP> Armnioniakgeistes <SEP> kann <SEP> auch <SEP> irgend
<tb>  eine <SEP> geeignct# <SEP> Lauge, <SEP> zum <SEP> Beispiel <SEP> Ätz  natronlauge, <SEP> -,-erwendet <SEP> werden. <SEP> Anstatt <SEP> 50 <SEP> kg
<tb>  31iminiumsuli'at <SEP> könnten <SEP> auch <SEP> <B>65</B> <SEP> 1:

  g <SEP> Zink  snll'at <SEP> zugesetzt <SEP> werden. <SEP> An <SEP> Stelle <SEP> des <SEP> Harz  i@lrühst@nde <SEP> kann <SEP> auch <SEP> ein <SEP> verseifbarer
<tb>  Fc=tlatoff <SEP> als <SEP> Zusatzstoff <SEP> verwendet <SEP> werden.
<tb>  Da: <SEP> zur <SEP> Her.#tcllung <SEP> des <SEP> mit <SEP> 'WTasser <SEP> misch  ban-n <SEP> honsistrnten <SEP> Schmiermittels <SEP> notwen   i@.@= <SEP> 1Iischen <SEP> kann <SEP> auch <SEP> mit <SEP> dem <SEP> zur <SEP> Um  tran(llunn- <SEP> dic.es <SEP> Schmiermittels <SEP> in <SEP> ein <SEP> was  scr@in@i7aiches, <SEP> hitzebeständiges <SEP> Schmiermit  tel <SEP> notwendi,#c-n <SEP> Erwärmen <SEP> zu <SEP> einer <SEP> Opera  tio>n <SEP> vereini1-t <SEP> werden,

   <SEP> indem <SEP> das <SEP> aufbereitete
<tb>  Zwiclienproclu'_@t <SEP> mit <SEP> Mineralöl <SEP> in <SEP> einen
<tb>  heizbaren <SEP> K-sel <SEP> mit <SEP> Rührwerk <SEP> gebracht,
<tb>  vc-r. <SEP> rbeitet <SEP> und <SEP> erhitzt <SEP> wird. <SEP> Es <SEP> empfiehlt
<tb>  si,;Ii. <SEP> diese <SEP> Erhitzung <SEP> in <SEP> einem <SEP> mit <SEP> Dampf  in <SEP> n <SEP> tel <SEP> v <SEP> ersehE-nen <SEP> wirksamen <SEP> Rührwerk
<tb>  einige <SEP> Zeit <SEP> auf <SEP> 90 <SEP> bis <SEP> 120 <SEP>   <SEP> C <SEP> vorzunehmen.
<tb>  Beim <SEP> Abpressen <SEP> des <SEP> überschüssigen <SEP> Wassers
<tb>  in <SEP> einer <SEP> Filterpresse <SEP> kann <SEP> man <SEP> bis <SEP> zu <SEP> sechs
<tb>  und <SEP> mehr <SEP> Atniophären <SEP> Druck <SEP> ausüben,

   <SEP> wo  durA <SEP> sich <SEP> in <SEP> dem <SEP> Rahmen <SEP> der <SEP> Filterpresse
<tb>  Scliiniprmittelliii@-lien <SEP> bilden. <SEP> Diese <SEP> können
<tb>  na@Iiträ@lich <SEP> nach <SEP> Belieben <SEP> noch <SEP> in <SEP> einem
<tb>  1=;üliT \vprh <SEP> oder <SEP> in <SEP> einer <SEP> Knet-, <SEP> Quetsch- <SEP> oder
<tb>  lli@hrnasclrine <SEP> durchgearbeitet <SEP> und <SEP> beliebig
<tb>  geArbt <SEP> oder <SEP> plrfiimiert <SEP> werden. <SEP> Das <SEP> ver  wendete <SEP> Aluminium- <SEP> oder <SEP> Zinksulfat <SEP> besitzt
<tb>  die <SEP> Eigenschaft.

   <SEP> die <SEP> Emulsion <SEP> zu <SEP> entmischen,
<tb>  woclurüh <SEP> es <SEP> erin@i@licht <SEP> wird, <SEP> das <SEP> in <SEP> der <SEP> Nasse
<tb>  eiiilialtene <SEP> @Vzisser <SEP> zum <SEP> Grössten <SEP> Teil <SEP> auf <SEP> kal  tem <SEP> Wege <SEP> durch <SEP> Abpressen <SEP> zu <SEP> entfernen,
<tb>  ohne- <SEP> Glas <SEP> Cchiiiiermittel <SEP> mitauszupreseen.
<tb>  Das <SEP> erhaltene <SEP> konsistente <SEP> Fett <SEP> besitzt <SEP> in
<tb>  allen <SEP> Teilen <SEP> nach <SEP> festgestellter <SEP> Anal7se <SEP> einen
<tb>  Cc.Iinielzpunht <SEP> z.-on <SEP> 120 <SEP> bis <SEP> <B>150,</B> <SEP> C <SEP> und <SEP> hat <SEP> g@  nau <SEP> die <SEP> sonst'--,en <SEP> Eigenschaften <SEP> bester <SEP> To  votc <SEP> f <SEP> ette.

