CH550545A - Schaedlingsbekaempfungsmittel. - Google Patents

Schaedlingsbekaempfungsmittel.

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CH550545A CH1065471A CH1065471A CH550545A CH 550545 A CH550545 A CH 550545A CH 1065471 A CH1065471 A CH 1065471A CH 1065471 A CH1065471 A CH 1065471A CH 550545 A CH550545 A CH 550545A
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    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D233/00Heterocyclic compounds containing 1,3-diazole or hydrogenated 1,3-diazole rings, not condensed with other rings
    • C07D233/54Heterocyclic compounds containing 1,3-diazole or hydrogenated 1,3-diazole rings, not condensed with other rings having two double bonds between ring members or between ring members and non-ring members
    • C07D233/66Heterocyclic compounds containing 1,3-diazole or hydrogenated 1,3-diazole rings, not condensed with other rings having two double bonds between ring members or between ring members and non-ring members with hetero atoms or with carbon atoms having three bonds to hetero atoms with at the most one bond to halogen, e.g. ester or nitrile radicals, directly attached to ring carbon atoms
    • C07D233/68Halogen atoms

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Agricultural Chemicals And Associated Chemicals (AREA)

Description


  
 



   Die vorliegende Erfindung betrifft ein Schädlingsbekämpfungsmittel, welches als aktive Komponente ein 2-Brom (Jod)-4,5-dichlorimidazolderivat der Formel
EMI1.1     
 enthält, worin X Brom oder Jod und R unsubstituiertes oder substituiertes   Cl-C,2    Alkyl,   C2-Cs    Alkenyl, Phenyl oder Benzyl bedeuten.



   Die für R in Frage kommenden C1-C,2 Alkyl- oder   Co-Cs    Alkenylgruppen können verzweigt oder geradkettig sein.



   Im Rahmen der vorliegenden Erfindung kommen als Alkyl- und Alkenylreste beispielsweise Methyl, Äthyl, Propyl, Isopropyl, n-, i-, sek.-, tert.-Butyl, n-, sec.-, tert.-Amyl, n-Hexyl, n-Heptyl, n-Oktyl, n-Nonyl, n-Decyl, n-Undecyl, n-Dodecyl- Vinyl, Allyl, Methallyl,   1 -Chiorallyl,    2-Chlorallyl,   I-Butenyl,    2-Butenyl, 3-Butenyl, 4-Chlor-2-butenyl und 2 -Chlor-2-butenyl in Frage.



   Die Substituenten an den   AlkyE-,    Alkenyl- und Phenylgruppen und am Phenylkern der Benzylgruppe können erster oder zweiter Ordnung sein.



   Unter Substituenten erster Ordnung sind dabei basizitätsverstärkende Elektronendonatoren zu verstehen.



   Dabei kommen u.a. folgende Gruppen in Betracht: Halogenatomen, wie Fluor, Chlor, Brom oder Jod; Alkoxyund Alkylthiogruppen mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, die verzweigt oder unverzweigt sein können, vorzugsweise jedoch unverzweigt sind und 1 bis 2 Kohlenstoffatome aufweisen, niedere Alkoxyalkylengruppen, wobei die Alkylenketten 1 bis 4, vorzugsweise 1 bis 2, Kohlenstoffatomen aufweisen sek. und insbesondere tert. Aminogruppen, wobei niedere Alkyl- und Alkanolgruppen bevorzugte Substituenten sind sowie Hydroxyl- und Mercaptogruppen. Bei den Phenylresten und dem Phenylkern der Benzylgruppe kommen als Substituenten noch Alkyl- und mono- und di-Halogenalkylgruppen in Betracht, wobei die oben für Alkylgruppen gegebenen Definitionen auch hier gelten.



