DE370557C - Zeitmesser fuer Vorgaenge, z. B. Wettspiele, welche Unterbrechungen erleiden - Google Patents

Zeitmesser fuer Vorgaenge, z. B. Wettspiele, welche Unterbrechungen erleiden

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DE370557C
DE370557C DEK78612D DEK0078612D DE370557C DE 370557 C DE370557 C DE 370557C DE K78612 D DEK78612 D DE K78612D DE K0078612 D DEK0078612 D DE K0078612D DE 370557 C DE370557 C DE 370557C
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Description

  • Zeitmesser für Vorgänge, z. B. Wettspiele, welche Unterbrechungen erleiden. Bei Wettspielen (Fußball u. dgl.), welche nach den allgemeinen Spielregeln gewöhnlich 2mal 3/4 Stunden dauern, ist es besonders wichtig, daß der Ablauf der Spielzeitdauer genau angegeben werden kann, wobei die Zeitdauer der jeweiligen Unterbrechungen nicht mit zur festgesetzten Zeitdauer gerechnet wird. Eine gewöhnliche U4r mit Weckereinrichtung ist für diese Zwecke aus dem Grunde nicht geeignet, weil diese den Ablauf dieser festgesetzten Zeitlauer nur dann richtig angeben würde, wenn das Spiel ohne Unterbrechung zu Ende geführt wird, was äußerst selten der Fäll zu sein pflegt. Ein jeweiliges Nachstellen der Weckereinrichtung um den Betrag der Zeitdauer der Unterbrechung wäre sehr umständlich. Auch die von den Schiedsrichtern bis jetzt allgemein verwendeten Stoppuhren sind ungeeignet, weil nach jedesmaligem Stoppen der Zeiger vor einer weiteren Benutzung der Uhr in seine alte Lage zurückgebracht werden muß und der Ablauf der Spielzeitdauer also erst durch umständliches Addieren der Dauer der einzelnen Abschnitte zu ermitteln ist.
  • Diesem Übelstand abzuhelfen, ist der Zweck des vorliegenden Erfindungsgegenstandes. Er besteht aus einer Art Zeigeruhr, die so eingerichtet ist, daß sie, bei Beginn des Spieles durch einen einfachen Handgriff in Bewegung gesetzt, jederzeit über die Spieldauer Aufschluß gibt und den Ablauf der festgesetzten Spielzeitdauer automatisch durch ein Signal bekannt gibt, wobei aber die Dauer jeweiliger Unterbrechungen zu der gesamten Spieldauer nicht mitgerechnet wird, indem bei Beginn der Unterbrechung der Zeiger durch eine einfache Schaltbewegung in seiner augenblicklichen Stellung festgehalten wird und erst im Augenblick der Fortsetzung des Spieles durch eine weitere Schaltbewegung von dieser Stellung aus sich weiterbewegt. Verwechslungen in der Schaltbewegung werden dadurch vermieden, daß von ein- und demselben Schaltelement aus, z. B. einem Druckknopf oder einer sonstigen Vorrichtung, durch ein und dieselbe Schaltbewegung bei jeder beliebigen Zeigerstellung das Werk sowohl in Gang gesetzt als auch zum Stillstand gebracht werden kann. Dabei kann die Einrichtung so getroffen sein, daß der Beginn der Unterbrechung wie auch die Fortsetzung des Spiels durch ein Signal bekanntgegeben wird. ' Ein in entsprechend großer Ausführung auf dem Spielplatz aufgestellter derartiger Zeitmesser setzt sowohl die Spielteilnehmer und die Schiedsrichter wie auch die Zuschauer mit einem Blick über die augenblickliche Spieldauer in Kenntnis. Die Schiedsrichter sind nicht mehr der Gefahr ausgesetzt, irrtümlicherweise länger spielen zu lassen, wodurch Streitigkeiten vermieden werden. Sollte der Schiedsrichter dennoch aus irgendeinem Grunde längere Zeit spielen lassen, so kann die Überzeit immer genau nachkontrolliert werden, indem die Uhr nach Auslösung des Signals sofort wieder in Gang gesetzt wird.
