CH459727A - Saiteninstrument, insbesondere Geige, Cello oder Kontrabass - Google Patents

Saiteninstrument, insbesondere Geige, Cello oder Kontrabass

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CH459727A
CH459727A CH1432367A CH1432367A CH459727A CH 459727 A CH459727 A CH 459727A CH 1432367 A CH1432367 A CH 1432367A CH 1432367 A CH1432367 A CH 1432367A CH 459727 A CH459727 A CH 459727A
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CH1432367A
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Holdener Simeon
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Holdener Simeon
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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10DSTRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10D3/00Details of, or accessories for, stringed musical instruments, e.g. slide-bars
    • G10D3/02Resonating means, horns or diaphragms

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Stringed Musical Instruments (AREA)

Description


      Saiteninstrument,    insbesondere Geige, Cello oder Kontrabass    Bei der bisher üblichen     Bauart    der Saiteninstru  mente, wie z. B. Geigen, sind im Resonanzkörper auf  der Innenseite der Resonanzdecke der sog. Bassbalken  und der Stimmstock     vorhanden,    welche eine Verstär  kung der Resonanzdecke zur Aufnahme der grossen  Zugkraft der Saiten bilden.

   Zur Aufnahme der grossen       Zugspannung    von etwa 30 kg, die bei normal gespann  ten Saiten über das     ganze    Instrument, also die Reso  nanzdecke und dem darauf vorhandenen Steg entsteht,  wurde die     Resonanzdecke    zur Fixierung der Zugstütz  punkte mit der     Bassbalkenverstärkung    und dem auf die  Rückwand des Resonanzkörpers sich abstützenden  Stimmstock auf der     ganzen    Länge des Resonanzkör  pers     fest    verleimt, so dass ein schwer trennbares Gan  zes entsteht.

       Ferner    wird dadurch die freie Entfaltung  der Schwingungen des Resonanzkörpers, insbesondere  der Resonanzdecke gehemmt und der Stimmstock ist die  Ursache eines unschönen, näselnden Geigentones, be  sonders auf den A- und E-Saiten.  



  Durch das     Saiteninstrument,    z. B. Geige, Cello  oder Kontrabass,     gemäss    der Erfindung, soll die freie  Entfaltung von ungehemmten Schwingungen des In  strumentes, insbesondere der Resonanzdecke, dadurch  erreicht werden, dass eine im Resonanzkörper zwi  schen dem oberen und unteren     Zargeklotz        vorhandene,          biegungssteife        Längsverstrebungsschiene    zur Aufnahme  des ganzen Saitenzuges die beiden     Zargeklötze        gegen-          einander        verspannt,

      dass im Bereich des Steges auf der       Innenseite    der Resonanzdecke ein vorgespannter,     ge-          wölbeartiger,    geschlossener Versteifungseinbau     vorhan     den ist, der die Resonanzdecke vom     Stegdruck    entlastet,  und dass zwischen der Resonanzdecke und der Rück  wand des Resonanzkörpers eine     Stahlstossfeder    einge  setzt ist, welche eine Kopplung der Rückwand mit der  Resonanzdecke bewirkt.  



  Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des       Erfindungsgegenstandes        dargestellt.     



       Fig.    1 ist ein     Längsmittelschnitt    durch eine Geige,  und         Fig.2    ist -ein Schnitt nach der     Linie        II-II    der       Fig.    1.  



  Der Resonanzkörper der dargestellten Geige 1  weist eine Resonanzdecke 1, eine Zarge 2, eine Rück  wand 3, sowie einen oberen     Zargeklotz    4 und einen  unteren     Zargeklotz    5 auf. Der     Saitenhalter    6, an wel  chem die über den Steg 7 geführten Saiten 8     einerends     befestigt sind, ist mittels eines Zwischengliedes 9 am  unteren     Zargeklotz    5 abgestützt.  



  Im Resonanzkörper befindet sich eine     Längsver-          strebungsschiene    10, welche wie aus     Fig.    2 ersichtlich  ist, im Querschnitt     T-förmig    ist und aus dünnen, mit  einander verleimten, etwa 2 mm dicken     Fichtenblättern     besteht.

