DE4122335C2 - Saiteninstrument mit einem Schwingelement, und Massivkorpus - Google Patents

Saiteninstrument mit einem Schwingelement, und Massivkorpus

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DE4122335C2
DE4122335C2 DE4122335A DE4122335A DE4122335C2 DE 4122335 C2 DE4122335 C2 DE 4122335C2 DE 4122335 A DE4122335 A DE 4122335A DE 4122335 A DE4122335 A DE 4122335A DE 4122335 C2 DE4122335 C2 DE 4122335C2
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    • G10D1/00General design of stringed musical instruments
    • G10D1/04Plucked or strummed string instruments, e.g. harps or lyres
    • G10D1/05Plucked or strummed string instruments, e.g. harps or lyres with fret boards or fingerboards
    • G10D1/08Guitars
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Description

Die Erfindung betrifft ein Saiteninstrument mit Schwingelement und Massivkorpus.
Bei herkömmlichen Solid-body Instrumenten sind die Seitenteile oder Schwingelemente so stark mit dem Rahmen verbunden, daß sie tragende Funktion übernehmen.
Die Schwingelemente werden durch diese starke Verbindung abgedämpft, so daß sie im wesentlichen nur Mittenfrequenzen und holzartentypische Resonanzen übertragen, und auch die Dynamik ist gering.
Aus der US 4 411 186 ist bereits eine Gitarre mit Massivkorpus und einem Schwingelement bekannt, das in Form einer eingespannten Membran im Korpus angebracht ist und tragende Funktion dadurch übernimmt, daß es mit der Saitenbefestigung verbunden ist, dem Saitenzug entgegenwirkt und somit zum Mitschwingen angeregt wird. Frequenzspektrum und Dynamik sind bei dieser Lösung insbesondere in Anwendung auf E-Gitarren und E-Bässe unbefriedigend.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Instrumente derart weiterzubilden, daß das Frequenzspektrum erweitert und die Dynamik erhöht werden.
Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. Von besonderer Bedeutung ist dabei, daß das Schwingelement völlig frei von tragender Funktion ist. Das Schwingelement ist nur so mit dem Rahmen verbunden, daß es selbst in Position bleibt und die Schwingungen optimal überträgt. Jetzt ist das Schwingelement in der Lage sich frei zu entfalten.
Um dem Instrument breitgefächerte, konstruktive Stabilitätsmöglichkeiten zu geben, und das Schwingelement vor ungewünschten äußeren Einflüssen zu schützen, ist das Instrument mit einem neuen Rahmen ausgestattet. Dieser Rahmen verläuft in einer möglichst konvexen Fläche, angepaßt an die Anatomie des Spielers, vom Anfang bis zum Ende der Saiten. Er kann mit Löchern oder Ausschnitten versehen werden, um die Stabilität zu mindern, dies geht auf die unterschiedlichen Steifheiten der Holzarten ein. Über dem Rahmen ist das Schwingelement angebracht, geschützt vor den Dämpfungen des Spielers, durch dessen Körper.
Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbesondere darin, daß für den Spieler, durch die erhöhte Dynamik, eine höhere Ausdrucksmöglichkeit gewonnen ist, und daß das Instrument angenehmer und ausgewogener klingt. Es entwickelt mehr Bässe und Höhen und kann dadurch den neuen Anforderungen der digitalen Technik gerecht werden. Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und im folgenden näher beschrieben. Sie zeigt eine Solid-body Gitarre mit frei aufgehängtem Schwingelement a, das an der Linie b mit dem Rahmen c, verbunden ist. Die Saiten erstrecken sich von einem oberen Ende am Kopf der Gitarre zu den zweiten Saitenbefestigungen am unteren Ende des Korpus. Das blattförmige Schwingelement (a) ist auf der Oberfläche des Massivkorpus (c) im Bereich des unteren Endes befestigt und erstreckt sich blattförmig zum oberen Ende längs der Saiten. Das Elektronikfach ist mit d bezeichnet. Das Griffbrett ist auf den Rahmen geleimt.

Claims (3)

1. Saiteninstrument mit einem Schwingelement und mit einem halslosen Massivkorpus, der an einem oberen und einem diesen gegenüberliegenden unteren Ende jeweils Saitenbefestigungen aufweist, zwischen denen Saiten gespannt sind, unter denen ein Griffbrett auf dem Massivkorpus befestigt ist, wobei der Massivkorpus zwischen dem oberen und unteren Ende auf einer Seite einen konvex nach außen derart gekrümmten Rand besitzt, daß eine in etwa parallel zur Saitenebene verlaufende Oberfläche gebildet ist, und wobei das Schwingelement auf dieser Oberfläche im Bereich des unteren Endes am Massivkorpus befestigt ist, und sich von dort blattförmig und freitragend zum oberen Ende erstreckt.
2. Saiteninstrument nach Anspruch 1, wobei im Bereich des unteren Endes ein Elektronikfach vorgesehen ist.
3. Saiteninstrument nach Anspruch 1 oder 2, wobei das Griffbrett auf den Massivkorpus aufgeleimt ist.
DE4122335A 1991-07-05 1991-07-05 Saiteninstrument mit einem Schwingelement, und Massivkorpus Expired - Lifetime DE4122335C2 (de)

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PCT/DE1992/000756 WO1994006112A1 (de) 1991-07-05 1992-09-07 Solid-body zupf- und streichinstrument mit frei aufgehängtem schwingelement
AU25400/92A AU2540092A (en) 1991-07-05 1992-09-07 Solid-body plucked and bowed instrument with freely suspended resonator

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DE4122335A1 DE4122335A1 (de) 1993-01-07
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WO1994006112A1 (de) 1994-03-17

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