DE331829C - Steuervorrichtung fuer elektrische Motoraufzuege bei Uhr- und Laufwerken - Google Patents

Steuervorrichtung fuer elektrische Motoraufzuege bei Uhr- und Laufwerken

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DE331829C
DE331829C DE1919331829D DE331829DD DE331829C DE 331829 C DE331829 C DE 331829C DE 1919331829 D DE1919331829 D DE 1919331829D DE 331829D D DE331829D D DE 331829DD DE 331829 C DE331829 C DE 331829C
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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04CELECTROMECHANICAL CLOCKS OR WATCHES
    • G04C1/00Winding mechanical clocks electrically
    • G04C1/04Winding mechanical clocks electrically by electric motors with rotating or with reciprocating movement
    • G04C1/06Winding mechanical clocks electrically by electric motors with rotating or with reciprocating movement winding-up springs
    • G04C1/065Winding mechanical clocks electrically by electric motors with rotating or with reciprocating movement winding-up springs by continuous rotating movement

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  • Connection Of Motors, Electrical Generators, Mechanical Devices, And The Like (AREA)

Description

  • Steuervorrichtung für elektrische Motoraufzüge bei Uhr- und Laufwerken. Die Erfindung betrifft eines Steuervorrichtung für elelftrische Motoraufzüge bei- Uhr- und Laufwerken, d. h. eine Vorrichtung, welche bezweckt, bei Uhr- und Laufwerken, die durch einen Elcktromotor aufgezogen werden, diesen periodisch einzuschalten und abzustellen, so daß die Triebfeder oder das Triebgewicht des Uhr- oder Laufwerks jeweils um den abgelaufenen Betrag wieder aufgezogen wird. Im besonderen bezieht sie sich auf eine solche Steuervorrichtung, bei der von dem Getriebe der Uhr-und Laufwerke eine Schraubenspindel in Umdrehung versetzt wird, auf der eine gezahnte, mit einem Triebkranz des aufzuziehenden Organs in Eingriff stehende Mutter längsverschiebbar ifst, und sie kennzeichnet sich vorteilhaft dadurch, daß diese Mutter wechselweise mit zwei Armen eines die Stromspeisung eines Aufzugelektromotors beherrschenden Umstellhebelwerkes derart zusammenwirkt, daß sie beim Ablauf des Gehwerkes durch Verschiebung in einem Sinne schließlich gegen eine Hubfläche des einen dieser Arme stößt und dadurch das Umstellhebelwerk auf Einschaltung des Aufzugmotors umstellt, dann unter dessen Wirkung durch Verschiebung im . entgegengesetzten Sinne schließlich mittels eines Anschlages auf den anderen Umstellarm einwirkt und dadurch das Umstellhebelwerk auf Ausschaltung des Aufzugmotors zurückstellt. In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel dieser Vorrichtung schematisch durch Fig. i in Vorderansicht, durch Fig. 2 iri Draufsicht und durch Fig. 3 in Seitenansicht dargestellt; Fig. q. zeigt ein anderes Beispiel der Vorrichtung. Fig. 5 und 6 zeigen ein drittes Beispiel, ähnlich dem ersten, aber in Verbindung mit einer besonderen Zeitauslösung.
  • i (Fig. i, 2 und 3) ist das Federgehäuse eines Uhrwerkes, das auf einer Achse ia drehbar ist, an welcher die Gehäusefeder in bekannter Weise angreift. Auf der gleichen Achse is sitzt fest das Antriebsrad 2, welches seine Bewegung bei 2o, auf das Gehwerk überträgt, das sonst nicht dargestellt ist, dessen Radachsen, ebenso wie die Achse ill, in den Platinen 12, 13 des Gestelles gelagert ist. Das Federgehäuse i wird durch einen auf Achse 3 sitzenden, mit dessen Zahnkranz kämmenden Zahnkolben q. in Drehung versetzt. Außerhalb der Platine 13 sitzt auf der Achse 3 ein Zahnrad 5, welches in den auf der Motorachse sitzenden Zahnkolben 6 eingreift und also, von diesem bei. eingeschaltetem Motor angetrieben wird. Der Elektromotor selbst ist nur durch seinen Kollektor 7 dargestellt, auf welchem die in Büchsen 9 geführten Kohlenbürsten 8 aufliegen. Durch Federn io werden die Kohlenbürsten in bekannter Weise gegen den Kollektor gedrückt. ii ist die Magnetwicklung des Motors. Die eigentliche Steuervorrichtung besitzt eine drehbare Schraubenspindel 16, auf welcher eine mit dem Zahnkranz des Federgehäuses i in Eingriff stehende gezahnte Mutter 14 läuft, ferner ein Umstellhebelwerk 17, 18, =g und ein elektrisches Kontaktwerk 23, 25, 26, 36. Die Schraubenspindel 16 wird durch das auf ihr festsitzende Zahnrad 15 vom Rad 2 aus in der Pfeilrichtung in Umdrehung versetzt. Unter der Voraussetzung, daß die Schraubenspindel 16 rechtsgängig sei, wird durch den Gang des Uhr- oder Laufwerkes die Mutter 14 gegen die Seite A hin geschraubt. Ihre Zahnung ist dabei breit genug, um dauernd mit dem Zahnkranz des Federgehäuses i in Eingriff zu bleiben. Sobald aber der Elektromotor das Federgehäuse i in- Umdrehung versetzt, wird mit dem Federgehäuse auch die Mutter 14 in der eingezeichneten Pfeilrichtung in Umdrehung versetzt und sie schraubt sich auf der Schraubenspindel 16 gegen die Seite B hin. Diese wechselseitige Bewegung der Mutter 14 wird nun dazu benutzt, um mittels des Umstellhebelwerkes 17, 18, =g das vorerwähnte Kontaktwerk ein-und auszuschalten. Dasselbe besitzt einen Kontaktbolzen 36, der mit einer Stromquelle ver- -Bunden