   Die Höhe dieser     Längsverstrebungsschiene    10  nimmt von der Mitte aus gegen die Enden bogenförmig  ab und die Enden derselben sind mittels Platten 11 gegen  die     Zargeklötze    4 und 5 abgestützt, so dass letztere ge  geneinander     verspannt    sind und die     Längsverstrebungs-          schiene    den ganzen Saitenzug aufnimmt und die Reso  nanzdecke 1 daher von diesem Saitenzug vollständig  entlastet ist und demzufolge ungehemmt     schwingen          kann.    Die Resonanzdecke 1 ist durch einige über den       Umfang        verteilte    Zwischeneinlagen 12 mit     der    Zarge 2  des 

  Resonanzkörpers durch     Leimung    fest verbunden.  Zwischen den Einlagen 12 sind     öffnungen    13     gebildet,     welche als Ersatz für die nicht vorhandenen F-Löcher  dienen.     Gewünschtenfalls    könnte an deren Stelle auf der  Resonanzdecke eine entsprechende Dekoration vorhan  den sein.  



  Im Bereich des Steges 7 ist auf die Innenseite der       Resonanzdecke    1     ein    Verstärkungsstreifen 14 aufge  leimt. Dann wird an den vorgespannten Verstärkungs  streifen 14 und die Resonanzdecke 1 ein Querstreifen  18     beiderends    angeleimt. so dass auf der Innenseite der  Resonanzdecke 1     ein    vorgespannter,     gewölbeartiger,     geschlossener Einbau vorhanden ist, der die Resonanz  decke 1 vom     Stegdruck    entlastet, der bei den bisher  bekannten Geigen durch den Bassbalken und den star  ren Stimmstock aufgenommen wurde.

        Zwischen der Resonanzdecke 1 und der Rückwand  3 des     Resonanzkörpers    ist eine entsprechend     geformte          Stahlstossfeder    15 eingesetzt, welche in einer     Bohrung     16 der     Längsverstrebungsschiene    10     geführt    ist     und     sich     in,    einer Pfanne 17 aus     Hartkunststoff    an der       Rückwand    3 abstützt.

   Diese     Stahlstossfeder    15 stellt  ein Kopplungsorgan dar und     überträgt    die Schwingun  gen der Resonanzdecke 1 auf die     Rückwand    3 und  bewirkt daher ein     Mitschwingen    der     letzteren    mit     der     ersteren.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Saiteninstrument, dadurch gekennzeichnet, dass eine im Resonanzkörper zwischen dem oberen und unteren Zargeklotz vorhandene, biegungssteife Längs- verstrebungschiene zur Aufnahme des ganzen Saitenzu ges die beiden Zargeklötze gegeneinander verspannt, dass im Bereich des Steges auf der Innenseite der Resonanzdecke ein vorgespannter, gewölbeartiger,
    geschlossener Versteifungseinbau vorhanden ist, der die Resonanzdecke vom Stegdruck entlastet, und dass zwischen der Resonanzdecke und der Rückwand des Resonanzkörpers einer Stahlstossfeder eingesetzt ist, welche eine Kopplung der Rückwand mit der Reso nanzdecke bewirkt.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Saiteninstrument nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Längsverstrebungsschiene im Querschnitt T-förmig ist und aus miteinander verleim- tem Holzschichten besteht. 2.
    Saiteninstrument nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der gewölbeartige, geschlossene Versteifungseinbau,
    aus einem auf die Innenseite der Resonanzdecke aufgeleimten Verstärkungsstreifen und einem beiderends mit einem Verstärkungsstreifen und der Resonanzdecke verbundenen Querstreifen besteht.
    3. Saiteninstrument nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Stahlstossfeder in einer Boh rung der Längsverstrebungsschiene geführt ist und sich in einer Pfanne aus Hartkunststoff auf der Rückwand abstützt.
    4. Saiteninstrument nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Resonanzdecke durch einige über den Umfang verteilte Zwischeneinlagen mit der Zarge des Resonanzkörpers verbunden ist, so dass zwi schen den Zwischeneinlagen Öffnungen gebildet sind.
CH1432367A 1967-10-13 1967-10-13 Saiteninstrument, insbesondere Geige, Cello oder Kontrabass CH459727A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19617292A1 (de) * 1996-04-30 1997-11-13 Hubert Dr Goeddecke Musikinstrument

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE19617292A1 (de) * 1996-04-30 1997-11-13 Hubert Dr Goeddecke Musikinstrument

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