   Die Verbindungen der Formel I weisen eine breite biozide Wirkung auf und eignen sich daher zur Bekämpfung von verschiedenartigen pflanzlichen und tierischen Schädlingen. Sie besitzen aber insbesondere insektizide und akarizide Eigenschaften und können gegen alle Entwicklungsstadien wie z.B. Eier, Larven, Puppen, Nymphen und Adulte von Insekten und Vertretern der Ordnung Akarina eingesetzt werden, wie z.B. gegen Insekten der Familien:

  :
Tettigoniidae, Gryllidae, Gryllotalpidae, Blattidae, Reduviidae, Phyrrhocoridane, Cimicidae, Delphacidae, Aphididae, Diaspididae, Pseudococcidae, Scarabacidae, Dermestidae, Coccinellidae, Tenebrionidae, Chrysomelidae, Bruchidae, Tineidae, Noctuidae, Lymatriidae,   Pyralidae,    Culcidae, Tripulidae, Stomoxydae, Trypetitdae, Muscidae, Calliphoridae und Pulicidae, sowie Akariden der Familien Ixodidae, Argasidae, Tetranychidae und Dermanyssidae. Die insektizide oder akarizide Wirkung lässt sich durch Zusatz von anderen Insektiziden und/oder Akariziden wesentlich verbreitern und an gegebene Umstände anpassen.



  Als Zusätze eignen sich z.B.: organische Phosphorverbindungen
Derivate von Nitrophenolen    Formamidine   
Harnstoffe
Carbamate und/oder chlorierte Kohlenwasserstoffe.



   Die Verbindungen der Formel I können für sich allein oder zusammen mit geeigneten Trägern und/oder Zuschlagstoffen eingesetzt werden. Geeignete Träger und Zuschlagstoffe können fest oder flüssig sein und entsprechen den in der Formulierungstechnik üblichen Stoffen wie z.B. natürlichen oder regenerierten Stoffen, Lösungs-, Dispergier-,   Netz-,    Haft-, Verdickungs-, Binde- und/oder Düngemitteln.



   Zur Applikation können die Verbindungen der Formel I zu Stäubemitteln, Emulsionskonzentraten, Granulaten, Dispersionen, Sprays, zu Lösungen oder Aufschlämmungen in üblicher   Formulirung,    die in der Applikationstechnik zum Allgemeinwissen gehören, verarbeitet werden. Ferner sind  cattle   dies ,    d.h. Viehbäder, und  spray   rades ,      d.h. Sprüh-    gänge, in denen wässerige Zubereitungen verwendet werden, zu erwähnen.



   Die Herstellung erfindungsgemässer Mittel erfolgt in an sich bekannter Weise durch inniges Vermischen und/oder Vermahlen von Wirkstoffen der Formel I mit den geeigneten Trägerstoffen, gegebenenfalls unter Zusatz von gegen über den Wirkstoffen inerten Dispergier- oder Lösungsmitteln. Die Wirkstoffe können in den folgenden Aufarbeitungsformen vorliegen und angewendet werden: Feste Aufarbeitungsformen:
Stäubemittel, Streumittel,
Granulate, Umhüllungsgranulate,
Imprägnierungsgranulate und Homogengranulate Flüssige Aufarbeitungsformen: a) In Wasser dispergierbare Wirkstoffkonzentrate:
Spritzpulver (wettable powders),
Pasten, Emulsionen:

   b) Lösungen
Der Gehalt an Wirkstoff in den oben beschriebenen Mitteln liegt zwischen 0,1 bis 95%, dabei ist zu erwähnen, dass bei der Applikation aus dem Flugzeug oder mittels anderer geeigneter Applikationsgeräte Konzentrationen bis zu 99,5% oder sogar reiner Wirkstoff eingesetzt werden können.



   Die Wirkstoffe der Formel I können beispielsweise wie folgt formuliert werden:
Stäubemittel: Zur Herstellung eines a)   5teigen    und b) 2%igen Stäubemittels werden die folgenden Stoffe verwendet: a) 5 Teile Wirkstoff
95 Teile Talkum b) 2 Teile Wirkstoff
1 Teil hochdisperse Kieselsäure
97 Teile Talkum
Die Wirkstoffe werden mit den Trägerstoffen vermischt und vermahlen.