  • Eine.Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist auf der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt Abb. i die Stellung der einzelnen Teile zueinander, wenn die Uhr in Gang gesetzt ist, während die in dieser Abbildung punktiert angegebene Stellung der einzelnen Teile einen Augenblick darstellt, in welchem der Zeiger festgestellt ist. In Abb. 2 ist die Stellung angegeben, in welchem sich die Teile in dem Augenblick der Signalgebung befinden.
  • Die Vorrichtung wird von einem gewöhnlichen Uhrwerk in Bewegung gesetzt. Auf der Achse x des sogenannten Viertelrades 2 ist ein Hebel 3 schwingend angebracht, auf welchem ein Zahnrad 4 gelagert ist, das mit dem Viertelrad dauernd in Eingriff steht. Das Rad 4 kann mit einem weiteren Zahnrad 5 in Eingriff gebracht werden, auf dessen Achse 6 ein genau ausbalancierter Zeiger 7 befestigt ist, welcher auf dem Zifferblatt 8 spielt. Eine Spiralfeder g sucht den Zeiger stets in seine Ruhelage bis zum Anschlag io zurückzudrehen. Das Rad ,9 trägt ferner einen Stift 12. Am Gehäuse sitzt eine Lasche 13, in deren unterem Teil eine Achse 14 gelagert ist, welche zwei gezahnte Schalträder 15 und 16 trägt, von denen letzteres die halbe Anzahl der Zähne des ersteren hat. Der eine Arm des Hebels.- ist entsprechend den Zähnen des Rades 16 mit einer schrägen Fläche 17 und einer Kerbung 18 versehen. In die Zähne des Schaltrades 15 greift eine Schaltklinke ig ein, welche durch eine Schenkelfeder 2o gegen jenes gedrückt wird. Die h'linke i9 ist mit der Schaltstange 21 gelenkig verbunden, welche bei 22 und 23 geführt wird. Eine Zugfeder 24 zieht die Klinke ig mit der Stange 21 in ihre obere Ruhelage zurück. Die Schaltstange 2i kann durch die Stange 25, welche in dem Führungsstück 26 geführt ist und an ihrem unteren Ende eine Scheibe 27 trägt, entweder von Hand oder mittels einer geeigneten elektromagnetischen oder sonstigen Vorrichtung abwärts gedrückt werden. Ein W inkelhebel a8-29, der bei 3o gelagert ist, wird durch eine Schenkelfeder 31 in seiner inneren Ruhelage gehalten. Der Hebelarm 28 trägt ein Winkelstück 32, welches den .Zähnen des Rades 16 eine schräge Fläche 32#z entgegenstellt. Das untere Ende dieses Hebelarmes ist zu einer Sperrklinke 28a ausgebildet, welche in eine entsprechende Ausnehmung 28b des Hebels 3 einspringen kann. Auf den anderen Hebelarm 29 kann bei geeigneter Stellung des Zeigers 7 der Stift 12 des Zahnrades 5 drücken,-außerdem aber auch die Stange 33, welche bei 34 geführt und mit dem oben zu .einem Auge ausgebildeten Ende an dem Sperrhebel 35 angelenkt ist. Dieser ist bei 36 drehbar gelagert und kann mit einer Nase 37 in die Verzahnung des Rades 5 eingreifen. Um die Stange25 greift eine Öse 39 des Drahtstückes 38, und letzteres ist an dem zweiarmigen Hebel4o angelenkt, dessen anderer Arm auf den Sperrhebel 35 drücken kann. Der längere Arm des Hebels 3 wird durch eine Zugfeder 41 abwärts gezogen und trägt an seinem Ende isoliert eine Klemmschraube 42 und ein Kontaktstück 43, welches bei geeigneter Stellung des Hebels 3 mit dem federnden Kontaktstück 44 in stromleitende Verbindung gebracht werden kann. Dieses Kontaktstück 44 ist an den einen Pol einer Batterie oder einer anderen Stromquelle angeschlossen, während vom anderen Pol eine Leitung durch die Signalvorrichtung zum Kontaktstück 43 gelegt ist.