ist, und eine Kontaktfeder 26, die elektrisch leitend mit der einen Bürste des Motors durch ein biegsames Kabel 27 verbunden ist. Die Kontaktfeder 26 ist mittels einer isolierenden Zwischenlage 25 an dem Hebel 23 befestigt, welcher um den Bolzen 24 drehbar ist. Die Achse 17 trägt gegen die Seite B hin einen Umstellaren =g und gegen die Seite A hin einen hakenförmigen Umstellaren 18. Außerhalb der Platine 13 sitzt auf ihr ein Arm 21, welcher einen Stift 22 trägt, durch den entweder der Hebel 23 in der in Fig. i mit vollen Linien dargestellten Ausschaltstellung gehalten wird, oder der" ihm gestattet, unter dem Zug der Feder 30 in die strichpunktiert dargestellte Einschaltstellung überzugehen. Die Mutter 14 trägt auf der Stirnfläche gegen die Seite B zu einen Anschlagstift 2o.
  • Die Wirkungsweise dieser Steuervorrichtungist nun folgende: -Durch Ablauf des Rades 2 beim Gang des U9-oder Laufwerkes wird die Mutter 14 allmählich gegen die Seite A hin geschraubt (vgl. Fig. 3) und stößt schließlich, wenn das Uhr- oderLauf werk bald wieder aufzugbedürftig ist, bei dieser Längsbewegung gegen eine schräge Nase des Armes 18. Dieser Axm wird dadurch verschwenkt und in die strichpunktiert dargestellte Lage gebracht (Fig. i und 3) ; der Arm 2i mit Stift 22 gestattet dem Hebel 23, der Wirkung der Feder 3o zu folgen, der Kontakt wird dadurch mittels der Kontaktfeder 26 bei 36 geschlossen und der Motor wird somit zum Aufziehen in Gang gesetzt. Die Mutter 14, von dem so im Aufziehen begriffenen Federgehäuse i in Drehung versetzt, wird gegen die Seite B hin -geschraubt, bis der an der Mutter 14 sitzende Stift 2o schließlich gegen den Arm =g stößt und ihn aus der strichpunktiert gezeichneten in die voll ausgezogene Stellung bringt. Dadurch wird der Kontakt, der die Stromspeisung des Elektromotors bedingt, wieder unterbrochen. Da das Rad 15 gleiche Zähnezahl hat wie die Mutter 14, so wird also das Federgehäuse durch diese Wechselbewegung der Mutter 14 jeweils um gleichviel aufgezogen, als die Achse =a mit dem Rad 2 bzw. das Uhrwerk abläuft.
  • In Fig. 4 ist ein anderes Ausführungsbeispiel dargestellt, bei dem die Stromspeisung des Elektromotors statt mittels eines besonderen Kontaktwerkes 26, 36 durch an sich bekanntes Abheben einer Kollektorbürste des Motors vom Kollektor unterbrochen wird. Die Kohlenbürste 8 auf der rechten Seite beispielsweise ist mit einer Stange 34 verbunden, die unter Zwischenlage einer Isolation 33 mittels der Lasche 32 mit dem Hebel 31 scharnierartig verbunden ist. Der Hebel 31 ist um den Punkt 35 drehbar und steht im übrigen genau gleich, wie oben schon beschrieben, unter dem Einfluß des Umstellhebels Z7, 18, =g,. welcher den Kontaktschluß der Kohlenbürste 8 auf dem Kollektor vermittelt bzw. dieselbe vom Kollektor abhebt behufs Einschaltung öder Ausschaltung des Elektromotors.
  • Bei zufälligen Stromunterbrechungen im Netz läuft das Uhrwerk mit der Reserve der Federspannung weiter und die Mutter 14 wandert fortgesetzt gegen die Seite A hin. Sobald der Strom wieder auftritt, zieht der Motor die Feder wieder auf, bis der Stift 2o der Mutter 14 die Ausschaltung des Motorstromes bewirkt. Je nach Wahl der Zahnradübersetzung zwischen dem Federgehäuse i und dem Zahnrad 2 einerseits und dem Rad 'i5 und der Mutter 14 anderseits oder durch Wahl der Steigung der Schraubenspindel 16 hat man es in der Hand, die Gehdauer des Uhrwerkes bzw. die Ausnutzung der Gangreserve zu bestimmen.
  • Die Aufziehperioden können ebenfalls nach Belieben bestimmt werden, je nachdem man der Mutter 14 zwischen dem Angriffsmoment des Stiftes 2o und demjenigen -des Hakens des Armes 18 ein größeres oder kleineres Längsspiel gibt.
  • Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 5 und 6 ist dafür Sorge getragen, daß die Wirkung des Umstellhebelwerkes nach seiner Betätigung jeweils durch ein bewegliches Sperrglied so lange hintangehalten wird, bis dieses zu ein und derselben bestimmten Zeit ausgelöst wird und dann die Wirkung des Umstellhebelwerkes eintreten läßt. Der Unterschied liegt hier darin, daß der Hebel 23 .des Umstellhebelwerkes, nach seiner Auslösung durch Stift 22, erst zu ein und derselben bestimmten Zeit wirklich freigegeben wird. Zu diesem Zwecke ist er mit einem Stift 40 versehen, an dem sich ein Sperrhebel 41 unter dem Zug einer Feder 42 anhakt, so daß der Hebel 23 so lange gesperrt bleibt,- bis der Sperrhebel 41 ausgelöst wird. Diese Auslösung erfolgt von der Stundenscheibe 43 aus mittels eines an ihr festen oder an ihr auf eine bestimmte Zeit einstellbaren Fingers 44, der beim Umlauf zu gegebener Zeit gegen einen Stift 46 des Sperrhebels 41 stößt und diesen niederdrückt. Wird also _ der Hebel 23 durch Verschwenken des Armes 21 in strichpunktierte Stellung ausgelöst und fällt der Zeitpunkt dieses Auslösens nicht mit dem Zeitpunkt der Auslösung des Sperrhebels 41 seitens des Fingers 44 zusammen, so bleibt der Hebel 2,3 noch gesperrt, und zwar so lange, bis schließlich zu der festgesetzten Zeit der Finger 44 den Sperrhebel 41 auslöst und dadurch dieser den Hebel 23 zur Ausführung seiner ihm zugewiesenen Funktion freigibt.