   Granulat: Zur Herstellung eines 5%igen Granulates werden die folgenden Stoffe verwendet:
5 Teile Wirkstoff
0,25 Teile Epichlorhydrin
0,25 Teile Cetylpolyglykoläther
3,50 Teile Polyäthylenglykol
91 Teile Kaolin (Korngrösse 0,3-0,8 mm).



   Die Aktivsubstanz wird mit Epichlorhydrin vermischt und mit 6 Teilen Aceton gelöst, hierauf wird Polyäthylenglykol und Cetylpolyglykoläther zugesetzt. Die so erhaltene Lösung wird auf Kaolin aufgesprüht und anschliessend das Aceton im Vakuum verdampft.  



   Spritzpulver: Zur Herstellung eines a) 40%igen, b) und c) 25%igen d) 10%igen Spritzpulvers werden folgende Bestandteile verwendet: a) 40 Teile Wirkstoff
5 Teile Ligninsulfonsäure-Natriumsalz
1 Teil   Dibutylnaphthalinsulfonsäure-Natriumsalz   
54 Teile Kieselsäure b) 25 Teile Wirkstoff
4,5 Teile Calcium-Liginsulfonat
1,9 Teile Champagne-Kreide/Hydroxyäthylcellulo se-Gemisch (1:1)
1,5 Teile Natrium-dibutyl-naphthalinsulfonat
19,5 Teile Kieselsäure
19,5 Teile Champagne-Kreide
28,1 Teile Kaolin c) 25 Teile Wirkstoff
2,5 Teile Isooctylphenoxy-polyoxyäthylen-äthanol
1,7 Teile   Champagne-Kreide/Hydroxyäthylcellulose-   
Gemisch (1:

  :1)
8,3 Teile Natriumaluminiumsilikat
16,5 Teile Kieselgur
46 Teile Kaolin d) 10 Teile Wirkstoff
3 Teile Gemisch der Natriumsalze von gesättigten
Fettalkoholsulfaten
5 Teile Napthalinsulfonsäure/Formaldehyd-Kon densat
82 Teile Kaolin
Die Wirkstoffe werden in geeigneten Mischern mit den Zuschlagstoffen innig vermischt und auf entsprechenden Mühlen und Walzen vermahlen. Man erhält Spritzpulver, die sich mit Wasser zu Suspensionen jeder gewünschten Konzentration verdünnen lassen.



   Emulgierbare Konzentrate: Zur Herstellung eines a) 10%igen und b) 25%igen emulgierbaren Konzentrates werden folgende Stoffe verwendet: a) 10 Teile Wirkstoff
3,4 Teile epoxydiertes Pflanzenöl
13,4 Teile eines Kombinationsemulgators, bestehend aus Fettalkoholpolyglykoläther und Alkylaryl    sulfonat-Calcillm-Salz   
40 Teile Dimethylformamid
43,2 Teile Xylol b) 25 Teile Wirkstoff
2,5 Teile epoxydiertes Pflanzenöl
10 Teile eines Alkylarylsulfonat/Fettalkoholpoly glykoläther-Gemisches
5 Teile Dimethylformamid
57,5 Teile Xylol
Aus solchen Konzentraten können durch Verdünnen mit Wasser Emulsionen jeder gewünschten Konzentration hergestellt werden.

 

   Sprühmittel: Zur Herstellung eines 5%igen Sprühmittels werden die folgenden Bestandteile verwendet:
5 Teile Wirkstoff
1 Teil Epichlorhydrin
94 Teile Benzin (Siedegrenzen 160-1900C)
Beispiel I
I   -A Ilyl-2    -brom-4,5-dichlorimidazol
29 g 2-Brom-4,5 dichlorimidazol, 12,8 ml Allylbromid, 20,4 g Kaliumkarbonat und 150 ml Aceton werden über Nacht am Rückfluss gekocht. Nach dem wird abgenutscht und das Filtrat unter Vakuum eingeengt.



   Das zurückbleibende öl wird der fraktionierten Destillation unterworfen, wobei die Verbindung der Formel
EMI2.1     
 (Verb. Nr. 1) 1 -Allyl-2-brom-4,5-dichlorimidazol in reiner Form erhalten wird. Sdp.:   253".   



