DE533267C - Elektrische Schaltuhr mit Aufzugzwang - Google Patents

Elektrische Schaltuhr mit Aufzugzwang

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DE533267C
DE533267C DE1930533267D DE533267DD DE533267C DE 533267 C DE533267 C DE 533267C DE 1930533267 D DE1930533267 D DE 1930533267D DE 533267D D DE533267D D DE 533267DD DE 533267 C DE533267 C DE 533267C
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ELEK SCHER APP FR SAUTER A G F
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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04CELECTROMECHANICAL CLOCKS OR WATCHES
    • G04C23/00Clocks with attached or built-in means operating any device at preselected times or after preselected time-intervals
    • G04C23/14Mechanisms continuously running to relate the operation(s) to the time of day
    • G04C23/18Mechanisms continuously running to relate the operation(s) to the time of day for operating one device at a number of different times
    • G04C23/22Mechanisms continuously running to relate the operation(s) to the time of day for operating one device at a number of different times with the actuating element carried by a disc
    • G04C23/24Mechanisms continuously running to relate the operation(s) to the time of day for operating one device at a number of different times with the actuating element carried by a disc the actuating element controlling another element mechanically

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Description

  • Elektrische Schaltuhr mit, Aufzugzwang Es gibt Elektrizitätswerke, die zur automatischen Schaltung von Heizstromkreisen u. dgl. Schaltuhren mit Aufzugzwang durch den Abonnenten benutzen. Zu diesem Zwecke werden Schaltuhren gebaut, bei denen das Uhrwerk mit einem Schlüssel von außen aufgezogen werden kann und das eine Sperrvorrichtung enthält, welche den elektrischen Schalter dauernd ausschaltet, wenn die Uhr nach einer bestimmten Gangdauer nicht wieder aufgezogen wird.
  • Bei Versäumnis des Aufziehens wird dann der Abonnent durch Ausbleiben des elektrischen Stromes darauf aufmerksam gemacht, und er hat dann Gelegenheit, die Uhr aufzuziehen, wodurch der Zeitschalter seine normalen Funktionen wieder erfüllt.
  • Wenn der Abonnent aber auf unerlaubte Benutzung des elektrischen Stromes ausgeht, so ist es ihm möglich, nach Ablauf und Stillstand des Uhrwerkes durch Wiederaufziehen eine Verschiebung der Sperrzeiten herbeizuführen, so daß z. B. der Strombezug am Tage statt während der Nacht erfolgen kann.
  • Vorliegende Erfindung bezieht sich nun auf eine elektrische Schaltuhr mit Aufzugzwang, bei der nach einer bestimmten Gangzeit der elektrische Schalter ebenfalls dauernd .ausgeschaltet,. aber, wenn nicht aufgezogen, nach einer weiteren bestimmten Gangzeit die Wiedereinschaltung desselben hintangzhalten wird, so daß eine Beeinflussung des Schalters durch keinerlei unerlaubte Kunstgriffe möglich ist.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes schematisch durch Abb. r bis 6 dargestellt.
  • Es bedeutet r den Aufzugzapfen, an dem die Triebfeder des Uhrwerkes aufgezogen wird; 2 ist ein mit diesem fest verbundenes Zahnrad, das zugleich als Sperrad dient und in das die Sperrklinke 3 eingreift. 5 ist ein an der Platine 4 (Abb. 2 und 5) festsitzender Zapfen, um den eine mit Linksschraubengewinde versehene Büchse 6 mit dem auf ihr festsitzenden Zahnrad 7; das mit dem Zahnrad 2 in Eingriff steht, drehbar ist. Auf dem Gewinde der Büchse 6 ist ein mit Muttergewinde versehenes Zahnrad 8 beweglich aufgesetzt, das mit dem trommelförmigen Zahnrad 9 in Eingriff steht; an letzterem sitzt das Zahnrad ro fest, und beide sind um den in der Platine 4 festsitzenden Zapfen rr drehbar.
  • In den Platinen 4, 4' ist eine Achse 12 drehbar gelagert, welche in 24 Stunden eine Umdrehung ausführt und auf dem vorstehenden Teil die Stundenscheibe 14 trägt. Auf der Achse 12 sitzt ferner ein Zahnrad 13 fest, welches reit demjenigen, ro, in Eingriff steht.