Claims (2)

  1. PATENT-ANsPRÜCHE: i. Steuervorrichtung für elektrische Motoraufzüge an Uhr- und Laufwerken, bei der von dem Gehwerk derselben eine Schraubenspindel in Drehung versetzt wird, auf welcher eine gezahnte, mit einem Triebkranze des aufzuziehenden Organs in Eingriff stehende Mutter längsverschiebbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß diese Mutter (14) wechselweise mit zwei Armen eines die Stromspeisung eines Aufzugelektromotors beherrschenden Umstellhebelwerkes (17, 18, ig) derart zusammenwirkt, daß sie beim Ablauf des Gehwerkes durch Verschiebung in einem Sinne schließlich gegen eine Hubfläche des einen dieser Arme (18) stößt und dadurch das Umstellhebelwerk auf Einschaltung des Aufzugmotors umstellt, dann unter dessen Wirkung durch Verschiebung im entgegengesetzten Sinne. schließlich mittels eines Anschlages (2o) auf den anderen Umstellarm (ig) einwirkt und dadurch das Umstellhebelwerk auf Ausschaltung des Aufzugmotors zurückstellt.
  2. 2. Steuervorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Wirkung des Umstellhebelwerkes (17, 18, ig) am Zwischenhebel (23 bzw. 31) nach seiner Betätigung jeweils durch ein bewegliches Sperrglied(41) so lange hintangehalten wird, bis dieses zu ein und derselben bestimmten Zeit ausgelöst wird und dann die Wirkung des Umstellhebelwerkes eintreten läßt.
DE1919331829D 1918-12-24 1919-12-11 Steuervorrichtung fuer elektrische Motoraufzuege bei Uhr- und Laufwerken Expired DE331829C (de)

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DE (1) DE331829C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE918860C (de) * 1948-10-02 1954-10-07 Siemens Ag Vorrichtung zur Begrenzung des Aufzugsweges fuer motorisch aufgezogene Uhrwerksfedern

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DE918860C (de) * 1948-10-02 1954-10-07 Siemens Ag Vorrichtung zur Begrenzung des Aufzugsweges fuer motorisch aufgezogene Uhrwerksfedern

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