Claims (1)

  1. PATEN TAN SPRUCII : Verfahren zur Herstellung eines konsi stenten Schmiermittels, dadurch gekennzeich net, dass eine ans ()l unter Beimischung von Zusatzstoffen crhaltei:e Emulsion mit ge- löschtem Kalk innig vermen--i wird, worauf dem so erhaltenen Gemenge ein Entmiscliun-:
    s- mittel für die Emulsion zugeelzt. sodann das sich ausscheidende Wasser zum -rö ssten Teil entfernt und schliesslich das so erhal tene Zwischenprodukt mit 01 in einer der gewünschten Konsistenz des Schmiermittels entsprechenden Menge gemischt wird.
    EMI0002.0026 UNTERANSPRüCHE <tb> 1. <SEP> VerfAiren <SEP> nach <SEP> Patentanspruch, <SEP> dadurch <tb> gekennzeichnet. <SEP> dass <SEP> inan <SEP> alR <SEP> 01 <SEP> Mineral öl <SEP> verwendet. <tb> \?. <SEP> Verfahren <SEP> nach <SEP> Patentanspruch <SEP> und <SEP> Un teranspruch <SEP> 1, <SEP> dadurch <SEP> gekennzeichnet, <tb> dass <SEP> nach <SEP> erfolgter <SEP> inni.ger <SEP> Vermengung <tb> der <SEP> den <SEP> Rohstoff <SEP> bildenden <SEP> teigigen <SEP> hasse <tb> mit <SEP> dein <SEP> 1@Iineralöl <SEP> die <SEP> lli.s@@hun, <SEP> auf <tb> eine <SEP> Temperatur <SEP> von <SEP> 90 <SEP> bis <SEP> 120 <SEP> <SEP> C <SEP> er hitzt <SEP> wird. <tb> 3.
    <SEP> Verfahren <SEP> nach <SEP> Patentanspruch, <SEP> dadurch <tb> gekennzeichnet, <SEP> dass <SEP> die <SEP> Entfernung <SEP> des <tb> überschüssigen <SEP> Wassers <SEP> durch <SEP> Abpressen <tb> in <SEP> einer <SEP> Filterpresse <SEP> vorgenommen <SEP> wird. <tb> 4. <SEP> Verfahren <SEP> nach <SEP> Patentanspruch <SEP> und <SEP> 17u teranspru1,li <SEP> 1. <SEP> dadurch <SEP> ,ehcnnzeichnet. <tb> <B>CIA'</B> <SEP> man <SEP> als <SEP> Entmischunosmittel <SEP> Alumi niunisnlfatlösung <SEP> verwendet. <tb> 5. <SEP> Verfahren <SEP> nach <SEP> Pa.tentansprueh <SEP> und <SEP> Un teranspruch <SEP> 1, <SEP> dadurch <SEP> gekennzeielinel-, <tb> dass <SEP> man <SEP> als <SEP> Entmiscliuii@#mittel <SEP> Zinh sulfatlösunG <SEP> verwendet. <tb> G.
    <SEP> Verfahren <SEP> nach <SEP> Patentanspruch, <SEP> dadurch <tb> gekennzeichnet, <SEP> dass <SEP> man <SEP> clcn <SEP> -elösehten <tb> Kalk <SEP> in <SEP> Form <SEP> von <SEP> Kalkmilüb <SEP> verwendet. <tb> i. <SEP> Verfahren <SEP> nach <SEP> Patentanspru(-li <SEP> und <SEP> Un teransprüchün <SEP> 1. <SEP> 3. <SEP> 4 <SEP> und <SEP> 6. <SEP> dadurch <SEP> P-e lienn7eichnet, <SEP> dass <SEP> ein <SEP> Geineri-,e <SEP> aus <SEP> Kall@ milch <SEP> und <SEP> der <SEP> Emulsion <SEP> nach <SEP> Zusatz. <SEP> von <tb> Aluminiumsulfat <SEP> und <SEP> 1'Iineral@l <SEP> in <SEP> eine <tb> Filterpresse <SEP> geleitet <SEP> uncl <SEP> in <SEP> dieser <SEP> (las <tb> Abpressen <SEP> des <SEP> übers@.hü@@i@cn <SEP> @Vas#ers <tb> vorgenommen <SEP> wird. B.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zur Herstellung der Emulsion als Zusatzstoff Harzölrück- stand verwendet wird. 9. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zur Herstellung der Emulsion als Zusatzstoff ein verseifbarer Fettstoff verwendet wird. <B>10.</B> Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zur Herstellung der Emulsion Salmiakgeist verwendet wird. 11. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zur Herstellung der Emulsion eine Lauge benutzt wird. 12.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man zur Herstellung der Emulsion dem 01 als Zusatzstoffe Harzölrückstand und Salmiakgeist zu setzt.
CH85575D 1918-02-04 1918-06-19 Verfahren zur Herstellung eines konsistenten Schmiermittels. CH85575A (de)

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