  • Das beschriebene Zahngetriebe wirkt folgendermaßen: Die sich kontinuierlich in der Pfeilrichtung (Abb. r und 4) drehende Stundenachse r2 treibt mittels des Zahnrades 13 das Zahnradpaar 9, io an und letzteres das mit ihm kämmende Zahnrad 8, welches infolgedessen auf der stillstehenden linksgängigen Gewindebüchse 6 nach vorn bzw. nach rechts (Abb. 2 und 5) wandert.
  • Sobald nun die Triebfeder des Uhrwerkes am Aufzugzapfen i in der Pfeilrichtung (Abb. i) gedreht wird, treibt das Zahnrad :2 dasjenige, 7, an. Dadurch wird die Gewindebüchse 6 in der eingezeichneten Pfeilrichtung (Abb. i und 4) in Drehung versetzt, und das Zahnrad 8 wird dadurch auf ihr nach hinten bzw. nach links (Abb.2 und 5) geschraubt.
  • Durch das Wechselspiel Drehung der Stundenachse 12 und Drehung des Aufzugzapfens i wird somit das mit Muttergewinde versehene Zahnrad 8 wechselseitig in der Richtung seiner Achse verschoben.
  • Zwischen den Platinen-4, 4' ist ferner axial verschiebbar die Achse 16 gelagert, auf der ein Zylinder 17 festsitzt, welcher an einem Ende, bei 17', konisch ausgebildet ist.. An dem einen vorstehenden Ende der Achse 16 ist ein dem Zahnrad 8 vorgelagertes Segment 15 befestigt. Auf dein andern Ende der Achse 16 sitzt eine Druckfeder 18, welche dazu bestimmt ist, das Segment 15 an das Zahnrad 8 anzupressen, so daß es samt der Achse 16 die wechselseitige Verschiebung des Zahnrades 8 in der Axialrichtung mitmacht (vgl. Abb. 2 und 5).
  • Im weiteren ist zwischen den Platinen 4, 4 eine drehbare Achse i9 gelagert, an der ein zweiarmiger Hebel 2o, 2o' befestigt ist. Der längere Arm 2o desselben ist an seinem freien Ende mit einer Nase 20" versehen; der kürzere, 20', liegt an der Achse 16 bzw. an dem Zylinder 17 an.
  • Die Wirkung dieser Teile ist so, daß bei Verschiebung des mit Muttergewinde versehenen Zahnrades 8 und damit der Achse 16 nach vorn bzw. nach rechts der Zylinderkonus 17' den Hebel 20, 2o', der um die Achse i9 schwenkt, beiseiteschiebt und dieser schließlich an dem zylindrischen Umfang des Zylinders 17 anzuliegen kommt (vgl. Abb. 1, 2 und 4, 5).
  • Der Hebelarm 2o, der die erwähnte Schwenkung ebenfalls ausführt, beeinflußt mittels der Nase 2o" einen Kupplungshebel 21 eines Wippschalters, der folgende Bauart aufweist: Die Schaltwippe desselben besteht aus zwei getrennten Teilen, dem Segment 22, das auf der Achse 22"' festsitzt, und dem Arm 22', der auf dieser Achse lose steckt. Auf der Achse 22"' ist ein Fingerstück 23 angebracht, mittels dessen die erwähnte Schaltwippe in bekannter Weise durch die Schaltstifte 24', 24" der um die Achse 12 sich drehenden Stundenscheibe 14 wechselweise in die Ein- und Ausschaltstellung bewegt wird. Unter Wirkung der Wippfeder 22" führt die Schaltwippe nach Überschreiten der Totpunktstellung die Schaltungen sprungweise aus. :28',:28" sind zwei Mitnehmerstifte, der erstere an dem auf der Achse 22"' lose sitzenden Wippenarm 22' befestigt, der letztere an dem Wippensegment 22 angebracht. Der bei 27 am Wippensegment 22 angelenkte Kupplungshebel 21 kuppelt normalerweise den Wippenarm 22' mittels des an ihm sitzenden Stiftes 25 mit dem Wippensegment 22 zusaminen, wobei er infolge Eigengewichts die Kuppelstellung einnimmt und in dieser die Wippenteile zusammen als Ganzes wie eine gewöhnliche Schaltwippe sich bewegen lädt. 26 ist ein Anschlagstift für den Hebel 21, um dessen Weg nach innen im Kupplungssinne zu begrenzen.
  • 30 ist ein um die Achse 29 drehbarer Hebel, an den die Stifte 28', 28" wechselweise anschlagen können, um ihn wechselweise in die Aus- und Einschaltstellung (Abb. i und 3) zu bringen. Am Hebel 30 ist ein mit diesem eine Art Kniehebel bildendes, aus elektrisch isolierendem Material bestehendes Verbindungsglied 31 angelenkt, das anderseits an einer um 33 drehbaren Kontaktzunge 32 angelenkt ist. 34 ist der feste Gegenkontakt und 35 eine flexible Kabelverbindung der Kontaktzunge 32 mit der Klemme 36.
  • Solange der Kupplungshebe12i durch den Hebelarm 2o nicht ausgelöst wird, führt die zweiteilige Schaltwippe als Ganzes die Schalterteile 30, 31, 32 abwechslungsweise in die Ein- und Ausschaltstellung gemäß den Abb. i und 3. Sobald er aber den Wippenarm 22' entkuppelt, bleibt dieser samt den Schalterteilen 30, 31, 32 in der Ruhestellung, indem die Schaltwippe in ihren Teilen entkuppelt ist, während das Wippensegment 22 seine Kippbewegung unverändert ausführt, wie dies in Abb. 4 und 6 veranschaulicht ist.