  • In der Ruhestellung steht das Werk in der in Abb. 1 punktiert gezeichneten Lage (Hebel 40 steht dabei horizontal). Soll zu Beginn des Spieles das Werk in Tätigkeit gesetzt werden, so wird Stange 25 entweder von Hand oder durch irgendeine Fernschaltvorrichtung abwärts gedrückt. Diese Bewegung überträgt sich auf Stange 21 und Schalthebel ig, durch welchen das Zahnrad 15 um einen Zahn weitergeschaltet wird. Der untere Zahn des Schaltrades 16 gleitet dabei von der Stellung a1 über die schräge Fläche 17 des Hebels 3 und kommt in die Stellung a. Hebel 3 wird dadurch mit seinem rechten Arm abwärts, mit seinem linken Arm aufwärts gedreht, wodurch das Zahnrad 4. mit Rad 5 in Eingriff kommt und der Zeiger 7 infolge der Bewegung des Viertelrades 2 in entsprechende Drehung versetzt wird. Um den Hebel 3 und damit Zahnrad q. in dieser Stellung festzuhalten, ist die Sperrklinke 28a des Hebelarmes 28 in die Ausnehmung 28b des Hebels 3 geklinkt. Um die Bewegung des Zeigers 7 durch den Eingriff des Sperrhebels 35 in die Verzahnung des Rades 5 nicht zu hindern, wird Hebel 35 bei der Einwärtsbewegung des Winkelhebels 28-2g durch den Arm 29 und die auf diesen Hebelarm sich stützende Stange 33 gehoben und somit Zahnrad 5 freigegeben.
  • Der Stift 12 des Rades 5 hat eine derartige Stellung, daß er nach Ablauf der festgesetzten Zeit auf den Hebelarm 29 diückt, diesen abwärts und damit den Arm 28 auswärts bewegt. Dadurch gleitet der durch die Klinke 28a bis jetzt festgehaltene Hebel 3 von letzterer ab; durch die Wirkung der Feder 41 schließen nunmehr die beiden Kontaktstücke 43 und 44 den Stromkreis (Abb. 2) und lösen die Signalvorrichtung aus (in der Abbildung durch eine elektrische Klingel angedeutet). Der Stift i2 drückt dabei den Hebelarm 29 nur so weit abwärts, daß der andere Hebelarm 28a den Hebel. 3 freigibt, ohne daß dabei der- Sperrhebel, 35 in die Verzahnung des Rades 5 eingreifen kann (Abb: 2). Durch die Vorwärtsdrehung des Zeigers 7 hatte sich die Feder g gespannt. Da nun in der neuen Stellung des Hebels 3 das Zahnrad 5 weder mit Rad q. in Eingriff steht, noch durch den Sperrhebel 35 gehalten wird, dreht sich das Rad 5 mit dem Zeiger 7 durch die Wirkung der Feder g in die Anfangsstellung zurück, wobei ein Anschlag ro die Rückwärts= bewegung entsprechend -begrenzt.
  • Die Signalgebung wird so lange andauern, als zwischen 43-und qq. Stromschluß besteht. Zur Unterbrechung desselben genügt die gleiche Bewegung, wie sie zum Einschalten des Werkes notwendig ist. Wird nämlich jetzt die Stange 25 und damit Stange 21 abwärts bewegt, so schaltet die Schaltklinke ig das Rad 15 wieder um einen Zahn weiter, dadurch gleitet Zahn b des Rades 16 in die Einkerbung 18 des Hebels 3, so daß dieser aus der in Abb. 2 gezeichneten 'Stellung in die in Abb. i punktierte Stellung kommt, wodurch der Strom unterbrochen wird. Soll das- Spiel von neuem beginnen, so genügt die bekannte Einschaltbewegung, und der oben geschilderte Vorgang wiederholt sich.