   Auf analoge Weise werden auch die folgenden Verbindungen hergestellt:  wirkstoff Nr.
EMI3.1     




  1-(1-Chlorallyl)-2-brom-4,5-dichlorimidazol
EMI3.2     
 1-(2-Chlorallyl)-2-brom-4,5-dichlorimidazol
EMI3.3     
 1-(2-Butenyl)-2-brom-4,5-dichlorimidazol
EMI3.4     
 1-(2-Chlor-2-butenyl)-2-brom-4,5-dichlorimdiazol
EMI3.5     
   1 -(2-Isobutenyl)-2-brom-4,5-dichlorimidazol    Wirkstoff Nr.
EMI3.6     




     1 -(3-Methylphenylmethylen)-2-brom-4,5-dichlor-    imidazol
EMI3.7     
 1-(2-Chlorphenylmethylen)-2-brom-4,5-dichlorimidazol
EMI3.8     
 1 -(4-Chlorphenylmethylen)   -2-brom4,5-dichlor-    imidazol
EMI3.9     
 1-(3,4-Dichlorphenylmethylen)-2-brom-4,5-dichlorimidazol
EMI3.10     
 1-Methyl-2-brom-4,5-dichlorimidazol   Wirkstoff   Nr.   
EMI4.1     
   1 -Äthyl-2-brom-4,5-dichlorimidazol   
EMI4.2     
   1 -Propyl-2-brom-4,5-dichlorimidazol   
EMI4.3     
 1 -n-Butyl-2-brom-4,5-dichlorimidazol
EMI4.4     
   1 -n-Pentyl-2-brom-4,5-dichlorimidazol   
EMI4.5     
   1 -n-Hexyl-2-brom-4,5-dichlorimidazol   
EMI4.6     
   1 -(2,5-Dichlorphenylmethylen)-2-brom-4,5-dichlor-    imidazol Wirkstoff   Nr.   

   
EMI4.7     




     1 -(2-Methylphenylmethylen)-2-brom-4,5-dichloc-    imidazol
EMI4.8     
   1 -(2,6-Dichlorphenylmethylen)-2-brom-4,5-dichlor-    imidazol
EMI4.9     
 1 -(4-Methylphenylmethylen)-2-brom-4,5-dichlorimidazol
EMI4.10     

1 -(Phenylmethylen)-2-brom-4,5-dichlorimidazol
Beispiel 2
Wirkung gegen Zecken  (Rhipicephalus bursa; Amblyomma hebraeum und Boophilus microplus)
Die Wirkstoffe werden in Form eines emulgierbaren oder dispergierbaren Konzentrats geprüft. Die Konzentrate werden mit Wasser auf die gewünschte Anwendungskonzentration verdünnt.



   Je 10 adulte Zecken oder 50 Zeckenlarven werden in Glasröhrchen gezählt und für 1 bis 2 Minuten in 2 ml einer wässrigen Emulsion aus einer Verdünnungsreihe mit je 100, 10, 1 und 0,1 ppm Testsubstanz getaucht. Das Röhrchen wird dann mit einem genormten Wattebausch verschlossen und auf den Kopf gestellt, damit die Wirkstoffemulsion von der Watte aufgenommen wird.  



   Die Auswertung erfolgt bei Rhipicephalus bursa und Amblyomma hebraeum nach 14 Tagen, bei Boophilus microplus (OP-resistenten Stamm) nach 30 Tagen. Bei den mehrwirtigen Zecken werden hungrige Weibchen, bei Boophilus microplus vollgesogene Weibchen geprüft.



   Im obigem Test zeigen die Wirkstoffe gemäss Beispiel 1 gegen alle Entwicklungsstadien von einwirtigen und mehrwirtigen Zecken gute Wirkungen.



   Beispiel 3
Wirkung gegen Spinnmilben
Phaseolus vulgaris (Buschbohnen) wurden 12 Stunden vor dem Test auf akarizide Wirkung mit einem infestierten Blattstück aus einer Massenzucht von Tetranychus urticae belegt.