  • Die beschriebene Vorrichtung entkuppelt somit den elektrischen Schalter 32, 34 in der Ausschaltstellung, sofern die Triebfeder des Uhrwerks nach einer bestimmten Laufdauer nicht aufgezogen wird, indem durch die Wirkung des Zylinders 17 auf den Hebel 2o, 2o' der Kupplungshebel 21 ausgerückt wird. Der Abonnent wird dadurch auf das Aufzugbedürfnis aufmerksam gemacht, und er kann durch Aufziehen der. Uhr die normalen Schaltfunktionen wieder herbeiführen. Unterläßt er aber dies, so kommt eine Sperrvorrichtung zur Wirkung, welche nach einer weiteren bestimmten Laufdauer den Aufzug des Uhrwerkes sperrt, wonach der Apparat nur durch Organe des zuständigen . Elektrizitätswerkes wieder in Gang gebracht werden kann. Diese Sperrvorrichtung besitzt nun eine Sperrklinke 37, die um den Zapfen 38 drehbar ist und an einem Vorsprung einen Stift 39 trägt, welcher unter Wirkung der Feder 40 gegen das Segment 15 anliegt. Letzteres hält die Sperrklinke 37 an dem Stift 39 normalerweise außer Eingriff mit dem Zahn- und Sperrad 2 gemäß Abb. i und 2.
  • Sobald aber beim Ablauf des Uhrwerkes das Segment 15 von dem Zahnrad 8 so weit nach vorn bzw. in Abb. 2 und 5 nach rechts geführt worden ist, daß es von dem Stift 39 abgleitet, so fällt die Klinke 39 in das Rad 2 ein und verhindert nun das Aufziehen der Uhr (gestrichelte Stellung der Klinke in Abb. 4).
  • Um die Uhr wieder in Gang zu setzen, ist es erforderlich, den Apparat zu öffnen, die Klinke 37 mit dem Finger an dem Knopf 41 aus dem Rad :2 auszurücken und den Aufzug wieder aufzuziehen.
  • Die zuletzt beschriebene Sperrvorrichtung, die am Aufzug ansetzt, könnte auch noch anders gelöst werden, z. B. derart, daß ein vom Segment 15 oder vom Zylinder 17 gesteuertes Organ den ' Kupplungshebel 2,1 dauernd ausgerückt hält, d. h. ihn nicht die Kuppelstellung einnehmen läßt, trotzdem die Uhrtriebfeder wieder aufgezogen worden ist.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCFIE: i. Elektrische Schaltuhr mit Vorrichtung, die den Abonnenten zwingt, das Uhrwerk von Zeit zu Zeit von Hand aufzuziehen, ansonst der Strombezug abgestellt wird, dadurch gekennzeichnet, daß eine von den ablaufenden Organen des Uhrwerkes und von denjenigen des Handaufzuges wechselseitig beeinflußte Steuervorrichtung (5, 8) zunächst auf einen vom Uhrwerk überwachten elektrischen Schalter (22, 22', 30, 31, 32) derart einwirkt, däß dieser dauernd ausgeschaltet wird, wenn das Uhrwerk nach einer bestimmten Laufdauer nicht wieder aufgezogen wird, und dann bei Versäumen des Aufziehens nach einer bestimmten weiteren Laufdauer des Uhrwerkes auch eine Sperrvorrichtung (37) in dem Sinne beeinflußt, daß dieselbe von nun an jeden Eingriff des Abonnenten zum Wiedereinschalten des Schalters unwirksam macht.
  2. 2. Elektrische Schaltuhr nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, -laß die Sperrvorrichtung (37) mit dem Handaufzug des Uhrwerkes derart zusammenwirkt, daß sie denselben bei Versäumen des Aufziehens selbsttätig sperrt, so daß eine Wiederinbetriebsetzung des Ganzen erst nach Lösen der Sperrvorrichtung seitens eines Kontrollbeamten möglich wird.
  3. 3. Elektrische Schaltuhr nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuervorrichtung ein umlaufendes, zugleich axial bei Ablauf der Uhr in einem Sinne, beim Aufziehen im entgegengesetzten Sinne wanderndes Rad (8) nebst einem beweglichen Steuerorgan (17) aufweist, welches bei der axialen Radwanderung im ersten Sinne nach bestimmter Zeit mittels des Steuerorgans (17) auf ein zur Bewegungsverbindung einer Schaltwippe (22) mit dem Schalter (30, 31, 32) dienendes Kupplungsglied (21) derart einwirkt, daß es durch Auslösen desselben die Bewegungsverbindung zwischen Schaltwippe und Schalter in der Ausschaltstellung desselben aufhebt, um so diesen in der Ausschaltstellung verharren zu lassen.
DE1930533267D 1929-12-23 1930-12-23 Elektrische Schaltuhr mit Aufzugzwang Expired DE533267C (de)

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