DE356200C - Streichinstrument - Google Patents

Streichinstrument

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DE356200C
DE356200C DES57369D DES0057369D DE356200C DE 356200 C DE356200 C DE 356200C DE S57369 D DES57369 D DE S57369D DE S0057369 D DES0057369 D DE S0057369D DE 356200 C DE356200 C DE 356200C
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strings
string
string instrument
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ceiling
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Classifications

    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10DSTRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10D3/00Details of, or accessories for, stringed musical instruments, e.g. slide-bars
    • G10D3/02Resonating means, horns or diaphragms

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Stringed Musical Instruments (AREA)

Description

  • Streichinstrument. Zur Deckenunterstützung oder als Deckenunterlagen bei Streichinstrumenten verwendete man bisher Baßbalken; diese wirken, wie bekannt, günstig auf die Tonbildung ein.
  • Die Erfindung besteht darin, daß an Stelle des Baßbalkens ein als Spannbrücke zu bezeichnender Gegenstand unter -der Decke zwischen der Lage der beiden am tiefsten gestimmten Saiten, also bei einer Geige unter der G- und D-Saite, und in der Breite dieses Saitenzwischenstandes geeignet befestigt wird. Die Spannbrücke besteht zweckmäßig aus nicht zu dickem Hartholz; die freien Enden stützen sich beiderseits an den Zargenrand des Instrumentes.
  • Die Neuerung ist beispielsweise bei einer Geige in der Zeichnung dargestellt, und zwar der Grundriß einer Decke (die Saitenlage ist durch Strichpunkt markiert) und ein Querschnitt.
  • Aus fehlerfreiem, gut abgelagertem Hartholz, das außerdem noch geeignet imprägniert ist, werden die als Spannbrücke zu bezeichnenden Flachstäbe i hergestellt. Ihre Stärke richtet sich nach Art der Instrumente, ob Geige, Baß, Cello o. dgl. Die Breite dieser Spannbrücke entspricht dem Zwischenraume der beulen erwähntenSaitenlagen: desgleichen ist die Stablänge .ungefähr gleich der ganzen Deckenlänge.
  • Die fast in der Mitte liegende Knickstelle 7 des Stabes i liegt unter dem darüberliegenden Saitensteg.
  • Die Anbringung der ursprünglich geraden Stäbe i unter der Decke @2 erfolgt zweckmäßig durch Verleimen. Ihre Enden 3 und 5 reichen bis an den Zargenrand 6 und werden auch daran befestigt.
  • Die Wirkung dieser Neuerung ist eine genügende Unterstützung der Deckentragkraft. Die ursprünglich geraden Stäbe gleichen einem Spannbogen; dabei wird das der G-Saite verhindert. Die durch den Baßbalken verursachte Beschränkung der Klangfülle an der D-Saite ist gleichfalls ausgeschaltet; diese Saite tritt nunmehr voll hervor und spricht den anderen Saiten gegenüber genügend an. Alle Töne werden in jeder Höhe vollkommen quintenrein.
  • Die Bruchgefahr der Decken wird durch die Widerstandskraft auch bei gewaltsamer Belastung, beispielsweise beim Fall auf den Boden unl Transportstößen, wesentlich vermindert. Es können sogar durch diese breite Spannbrücke sehr dünne Decken, die bekanntlich eine große Resonanz haben, nunrnehr Verwendung finden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Streichinstrument, insbesondere Geige, dadurch gekennzeichnet, daß zweckmäßig aus Hartholz bestehende, ursprünglich gerade Flachstäbe (i) in der Wölbung der Decke unter den beiden am tiefsten gestimmten Saiten, also bei einer Geige unter der G- und D-Saite, geeignet befestigt sind, deren Enden (ä) und (5) bis an den Zargenrand (6) anliegen, und deren Breite bei Geigen genau dem Zwischenraurn der G- und D-Saiten entspricht.
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