  Die übergelaufenen beweglichen Stadien wurden aus einem Chromatographiezerstäuber mit den emulgierten Testpräparaten bestäubt, dass kein Ablaufen der Spritzbrühe eintrat.



  Nach zwei bis 7 Tagen wurden Larven, Adulte und Eier unter dem Binokular auf lebende und tote Individuen ausgewertet und das Ergebnis in Prozenten ausgedrückt. Während der  Haltezeit  standen die behandelten Pflanzen in Gewächshauskabinen bei   25"C.   



   Die Verbindungen gemäss Beispiel 1 zeigen in diesem Test gegen Eier, Larven und Adulte von Tetranychus urticae Wirksamkeit.



   Beispiel 4
Insektizide   Frassgift-Wirkung   
Tabak- und Kartoffelstauden werden mit einer 0,05%igen wässrigen Wirkstoffemulsion (erhalten aus einem   100Joigen    emulgierbaren Konzentrat) besprüht.



   Nach dem Antrocknen des Belages werden die Tabakpflanzen mit Eulenraupen (Spodoptera littoralis) und die Kartoffelstauden mit Kartoffelkäfer-Larven (Leptinotarsa decemlineata) besetzt. Der Versuch wird bei   24     und 60% relativer Luftfeuchtigkeit durchgeführt.



   Die Verbindungen gemäss Beispiel 1 zeigen in diesem Test gute Frassgift-Wirkung bei Spodoptera littoralis und Leptinotersa decemlineata.



   Beispiel 5    Systemisch -inse k tizide    Wirkung
Zur Feststellung der systemischen Wirkung werden bewurzelte Bohnenpflanzen (Vicia fabae) in eine 0,01 %ige wässrige Wirkstofflösung (erhalten aus einem   zeigen    emulgierbaren Konzentrat) eingestellt. Nach 24 Stunden werden auf die oberirdischen Pflanzenteile Blattläuse (Aphis fabae) gesetzt. Durch eine spezielle Einrichtung sind die Tiere vor der Kontakt- und Gaswirkung geschützt. Der Versuch wird bei 240 und 70% relativer Luftfeuchtigkeit durchgeführt.



   Die Verbindungen gemäss Beispiel 1 wirken im obigem Versuch sehr gut systemisch gegen Aphis fabae.



      PATENTANSPRUCH I   
Schädlingsbekämpfungsmittel, welches als aktive Komponente ein 2-Brom (Jod)-4,5-dichlorimidazolderivat der Formel
EMI5.1     
 enthält, worin X Brom oder Jod und R unsubstituiertes oder substituiertes   Cl-Cl2-Alkyl,      C,-C,-Alkenyl,    Phenyl oder Benzyl bedeuten.

 

   UNTERANSPRÜCHE
1. Mittel gemäss Patentanspruch I, welches als aktive Komponente die Verbindung der Formel
EMI5.2     
 enthält.



   2. Mittel gemäss Patentanspruch I, welches als aktive Komponente die Verbindung der Formel
EMI5.3     

3. Mittel gemäss Patentanspruch I, welches als aktive Komponente die Verbindung der Formel
EMI5.4     
 enthält.



   4. Mittel gemäss Patentanspruch I, welches als aktive Komponente die Verbindung der Formel
EMI5.5     
 enthält.



   5. Mittel gemäss Patentanspruch I, welches als aktive Komponente die Verbindung der Formel 

**WARNUNG** Ende DESC Feld konnte Anfang CLMS uberlappen**.



   

Claims (1)