  • Tritt während des Spieles eine Unterbrechung ein, wobei, wie es nach den gewöhnlichen Spielregeln der Fall ist, die Zeit der Unterbrechung nicht mit zur gesamten Spielzeit gerechnet wird, so muß bei Beginn der Unterbrechung der Zeiger 7 zum Stillstand gebracht werden, was wiederum durch eine Abwärtsbewegung der Stangen 25 und 21 erreicht wird. Da eine Unterbrechung nur während der Spielzeit stattfinden kann, befindet sich zu-diesem Zeitpunkt das Werk in der in Abb. z ausgezogen gezeichneten Stellung. Wird in dieser Stellung die Schaltklinke ig abwärts und damit Schaltrad 15 um einen Zahn vorwärts bewegt, so gleitet ein entsprechender Zahn c des Schaltrades 16 an der schrägen Fläche 32b des Winkels 32 vorbei, diesen und damit Hebelarm 28 auswärts bewegend. Die Klinke 28a gleitet dadurch aus der Ausnehmung 28b -des Hebels 3, wodurch letzterer durch die Wirkung der Feder .41 wieder in die in Abb. i punktiert gezeichnete Stellung gezogen wird, ohne daß dabei ein Kontakt zwischen 43 und 44 hergestellt wird, weil sich durch die Schaltung ein Zahn b des Zahnrades 16 in die Stellung a1 gedreht hat, gegen welchen sich der Hebel 3 mit seiner Einkerbung 18 legt. Obwohl nun Rad 5 nicht mehr mit Rad 4 in Eingriff steht, wird trotzdem der Zeiger 7 durch die Feder g nicht in die Ruhestellung zurückbewegt werden können, weil bei der Schaltung durch den Zahn c der Winkelhebel 28 und 29 so weit gedreht wurde, daß die Stange 33 ein Einfallen des Sperrhebels 35 in die Verzahnung des Rades 5 nicht mehr hindern kann, wodurch das Rad 5 und damit der Zeiger 7 in der augenblicklichen Stellung festgehalten werden.
  • Soll nach der Unterbrechung das Spiel wieder fortgesetzt werden, so genügt wiederum eine Abwärtsbewegung der Stangen 25 und 21, um den Mechanismus wieder in Gang zu setzen. Klinke ig schaltet Rad 15 wieder um einen Zahn vorwärts. Zahn a des Rades 16, der sich nun in Stellung a1 befindet, gleitet über die schiefe Fläche des Hebels 3 und bringt dadurch, wie bereits oben angeführt, das Rad q. wieder mit 5 in Eingriff (Abb. i). Durch die Schenkelfeder 31 wird Hebelarm 28 einwärts bewegt und stützt sich mit Klinke 28a gegen Hebel 3, wodurch ein dauernder Eingriff der beiden Räder q. und 5 hergestellt ist. Gleichzeitig wird Hebel 29 durch die Stange 33 den Sperrhebel 35 von der Verzahnung des Rades 5 abheben, so daß sich nunmehr der Zeiger wieder weiterbewegen kann.
  • Muß das Spiel vor Ablauf der festgesetzten Zeit durch irgendeinen Zwischenfall ganz abgebrochen werden, so kann dies durch einfaches Hochheben der Stange 25 durch ein Signal. bekanntgegeben werden, wobei gleichzeitig der Zeiger 7 in seine Anfangsstellung zurückgeht. Beim Hochheben der Stange 25 zieht nämlich die Scheibe 27 das Drahtstück 38 mit aufwärts. Dadurch wird der Hebel .1o so weit gedreht, daß der Sperrhebel 35 in die in Abb. 2 gezeichnete Stellung gebracht wird, wobei durch die Stange 33 der Winkelhebel 28-29 auswärts geschwenkt und dadurch wiederum Hebel 3 durch die Feder .11 zur Kontaktgebung veranlaßt, gleichzeitig der Eingriff der beiden Räder .l und 5 unterbrochen wird und Zeiger 7 in seine Ruhelage zurückschwingen kann. Eine weitere Abwärtsbewegung der Stange 25 stellt die Anfangsstellung wieder her, wodurch das Werk für ein neues Spiel betriebsbereit ist.
  • Um auch den Beginn der Unterbrechung und die Fortsetzung des Spiels bekanntzugeben, kann an dem Führungsstück 23 und der Scheibe 27 oder an sonst einer geeigneten Stelle je ein Kontaktstück 4.5 und .16 angebracht sein, welche bei der Schaltbewegung einen Stromkreis schließen und dadurch eine Signalvorrichtung in Tätigkeit setzen.

