CH85331A - Steuervorrichtung für elektrische Motoraufzüge bei Uhr- und Laufwerken. - Google Patents

Steuervorrichtung für elektrische Motoraufzüge bei Uhr- und Laufwerken.

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CH85331A
CH85331A CH85331DA CH85331A CH 85331 A CH85331 A CH 85331A CH 85331D A CH85331D A CH 85331DA CH 85331 A CH85331 A CH 85331A
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CH
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Sauter Fabrik Elektr Appara Fr
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Elektr Apparate Fr Sauter Fab
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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04CELECTROMECHANICAL CLOCKS OR WATCHES
    • G04C23/00Clocks with attached or built-in means operating any device at preselected times or after preselected time-intervals
    • G04C23/14Mechanisms continuously running to relate the operation(s) to the time of day

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Connection Of Motors, Electrical Generators, Mechanical Devices, And The Like (AREA)

Description


  Steuervorrichtung für elektrische Motoraufzüge bei Uhr- und Laufwerken.    Gegenstand des Patentanspruches des  Hauptpatentes ist eine Steuervorrichtung für  elektrische Motoraufzüge an Uhr- und Lauf  werken, bei der von dem Gehwerk derselben  eine Schraubenspindel in Drehung versetzt  wird, auf welcher eine gezahnte, mit einem       Triebkranze    des aufzuziehenden Organes in  Eingriff stehende Mutter längsverschiebbar  ist und welche Vorrichtung sich dadurch  kennzeichnet, dass diese Mutter wechselweise  mit zwei Armen eines die Stromspeisung  eines Aufzugelektromotors beherrschenden       Umstellhebelwerkes    derart zusammenwirkt,

    dass sie beim Ablaufe des Gehwerkes durch  Verschiebung in einem Sinne schliesslich gegen  eine Hubfläche des einen dieser Arme stösst  und dadurch das     Umstellhebelwerk    auf Ein  schaltung des Aufzugmotors umstellt, dann  unter dessen Wirkung durch Verschiebung  im entgegengesetzten Sinne schliesslich     mit-          telst    eines Anschlages auf den andern Um  stellarm einwirkt und dadurch das     T-Tmstell-          hebelwerk    auf Ausschaltung des Aufzug  motors zurückstellt.  



  Die vorliegende Neuerung betrifft eine  besondere Ausführungsform der Steuervor-         richtung    des Hauptpatentes, bei welcher dafür  Sorge getragen ist, dass die Wirkung des       Umstellhebelwerkes    nach seiner Betätigung  jeweils durch ein bewegliches Sperrglied so  lange hintangehalten wird, bis dieses zu einer  und derselben bestimmten Zeit ausgelöst wird  und dann die Wirkung des Umstellhebel  werkes eintreten     1ä        sst.     



       Fig.    1 und 2 der Zeichnung veranschau  lichen schematisch ein Beispiel dieser ver  besserten Ausführungsform.  



  Wie bei den im Hauptpatente gezeich  neten Ausführungsformen ist 1 das Feder  gehäuse eines Uhrwerkes, das auf einer Achse     1a     drehbar ist, an welcher die Gehäusefeder in  bekannter Weise angreift. Auf der gleichen  Achse     111    sitzt fest das Antriebsrad 2, wel  ches seine Bewegung bei     2a    auf das Geh  werk überträgt, das sonst nicht dargestellt  ist, dessen Radachsen, ebenso wie die Achse       1 ,    1n den Platinen 12, 13 des     Caestelles    ge  lagert sind. Das Federgehäuse 1 wird durch  einen auf Achse 3 sitzenden, mit dessen  Zahnkranz kämmenden Zahnkolben 4 in Dre  hung versetzt.

   Ausserhalb der Platine 13 sitzt  auf der Achse 3 ein Zahnrad 5, welches in      den auf der Motorachse sitzenden Zahnkolben 6  eingreift und also von diesem bei eingeschal  tetem Motor angetrieben wird. Der     Elektro-          motor    selbst ist nur durch seinen Kollektor 7  dargestellt, auf welchem die in Büchsen 9       geführten        Kohlenbürsten    8 aufliegen. Durch  Federn 10 werden die     Kohlenbürsten    in be  kannter     TPeise    gegen den Kollektor gedrückt.  11 ist die     Magnetwicklung    des Motors.  



  Die eigentliche Steuervorrichtung besitzt,  wie beim Hauptpatent, eine drehbare Schrau  benspindel 16, auf welcher eine mit dem       Zahnkranze    des Federgehäuses 1 in Eingriff  stehende, gezahnte Mutter 14 läuft, ferner  ein     Umstellhebelwerh    17, 18, 19 und ein  elektrisches     Kontaktwerk    23, 25, 26, 36.  Die Schraubenspindel 16 wird durch das auf  ihr     festsitzende    Zahnrad 15 vom Rad 2 aus  in der Pfeilrichtung in Umdrehung versetzt.  Unter der Voraussetzung, dass die Schrauben  spindel 16 rechtsgängig sei, wird durch den  Gang des Uhr- oder Laufwerkes die Mutter  14 gegen die Seite A hin geschraubt.

   Ihre       Zahnung    ist dabei breit     gering,    um dauernd  mit dem     Zahnkranze    des Federgehäuses 1 in  Eingriff zu bleiben. Sobald aber der Elektro  motor das Federgehäuse 1 in Umdrehung  versetzt, wird reit dem Federgehäuse auch  die Mutter 14 in -der eingezeichneten Pfeil  richtung in Umdrehung versetzt, und sie  schraubt sich auf der Schraubenspindel 16  gegen die Seite     B    hin. Diese wechselseitige  Bewegung der Mutter 14 wird nun dazu be  nutzt, um     mittelst    des     Umstellhebelwerkes     17, 18, 19 das vorerwähnte     Kontaktwerk     ein- und auszuschalten.