  1. **WARNUNG** Anfang CLMS Feld konnte Ende DESC uberlappen **.
    Die Auswertung erfolgt bei Rhipicephalus bursa und Amblyomma hebraeum nach 14 Tagen, bei Boophilus microplus (OP-resistenten Stamm) nach 30 Tagen. Bei den mehrwirtigen Zecken werden hungrige Weibchen, bei Boophilus microplus vollgesogene Weibchen geprüft.
    Im obigem Test zeigen die Wirkstoffe gemäss Beispiel 1 gegen alle Entwicklungsstadien von einwirtigen und mehrwirtigen Zecken gute Wirkungen.
    Beispiel 3 Wirkung gegen Spinnmilben Phaseolus vulgaris (Buschbohnen) wurden 12 Stunden vor dem Test auf akarizide Wirkung mit einem infestierten Blattstück aus einer Massenzucht von Tetranychus urticae belegt.
    Die übergelaufenen beweglichen Stadien wurden aus einem Chromatographiezerstäuber mit den emulgierten Testpräparaten bestäubt, dass kein Ablaufen der Spritzbrühe eintrat.
    Nach zwei bis 7 Tagen wurden Larven, Adulte und Eier unter dem Binokular auf lebende und tote Individuen ausgewertet und das Ergebnis in Prozenten ausgedrückt. Während der Haltezeit standen die behandelten Pflanzen in Gewächshauskabinen bei 25"C.
    Die Verbindungen gemäss Beispiel 1 zeigen in diesem Test gegen Eier, Larven und Adulte von Tetranychus urticae Wirksamkeit.
    Beispiel 4 Insektizide Frassgift-Wirkung Tabak- und Kartoffelstauden werden mit einer 0,05%igen wässrigen Wirkstoffemulsion (erhalten aus einem 100Joigen emulgierbaren Konzentrat) besprüht.
    Nach dem Antrocknen des Belages werden die Tabakpflanzen mit Eulenraupen (Spodoptera littoralis) und die Kartoffelstauden mit Kartoffelkäfer-Larven (Leptinotarsa decemlineata) besetzt. Der Versuch wird bei 24 und 60% relativer Luftfeuchtigkeit durchgeführt.
    Die Verbindungen gemäss Beispiel 1 zeigen in diesem Test gute Frassgift-Wirkung bei Spodoptera littoralis und Leptinotersa decemlineata.
    Beispiel 5 Systemisch -inse k tizide Wirkung Zur Feststellung der systemischen Wirkung werden bewurzelte Bohnenpflanzen (Vicia fabae) in eine 0,01 %ige wässrige Wirkstofflösung (erhalten aus einem zeigen emulgierbaren Konzentrat) eingestellt. Nach 24 Stunden werden auf die oberirdischen Pflanzenteile Blattläuse (Aphis fabae) gesetzt. Durch eine spezielle Einrichtung sind die Tiere vor der Kontakt- und Gaswirkung geschützt. Der Versuch wird bei 240 und 70% relativer Luftfeuchtigkeit durchgeführt.
    Die Verbindungen gemäss Beispiel 1 wirken im obigem Versuch sehr gut systemisch gegen Aphis fabae.
    PATENTANSPRUCH I Schädlingsbekämpfungsmittel, welches als aktive Komponente ein 2-Brom (Jod)-4,5-dichlorimidazolderivat der Formel EMI5.1 enthält, worin X Brom oder Jod und R unsubstituiertes oder substituiertes Cl-Cl2-Alkyl, C,-C,-Alkenyl, Phenyl oder Benzyl bedeuten.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Mittel gemäss Patentanspruch I, welches als aktive Komponente die Verbindung der Formel EMI5.2 enthält.
    2. Mittel gemäss Patentanspruch I, welches als aktive Komponente die Verbindung der Formel EMI5.3 3. Mittel gemäss Patentanspruch I, welches als aktive Komponente die Verbindung der Formel EMI5.4 enthält.
    4. Mittel gemäss Patentanspruch I, welches als aktive Komponente die Verbindung der Formel EMI5.5 enthält.
    5. Mittel gemäss Patentanspruch I, welches als aktive Komponente die Verbindung der Formel EMI6.1
    enthält.
    PATENTANSPRUCH II Verwendung des Mittels gemäss Patentanspruch I zur Bekämpfung von verschiedenartigen tierischen und pflanzlichen Schädlingen.
    UNTERANSPRUCH 6. Verwendung gemäss Patentanspruch II zur Bekämp fung von Insekten und Vertretern der Ordnung Akarina.
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DE19811329C2 (de) * 1998-03-16 2001-11-22 Lifestyle Vertriebsgmbh Mittel zur Bekämpfung von Flöhen

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