Claims (3)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE. i. Zeitmesser für Vorgänge, z. B. Wettspiele, welche Unterbrechungen erleiden, ohne daß diese zur Zeitdauer des Vorgangs gerechnet werden sollen, bei welcher ein auf einem Zifferblatt spielender Zeiger durch ein gewöhnliches Uhrwerk in gleichförmige Bewegung gesetzt wird und durch eine Schaltvorrichtung mit dem Uhrwerk gekuppelt oder entkuppelt werden kann, je nachdem er in Gang gesetzt oder zum Stillstand gebracht werden soll, dadurch gekennzeichnet, daß nach Ablauf der für den Vorgang bestimmten Zeitdauer eine Signalvorrichtung selbsttätig in Tätigkeit gesetzt und der Zeiger selbsttätig in seine Anfangslage zurückbewegt wird.
  2. 2. Ausführungsform des Zeitmessers nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein am Zeigerzahnrad (5) angebrachter Stift (12) in der Endlage des Zeigers (7) einen Winkelhebel (28-29) so bewegt, daß dieser einen Hebel (3) freigibt, wodurch einerseits die Kupplung der Zahnräder (5, 4, 2) aufgehoben, anderseits die Signalvorrichtung in Tätigkeit gesetzt wird, ohne daß ein durch denWinkelhebel(28-29) und eine Stange (33) gesteuerter Sperrhebel (35) in die Verzahnung des Zeigerrades (5) eingreifen kann, so daß sich der Zeiger (7) durch die Wirkung der Feder (d) in seine Anfangslage zurückdreht.
  3. 3. Ausführungsform des Zeitmessers nach Anspruch i und 2, gekennzeichnet durch ein auf der Achse (1.1) eines von der Schaltklinke (i9) gesteuerten Schaltrades (15) sitzendes Zahnrad (16), das die Hälfte der Zähne des Schaltrades (15) hat und dessen Zähne einerseits durch die schräge Fläche(32a) eines Winkelstückes (32) den Winkelhebel (28-29) so verschwenken, daß die Speirklinke(28a) dieses Winkelhebels den Hebel (3) freigibt und die Zahnräder (5, 4) durch die Wirkung der Feder (41) außer Eingriff kommen, wobei gleichzeitig der Sperrhebel (35) das Zahnrad (5) und damit den Zeiger (7) feststellt, während anderseits ein Zahn des Schaltrades (16) sich in eine Einkerbung (18) des Hebels (3) legt, dadurch dessen Bewegung begrenzt und somit eine Auslösung der Signalvorrichtung verhindert, bei einer weiteren Schaltbewegung aber über die schräge Fläche (17) des Hebels (3) gleitet und das Zahnrad (.4) mit dem Zeigerzahnrad (5) in Eingriff bringt, wobei am Schlusse dieser Bewegung die Sperrklinke (28a) des Hebelarmes (28) durch die Wirkung ihrer Feder (31) in die Ausnehmung (28b) des Hebels (3) einklinkt und diesen dadurch gegen die Wirkung der Feder (41) abstützt und einen dauernden Eingriff der beiden Zahnräder und 5) herbeiführt, während gleichzeitig der Hebelarm (29) durch die Stange (33) den Sperrhebel (35) von der Verzahnung des Rades (5) abhebt, so daß die Zeigerbewegung wieder freigegeben ist. .1. Ausführungsform des Zeitmessers nach Anspruch 1, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß der mit dem Triebwerk gekuppelte Zeiger (7) aus jeder beliebigen Lage durch die Aufwärtsbewegung der Schaltstange (25) in seine Anfangslage zurückgebracht werden kann, wobei gleichzeitig die Signalvorrichtung in Tätigkeit gesetzt wird, und zwar dadurch, daß durch die Aufwärtsbewegung der Stange (25) eine Scheibe (27) das Drahtstück (38) hochhebt, wodurch der Hebel (.1o) und dadurch der Sperrhebel (35) derart verschwenkt werden, daß durch die Stange (33) ein Verschwenken des Winkelhebels (28-.29) erfolgt, wodurch wiederum der Hebel (3) von der Sperrklinke (28a) abkommt und die Feder (;11) die Auslösung der Signalvorrichtung bewirkt, während gleichzeitig der Zeiger (7) in seine Anfangslage zurückschwingen kann, da der Sperrhebel (35) sich in diesem Falle nur soweit senkt, daß er noch nicht in die Verzahnung des Rades (5) eingreift.
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