   Dasselbe besitzt einen  Kontaktbolzen 36, der mit einer     Stromquelle     verbunden ist, und eine Kontaktfeder 26, die  elektrisch leitend mit der einen Bürste des  Motors durch ein biegsames Kabel 27 ver  bunden ist. Die Kontaktfeder 26 ist mittelst  einer isolierenden Zwischenlage 25 an dem  Hebel 23 befestigt, welcher um den Bolzen  24 drehbar ist. Die Achse 17 trägt gegen  die Seite     B    hin einen     Umstellarm    19 und  gegen die Seite<B>A</B> hin einen hakenförmigen       Umstellarm    18.

   Ausserhalb der Platine 13  sitzt auf der Achse 17 ein Arm 21, welcher    einen Stift 22 trägt, durch den entweder der  Hebel 23 in der in     Fig.    1 mit vollen Linien  dargestellten Ausschaltstellung gehalten wird,  oder der ihm gestattet, unter dem Zuge der  Feder 30 in die     strichpunktiert    dargestellte  Einschaltstellung überzugehen. Die Mutter 14  trägt auf der Stirnfläche gegen die Seite     .B     zu einen Anschlagstift 20.  



  Die     Wirkungsweise    dieser Steuervorrich  tung ist nun folgende:  Durch Ablauf des Rades 2 beim Gange  des Uhr- oder Laufwerkes wird die Mutter 14  allmählich gegen die Seite     t1    hin geschraubt  und stösst schliesslich, wenn das Uhr- oder  Laufwerk bald wieder aufzugbedürftig ist,  bei dieser Längsbewegung gegen eine schräge  Nase des Armes 18. Dieser Arm wird da  durch     verschwenkt    und in die strichpunktiert  dargestellte Lage gebracht     (Fig.   <B>1),</B> der Arm  21 mit Stift 22 gestattet dem Hebel 23, der       Wirkung    der Feder 30 zu folgen, der Kon  takt wird dadurch mittelst der Kontaktfeder  26 bei 36 geschlossen, und der Motor wird  somit zum Aufziehen in Gang gesetzt. Die.

    Mutter 14, von dem so im Aufziehen be  griffenen Federgehäuse 1 in Drehung versetzt,  wird gegen die Seite     B    hin geschraubt, bis  der an der Mutter 14 sitzende Stift 20  schliesslich gegen den Arm 19 stösst und ihn  ans der strichpunktiert gezeichneten in die  voll ausgezogene Stellung bringt. Dadurch  wird der Korntakt, der die Stromspeisung des  Elektromotors bedingt, wieder unterbrochen.  Da das Rad 15 gleiche Zähnezahl hat wie  die Mutter 14, so wird also das Federgehäuse  durch diese Wechselbewegung der Mutter 14  jeweils um gleichviel aufgezogen, als die  Achse la mit dem     Rade    2, beziehungsweise  das Uhrwerk abläuft.  



  Soweit entspricht die Ausführungsform  den Angaben des Hauptpatentes. Was hier  neu ist, ist der Umstand, dass der Hebel 23  des     Umstellhebelwerkes,    nach seiner Aus  lösung durch Stift 22, erst zu einer und der  selben bestimmten Zeit wirklich freigegeben  wird. Zu diesem Zwecke ist er mit einem  Stifte 40 versehen, an dem sieh ein Sperr  hebel 41 unter dem Zuge einer Feder 42      anhakt. so dass der Hebel 23 so lange ge  sperrt bleibt, bis der Sperrhebel 41 ausge  löst wird. Diese Auslösung erfolgt von der       .Stundenscheibe    43 aus mittelst eines an ihr  festen oder an ihr auf eine bestimmte Zeit  einstellbaren Fingers 44, der beim Umlaufe  zu gegebener Zeit gegen einen Stift 46 des  Sperrhebels 41 stösst und diesen niederdrückt.

    Wird also der Hebel 23 durch     Verschwenken     des Armes 21 in strichpunktierte Stellung  ausgelöst und fällt der Zeitpunkt dieses Aus  lösens nicht mit dem Zeitpunkte der Aus  lösung des     Sperrhebels    41 seitens des Fin  gers 49 zusammen; so bleibt der Hebel 23  noch gesperrt, und zwar so lange, bis schliess  lich zu der     festgesetzten    Zeit der Finger 44  den Sperrhebel 41 auslöst und dadurch dieser    den Hebel 23 zur Ausführung seiner ihm       zugewiesenen    Funktion freigibt.

Claims (1)

  1. <B>PATENTAN</B>SPRUCH Steuervorrichtung für elektrische Motor aufzüge an Uhr- und Laufwecken nach dem Patentanspruch des Hauptpatentes, dadurch gekennzeichnet, da[,) die Wirkung des Um stellhebelwerkes nach seiner Betätigung je weils durch ein bewegliches Sperrglied so lange hintangehalten wird, bis dieses zu einer und derselben bestimmten Zeit ausgelöst wird und dann die Wirkung des Umstellhebel werkes eintreten lässt.
CH85331D 1918-12-24 1919-10-04 Steuervorrichtung für elektrische Motoraufzüge bei Uhr- und Laufwerken. CH85331A (de)

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CH81149T 1918-12-24
CH85331T 1919-10-04

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ID=25702821

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CH85331D CH85331A (de) 1918-12-24 1919-10-04 Steuervorrichtung für elektrische Motoraufzüge bei Uhr- und Laufwerken.

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